Kategorie: Braunschweigliebe

Kennt ihr schon WiLaNo?

Interview mit Gründerin Anette + Gewinnspiel

Interviews

In Zukunft möchte ich hier wieder mehr kleine Dienstleister, inhabergeführte Firmen, Familienunternehmen und faire Shops zu Wort kommen lassen. Das kann die Mama sein, die neben der Elternzeit wunderschöne Kinderkleidung näht, die Besitzer eines kleinen Cafés oder der neu eröffnete Second Hand Shop an der Ecke. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Unternehmen aus (und rund um) Braunschweig. Ich möchte einfach zeigen, was es hier alles zu entdecken gibt und was es hier für wunderbare (noch) unbekannte Orte und Dienstleistungen gibt – alles das findet ihr gesammelt in der Rubrik Braunschweigliebe!

Heute startet Anette, die WiLaNo gegründet hat – was diese Abkürzung bedeutet und was sie unter diesem Pseudonym verkauft, lest ihr im folgenden Interview.

P.S.: Wer bis ganz unten durchhält, findet noch eine kleine Überraschung!

Stelle dich bitte kurz vor (wer bist du, was machst du und in welcher Beziehung stehst du zu Braunschweig)
Mein Name ist Anette Pörtner und ich bin selbständige Diplom-Designerin. Mit meiner Familie lebe ich ganz nah bei Braunschweig und betreibe mehrere Online-Shops, u.a. bei Etsy. Dort verkaufe ich hauptsächlich meine innovativen „WiLaNo“-Kalender (Das ist die Kurzform von „Wie lange noch?“) und einige weitere von mir gestaltete Papierprodukte wie z.B. einen farbenfrohen Schwangerschaftskalender und einen To-Do-Block.

Wie lange lebst du bereits in Braunschweig?
Schon seit dem letzten Jahrtausend… ;-) Im Herbst 1989 kam ich zum Studieren hierher (HBK).

Wie kam die Idee für die WiLaNo Kalender zustande?
Die Idee für meine Wandkalender hatte ich im Sommer 2010, da meine Kinder ständig wissen wollten, wie lange es noch bis … dauert. Sämtliche Versuche, es ihnen zu erklären, fruchteten nicht so richtig. Nie hatte ich den Eindruck, dass sie es wirklich und nachhaltig verstanden hatten. Das brachte mich damals auf die Idee, eine andersartige Jahresübersicht als bisher üblich zu entwerfen. Und da ich ein absoluter Farbenfreak bin, war es ganz klar, dass der Fokus außer auf dem neuartigen Kalendarium auch auf einer ansprechenden Farbauswahl sowie einer hohen Druck- und Papierqualität liegen sollte.

Die WiLaNo Wandkalender sind ein rein regionales Produkt!

In welchem Stadtteil Braunschweigs hast du gewohnt?
Ich habe schon in vielen verschiedenen Ecken Braunschweigs gewohnt… Zu Beginn meiner Zeit hier habe ich erst mal sechs Monate zur Untermiete in der Nähe vom Radeklint gewohnt. Dann fand sich zum Glück eine sehr lustige Frauen-WG im östlichen Ringgebiet in der Kasernenstraße. Eine herrliche, aber auch unglaublich skurrile Zeit, denn wir hatten eine alte Dame als Vermieterin im selben Haus, die uns mit ihren kuriosen Eigenarten und Vorschriften oft zum Lachen brachte, manchmal aber auch in die Verzweiflung trieb. Danach habe ich lange Zeit im westlichen Ringgebiet am Ende der Kramerstraße gewohnt, wo es mir damals auch sehr gut gefallen hat. Dort war es irgendwie lebendiger. Es spielten z.B. viel öfter Kinder auf der Straße, was in der Kasernenstraße leider nicht der Fall gewesen war. Die Nähe zum Bürgerpark war auch große Klasse. Leider gab es die Okercabana damals noch nicht… Danach hatte ich zum ersten Mal Lust, alleine zu wohnen, das war dann in der Haeckelstraße, um die Ecke von der Celler Straße. Leider recht laut, aber schön zentral gelegen. Seit 1999 wohne ich mit meinem Mann Haiko nicht mehr in Braunschweig, sondern direkt „vor den Toren“ Braunschweigs – ganz gemütlich und unaufgeregt in dem 700-Seelen-Dorf Klein Schöppenstedt. Schön nah an der Stadt, aber wir haben einen eigenen Garten, der uns sehr viel Lebensqualität bietet.

Welchen Stellenwert hat Braunschweig in deinem Leben bzw. kannst du dir vorstellen, hier für immer zu bleiben?
Ursprünglich bin ich ja aus Hannover hierher gekommen und stelle mir nur ungern vor, hier wegzuziehen. Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt und Braunschweig ist auf jeden Fall mehr „Heimat“ für mich geworden als es Hannover je war.
Aber wer weiß, was noch kommt und wohin es mich noch verschlägt…

Wo in Braunschweig gehst du hin, wenn du dich entspannen möchtest?
Wenn ich in Braunschweig bin, gehe ich sehr gerne mit meiner Hündin Fritzi auf die Hundewiese im Prinzenpark und im Sommer mit Freunden unbedingt in die Okercabana.

Welcher ist dein absoluter Lieblingsort in Braunschweig?
Ich liebe die Öffentliche Bibliothek mit ihrer unglaublichen Auswahl an Büchern, Spielen, DVDs und sonstigen Medien. Besonders mag ich die hellen, großzügigen Räumlichkeiten. Ansonsten bin ich nicht so sehr ein Fan der Schlossarkaden, sondern bummle lieber durch die schöne Fußgängerzone.

Nochmal zu Deinem Business: Wobei hilft dein Kalender eigentlich am meisten?
Sehr häufig bekomme ich das Feedback, wie praktisch es ist, dass alle Wochenenden direkt übereinander zu sehen sind, und man sofort wunderbar die ganze Jahresplanung überschauen kann. Auch zur Projektplanung ist diese Anordnung des Kalendariums praktisch. Der Kalender wird aber auch gern z.B. als WG-Putz-Planer oder Familien- und Geburtstagskalender genutzt. Ich staune oft, für wie viele unterschiedliche Einsatzzwecke er genutzt wird. Über solches Feedback freue ich mich immer sehr, denn auf manche Nutzungsmöglichkeiten wäre ich selbst gar nicht gekommen. Und die fein abgestimmten Farben sind natürlich für sehr viele Käufer ein wichtiger Pluspunkt.

Wo und wie lässt du produzieren?
Meine Wandkalender sind ein rein regionales Produkt! Die (umweltfreundliche) Druckerei Oeding Print ist nur fünf Autominuten von meinem Homeoffice entfernt. Da bin ich natürlich jedes Mal beim Andruck vor Ort, um die Farben etc. zu kontrollieren. Das ist jedes Mal aufs Neue aufregend und ich freue mich immer sehr auf diesen Termin. Verpackung und Versand mache ich bisher fast ausschließlich alleine. Letzten Herbst habe ich mir jedoch externe Hilfe beim Einrollen der Kalender dazu geholt, weil ich es allein sonst kaum noch geschafft hätte. Auch zur Post fahre ich bisher immer selbst und schicke meine Sendungen höchstpersönlich auf die Reise. Leider bleibt dadurch nur wenig Zeit für die Entwicklung neuer Produkte. Aber das soll sich bald ändern…

Worauf willst du beim täglichen Arbeiten nicht verzichten?
Meine Selbstbestimmtheit als selbständige Designerin ist mir heilig. Außerdem ist es mit Kindern optimal, dass ich mir meine Zeit selbst einteilen kann. Es liegen ja oft auch familiäre Dinge an, um die ich mich kümmern muss und immer wieder kommt etwas dazwischen. Da lernt man, sehr flexibel zu sein, zielgerichtet zu arbeiten und ganz klare Prioritäten zu setzen.

„Braunschweig hat es absolut nicht verdient, nur als „irgendwo zwischen Hannover und Berlin“ abgestempelt zu werden.“– Zitat Anette

Was denkst du, hat Braunschweig, was andere Städte nicht haben?
Ich liebe den ganz eigenen Charme dieser Stadt. Vergleichsweise kurze Wege, ein großes kulturelles Angebot für jeden Geschmack, sympathische Menschen und ein hübsches Stadtbild.
Durch die Hochschule für Bildende Künste und die Technische Universität ist Braunschweig eine Stadt mit viel weltoffenem Spirit und interessanten Menschen.

Wieso würdest du Fremden empfehlen, einmal zu Besuch nach Braunschweig zu kommen?
In Braunschweig gibt es für jeden Besucher interessante Dinge zu entdecken – egal ob man nun kulturell interessiert ist oder vielleicht auch nur shoppen gehen will. Es gibt unglaublich viele interessante Ecken, die entdeckt werden wollen… Man sollte sich auf keinen Fall vom ersten Eindruck, den ich damals 1989 am Hauptbahnhof hatte, abschrecken lassen! ;-) Diese Stadt hat es absolut nicht verdient, nur als „irgendwo zwischen Hannover und Berlin“ abgestempelt zu werden.

Gewinnspiel

So, wer es bis hier hin geschafft hat, der hat noch die Chance auf einen Gewinn – und alle so: Yeah!
Und zwar hat die liebe Anette die Spendierhosen an und ich darf insgesamt 6 tolle Artikel aus ihrem Sortiment verlosen. Und zwar gibt es 3 der hübschen WiLaNo Kalender – ihr dürft sogar zwischen pastell, bunt oder dem immerwährenden in grün selbst entscheiden. Außerdem gibt es 3 der hübschen Schwangerschaftskalender (wahlweise in regenbogenfarben oder in pink-orange). Schaut einfach mal in ihrem Shop vorbei und macht euch selbst ein Bild von all ihren Produkten.

Kommentiert, um zu gewinnen, bitte unter diesem Beitrag mit einer gültigen Mailadresse und sagt mir, welchen Kalender ihr gern gewinnen möchtet. Die 6 glücklichen Gewinner werden am 19.05.2018 um 23:30 gezogen und bis dahin läuft das Gewinnspiel. Mitmachen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und aus Deutschland kommt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.

Vielen Dank, liebe Anette für den Einblick „hinter die Kulissen“ – ich bin sehr gespannt, was da bald Neues in Planung ist und ebenso freue ich mich, dass du dich in Braunschweig auch so wohl fühlst wie ich und noch toller finde ich, dass du komplett regional produzieren lässt! Schön, dass du dich meinen Fragen gestellt hast und auch danke für das Bereitstellen der Gewinne für meine Leser!

Na, wie findet ihr so einen Blick hinter die Kulissen? Und was sagt ihr zu den Kalendern? Macht unbedingt beim Gewinnspiel mit und überzeugt euch selbst, von der guten Qualität der Kalender! Und schaut doch auch mal im WiLaNo Shop oder auf Instagram vorbei!

Der Hof Isenbüttel

– mein Tag auf dem Bauernhof

Im Februar war ich eingeladen zu einem Bio-Bauern-Bloggerfrühstück der „Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau“ – leider war ich am selben Wochenende bei der Innatexmesse und konnte daher nicht am Bloggerevent teilnehmen. Da ich das Thema Biobauernhof aber unheimlich spannend fand und spätestens nach meinem Aufenthalt auf dem Sonnenhof wieder Blut geleckt hatte und ein wenig „Bauernhofweh“ in mir ausgebrochen war, wollte ich weiterhin den Kontakt zu den Demobetrieben aufrecht erhalten und fragte, ob es die Möglichkeit gäbe, mal 1-2 Tage auf einem der Bauernhöfe hinter die Kulissen zu schauen. Die Idee war gesponnen und weiter ging es ans Organisieren: Welchen Hof möchte ich besuchen, wann passt es zeitlich und was wird der Mehrwert für meine Leser sein? Fragen über Fragen und gemeinsam mit einem lieben Mitarbeiter der Demobetriebe konnte ich alle Fragen klären und so stand fest, dass ich im Juli 2 Tage auf dem Biobauernhof „Der Hof“ in Isenbüttel verbringen werde.

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Ich freute mich unheimlich auf die zwei Tage und hatte bereits vor meinem Aufenthalt Kontakt zum Hofleiter Herrn Bursian aufgenommen, um abzuklären, was ich auf dem Hof erleben kann. Für mich war natürlich einmal der landwirtschaftliche Aspekt sehr interessant: „Wie ist der Weg des Salats vom Feld auf den Teller?“ oder „Was fällt an einem regulären Arbeitstag auf dem Bauernhof alles für Arbeit an?“. Andererseits bin ich durch meine Ausbildung zur Sozialassistentin auch sehr interessiert an der pädagogischen Arbeit des Hofes Isenbüttel und wollte daher gern einen Einblick in das Therapiereiten und in das Leben und Arbeiten der geistig behinderten Mitarbeiter auf dem Hof bekommen.

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Was macht den Hof Isenbüttel aus?

Es handelt sich beim Hof Isenbüttel um einen heilpädagogischen Bauernhof, das bedeutet, es wird normale Landwirtschaft betrieben, aber nebenbei auch noch etwas Soziales getan. Auf dem Hof leben nämlich 16 Mitarbeiter in einer Art Wohnheim zusammen, welche alle eine geistige Behinderung haben. Diese bewirtschaften den Hof unter der Leitung zweier Landwirte – sie sind für die Tiere, das Ernten von Obst und Gemüse und den Hofladen zuständig und sind fest im alltäglichen Bauernhofgeschäft eingebunden. Nach Feierabend gibt es für die Mitarbeiter bzw. Bewohner des Bauernhofes verschiedenste Angebote der Freizeitgestaltung, welche von Pädagogen angeleitet und betreut werden. Sie können reiten, Instrumente spielen oder verschiedene Veranstaltungen in der Umgebung besuchen.

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Einblick in die Landwirtschaft

Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick bzw. einen „Reisebericht“ zu meinen 2 Tagen auf dem Hof Isenbüttel geben und euch in das Tagesgeschehen auf dem Bauernhof mitnehmen. Im zweiten Beitrag, der kommende Woche folgt, werde ich euch etwas zum sozialen bzw. pädagogischen Aspekt und der Arbeit mit den geistig behinderten Mitarbeitern des Hofes erzählen.

Wie ihr wisst, bin ich selbst auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen. Wir hatten Pferde (mein Papa hat gezüchtet), Hunde, Katzen und auch mal eine Ziege (die meiner Mama immer die Beete leer gefressen hat). Daher kannte ich die grundsätzliche Arbeit und den Aufwand, den man auf einem Bauernhof hat, bereits. Was ich aber vollkommen falsch eingeschätzt hatte, war die Arbeitskleidung. Ich war in kurzer Hose und Chucks angereist und hätte ich das den ganzen Tag getragen, wären meine Füße klitschnass und meine Beine schwarz gewesen. Netterweise durfte ich mir eine Arbeitshose und Arbeitsschuhe ausleihen und ich muss sagen, ich finde das Outfit steht mir ziemlich gut, was sagt ihr?

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Mein Tag auf dem Bauernhof

Am ersten vormittag war das Wetter aber noch ganz angenehm und ich startete nach einem kurzen Kennenlerngespräch mit dem Hofleiter direkt ins Geschehen. Er brachte mich zum Stall und dort lernte ich die ersten Mitarbeiter kennen. Ich wurde direkt freundlich begrüßt und gleich mit eingebunden. „Wir müssen die Pferdeboxen misten, machst du mit?“ hieß es und das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen… Somit stiefelte ich mit Mistgabel und Schubkarre in den Pferdestall und fing an die Boxen auszumisten. Danach mussten diese wieder mit frischem Heu befüllt werden, sodass die Pferde direkt wieder etwas Frisches zu fressen vorfinden, sobald sie von der Weide zurück kommen. Bei den Pferden handelt es sich entweder um Therapiepferde, die dem Verein gehören, aber die meisten Pferde, die auf dem Hof stehen sind Pensionspferde, die privaten Besitzern gehören und dort ihre Box haben.

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Matschpfützen = Schweineparadies

Nachdem die Pferdeboxen ausgemistet und neu befüllt waren, fragte ich, was als nächstes anstehe und eine Mitarbeiterin schlug vor, zu den Schweinen zu gehen, da diese noch gefüttert werden müssten. Wir gingen also einen langen Feldweg entlang zur Weide bzw. eher zum „Matschloch“, welches die Schweine ihr Paradies nannten. Man sah bereits von Weitem, dass sie unheimlichen Spaß daran hatten, einfach nur in den Matschpfützen zu liegen und sich darin zu suhlen. Als wir jedoch näher kamen, bewegten sich die vorher noch schwerfällig und eher faul aussehenden Schweine ziemlich schnell in Richtung Zaun, denn ihnen war klar, dass wir kamen, um sie zu füttern. Es war wirklich schön zu sehen, wie vertraut sie mit den Mitarbeitern waren und dass sie keine Angst vor uns Menschen hatten. Ich erfuhr hier, dass jede Woche 2 Schweine in den Stall geholt werden, um auf die Schlachtung vorbereitet zu werden. Geschlachtet und verarbeitet wird in Cremlingen und die Produkte kommen dann alle zurück an den Hof, um dort im Hofladen oder einem Markt verkauft zu werden.

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Marktverkauf

Apropos Markt: Der Hof Isenbüttel hat einen eigenen Marktwagen, mit dem die Mitarbeiter 3 Mal die Woche auf verschiedenen Wochenmärkten in der Umgebung unterwegs sind: Gifhorn, Meine und Isenbüttel – wenn ihr also frisches Obst, Gemüse, Schweinefleischprodukte oder Eier haben möchtet und dort in der Nähe wohnt, kann ich euch den Hofladen oder einen der Märkte als Anlaufstelle wirklich nur empfehlen. Ich hatte jetzt das Glück hier hinter die Kulissen zu schauen und kann mit gutem Gewissen sagen, dass hier alle Tiere super behandelt werden und ich (würden sie in Braunschweig auf dem Markt sein) auch nur noch da kaufen würde.

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Vom Feld auf den Teller

Nachdem wir das erledigt hatten, fing es an zu regnen und es wurde auch Zeit für das Mittagessen. Dieses wurde von einigen Bewohnern des Hofes gemeinsam mit der Leiterin des Hofladens vorbereitet und natürlich wurden dafür nur frische Zutaten aus eigenem Anbau genutzt. Ich konnte somit also direkt sehen, wie die jeweiligen Produkte des Hofes verarbeitet wurden.

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Weiteres Bauernhofgeschehen

Nach der Mittagspause ging es dann erneut zu den Schweinen ins Aussengelände, da diese am nachmittag frisches Heu bekommen sollten. Leider noch immer im Regen – aber die Tiere haben ja auch bei Regen Hunger… Wir luden also die Schubkarren voll mit Heu und fuhren damit zur Schweinewiese und brachten das Heu in die kleinen Schweinehütten.

