Sie spürt die Freiheit am Meer

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Barfuß steht sie am Strand. Sie trägt ein weißes Sommerkleid.
Das Meer rauscht. Ihre Haare wehen im Wind und sie fühlt sich frei.

Viel zu lange hat es gedauert, bis sie sich so fühlen konnte.
Sie hatte einige Schwierigkeiten überwinden müssen, um nun hier stehen und sich wirklich frei
fühlen zu können. Es geht ihr gut. Sie hat kein Leben ohne Probleme, aber es geht ihr gut.
Sie ist glücklich und endlich angekommen. Da angekommen, wo sie hin wollte.

Diese Freiheit, die sie heute spürt, konnte sie nicht immer spüren.
Sie hat sich die Freiheit selbst genommen.
Sich selbst gehemmt, frei zu sein.
Sich selbst viel zu sehr unter Druck gesetzt.
Sie hat sich mit anderen verglichen und wollte immer besser
oder mindestens genauso hübsch, toll und besonders sein, wie andere.
Dass das nicht erstrebenswert ist, hat sie erst vor Kurzem bemerkt.

Sie fühlt sich, als sei sie nach einem langen Schlaf mit vielen Albträumen endlich erwacht.
Nun kann sie selbst entscheiden, ob sie an der Kreuzung links oder rechts geht.
Sie hat Kontrolle über ihren Körper, über ihre Gedanken und weiß, was sie tut.
Sie weiß, dass es unwichtig ist, was der Nachbar, die Freundin oder die Kollegin machen.
Nur sie selbst bestimmt, wohin ihr Leben sie führt.
Nur sie selbst hat die Fäden in der Hand!

Diese Erkenntisse machen sie zu einem anderen Mensch.
Zu einem neuen Mensch.
Einem viel glücklicheren Menschen als zuvor.

Sie steht noch immer am Meer. Sie beginnt sich zu drehen und streckt die Arme aus.
Sie genießt den Wind, der ihr ums Gesicht weht und sie fühlt sich frei!
Nein, sie IST frei!
Endlich frei!

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In meinen „Gedanken“posts steckt immer besonders viel Herz von mir
und ich freue mich hier besonders über euer Feedback!

11 Comments

  • Ohh, vielen lieben Dank für das tolle Kompliment. Das macht mich ja ganz happy :).

    Liebe Grüße, Melanie

  • Carolina sagt:

    Naja, ich kann wahrscheinlich nicht anders schreiben als locker-flockig. Das ist es wohl eher! :-D
    Ach, du machst das doch immer so sympathisch, hauptsache, dir macht es Freude was oder über was du schreibst. Der Rest ist erstmal zweitrangig.

    Und nein, meine Liebe. Den schenke ich dir nicht. Wenn, dann musst du ihn schon meinen toten klammen Händen entreißen. :-D

    P.S. Bitte mehr Gedanken!!! ♥

  • AZI ZA sagt:

    Tolle Gedanken. Ich kann mich sogar wieder finden.
    Mehr davon <3
    LG Aziza
    http://berlin-capital-life.blogspot.de/

  • Wibke Akosua sagt:

    Liebe Anna,

    so bzw so ähnlich könnten vor einiger zeit auch meine Gedanken gelautet haben. In deinem Artikel erkenne ich mich wieder. So war ich früher. Schade eigentlich, dass man sich oft genug dem Zwang der Gesellschaft beugen muss und das Gefühl hat, es allen, inklusive sich selbst, Recht machen zu müssen und immer besser und toller und hübscher zu sein bzw zu werden. Bis dann der eine Moment kommt, in dem es Klick macht. Bei mir war es auch ein Meer- Moment.
    Danke dir für diesen schönen Artikel.

    Liebe Grüße,
    Wibke

  • Annanikabu sagt:

    Danke liebe Wibke,

    ja, manchmal muss es einfach „klick“ machen. Ich weiß gar nicht mehr, was der richtige ausschlaggebende Punkt war. Aber es gab ihn und das ist so schön, denn jetzt bin ich viel entspannter und gelassener! Ich hoffe, dass jeder Mal an diesen Punkt kommt und mit sich selber zufrieden ist! :-)

  • Bettina sagt:

    Liebe Anna,

    ein wunderbarer Post ist das. Das Meer machte es einem leichter, sich frei zu fühlen. Mir geht es jedenfalls immer so.
    Wieder zu Hause angekommen, ist es mir leider nicht immer egal, was andere denken. Aber letzlich ist es mein Ziel, frei und selbstbestimmt zu leben. Aber auf dem Weg zu sein ist ja mindestens schon so gut wie das Ziel selber ;=)

    Hier auf Deinem Blog werde ich jedenfalls öfter mal vorbeikommen auf meinem Weg :=)

    Herzliche Grüße
    Bettina

    • Annanikabu sagt:

      Ganz genau das fühle ich auch! Freiheit und Ruhe – so perfekt! :-)
      Joa, ist halt auch nicht immer ganz einfach, kommt ja auch drauf an, wie dein Umfeld so mit dir umgeht.
      Ich habe das Glück und keinen „Quelgeist“ oder eine „Meckertante“ als Kollegin, Nachbarn oder in meiner näheren Umgebung – darum ist da salles vielleicht leichter gesagt, als getan. Aber ich denke, wenn man den ersten Schritt tut und mit sich so zufrieden ist, wie man ist, dann ist man schon ganzschön weit gekommen! :-)

Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar