On tour: Akershus Oslo

Hallo meine Lieben,

heute folgt ein weiterer Post über Oslo – es geht um das „Schloss Akershus“ auch „Festung Akershus“ genannt.
Meiner Meinung sieht es von aussen eher aus, wie eine Burg, als ein Schloss (aber mich fragt ja keiner).
Drinnen gibt es wunderschöne Sääle, mit Kronleuchtern, tollen Ausblicken und hässlichen Bildern zu sehen. Aber dazu gleich mehr! ;-)

Im Jahr 1299 wurde die Festung erbaut – das ist über 700 Jahre her! Ich finde es immer unglaublich spannend zu sehen, wie damals gebaut wurde und dass das Ganze einfach immer noch steht und so toll aussieht! Klar, da wird sicher regelmäßig renoviert und alles erneuert, aber mich faszinieren solche alten Gebäude einfach total!

Alleine das Gelände und die Umgebung dieser Burg sind wunderschön. Es ist direkt am Hafen gelegen (eigentlich total doof, wenn man mal bedenkt, dass die im Krieg so als erstes angegriffen werden konnten…) Aber naja, darum ging es mir ja nicht. Auf dem Gelände sind noch zwei Museen und die ehemaligen Stallungen zu sehen. Eines der Museen ist das norwegische Militärmuseum (freier Eintritt – also rein da!),
in dem ich mir als Deutsche irgendwie echt doof vorkam, da es ein wenig so geschildert wurde, als hätten „nur“ die Deutschen Kriege geführt… :-( Aber es lohnt sich wirklich dort reinzugehen, wenn man schonmal da ist, denn es gibt ne Menge zu sehen und sooo viel zu lernen! ;-)

Nun aber weiter zum Akershus: Im Keller befinden sich die Gräber, in der ersten Etage eine Kapelle (also ein Altar, ein paar Stühle und ne schicke Orgel) und dort drüber befanden sich so einige schicke Säle. Einen, in dem die Frauen feiern konnten, einen in dem der König seine Gäste empfing, einen in dem die Ritter gefeiert haben und noch viele mehr. Alles sehr schick gestaltet mit schönen Wandbemalungen und dekadenten Kronleuchtern (wenn mans hat, ne!?). Das einzige, was richtig hässlich war, waren die Gemälde der ehemaligen Könige und Prinzen – die sahen einfach alle gleich aus (Inzest lässt grüßen) und hatten unglaublich große, krumme Nasen.
Leider war mein Akku leer, und ich konnte diese unglaublich hässlichen Gemälde nicht für euch fotografieren (also, selber hinfahren!).

Mir persönlich hat es dort richtig gut gefallen – ich würd da auch wohl einziehen! ;-)
Aber seht doch einfach selbst „Hereinspaziert ins Akershus Oslo“:

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