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Nachdem die Schweine gefüttert und sichtlich glücklich waren, gingen wir noch ein paar Meter weiter zu einer großen Wiese, auf der ein mobiler Hühnerstall stand und um den herum die Hühner auf der Wiese liefen. Dieser Stall wird anscheinend von Woche zu Woche auf der Wiese verschoben, sodass die Hühner immer neues frisches Gras haben. In den Stall konnten sie zum Eier legen und zum Schutz vor Wind und Wetter gehen. Außerdem werden die Hühner abends in den Stall gebracht, um vor natürlichen Feinden, wie zum Beispiel dem Fuchs geschützt zu sein. Während des gesamten Tages sitzt immer einer der Mitarbeiter mit den Hühnern auf der Wiese, um ein Auge auf sie und die Umgebung zu haben. Wir haben die Hühner mit Gras gefüttert und die Eier des Vortages eingesammelt, gezählt und mit nach vorne zum Hofladen genommen.

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Gemüseernte

Außerdem ging es an dem nachmittag für mich noch ins große Gewächshaus, zur Gurken-. Tomaten und Zucchiniernte. Vorher haben wir aber einen kurzen Abstecher in den Hofladen gemacht, um zu sehen, was überhaupt benötigt wird. Wir sollten einen Eimer Tomaten und ca. 10 Gurken mitbringen. Große Zucchini waren noch genügend da, aber anscheinend werden die Großen nicht so gut gekauft, wie die Kleinen, daher war unsere Aufgabe, viele kleine Zucchini zu ernten und mitzubringen – ihr seht, auch im Bauernhofalltag ist ein Zusammenspiel aller Mitarbeiter notwendig und Kommunikation sehr wichtig ist!

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Auch Fensterputzen gehört zur Aufgabe
auf dem Bauernhof

Nach dem Ernten mussten die Pferde wieder von der Weide geholt werden und auch ich durfte eines der Pensionspferde von der Weide in den Stall führen – gut, dass ich bereits 11 Jahre Erfahrung mit Pferden hatte und somit keinerlei Berührungsängste hatte. Die Pferde waren drinnen, es regnete in Strömen und wir suchten eine Aufgabe, die wir einigermaßen trocken ausüben konnten – so wurden die Fenster in den Schweineställen geputzt. In den Schweineställen waren die Schweine, die als nächstes geschlachtet werden sollten und die Säue, die gerade geworfen hatten oder kurz davor waren. Wir sind dann also mit einer Leiter und Eimer in die jeweiligen Boxen gegangen und schon hatte man ganz viele kleine Schweinebabys um die Füße herum versammelt – die waren unheimlich süß und total neugierig! In die Box mit den Schlachtschweinen bin ich nicht mit hineingegangen, weil sie mich nicht kannten und auch mal etwas ruppiger reagieren könnten.

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Der Nachmittag ist wie im Flug vergangen und schon war es Zeit, den Hof zu fegen und Feierabend zu machen. Ich hatte unheimlich viel Spaß am Arbeiten auf dem Bauernhof und fühlte mich wieder zurück versetzt in meine Kindheit und Jugend – obwohl es mir damals irgendwie nicht so viel Spaß gemacht hatte!

Und, auf den Geschmack gekommen?

Ich hoffe, mein kleiner Einblick in den Bauernhofalltag des Hof Isenbüttel hat euch ein wenig gefallen und ihr wollt am Liebsten sofort losdüsen, um euch selbst auch mal ein Bild davon zu machen.

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Also falls ihr jetzt auch auf den Geschmack gekommen seid und ein wenig mehr über den Hof Isenbüttel erfahren möchtet, dann schaut doch mal auf der Homepage vorbei oder vereinbart eine Gruppenführung. Leider ist es nicht für jeden möglich, 1-2 Tage auf dem Hof zu verbringen und dort mitzuarbeiten, aber eine Führung und ein nachmittag auf dem Hof gibt euch auch schon einen super Eindruck vom Bauernhofgeschehen – und was alles zur Arbeit auf dem Hof dazu gehört, wisst ihr jetzt ja eh schon von mir. Und wenn ihr dann eh schon da seid, könnt ihr auch gleich einen Abstecher in den Hofladen machen und euch frische Eier oder Gemüse mit nach Hause nehmen!

Noch mehr Infos

Wie bereits angekündigt, wird es noch einen zweiten Beitrag zum Hof Isenbüttel geben, in dem ich euch ein wenig zur sozialen Arbeit auf dem Hof und dem Arbeiten und dem Miteinander der Bauernhofmitarbeiter- und Bewohner berichte. Außerdem gibt es dann noch weitere Einblicke, wie der Hof überhaupt entstanden ist und ein paar Gedanken, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.

