Sparen für meine Wünsche – Recap

Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (2)

Weil ich des Öfteren darauf angesprochen wurde, wie ich mein „Stop to Shop“ und mein „Sparen für meine Wünsche“ Projekt durchführe bzw. durchgeführt habe und wie genau ich eigentlich spare, gibt es hier und heute einen kleinen Überblick über mein Konsumverhalten und Tipps und Tricks, wie man sparen und günstig leben kann, ohne auf etwas Essentieles verzichten zu müssen.

Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (6) Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (7)

Seitdem ich Taschengeld bekommen habe und mich zurück erinnern kann, war ich immer ein sparsamer Mensch. Meine Mutter hat mir früh beigebracht, wie man mit Geld vernünftig umgeht und wie man auch am Ende des Monats noch etwas davon über haben kann. Manches Mal wurde ich nicht nur als sparsam, sondern auch als geizig beschimpft, da ich mein Geld lieber hortete und auf meinem Konto anwachsen sah, als es für etwas Schönes auszugeben. Die coolste Geschichte, die ich immer wieder gern erzähle, spielte sich so auf einer Klassenfahrt in der 4. Klasse ab. Ich war 9 Jahre alt und war das Finanzgenie schlechthin:

Meine Mama gab mir für Klassenfahrten immer unheimlich viel Süßigkeiten mit, sodass ich entweder 5 kg schwerer, oder vollgepumpt mit Zucker nach solch einer Fahrt hätte wiederkommen müssen. Aber beides war nicht der Fall, denn zu Hause durfte ich auch Süßigkeiten essen und hatte somit auf der Klassenfahrt keinen besonderen Anlass dazu, mich damit vollstopfen zu müssen.
Da aber andere Kinder zu Hause keine oder nur wenig Süßigkeiten essen durften, waren sie natürlich scharf darauf, meine Haribos oder Kekse zu essen. Schlau und sparsam wie ich war (und auch ein bisschen mies, denn ich hätte die Sachen auch einfach verschenken können), habe ich pro Keks oder pro 10 Gummibärchen einfach 10 Pfennig von meinen Mitschülern genommen, sodass ich nach der Klassenfahrt mit mehr Taschengeld zurück kam, als ich mitbekommen hatte.

Ich find die Geschichte einfach immer wieder lustig und erzähle sie sehr gern, weil man daran sieht, dass in mir einfach schon immer ein kleiner Sparfuchs (und Geizhals) steckte.

Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (1)

Genauso interessant ist es auch, dass ich mich mit 13 bewusst dafür entschieden habe, einen Bausparvertrag abzuschließen. Für mich war immer klar, dass ich später ein eigenes Haus haben möchte (ob nun kaufen oder selbst bauen, steht noch nicht fest) und dass dafür Geld zur Seite gelegt werden müsse. Wie ich da mit 13 drauf gekommen bin, weiß ich heute auch nicht mehr. Aber ich freue mich unheimlich, denn jetzt hab ich schon einiges an Geld angespart, welches mich (bzw. uns) dem Traum vom eigenen Haus immer näher bringt.

Mein „Geschäftsgen“ hat mir auch schon früh gezeigt, wie ich mir mein eigenes Taschengeld verdienen kann und zwar habe ich , wodurch ich bereits früh meine Spielsachen oder Kleidung auf dem Flohmarkt verkauft habe, wenn ich sie nicht mehr haben wollte und jetzt werde ich wahrscheinlich mein Kleiderkreiselkonto wieder neu zum Leben erwecken, denn durch den Umzug ist wieder unheimlich viel zusammengekommen, was ich aussortiert habe. Oder kennt ihr eine andere gute Online Flohmarkt-Plattform?

Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (9) Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (11)

Neben der Schule habe ich 4 Jahre lang Nachhilfe gegeben und dort echt gut verdient. Jeder Euro, den ich davon über hatte, ist direkt in den Bausparvertrag geflossen und somit hat sich innerhalb der letzten 14 Jahre (boa, jetzt fühl ich mich alt…) einiges angesammelt. Nach der Schule hatte ich das Glück bei einem großen Pharamunternehmen meine Ausbildung machen zu können, sodass ich dort auch direkt ein gutes Einstiegsgehalt hatte und monatlich ca. 200 € zur Seite legen konnte. Das Gute ist, dass ich direkt mit meinem Mann zusammengezogen bin und wir uns die Miet- und Haushaltskosten immer teilen konnten. Somit musste ich nie eine Wohnung alein zahlen und auch die Kosten für Strom, Gas, Wasser haben wir durch 2 geteilt, was schon einiges ausgemacht hat!

