Schlagwort: Blogger Job

„What’s your Job, Steffi?“

Endlich ist es so weit – meine Reihe „What’s your Job?“ ist endlich wieder am Start und ab jetzt füttere ich euch jeden letzten Montag im Monat mit einem neuen spannenden Interview von Bloggern, die über ihren Beruf erzählen!

Steffi vom Blog Steffistraumzeit macht heute den „Neuanfang“ in meiner Interviewreihe. Auf ihrem Blog erzählt sie vom Reisen allein und möchte Mut machen, sich zu trauen, allein zu reisen. Außerdem hilft sie bei der Reiseplanung und gibt super Tipps zu tollen Reisezielen. Im „wahren Leben“ ist Steffi „Diplom Sozialpädagogin“ und davon wird sie heut ein bisschen erzählen:

Ich arbeite als Diplom Sozialpädagogin. Warum und wie ich auf die Idee kam, das weiß ich schon gar nicht mehr so richtig. Eigentlich wollte ich zur Polizei. Da dort aber wegen meiner Sehschwäche die Chancen von Anfang an schlechter waren, stand außer Frage das ich dann eben Sozialpädagogik studiere.

Das ist sie übrigens, die Steffi!

Das ist sie übrigens, die Steffi!

Studium.
Genau, Sozialpädagogik muss man studieren. Zu meiner Zeit gab es noch das Dipolom als Abschluss. Jetzt ist das mit Bachelor und Master alles ein wenig anders. Aber studieren musst Du immer noch. Ich wollte am liebsten weit weg von zu Hause in einer tollen Stadt studieren. Da mein Abi aber nicht so berühmt war, gab es leider nur eine Zusage und die kam aus meiner Heimatstadt.

Tolle Zeit.
Ich habe trotzdem studiert und es war eine richtig tolle Zeit. Durch verschiedene Praktika hat das Studium auch immer wieder praktische Anteile. Außerdem gibt es oft keinen sturen „Frontalunterricht“, sondern wir haben viel in Gruppenarbeiten gemacht. Das hat mir sehr gt gefallen. Am meisten gefällt mir an meinem Beruf, dass es so viele verschiedene Einsatzorte gibt. Im Studium schon kannst Du Dich auf eine Richtung spezialisieren, aber auch später immer wieder in unterschiedlichen Schwerpunkten arbeiten. Von der Arbeit mit Kleinkindern, Kindern Jugendlichen,Erwachsenen bis zu alten Menschen ist alles möglich. Ich habe während meines Studiums zum Beispiel in einem Übergangswohnheim für Haftentlassene ein Praktikum gemacht, ein weiteres bei der Jugendgerichtshilfe und in einem Drogenentzugsheim. Gearbeitet habe ich später in der Kinder­ und Jugendarbeit in der Gemeinde, in der Stadtteilarbeit in einem sozialen Brennpunkt und in einer Krippe.

Brennpunkt.
Am meisten Spaß hat mir die Arbeit im Brennpunkt gemacht. Dort haben wir eng mit einer Grundschule zusammengearbeitet und die Arbeit was sehr vielfältig und abwechslungsreich. Es gab sowohl Bildungs­, als auch Freizeitpädagogische Anteile und die Arbeit war jeden Tag anders und neu. Die Arbeit mit Menschen ist wundervoll, aufregend, anstrengend und jeden Tag neu. Du weißt vorher nie wie der Tag wird, denn Du weisst nicht, wie die Menschen mit denen Du arbeitest gelaunt sind.

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schwer und anstrengend.
Das macht es auch sehr schwer und anstrengend, denn manchmal saugen die Menschen Dich aus und nehmen Dir die letzte Energie. Immer wieder gibt es dann aber auch Erfolgserlebnisse, die Dich daran erinnern warum Du diese arbeitet machst und liebst. Je nachdem in welchem Bereich Du arbeitest und mit welchen Problemen und Aufgaben Du zu tun hast, ist es manchmal schwierig die Arbeit auf der Arbeit zu lassen. An manchen Tagen verfolgt Dich die Arbeit bis nach Hause. Das ist besonders als Berufseinsteiger nicht immer einfach. Es ist wichtig sich selbst abzugrenzen und seinen Weg zu finden abzuschalten. Ich habe mit der Zeit meine Methoden gefunden, die Tür zu schließen und die Arbeit von zu Hause fern zu halten. Das ist super wichtig um in diesem Beruf glücklich zu bleiben.