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Transparenz

In Zukunft werde ich euch unter jedem Beitrag, der in irgendeiner Art und Weise in Kooperation entstanden ist, ganz genau aufzählen, in wie weit hier ein Sponsoring oder was auch immer stattgefunden hat. Ich möchte einfach authentisch und transparent agieren und offen zu euch sein. Ich hoffe, dass das so in eurem Sinne ist und ihr euch davon nicht irgendwie abgescheckt fühlt… Zum Hof wurde ich von den Demobetrieben eingeladen und ich wurde dort beide Tage kostenfrei verpflegt. Außerdem wurden die Kosten für meine Übernachtung in einer nahegelegenen Pension und meine Anfahrtskosten übernommen. Ansonsten ist kein Geld für das Erstellen Blogposts geflossen. Dass ich eingeladen wurde, hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst und ich werde auch in Zukunft keine Kooperationen annehmen, die nicht zu mir und meinem Blog/den Blogthemen passen. Ich möchte euch einfach nur bewusst aufklären und offen zu euch sein!

Ende – jetzt aber wirklich!

So, jetzt aber genug geschrieben – ich hoffe, ihr habt bis zum Ende durchgehalten und ich freue mich (wie immer!) über euer Feedback und bin gespannt, wie euch mein kleiner „etwas anderer“ Reisebericht mit Bauernhofalltag gefallen hat! ;-)

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Wunderbar Unverpackt eröffnet in Braunschweig

Wunderbar Unverpackt“ – so lautet der Name von einem Shop, der morgen (3.12.2016) in Braunschweig neu eröffnet. Wer sich in der „Unverpackt-Szene“ auskennt, wird den „Original Unverpackt“ Shop aus Berlin kennen und kann nun gespannt auf das Braunschweiger Pendant sein. Ich durfte bereits vor der Eröffnung „hinter die Kulissen“ schauen und habe ein wenig mit der Shopbesitzerin Denise über die Idee, die Entstehung und ihre Vision gesprochen.

Die 27-jährige kommt ursprünglich aus Göttingen, ist aber vor 2 Jahren gemeinsam mit ihrem Freund nach Braunschweig gezogen. Sie hat ein duales BWL Studium absolviert und danach einen Master in Wirtschaftspsychologie im Fernstudium ergänzt. Somit ist sie fachlich bestens gerüstet, um ein eigenes Business aufzubauen. Aber wie kam es dazu, einen „Unverpackt Shop“ zu eröffnen?

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Denise interessierte sich privat bereits seit Längerem für die Themen „Zero Waste“ und „verpackungsfreies Einkaufen“. Sie schaute Filme, fragte bei anderen „Unverpackt Shops“ nach und schließlich fuhr sie Anfang 2016 einfach nach Kiel, um sich den „Unverpackt Kiel“ anzuschauen. Dies war der erste „Unverpackt Shop“ Deutschlands und er wurde im Februar 2014 eröffnet. Denise wollte sich mit der Eigentümerin Marie austauschen und sich ein Bild davon machen, was alles zur Selbstständigkeit und dem Leben als Shopbesitzerin dazu gehört. Nach diesem Gespräch kam sie voller Elan wieder zurück nach Braunschweig und war sich sicher – ich schaff das!

Eigentlich war sie gar nicht mit der Intention nach Kiel gefahren, danach selbst einen Shop zu eröffnen, aber nachdem sie so viel Inspiration gesammelt hatte und die Idee so klasse fand, war sie überzeugt: „Man muss auch einfach mal machen!“ – Ein Motto, das ich wirklich klasse und unterstützenswert finde!

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Anfang April begann sie dann mit dem Schreiben des Business Plans, machte sich auf die Suche nach geeigneten Kreditgebern und stieß dabei auf viel positives Feedback. Nachdem sie das Finanzielle geklärt hatte, fand sie auch die perfekte Räumlichkeit in der Fallersleber Straße 36 und gründete dann im September das Unternehmen. Von da an ging es nur noch bergauf – Die Räume wurden von Tag zu Tag wohnlicher, es wurde gestrichen, Regale zieren die Wände, die ersten Prdoukte wurden geliefert und eine aus Paletten selbstgebaute Theke schmückt nun den Eingansbereich des Shops.

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„Wunderbar Unverpackt“ soll nicht einfach ein weiterer „Einkaufsladen“ sein. Unverpackt Shops sind dafür bekannt, als Treffpunkt für „Gleichgesinnte“ und zum Austausch gleicher Interessen genutzt zu werden. Darum gibt es neben dem Verkaufsraum mit über 700 Produkten von Streichcreme und Wein bis über Kochbücher zu Hirse und roten Linsen auch eine kleine Sitzecke, in der man es sich gemütlich machen kann und in Austausch mit den anderen Kunden oder Mitarbeitern treten kann.

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Für mich persönlich ist „Wunderbar Unverpackt“ ein Shop, der mir in Braunschweig noch gefehlt hat und ich freue mich schon auf den Einkauf und das nette Beisammensein dort in Zukunft! In der ersten Woche gibt es übrigens noch einen Eröffnungsrabatt in Höhe von 10%! Schaut doch auch mal vorbei!

Eröffnungsfeier – Samstag 3.12.2016 von 9:00 bis 18:00 Uhr

„Wunderbar Unverpackt“
Fallersleber Straße 36
38100 Braunschweig

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag 9:30 – 16:30 Uhr

Weihnachtsmarkt Braunschweig

Dass Braunschweig für mich die schönste Stadt der Welt ist, solltet ihr als aufmerksame Leser bereits herausgefunden haben. Warum das so ist? Ich habe ca. 6 Jahre dort gelebt, wurde dort eingeschult und der Großteil meiner Familie lebt noch immer in Braunschweig. Für mich ist Braunschweig meine Heimat im Herzen und darum freue ich mich jedes Mal wieder über einen Besuch in dieser schönen Stadt. Ich versuche mindestens einmal im Monat nach Braunschweig zu fahren, um meine Familie (besonders meinen kleinen süßen Neffen) zu besuchen, außerdem ist der Fahrtweg von 2 1/2 Stunden ja echt nicht so weit und den nehm ich gern in Kauf.

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Ich möchte heute aber nicht nur allgemein über die schönste Stadt der Welt schreiben, sondern über den wunderschönen Weihnachtsmarkt Braunschweig. Seit 4 Jahren treffen wir uns nun schon im Kreise unserer kleinen Patchworkfamilie, um ein schönes Adventswochenende auf dem Braunschweiger Weihanchtsmarkt zu verbringen. Wir schlafen dann alle im „Hotel Deutsches Haus“, das direkt am Burgplatz liegt und wir somit nur aus dem Hotel rausgehen müssen und schon auf dem Weihnachtsmarkt stehen. Über das Hotel werd ich euch in einem weiterem Post schreiben!

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Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt hat also für uns schon Tradition und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, ihn zu besuchen! Mein 4-jähriger Neffe freut sich jedes Mal wieder auf das Riesenradfahren – dieses Mal hat Oma (meine Mama) sich „geopfert“ und ist mit ihm gefahren (sie hat totale Höhenangst und ist wankend wieder aus dem Riesenrad ausgestiegen, aber für ihre Enkel tut sie alles! :-) Der Kleine hat sich natürlich unheimlich gefreut, denn das Riesenradfahren auf dem Braunschweiger Weihanchtachtsmarkt ist für ihn schon zu einer kleinen Tradition geworden und das wird auch jedes Jahr wieder von ihm eingefordert, weil er sich so sehr drarauf freut! Mein anderer Neffe ist jetzt 1 1/2 und dieses Jahr ist er das erste Mal Karussel gefahren – so eins mit Feuerwehrauto, Pferd und Polizei. Die zwei Kleinen saßen also im Auto, während ich in der Mitte saß und den Kleinsten ein wenig festhielt, denn etwas unsicher war er doch noch. Aber in der zweiten Runde fing ihm das Ganze an Spaß zu machen und er fuhr sogar „freihand“. ;-)

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Wie ihr seht, ist für mich der Weihnachtsmarkt in Braunschweig ein Markt, den ich mit der ganzen Familie besuche und wahrnehme. Nicht nur wie in Berlin, wenn ich mich mit Freunden an der Glühweinbude treffe und ein, zwei Glühweinchen schlürfe. Hier auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt gehe ich nachmittags mit der ganzen Familie über den Markt, wir essen Schmalzkuchen (denn das gehört für mich zum Weihnachtsmarkt einfach dazu!), fahren Karussel, bestaunen die schönen gebastelten Dinge und erfreuen uns am Duft der gebrannten Mandeln oder Poffertjes. Ich nehme diesen Weihnachtsmarkt ganz anders wahr und daher kann ich euch auch einiges dazu schreiben.

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Der Branschweiger Weihnachtsmarkt findet rund um den Burgplatz, auf dem Platz der deutschen Einheit und vor dem Rathaus Braunschweig statt. Mitten drin steht der Braunschweiger Löwe und drum herum sind viele kleine Buden aufgebaut. Das Ambiente mit dem Dom, dem Rathaus und vielen kleinen Fachwerkhäusern drum herum ist wirklich einmalig und wunderschön! Im Burggraben gibt es immer kleine „Flöße“, auf denen man unter einem Schirm zusammen kommen kann (falls es regnet, oder man einfach unter sich sein möchte). Wir mieten uns für den abend meist so ein Floß an, damit wir einen gemeinsamen „Patchwork-Familien-Treffpunkt“ haben, an dem wir ein bisschen unter uns sein können und zu dem auch jeder wieder zurück findet, nachdem er/sie sich mit leckerem Essen eingedeckt hat.

