Schlagwort: Blogger Beruf

„What’s your Job, Steffi?“

Endlich ist es so weit – meine Reihe „What’s your Job?“ ist endlich wieder am Start und ab jetzt füttere ich euch jeden letzten Montag im Monat mit einem neuen spannenden Interview von Bloggern, die über ihren Beruf erzählen!

Steffi vom Blog Steffistraumzeit macht heute den „Neuanfang“ in meiner Interviewreihe. Auf ihrem Blog erzählt sie vom Reisen allein und möchte Mut machen, sich zu trauen, allein zu reisen. Außerdem hilft sie bei der Reiseplanung und gibt super Tipps zu tollen Reisezielen. Im „wahren Leben“ ist Steffi „Diplom Sozialpädagogin“ und davon wird sie heut ein bisschen erzählen:

Ich arbeite als Diplom Sozialpädagogin. Warum und wie ich auf die Idee kam, das weiß ich schon gar nicht mehr so richtig. Eigentlich wollte ich zur Polizei. Da dort aber wegen meiner Sehschwäche die Chancen von Anfang an schlechter waren, stand außer Frage das ich dann eben Sozialpädagogik studiere.

Das ist sie übrigens, die Steffi!

Das ist sie übrigens, die Steffi!

Studium.
Genau, Sozialpädagogik muss man studieren. Zu meiner Zeit gab es noch das Dipolom als Abschluss. Jetzt ist das mit Bachelor und Master alles ein wenig anders. Aber studieren musst Du immer noch. Ich wollte am liebsten weit weg von zu Hause in einer tollen Stadt studieren. Da mein Abi aber nicht so berühmt war, gab es leider nur eine Zusage und die kam aus meiner Heimatstadt.

Tolle Zeit.
Ich habe trotzdem studiert und es war eine richtig tolle Zeit. Durch verschiedene Praktika hat das Studium auch immer wieder praktische Anteile. Außerdem gibt es oft keinen sturen „Frontalunterricht“, sondern wir haben viel in Gruppenarbeiten gemacht. Das hat mir sehr gt gefallen. Am meisten gefällt mir an meinem Beruf, dass es so viele verschiedene Einsatzorte gibt. Im Studium schon kannst Du Dich auf eine Richtung spezialisieren, aber auch später immer wieder in unterschiedlichen Schwerpunkten arbeiten. Von der Arbeit mit Kleinkindern, Kindern Jugendlichen,Erwachsenen bis zu alten Menschen ist alles möglich. Ich habe während meines Studiums zum Beispiel in einem Übergangswohnheim für Haftentlassene ein Praktikum gemacht, ein weiteres bei der Jugendgerichtshilfe und in einem Drogenentzugsheim. Gearbeitet habe ich später in der Kinder­ und Jugendarbeit in der Gemeinde, in der Stadtteilarbeit in einem sozialen Brennpunkt und in einer Krippe.

Brennpunkt.
Am meisten Spaß hat mir die Arbeit im Brennpunkt gemacht. Dort haben wir eng mit einer Grundschule zusammengearbeitet und die Arbeit was sehr vielfältig und abwechslungsreich. Es gab sowohl Bildungs­, als auch Freizeitpädagogische Anteile und die Arbeit war jeden Tag anders und neu. Die Arbeit mit Menschen ist wundervoll, aufregend, anstrengend und jeden Tag neu. Du weißt vorher nie wie der Tag wird, denn Du weisst nicht, wie die Menschen mit denen Du arbeitest gelaunt sind.

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schwer und anstrengend.
Das macht es auch sehr schwer und anstrengend, denn manchmal saugen die Menschen Dich aus und nehmen Dir die letzte Energie. Immer wieder gibt es dann aber auch Erfolgserlebnisse, die Dich daran erinnern warum Du diese arbeitet machst und liebst. Je nachdem in welchem Bereich Du arbeitest und mit welchen Problemen und Aufgaben Du zu tun hast, ist es manchmal schwierig die Arbeit auf der Arbeit zu lassen. An manchen Tagen verfolgt Dich die Arbeit bis nach Hause. Das ist besonders als Berufseinsteiger nicht immer einfach. Es ist wichtig sich selbst abzugrenzen und seinen Weg zu finden abzuschalten. Ich habe mit der Zeit meine Methoden gefunden, die Tür zu schließen und die Arbeit von zu Hause fern zu halten. Das ist super wichtig um in diesem Beruf glücklich zu bleiben.

„Ohne welchen Gegenstand könntest du nicht arbeiten?“
Ohne Geduld, Selbstbewusstsein, Flexibilität, Einfühlungsvermögen, Selbstsicherheit, Kreativität, Durchhaltevermögen und Humor wäre dieser Job nicht machbar!

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Danke an Steffi für die ehrlichen Worte und den Einblick in den Beruf als Diplom Sozialpädagogin. Ich fand es unheimlich spannend, ein wenig hinter die Kulissen schauen zu können und hoffe, dass euch das Interview auch gefallen hat. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann gern nochmal alle alten „What’s your Job?“ Interviews nachlesen oder meldet sich bei mir, um selbst einmal aus dem Job-Nähkästchen zu plaudern! Ich freu mich von euch zu hören!

„What’s your Job, Daniela?“

Huhu meine Lieben!

Wie gestern schon angekündigt, gibt es heute endlich wieder einen „What’s your job?“ Post.
Wer jetzt nur „Bahnhof“ versteht, klickt einmal genau hier und kann nachlesen, um was es sich handelt!
Ich freue mich, wie immer, über neue Bewerber/innen per Mail oder Kommentar und hoffe, dass das Projekt so noch ewig weiter gehen kann.

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Heute erzählt uns die liebe Daniela ein wenig über ihren Beruf als Assistentin (was übrigens auch mein Job ist – und ich kann so einiges davon genauso unterschreiben!). Also, du hast das Wort, liebe Daniela:

„Hallo,
mein Name ist Daniela und wenn ich nicht blogge, dann arbeite ich als Assistentin.
Derzeit befinde ich mich in Karenz und stehe sozusagen in den Startlöchern, als „Wiedereinsteigerin“ in meinen alten Beruf zurück zu kehren. In diesem Beruf habe ich schon einige Höhen und verdammt viele Tiefen miterlebt, denn ich war relativ oft auf der Suche nach einem Job.
Erst als ich 40 kg Gewicht verloren hatte, fing auch in beruflichen Dingen, mein Glück (mehr oder weniger) an.
Büroleute und insbesondere Chefs sind verdammt oberflächliche Menschen und wenn man nicht dem allgemeinen Schönheitsideal entspricht, hat man in diesem Beruf teilweise schlechte Karten. Ich wurde in der Vergangenheit oft und viel gemobbt und habe deswegen oft meinen Job verloren oder mir von mir selbst aus was anderes gesucht. Ich konnte diesem oberflächlichen Leben einfach nicht gerecht werden und ihm viel abgewinnen. Seit ich abgenommen habe, konnte ich mich auch mental stärken und bin besser und zufriedener in meinem Beruf als ich es vorher war.

Ich hätte nie gedacht, dass einem ein Beruf, eine Branche oder eine Firma so verändern und manchmal auch kaputt machen kann.

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?

Als ich selbst noch zur Schule ging, reichte für meinen Job schon ein Hauptschulabschluß. Inzwischen habe ich bemerkt, dass das allein gar nicht mehr reicht. Man hat Glück, wenn man ohne Abitur und Matura etwas bekommt und kann in so einem Fall nur mit Arbeitserfahrung punkten.
Die Ansprüche der Chefs oder bevorzugt Personalagenturen werden auch immer höher und so hörte ich mal von einer Dame bei der ich ein Vorstellungsgespräch hatte: Chefs suchen eine Assistentin, die Aussieht wie Claudia Schiffer, sich anzieht wie eine Bordsteinschwalbe, intelligent ist wie Albert Einstein, arbeitet wie ein Bauer und 1 Euro im Monat Brutto verdienen will.Das in etwas beschreibt diesen Job und die dazugehörigen Chefs ganz gut.

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?

Ach, das ist ganz unterschiedlich, denn ich habe auch schon Stellenanzeigen gesehen,
die ein Studium voraussetzen, was ich persönlich gar nicht für nötig halte.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?

Weil er mir Spaß macht! Das sag ich nicht nur so, das ist wirklich so. Ich organisiere gerne, führe gerne Listen und streiche diese Dinge von Listen wieder weg (das klingt wie ein neurotischer Spleen, wenn ich das so schreibe), ich erledige gerne Schreibdinge. Das ist einfach meines und da fühle ich mich auch wohl.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?

Am meisten bin ich wohl mit dem Chef und Kollegen in Kontakt. Natürlich auch mit Besuch oder Kunden,
wenn denn ein Meeting, ein Seminar ohne ähnliches ansteht.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?

Außenstehende sagen, dass dieser Job langweilig ist und man eigentlich jeden Tag das gleiche macht und natürlich literweise Kaffee trinkt, aber das stimmt natürlich nicht. Selbstverständlich gibt es mal ruhige Tage, aber die meiste Zeit räumt man eigentlich seinem Chef und den Kollegen hinterher, ist ein bisschen Mädchen für alles (und muss auch alles können) und ist froh, wenn man mal 5 Minuten sitzen kann. Manchmal weiß man schon in der Mittagspause nicht, wo einem der Kopf steht. Man glaubt nicht wie viele Dinge in so einem Büro manchmal zu tun sind – besonders wenn man die Assistentin vom Chef ist.

Bist du angestellt oder selbstständig?

Ich arbeite als Angestellte in einem kleinen Büro.

Gibt es einen „Dresscode“ oder kannst du tragen, was du möchtest!?

Ich war schon in vielen Büros, in denen man „Büroklamotten“ tragen musste und ich habe es gehasst, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich mich verkleiden muss, um arbeiten gehen zu können. Ich bin aber keine Person, die den Job gleich scheiße findet, nur weil sie einen Hosenanzug tragen muss. Natürlich ist es mir persönlich lieber, tragen zu können, was ich will, was dann dennoch immer bürotauglich ist. In dem Büro in dem ich jetzt arbeite (bzw. bald wieder arbeite, weil ich derzeit noch in Karenz bin), konnte ich bisher immer tragen, was ich will. Wie das jetzt aussieht weiß ich noch gar nicht, weil das Büro von einem Großkonzern aufgekauft wurde. Ich bin gespannt.

Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?

Dass ich nicht am Wochenende oder nicht Nacht arbeiten muss und dass ich dort einfach das machen kann, was mir Spaß macht. Natürlich habe ich einen Traumberuf, der nicht mein erlernter Beruf ist, dennoch gefällt mir was ich tue und das ist doch wichtig im Leben, dass man Dinge tut, die einem Spaß machen, oder?

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?

Das Mädchen für alles sein und manchmal hingestellt zu werden wie eine dumme Tippse. Jeder kennt ja die Vorurteile, dass man den ganzen Tag Kaffee trinkend und Nägel feilend vor dem PC sitzt und wartet, bis es Feierabend wird. Man wird schnell unterschätzt und konsequent als Dummchen hingestellt. Nicht jeder, der im Büro arbeitet ist dumm – klar gibt es die paar Ausnahmen, die das allgemeine Bild prägen und bestätigen, aber das trifft auf eine ganz kleine Menge zu. Der Rest muss wirklich viel tun, an alles denken und alles machen.“

Danke liebe Daniela für das Interview!
Ich hoffe, euch hat das heutige „What’s your Job?“ Interview auch so gut gefallen, wie mir?
Möchtet ihr morgen lieber ein Outfit oder einen Beautypost sehen/lesen?

„What’s your Job, Stefan?“

Wieder einmal hab ich es verpennt. Ich sollte mir einen lauten, schrillen Alarm in mein Handy speichern, damit ich jeden ersten Montag im Monat daran erinnert werde, das „What’s your Job?“ Interview zu veröffentlichen.