Wie auch bereits in meinem „Nachhaltig leben leicht gemacht“ Beitrag geschrieben hab, sind für mich viele Dinge einfach selbstverständlich und ich binde sie in den Alltag ein, ohne groß darüber nachzudenken. Leider bemerke ich immer wieder, dass es vielen (noch) nicht so geht und darum möchte ich noch ein paar Kleinigkeiten, die total schnell umgesetzt werden können mit euch teilen:

– Schmeißt kein Essen weg, sondern kreiert eine leckere Pfanne aus Resten oder überbackt es mit Käse – das schmeckt immer, haha
– Benutzt Schampoo und Duschgel wirklich vollständig und schneidet am Ende die Verpackung auf, darin befindet sich oftmals noch so viel, was man gar nicht rausquetschen kann
– schaut bei Verträgen (Strom, Gas, usw.), ob es gnstigere Angebote gibt, als das, was ihr bereits habt

Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (8)

Heute hat sich mein Konsumverhalten zu früher ein wenig geändert. Ich spare zwar noch immer einiges, aber ich gönne mir viel mehr, als früher. Wir unternehmen viel, reisen, besuchen Konzerte und gehen auch mal essen, anstatt immer nur jeden Cent umzudrehen und ihn für die Zukunft anzulegen. Aber ich gebe das Geld bewusst aus. Ich denke immer vorher darüber nach, ob ich etwas bestimmtes unbedingt benötige und investiere lieber in Erlebnisse und Abenteuer, als in Dinge. Ich möchte gern viel von der Welt sehen, etwas erleben und verreisen, als dass ich einen Schrank voller Markenkleidung haben muss. Genauso investiere ich lieber in Produkte, die in der Anschaffung zwar etwas teurer, dafür aber qualitativ hochwertig sind und länger halten, als günstige Produkte. Bei Möbeln und Deko greife ich bisher meist auf Ikea, ernstings family oder Xenos zurück und spare damit auch im Gegensatz zu Depot oder Butlers (wo ich natürlich auch das ein oder andere Mal schaue, aber mir dann wieder genau überlege, wie wichtig es mir ist). Auch bei Lebensmitteln ist es mir wichtig auf Qualität zu setzen, ich kaufe gern frisches Obst und Gemüse und gebe dafür auch gern etwas mehr aus. Ansonsten greife ich aber auf die Eigenmarken der gängigen Supermärkte zurück, anstatt die teurere Markenalternative zu kaufen. Meist schmecke ich persönlich eh keinen Unterschied und wenn doch, dann warte ich, bis die Marke im Angebot ist und decke mich damit ein.

Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (4) Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (5)

Also, ihr seht. Ich habe auch kein total spannendes Geheimrezept, sondern ich achte einfach ein wenig darauf, wofür ich mein Geld ausgebe und denke darüber nach, ob der ein oder andere Kauf sein muss oder ich mein Geld doch lieber für die Zukunft spare.

Und weil wir gerade beim Sparen sind, noch ein paar Worte zu meinem Outfit: Die Jeansjacke ist von VeroModa und ich habe sie auf dem Flohmarkt für 8€ gekauft, die Hose habe ich vor 4 Jahren für 12€ bei Primark gekauft (ja, ich hatte eine Phase, in der ich bei Primark gekauft habe und die Sachen, die ich davon noch habe, trage ich natürlich noch weiter, bis sie kaputt sind), das Top war bei Promod im Sale für 8€, die Schuhe waren im Sale bei Tamaris für 10€, darum hab ich sie auch direkt in blau und apricotfarben mitgenommen und die Tasche habe ich geschenkt bekommen. Das heißt, das komplette Outfit, das ich trage, hat mich nur 38€ gekostet – hättet ihr das gedacht? Ach und die Teile trage ich auch alle schon über 4 Jahre – das ist auch noch so ein Tipp, den ich euch geben kann – tragt Kleidung so lange, bis sie kaputt ist und kauft nicht jede Saisson Neues, obwohl der Schrank noch voll ist!

Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (10)

Also, noch einmal zusammengefasst:

– Achtet auf Qualität und investiert lieber etwas mehr als ständig Billigzeugs zu kaufen
– Kauft in Supermärkten die Eigenmarke oder Marken, wenn sie im Angebot sind
– Rennt nicht jedem Trend hinterher, obwohl euer Schrank noch voll ist
– Geht sorgsam mit eurer Kleidung um (ich trage zum Beispiel auch noch Teile, die ich vor 5 Jahren gekauft habe)
– Nutzt eure Produkte bis zum Schluss und holt alles raus, bevor ihr Neues kauft
– Kauft euer Essen frisch und bereitet es direkt zu und wenn Reste entstehen, verwurstet die in einerm neuen Gericht und schmeißt sie nicht weg

Wie immer, sollte dieser Beitrag nicht mit erhobenem Zeigefinger verstanden werden, ich möchte euch einfach nur ein paar Tipps geben, wie ihr vielleicht beim nächsten Shoppingbummel bewusster darüber nachdenken könntet, ob ihr etwas braucht, oder ob ihr doch lieber für einen größeren Wunsch das Geld zur Seite legt und spart.

Wie ist das bei euch? Ist bei euch am Ende des Geldes noch zu viel Monat über oder habt ihr auch ein Sparfuchsgen, so wie ich? Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps, die ich ggf. in einen zweiten Beitrag zu diesem Thema aufgreifen kann? Oder möchtet ihr ein paar Worte zu meinem Outfit da lassen? Ich freu mich über jedes Feedback und jeden Kommentar!

Annanikabu_maritimes Outfit_Tempelhofer Hafen_blau weißes Outfit_weiße Stoffhose_blaues Top_Dutt_rote Haare_weiße Hose_maritim (3)

7 Comments

  • Steffi sagt:

    Schöner Beitrag! Sollten sich so einige zu Herzen nehmen. Ich habe auch so viele Klamotten, die ich schon extrem viele Jahre habe. Ich glaube meine ältesten Teile sind schon 10 Jahre alt und passen immer noch :)
    Hoffe viele andere beherzigen deinen Blog-Eintrag!

    • Annanikabu sagt:

      Danke, liebe Steffi! Ich hoffe auch, dass ich einige damit inspirieren konnte und dass sie mal über ihr Konsumverhalten nachdenken. Ich finde es super, dass du auch alte Kleidung so lange trägst, bis sie auseinanderfällt.. ;-)

      Liebe Grüße

  • Mici sagt:

    ich bin auch ein sparfuchs so wie du! :D ich spar so die Hälfte von meinem Gehalt…. + Blogeinnahmen + Fotografie, wenn es ein Monat ohne große Ausgaben ist… aber das ändert sich ja immer mal. läuft also mal besser, mal schlechter :D :D Wollte eigentlich auch noch darüber bloggen – ich verlinke dann auch einfach auf deinen post – den find ich super! =)

    • Annanikabu sagt:

      Oh, das find ich spannend! Schreib unbedingt auch mal was zu dem Thema. Ich finde es super, wenn man schon früh damit anfängt, um sich alle Wünsche erfüllen zu können und unabhängig sein zu können!

  • Ja ich habe neulich auch erst mal wieder ausgemistet, und werd einiges denk ich in DiY Projekte umwandeln :-)
    Sehr schöner Beitrag <3

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    • Annanikabu sagt:

      Ach, das ist ja auch eine tolle Idee! DIY Projekte aus alten Schen find ich auch immer spannend! Wirst du auf deinem Blog darüber schreiben?

  • Ein toller Beitrag, vor allem die Sache mit den Klamotten! Ich versuche auch, meine möglichst lange zu tragen, bzw hab mir letztens erst ein paar auf nem Basar geholt. Mir geht es zwar weniger ums Sparen (wobei das auch wichtig ist), sondern eher um die Nachhaltigkeit, da ich kein Fan davon bin, Dinge einfach wegzuwerfen.
    Sparen bei Lebensmitteln ist bei mir so eine Sache, da ich doch immer ganz gerne weiß, woher die Dinge kommen und da kostet es gelegentlich doch mal etwas mehr.
    Ich denke aber, dass wir uns generell alle mehr Gedanken über unser Konsumverhalten machen sollten, denn wie du schon schreibst, oft hat man von tollen Erlebnissen mehr als vom ewigen Konsum.
    LG, Katja

Hinterlasse einen Kommentar zu Feel-Good-Moments Antwort abbrechen