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Für viele ist es auch schon zur Tradition geworden, sich Spanferkel (natürlich kein ganzes, haha) im Mummebrötchen zu kaufen. Was Mumme ist? Das ist auch eine Braunschweiger Tradition – und zwar entstand die Zusammensetzung im späten Mittelalter und zu Beginn wurde Mumme ausschlißelich als Bier verkauft. Es wird aber auch in Dosen abgefüllt und kann als Zusatz beim Backen, kochen oder in Getränken verwendet werden. Mumme schmeckt etwas süßlich und meiner Meinung nach ist das (neben Jägermeister) etwas, das bei einem Braunschweigbesuch unbedingt probiert werden muss!

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Der Weihnachtsmarkt Braunschweig ist also voller Traditionen, leckerem Essen, mit einer super Kulisse (der Burgplatz ist wirklich ein schöner Ort – nicht umsonst haben wir eine riesige Leinwand davon in unserem Wohnzimmer hängen) und für mich auch noch voller Liebe und meinen Liebsten. Jedes Jahr freue ich mich erneut auf dieses Advents-Patchworkfamilen-Weihnachtsmakt-Treffen in Braunschweig und jedes Jahr träume ich wieder davon, ganz bald mit meinem Herzmann wieder in die Heimat meines Herzens zu ziehen, um hier gemeinsam alt zu werden, ein Haus zu kaufen und eine Familie zu gründen. Aber das gehört hier jetzt nicht in den Post…

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So, jetzt habt ihr einen kleinen Einblick in unseren alljährlichen Besuch auf dem Weihnachtsmakrt Braunschweig bekommen und ich hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren und animieren konnte, diesen schönen Weihanchtsmarkt auch selbst mal zu besuchen! Was ich noch vergessen habe – der Weihnachtsmarkt ist einer der wenigen, der auch nach Weihnachten noch geöffnet hat. Also wenn ihr nach den Feiertagen noch Lust auf einen gemütlichen Bummel über den Weihnachtsamrkt Braunschweig habt, dann könnt ihr ihn noch bis zum 29.12. besuchen! Und wenn ihr es nicht schafft, dann streicht es euch auf jeden Fall schon für nächstes Jahr im Kalender an und schaut mal im Livestream rein – das find ich auch total klasse – auf dem Rathausturm gibt es eine Webcam, die Livebilder vom Weihnachtsmarkt zeigt und somit könnt ihr von oben aus der Ferne sehen, was da aktuell gerade so passiert!

Kennt ihr einen Weihnachtsmarkt, der auch so schön ist und den ich unbedingt mal besuchen sollte? Und war jemand von euch vielleicht sogar selbst schon auf dem Weihnachtsmakrt Braunschweig und mag erzählen, wie er/sie es dort so findet? Ich freue mich auf euer Feedback und wünsche euch noch eine wunderschöne Adventszeit!

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Hommage an die schönste Stadt der Welt

und an Musterhosen ;-)

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Wenn ich in Braunschweig bin, bin ich glücklich. Braunschweig ist meine Heimat, mein Herz, meine Stadt. Braunschweig ist (in meinen Augen) die schönste Stadt der Welt!

Ich liebe es dort zu sein und deswegen geht es mir immer besonders gut, wenn ich in dieser Stadt verweilen darf.
Da meine Schwester (und noch so einige andere Verwandte von mir dort wohnen) bin ich des Öfteren dort und genieße diese Zeit immer unheimlich, denn Braunschweig ist so vielseitig, so schön überschaubar und unheimlich hübsch!

Auch am langen Pfingstwochenende war es mal wieder so weit und ich durfte die reine Luft der schönsten Kleinstadt Deutschlands schnuppern. Ich war irgendwie auf Sommer eingestellt, hatte nur Tops und Hotpants mit, so musste ich mir am Samstag erstmal warme Klamotten kaufen gehen. Ab ins schöne Schloss und rein in den überfüllten H&M – da war sie, meine neue Musterhose! Ich hab jetzt schon einige Musterhosen angesammelt und ich glaube, ich werde ihnen noch einen Extrapost widmen, weil ich unglaublich verliebt in sie bin – fast so sehr wie in Braunschweig!! ;-)

Da es mir gut ging, ich eine neue Musterhose hatte und das Wetter gerade mal ganz angenehm war, trieb es mich raus auf die Straße, auf der ich erst einmal ein kleines Freundentänzchen aufführte! – Ja, sicher sah es albern aus, aber ich war (und bin es immer noch!) überglücklich!
Das war nun also die Geschichte, wie es zu diesen irgendwie „ungewöhnlichen“ Outfitbildern kam – ich hoffe, sie hat euch gefallen, hihi!? ;-)
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