Dieses ist das vorletzte Interview, das ich noch in der Hinterhand hatte. Ich brauche also schnell Nachschub, sonst kann diese tolle und interessante Kategorie nicht weiter bestehen. Meldet euch doch bitte bei mir, wenn ihr mitmachen möchtet und ich gebe euch alle Informationen, die ihr dafür benötigt.
Wenn euch die Kategorie gut gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr auch auf eurem Blog dafür werbt (Ihr dürft dafür gern den Banner hier unten nutzen!). Jeder Blogger mit jedem erdenklichen Beruf darf sich gern bei mir melden! Ich freue mich auf eure Nachrichten!

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Heute gibt es eine kleine Premiere, denn das erste Mal hat sich ein männlicher Blogger dazu bereit erklärt über seinen Job zu erzählen.
Heute berichtet Stefan von Speedtutorial über seinen Beruf als Chemielaboranten:

„Vor meinem Realschulabschluss stellte ich mir, wie jeder andere die Frage – Was will ich werden oder machen? Ebenso einfallslos gestaltete sich meine Auswahl, denn Naturwissenschaften und Kunst waren beziehungsweise sind meine absolute Passion. Zwar wäre ich auch gern bei einem Magazin als Redakteur angefangen, da diese aber in der Regel höhere Abschlüsse verlangen, blieb dieser Wunsch auf der Strecke.

Nachdem ein paar Bewerbungen raus geschickt waren, einige wenige mit Absagen zurück kamen und noch weniger ohne Antwort blieben, kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Spulen wir nun etwas vor und kommen zum Ende meiner 3,5 jährigen Ausbildung zum Chemielaboranten. Diese konnte ich Anfang 2013 mit einer erfolgreichen Prüfung abschließen und mich seit dem auch als vollwertigen Chemielaboranten bezeichnen.

Nun war ich also am Ende der Ausbildung angekommen und hatte einen dieser „richtigen“ Jobs. Um euch gleich mal die Illusion zu nehmen – Nein, ich lasse nicht täglich irgendwelche wirren Gemische explodieren oder Ähnliches. Viel mehr achte ich in der Qualitätskontrolle eines mittelständigen Unternehmens in der Pharmazie auf die Qualität der angelieferten Ausgangsstoffe. Durch meinen Aufgabenbereich habe ich ein breites Spektrum an Aufgaben zu erfüllen, wodurch mein Alltag nie langweilig wird. Ich könnte natürlich ins Detail gehen, aber das würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen und die Hälfte würde nur „Bahnhof“ verstehen. Deshalb würde ich nur so viel sagen, dass ich täglich vielfältige Analysenmethoden anwende, um eure Medizin auf einem gleichbleibenden Qualitätslevel zu halten.

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Einen kleinen Exkurs würde ich gern noch machen, denn innerhalb meines ersten Jahres als Laborant, habe ich zwischenzeitlich auch in einem Labor der Kosmetik-Industrie gearbeitet. Es war ein kleines Unternehmen, das nicht lange bestand, als ich eingestiegen bin. Genaueres darf ich aus meiner Verpflichtung zu schweigen leider nicht sagen. Was ich aber anmerken kann, wäre der große Unterschied in der Qualität der Arbeit. In der Pharmazie, in der ich auch ausgebildet wurde, ist Dokumentation das „A“ und „O“, in dem Kosmetik-Labor wurde diese eher lapidar gehandhabt. Trotzdem konnte ich viel wissenswertes mitnehmen. Gerade was Inhaltsstoffe, INCI-Listen usw. angeht, habe ich einiges an Wissen aufbauen können, was mich für den Blog natürlich teilweise auch weiter gebracht hat. So kann ich das ein oder andere mal mit einem etwas anderen Blick auf die Produkte schauen und sei es nur die Konsistenz, die ich etwas kritischer begutachte.

…und ich merke, es nimmt kein Ende. Tut mir total Leid. Falls ihr Fragen habt oder mehr von mir lesen wollte, könnt ihr natürlich gern bei mir vorbei schauen. Ich freue mich auf euch.

Liebe Grüße
Stefan von SpeedTutorial.de“

Danke an Stefan für den Einblick in den Beruf eines Chemielaboranten und den interessanten Vergleich der verschiedenen Branchen!

„What’s your job, Diana?“

Huhu meine Lieben,

es ist mal wieder der erste Montag im Monat und das bedeutet, es ist wieder mal „What’s your job?“ Zeit.
Übrigens brauche ich unbedingt wieder Leute, die mitmachen möchten. Schreibt mir kurz einen Kommentar oder eine Mail an annanikabu[at]gmail.com und schon bekommt ihr alle Infos zugesendet!

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Heute berichtet Diana vom Blog „Spiegelklappern“ bzw. von „Stilgetreu“ (denn das ist ihr neuer Blog!) über ihren Beruf als Fachinformatikerin:

Ich bin zurzeit Auszubildende Fachinformatikerin im Bereich Anwendungsentwicklung.
„Der Fachinformatiker ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf in den Fachbereichen Informatik und Informationstechnologie. […]“ (Quelle: Wiki)

Er ist einer von vier IT-Ausbildungsberufen in Deutschland. Die weiteren drei sind Informatikkaufmann,
IT-Systemkaufmann, IT-Systemelektroniker. Beim Fachinformatiker gibt es noch die Ausbildungsrichtung Systemintegration.

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?

Für einen Fachinformatiker braucht man gesetzlich vorgeschrieben keinen besonderen Bildungsabschluss. Ich denke aber, wenn man Abitur hat (wie ich), hat man bessere Chancen auf eine Stelle; allerdings habe ich auch viele ehemalige Realschüler in meiner Berufsschulklasse.

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?

Jap.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?

Immer diese Frage nach dem Wieso! ;D Das höre ich öfter, weil ich eins der wenigen Mädchen bin.
Ehrlich gesagt – ich bin das einzige Mädchen, dass ich kenne, welches zur Zeit diese Ausbildung macht…
Wieso? Weil Computer toll sind, Programmierung ohnehin und Informationstechnologie das spannendste ist, was ich mir vorstellen kann!
Ich saß schon mit 6 vor dem PC und in der fünften Klasse habe ich dann begonnen, mich mit Webdesign zu beschäftigen.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?

Das kommt ganz darauf an, in welcher Abteilung ich gerade bin. Meistens jedoch arbeite ich im Büro ohne größeren Kundenkontakt.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?

Der tägliche Ablauf sieht für den Außenstehenden meist gleich aus: Am PC sitzen. Was ich dort mache, ist aber meist jeden Tag anders! ;D

Bist du angestellt oder selbstständig?

Ich bin noch in der Ausbildung, also angestellt.

Gibt es einen „Dresscode“ oder kannst du tragen, was du möchtest?

Ich denke, das hängt ganz von der Firma ab, in der man angestellt ist. Es gibt ITler, die könnten theoretisch im Schlafanzug zur Arbeit kommen, und welche, die Aussehen, als ob sie bei der Bank arbeiten würden (also jeden Tag Anzug und sowas).

Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?

Die Logiken, die hinter der Programmierung stecken, warum es jetzt gerade das tut, was es tut…
Puh, wenn man das jemandem, der nicht in der IT arbeitet, erklären muss, ist das ganz schön schwer! :D
Es ist einfach spannend, was ein paar Codezeilen so fabrizieren können.

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?

Das klingt jetzt ganz absurd – manchmal kotzt es mich an, den ganzen Tag vorm PC zu sitzen. :D
Vor allem, wenn als Blogger dann abends auch noch ein paar Stunden „Blogschicht“ hinzukommen.
Deswegen versuche ich, die größeren Blogaufgaben auch am Wochenende zu machen, damit ich unter der Woche mal ein paar Stunden PC-frei habe.
Außerdem nervt es mich ein bisschen, dass es so wenige Frauen in der IT gibt. Da wird man schon gerne von den Männern mal belächelt,
und das fördert dann nicht unbedingt die Motivation. Aber hey – wir werdens allen zeigen! ;)

Und so sieht Diana’s Arbeitsplatz zu Hause aus:

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„What’s your job, Heike?“

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Heute gibt es endlich den lang ersehnten (ich hoffe doch, dass ihr schon immer mit scharrenden Füßen darauf wartet und ganz ungeduldig mit den Fingern auf den Tischen trippelt), „What’s your job?“ Post.
Wer nicht weiß, was das ist, der klicke bitte einmal hier.

Normalerweise gibt es diese Posts an jedem ersten Montag im Monat, aber heute ist eine Ausnahme und so gibt es heute den Post über Heike und ihren Job als Lehrerin in einer Waldorfschule. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre ironische Art. Lest es euch durch und besucht unbedingt auch mal ihren Blog!
Viel Spaß beim Lesen!

Lehrer – das sind die, die sich jeden Tag vorne an der Tafel  zum Clown machen und ganz oft Ferien haben.  Die mit den Leitzordnern im Regal und den vielen Arbeitsblättern. Als Schüler dachte ich ja immer, Lehrer existieren nur in der Schule und war immer sehr irritiert, wenn ich sie außerhalb getroffen hatte. Ich vermute, Schülern heute geht es nicht anders. Zumindest erntete ich neulich sehr überraschte Blicke, als ich erwähnte, dass ich einen Twitteraccount hätte.

Lehrer – das war mein Traumberuf, nicht wegen der vielen Ferien (die man mit der „falschen“ Kombi sowieso durchkorrigieren kann) oder der freien Nachmittage (die man zu Beginn auch garantiert nicht hat), sondern weil ich etwas besser machen wollte als viele meiner Lehrer – ich wollte nicht wegsehen, mich für meine Schüler einsetzen, den Menschen hinter dem Jugendlichen sehen. Und dann wollte ich etwas genauso machen wie manche meiner Lehrer – Begeisterung entfachen, menschlich sein, fair sein.

Lehrer – das ist ein Studienberuf. Zumindest Realschullehrer, was ich mich jetzt schimpfen darf. Nachdem ich mich also bis zum Abitur gekämpft hatte und meine Überbrückungszeit in einem heilpädagogischen Kindergarten verbrachte, begab ich mich in den Unidschungel, durch den ich mich weitere Jahre gekämpft hatte, Prüfungen schrieb und  Unmengen Hausarbeiten abgab – nur, damit keine dieser Noten in meine Examensnote eingehen sollte. Arg! Studiert habe ich nämlich noch nach der alten Lehramtsprüfungsordnung in Bayern. Mittlerweile ist den Leuten wohl auch aufgefallen, dass das Käse ist, und mit dem neuen modularisierten Lehramtsstudium zählen auch die Klausuren, die man während des Studiums schreibt, zu  40%  in die Endnote. Geprüft wird man in seinen gewählten Fächern (mindestens eines davon muss ein Hauptfach sein, in meinem Fall waren das Deutsch und Geschichte) und in Erziehungswissenschaften. Zwischendrin verbringt man Zeit an möglichst verschiedenen Schulen, um schon einmal ins Schulleben schnuppern zu können. Wie viel man da unterrichtet und erlebt, hängt von der eigenen Motivation und der Bereitschaft der Lehrer ab, Stunden abzutreten.

Der Lehrer im Referendariat – das arme Wesen? Möglich. Möglicherweise aber auch nicht. Persönlich kann ich sagen: mein erstes Jahr war durchaus nicht immer schön, ich habe viel geweint, hatte kaum Zeit für Familie und Freunde und um Weihnachten herum hatten wir die erste Mitstreiterin verloren – Bundeslandflucht. Unterstützung bekam ich aber durchaus, auch wenn nicht alles ideal ablief, und ich habe zwei gute Freundinnen gefunden, mit denen ich das Referendariat bis zum Ende ausgestanden habe. In Bayern hat man im ersten Jahr zwei Lehrproben, idealerweise macht man auch gleich den praktischen Teil seiner Staatsexamensarbeit. Im ersten Halbjahr hatten wir eine Deutschklasse zu zweit und eine Geschichteklasse für uns allein, d.h. 4 Stunden Unterricht pro Woche. Dazu kamen noch Fachsitzungen in unseren Fächern, Grundlagen staatsbürgerlicher Bildung, Schulrecht, Psychologie und Pädagogik (jeweils zweistündig). Insgesamt sollten wir auf 25 Stunden kommen, so mussten wir also den Rest der Zeit mit Hospitationen bei den anderen Referendaren füllen. Im zweiten Jahr bekamen wir eine Deutschklasse für uns allein und zwei Geschichtskassen, das machte dann 9 Stunden pro Woche. Mein zweites Jahr war dagegen fast das Paradies – mehr Eigenständigkeit, eine völlig andere Beziehung zu den Klassen, die man hat, und zu den Kollegen, die einen dann doch ernster nehmen. Und die harte Schule des ersten Jahres hat mir viel gebracht. Obwohl ich 17 Stunden pro Woche unterrichtet habe, zusätzlich eventuell noch Vertretungen, hatte ich plötzlich mehr Zeit denn je – was aber wohl auch daran lag, dass ich keine Fachsitzungen mehr hatte und im ersten Jahr gelernt hatte, organisiert und effizient zu arbeiten. Ein paar Mal im Jahr kehrt man noch an seine alte Schule zurück, hält dort nochmal Stunden, hat Fachsitzungen und zwischen Oster- und Pfingstferien auch seine letzten mündlichen Prüfungen. An der Einsatzschule hat man vorher noch die dritte Lehrprobe, die im Gegensatz zu den ersten beiden völlig unabhängig von den Seminarlehrern ist – was bei manchen von uns ganz schön in die Hose ging, da jeder Seminarlehrer andere Vorstellungen hat.

Lehrer – Traumberuf oder Horrorjob? Sowohl als auch. Eines muss einem klar sein – Lehrer werden, damit man viel Geld und viel Freizeit hat, funktioniert nicht. Jobs beim Staat in Bayern? Mangelware. Freizeit? Solange man kein Material vorbereitet hat – wenig. Chef im Klassenzimmer? Hart erarbeitet, manchmal nie erreicht. Lehrer sein ist kein Zuckerschlecken. Dennoch – ich bin gerne Lehrerin. Weil meine Schüler anstrengend, aber toll sind. Weil es Momente gibt, in denen es läuft – wenn die Fünfte dir beim Märchenvorlesen schweigend zuhört und danach applaudiert, wenn man sich mit der Siebten einmal einfach Zeit nimmt und mit ihnen spricht. Wenn man merkt, dass die Schüler etwas verstanden haben. Wenn man damit leben kann, dass man manchmal spontaner sein muss, als einem lieb ist, es auch mal laut zugeht, man nicht von jedem unbedingt gemocht wird und jeder Zweite denkt, er könne deinen Job mindestens genauso gut wie du machen (wenn nicht sogar besser) – viel Spaß im Lehrerleben. Meine unerschütterliche Geduld mit meinen Schülern und ihren Eltern hilft mir in der Regel durch die stressigsten Tage. Ich denke aber auch, dass es abhängig ist, an welcher Schule man arbeitet, wie glücklich man ist – der schönste Beruf kann vermiest werden durch blöde Kollegen und einen fiesen Chef und umgekehrt die schrecklichsten Tage von netten Kollegen aufgeheitert werden.

Der Waldorflehrer – der tanzende Öko im selbstgestrickten Pulli? Jetzt werdet ihr euch fragen: Hä? Waldorfschule? Sie sagte doch, sie wäre Realschullehrerin. Tatsächlich bin ich das noch bis Ende des Schuljahres. Vielleicht werde ich es auch einmal wieder sein. Ab nächstem Jahr schlage ich aber eine neue Richtung ein und beginne als Klassenlehrerin an einer Waldorfschule (die nötige Zusatzausbildung mache ich parallel dazu zwei Jahre lang). Tatsächlich war ich selbst erst kritisch, habe mich viel eingelesen und war an meiner neuen Schule einmal in der Woche, um mir den Unterricht anzusehen. Von Kollegen, Schülern und meinen Freunden darf ich mir schon den einen oder anderen doofen Kommentar anhören, aber ich habe gemerkt, dass vieles einfach nur Vorurteile sind – und eines fällt für mich ab nun weg, das mich an der Realschule absolut nicht an meinem Job mochte: die traurigen Augen, wenn ich schlechte Noten verteilt habe. Und vielleicht kann ich im Laufe der Zeit auch das eine oder andere Vorurteil widerlegen, das so um meine neue Schulart grassiert. Selbst Pullis stricken kann ich schon einmal nicht (;

Lehrer sein geht übrigens nicht ohne Schüler. Da ich aber von meinen Schützlingen keine Fotos zeigen darf, ein Ersatzbild, das bei meiner Siebten im Klassenzimmer hängt.

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„What’s your job, Steffi?“

Hallöchen meine Lieben!

Ich bin aus dem Urlaub wieder da und da heute der 5. Juni ist, gibt es gleich mal wieder einen „What’s your job?“ Post.

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Heute ist die liebe Steffi vom Blog Quatre Vies dran und berichtet über ihren Beruf: Buchhalterin in der O2 World

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Ich bin ausgebildete Steuerfachangestellte und arbeite nun als Buchhalterin in der o2 World Berlin. Für den Beruf Steuerfachangestellte war in meinem Ausbildungsunternehmen Abitur notwendig, grundsätzlich reicht jedoch auch ein Realschulabschluss aus. Mein Ausbilder wollte allerdings nur Abiturienten, da die Ausbildung ziemlich anspruchsvoll ist, aber meines Erachtens kann man es auch ohne Abitur schaffen, wenn man will! Als Buchhalter ist es auch möglich quer einzusteigen oder ein Studium zu absolvieren. Hier ist es ziemlich flexibel.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Als Steuerfachangestellte hätte ich natürlich die Möglichkeit in einem Steuerbüro zu arbeiten, was ich anfangs auch getan habe, allerdings stand für mich schon ziemlich früh fest, dass ich anstatt viele Mandanten zu bearbeiten, lieber eine Firma kennenlernen und für diese arbeiten möchte. Daher kam für mich nur der Beruf „Buchhalter“ in Frage.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Die meiste Zeit arbeite ich ohne Kundenkontakt, aber dieser kommt natürlich auch zustande, da ich Rechnungen und alles was dazu gehört schreibe.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Wenn ich morgens zur Arbeit komme, starte ich DEN GEGENSTAND, DEN ICH IMMER IN MEINEM JOB BRAUCHE: Meinen PC. Ich checke zuerst meine E-Mails und überprüfe dann den Zahlungseingang vom Vortag. Danach arbeite ich die Dinge ab, die anstehen. Stelle vor allem verschiedenste Rechnungen, z.B. an Konzertveranstalter. Jeder Tag ist irgendwie anders weil immer unterschiedliche Veranstaltungen stattfinden und diese bearbeitet werden müssen.

Bist du angestellt oder selbstständig? Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf? Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Ich bin angestellt und fühle mich dennoch hier ziemlich frei und arbeite selbstständig. Das Umfeld ist sehr locker. Ich liebe es hinter die Kulissen bei Veranstaltungen zu schauen und bin immer wieder begeistert darüber wie alles so reibungslos abläuft und die Abteilungen ineinander übergreifen, so dass es dem Gast (so gut wie) nicht auffällt, wie viel Aufwand hinter einer Veranstaltung steckt. Besonders toll finde ich, dass ich sämtliche Events miterleben darf. Da blüht mein Herz auf, da ich leidenschaftlich gern auf Konzerte gehe. Daher fällt mir auch nichts ein, was mir hier nicht gefallen könnte.

Das ist Steffis Arbeitsplatz:

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