„Ohne welchen Gegenstand könntest du nicht arbeiten?“
Ohne Geduld, Selbstbewusstsein, Flexibilität, Einfühlungsvermögen, Selbstsicherheit, Kreativität, Durchhaltevermögen und Humor wäre dieser Job nicht machbar!

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Danke an Steffi für die ehrlichen Worte und den Einblick in den Beruf als Diplom Sozialpädagogin. Ich fand es unheimlich spannend, ein wenig hinter die Kulissen schauen zu können und hoffe, dass euch das Interview auch gefallen hat. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann gern nochmal alle alten „What’s your Job?“ Interviews nachlesen oder meldet sich bei mir, um selbst einmal aus dem Job-Nähkästchen zu plaudern! Ich freu mich von euch zu hören!

„What’s your Job, Vreeni?“

Huhu mein Hübschen,

lang lang ist es her – der letzte „What’s your Job?“ Post ging im Mai online und dann gab es eine kurze Sommer-Verschnauf-Pause.
Aber jetzt starten wir wieder voller Tatendrang und Elan in eine neue Runde „What’s your Job?“ mit der lieben Vreeni vom Blog „for the freak in you

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Werbung ist bunt – von den Ideen, bis zu den Leuten, hin zu den Kampagnen.
Alle arbeiten für den perfekten großen Auftritt. Damit der gelingt, sind in diesem Umfeld kaum Grenzen gesetzt, was die Wahl des optimalen Business-Outfits anbelangt. Individuell sind alle. Das ist wohl die einzige Regel, die hier zur befolgen ist.

Ich arbeite als…
Account Manager in einer Werbeagentur.

Wie ich zu diesem Beruf gekommen bin:
Schon im Grundschulzeugnis stand: Vreeni kommuniziert gern mit ihren Mitmenschen.
Beim Studium in Holland hieß es: Communicatie – das ist dein Baby.
Anschließend kam die Finanzkommunikation – big business.
Aber dann wollte ich es wissen: wie dreht sich dieses blingbling-Glitzer Rad der Werbung eigentlich?

Am meisten gefällt mir an meinem Beruf:
Die Abwechslung. Jeden Tag passiert was Neues. Und das Team-Gefühl. Ohne das funktioniert das Rad nicht.

Am meisten hat mich überrascht, dass…
…hinter dem ganzen blingbling knochenharte Arbeit mit wenig Glitzer, aber großartigen Menschen steckt.

Das rate ich allen die sich dafür interessieren:
Denkt gut darüber nach, ob ihr sehr viel Zeit mit eurem Job verbringen wollt. Nine-to-five gibt es selten. Dafür aber relaxtes Zusammensein um zwölf Uhr nachts, bevor man den Endspurt vor einer Präsentation antritt.

Ich würde nur tauschen mit:
Anna Wintour ;)

Meine goldene Outfitregel für meinen Job:
Trage das, was dich happy macht. UND: versuche Kaffe-Flecken zu vermeiden.

In dieser Situation lag ich klamottentechnisch mal voll daneben:
Daneben lag ich nicht. Nur konnte das Chiffon-Kleidchen nicht so gut mit den Wind-Böen umgehen. Somit begrüsste ich den Kunden mit meinen Kleid-Saum im Gesicht…

Ohne welchen Gegenstand könnte ich nicht arbeiten?
Meinem zauberhaften, wunderschönen iMac – tolles Teil.

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Danke liebe Vreeni, dass du ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert hast!
Wenn du Blogger/in bist und auch mal ein wenig über deinen Job berichten möchtest, dann würd ich mich freuen, wenn du dich bei mir meldest! Diese Kategorie lebt von Interviews und die kommen nur zustande, wenn sich jemand dazu bereit erklärt – also los! Ich freu mich über jede Mail! ;-)

Übrigens hat Salo bei meinem Gewinnspiel den Liegestuhl von Bench gewonnen – die Mail ist bereits raus.
Aber seid nicht traurig, bereits diese Woche wird es ein weiteres Gewinnspiel geben! :-)

„What’s your Job, Stefan?“

Wieder einmal hab ich es verpennt. Ich sollte mir einen lauten, schrillen Alarm in mein Handy speichern, damit ich jeden ersten Montag im Monat daran erinnert werde, das „What’s your Job?“ Interview zu veröffentlichen.

Dieses ist das vorletzte Interview, das ich noch in der Hinterhand hatte. Ich brauche also schnell Nachschub, sonst kann diese tolle und interessante Kategorie nicht weiter bestehen. Meldet euch doch bitte bei mir, wenn ihr mitmachen möchtet und ich gebe euch alle Informationen, die ihr dafür benötigt.
Wenn euch die Kategorie gut gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr auch auf eurem Blog dafür werbt (Ihr dürft dafür gern den Banner hier unten nutzen!). Jeder Blogger mit jedem erdenklichen Beruf darf sich gern bei mir melden! Ich freue mich auf eure Nachrichten!

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Heute gibt es eine kleine Premiere, denn das erste Mal hat sich ein männlicher Blogger dazu bereit erklärt über seinen Job zu erzählen.
Heute berichtet Stefan von Speedtutorial über seinen Beruf als Chemielaboranten:

„Vor meinem Realschulabschluss stellte ich mir, wie jeder andere die Frage – Was will ich werden oder machen? Ebenso einfallslos gestaltete sich meine Auswahl, denn Naturwissenschaften und Kunst waren beziehungsweise sind meine absolute Passion. Zwar wäre ich auch gern bei einem Magazin als Redakteur angefangen, da diese aber in der Regel höhere Abschlüsse verlangen, blieb dieser Wunsch auf der Strecke.

Nachdem ein paar Bewerbungen raus geschickt waren, einige wenige mit Absagen zurück kamen und noch weniger ohne Antwort blieben, kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Spulen wir nun etwas vor und kommen zum Ende meiner 3,5 jährigen Ausbildung zum Chemielaboranten. Diese konnte ich Anfang 2013 mit einer erfolgreichen Prüfung abschließen und mich seit dem auch als vollwertigen Chemielaboranten bezeichnen.

Nun war ich also am Ende der Ausbildung angekommen und hatte einen dieser „richtigen“ Jobs. Um euch gleich mal die Illusion zu nehmen – Nein, ich lasse nicht täglich irgendwelche wirren Gemische explodieren oder Ähnliches. Viel mehr achte ich in der Qualitätskontrolle eines mittelständigen Unternehmens in der Pharmazie auf die Qualität der angelieferten Ausgangsstoffe. Durch meinen Aufgabenbereich habe ich ein breites Spektrum an Aufgaben zu erfüllen, wodurch mein Alltag nie langweilig wird. Ich könnte natürlich ins Detail gehen, aber das würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen und die Hälfte würde nur „Bahnhof“ verstehen. Deshalb würde ich nur so viel sagen, dass ich täglich vielfältige Analysenmethoden anwende, um eure Medizin auf einem gleichbleibenden Qualitätslevel zu halten.

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Einen kleinen Exkurs würde ich gern noch machen, denn innerhalb meines ersten Jahres als Laborant, habe ich zwischenzeitlich auch in einem Labor der Kosmetik-Industrie gearbeitet. Es war ein kleines Unternehmen, das nicht lange bestand, als ich eingestiegen bin. Genaueres darf ich aus meiner Verpflichtung zu schweigen leider nicht sagen. Was ich aber anmerken kann, wäre der große Unterschied in der Qualität der Arbeit. In der Pharmazie, in der ich auch ausgebildet wurde, ist Dokumentation das „A“ und „O“, in dem Kosmetik-Labor wurde diese eher lapidar gehandhabt. Trotzdem konnte ich viel wissenswertes mitnehmen. Gerade was Inhaltsstoffe, INCI-Listen usw. angeht, habe ich einiges an Wissen aufbauen können, was mich für den Blog natürlich teilweise auch weiter gebracht hat. So kann ich das ein oder andere mal mit einem etwas anderen Blick auf die Produkte schauen und sei es nur die Konsistenz, die ich etwas kritischer begutachte.

…und ich merke, es nimmt kein Ende. Tut mir total Leid. Falls ihr Fragen habt oder mehr von mir lesen wollte, könnt ihr natürlich gern bei mir vorbei schauen. Ich freue mich auf euch.

Liebe Grüße
Stefan von SpeedTutorial.de“

Danke an Stefan für den Einblick in den Beruf eines Chemielaboranten und den interessanten Vergleich der verschiedenen Branchen!

„What’s your Job, Meritt?“

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Mein Projekt „What’s your Job?“ hat im letzten Jahr begonnen und soll auch dieses Jahr weiter gehen. Ich hab ziemlich viel positives Feedback zu dieser Kategorie und den Interviews bekommen und möchte es so lange fortführen, bis niemand mehr mitmachen möchte! Also, wer Interesse hat, ein wenig über seinen Beruf
zu plaudern, meldet sich einfach bei mir! ;-)

Und da heute der erste Montag im Monat ist, könnt ihr wieder ein super interessantes Interview mit einer tollen Bloggerin lesen! Die liebe Meritt berichtet über ihren Job als Kommunikationsdesignerin .
Meritt, du hast das Wort:

„Wenn mich jemand fragt, was ich eigentlich mache, dann hat sich die Antwort „Irgendwas mit Medien“ herausgearbeitet. Eigentlich sau negativ, abgedroschen und ironisch… aber eigentlich kann man es nicht treffender beschreiben.

Ich bin angehende Kommunikationsdesignerin.
Angehend heißt, ja ich bin noch in der Ausbildung, lebe aber nen Alltag nah am Beruf. Mein Beruf geht in Studium und/oder Ausbildung. Ich habe mich für das „und“ entschieden.
Drei Jahre „Schule“ an der Deutschen Meisterschule für Mode in München und dann zwei Semester an der Uni für den Bachelor. Nach Vier Jahren hab ich somit also den Studienabschluss, genauso schnell wie jeder Student. Vorteil? Für die „Schule“ reicht der Realschulabschluss, so kommt man auch ohne Abi an den Bachelor da man genug Vorkenntnisse besitzt. Ich selbst habe die Fachgebundene Hochschulreife (13 Klasse FOS).

Die Pros einer/meiner Schule:
Ich bin hautnah am Geschehen. Praxisnäher als der Universität, Kontakte knüpfen erwünscht. Eine 40 Stunden Woche, bis 17 Uhr in der Regel, außer Freitag (okay ich geb zu, eine 38 Stunden Woche). Es gibt viel Selbstständigkeit, Eigenverantwortung wird groß geschrieben, reimgeschubst ins Geschehen, Projekte die auch mal langweilig sind, wie es eben später auch der Fall sein kann.
Größtes Plus: wir haben viele viele Realaufträge. Man bekommt die Arbeit mit dem Kunden sofort mit, es fühlt sich schon nach etwas ganz großem an. Und man sieht schnell was für Tücken im allseits beliebten „irgendwas mit Medien“ liegen.

Womit ich arbeite: Fünf Schubladen voll hier von:whats your job_Meritt_Kommunikationsdesignerin_1

Tricky:
Du kannst nicht machen was dir gefällt. Das gibt es ganz ganz selten, wir Designer arbeiten für Kunden und der Spielraum was eigene Ideen angeht recht beschränkt, ihr glaubt gar nicht wie anstrengend es ist zig verschiedene Wünsche umzusetzen (ein sehr gutes Beispiel wäre das Christopher Street Day Plakat für München). Ein kleines Komitee aus fünf Personen möchte nach Möglichkeit dass alle ihre Wünsche auf ein Plakat gequetscht werden. Und bitte ästhetisch. Und bitte auch noch größer. Und bitte mit Bild. Und Bunt. Und in Farbe. Und dabei nicht durchdrehen, ja? Der Beruf des Designers ist keine Romanze. Bei weitem nicht so chillig wie man es sich vorstellt und ganz und gar nicht einfach.

Kundenkontakt, ja, nein, vielleicht:
Also je nachdem wo ihr mal arbeitet ist der Kundenkontakt gigantisch oder eher bescheiden. Als Grafiker bei einer Zeitschrift arbeitest du mit zwei, drei Kollegen zusammen und hast keine Kunden, da du ja für die Zeitschrift arbeitest. In einer Werbeagentur hast du zum anderen schonmal ein größeres Team und wenn du etwas weiter oben mitmischst, auch direkten Kundenkontakt. Dafür aber auch nicht immer ein Wochenende und um 17 Uhr ist ganz sicher noch nicht Schluss.

Aufstiegsmöglichkeiten? Gar nicht bis hoch hinaus.
Wenn ich Grafiker werde etc. dann bleib ich das auch. Vielleicht werd ich mal Teamleiter, aber nur vielleicht, da Zeitschriften meist aus kleinen Teams bestehen. Möchte ich in die Agentur, hangele ich mich hoch… Graphiker, Teamleiter, Art Director, Creative Director… das dauert, das ist nicht einfach und das Leben bleibt hierbei manchmal auf der Strecke. (Achja, Reich wird man übrigens als Graphiker bei Weitem nicht, dass sollte man sich bewusst machen).

Und warum mach ich das Ganze?
Weil ich es liebe. Ich zeichne seit ich denken kann (ungelogen). In der Schule war mehr Zeichnen als lernen, mit dem Alter hat sich das zwar etwas verlaufen, dafür kam die Liebe zur Photographie. Also auf jeden Fall etwas kreatives. Und nachdem ich einen kleinen Fehltritt hatte weil ich dachte ich würde mit meinem Design Wunsch eh arbeitslos werden, hab ich mich getraut. Bin mir aber von Anfang an genau bewusst gewesen (und bin es immer noch) dass damit vermutlich nicht viel zu holen ist. Ich bereue trotzdem nichts. Wirklich nicht.

Ohne geht es leider nicht:
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Während andere sich diese Geräte anschaffen und es als Status Symbol ansehen, habe ich mir angewöhnt mich beim Anblick dieses Monstrums gleich zu rechtfertigen. Denn was macht dieses Ding bei einer Studentin die ständig über Geldsorgen klagt? Hoffentlich diese in Zukunft minimieren. Ohne Arbeitsgerät geht es nunmal leider nicht…

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So sieht das also dann in Benutzung aus. Ich hänge in komischen Klamotten mehr oder weniger die gesamte Zeit vor dem Ding herum. Yeahi. Natürlich arbeitet man vorher oft analog (grade in der Ausbildungsphase), einfach um unterschiedliche Herangehensweisen auszutesten. Aber am Ende landet man dann doch meistens wieder hier.

Und was ist faul an der ganzen Geschichte?
Es ist ein Beruf mit Ecken und Kanten. So ein Team in einer Agentur kann viele, viele Ellenbogen haben, gegen die man gewappnet sein sollte. Das kann einem aber wiederum überall anders auch passieren, also ne Faustformel gibt es dafür denke ich nicht. Man muss sich gegen viele kreative Leute durchsetzen und irgendwann akzeptieren dass es sicher immer jemanden gibt der irgendetwas besser kann als man selber. Das kann frustrieren, kann aber auch bereichern.

Wie wir rumlaufen…
Momentan siehst du uns aus 20 Metern Entfernung an was wir machen. Hüte, Brillen, ausgefallene Frisuren, Dutt, bunte Haare, 70er, 80er, Flohmarkt Klamotten. In einer Festanstellung könnte sich das ändern. Aber einen festen Dress­code gibt es eigentlich nicht.

Was ich nach meinem Abschluss dann mal genau machen möchte?
Vermutlich Grafikerin werden, ja… ich habe ja noch ein wenig Zeit mir darüber Gedanken zu machen in welche der vielen Bereiche ich gehen möchte. Mehr Computer, weniger Kundenkontakt, eher Ausland, eher Agentur, eher Zeitschrift, Team oder doch allein, Selbstständigkeit? Es gibt ziemlich viel zu tun dort draußen… auf jeden Fall irgendetwas mit Medien.

Wenn ihr ein wenig in meinen Alltag schnuppern wollt und um was sich meine Gedanken sonst noch so drehen, dann besucht mich auf meinem Blog.“

Ich hoffe, das Interview hat euch gefallen.
Wenn ihr mehr lesen möchtet, klickt einfach hier vorbei, da könnt ihr alle Interviews noch einmal nachlesen.
Ich wünsche euch einen schönen Montag und einen super Start in die neue Woche!

„What’s your job, Diana?“

Huhu meine Lieben,

es ist mal wieder der erste Montag im Monat und das bedeutet, es ist wieder mal „What’s your job?“ Zeit.
Übrigens brauche ich unbedingt wieder Leute, die mitmachen möchten. Schreibt mir kurz einen Kommentar oder eine Mail an annanikabu[at]gmail.com und schon bekommt ihr alle Infos zugesendet!

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Heute berichtet Diana vom Blog „Spiegelklappern“ bzw. von „Stilgetreu“ (denn das ist ihr neuer Blog!) über ihren Beruf als Fachinformatikerin:

Ich bin zurzeit Auszubildende Fachinformatikerin im Bereich Anwendungsentwicklung.
„Der Fachinformatiker ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf in den Fachbereichen Informatik und Informationstechnologie. […]“ (Quelle: Wiki)

Er ist einer von vier IT-Ausbildungsberufen in Deutschland. Die weiteren drei sind Informatikkaufmann,
IT-Systemkaufmann, IT-Systemelektroniker. Beim Fachinformatiker gibt es noch die Ausbildungsrichtung Systemintegration.

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?

Für einen Fachinformatiker braucht man gesetzlich vorgeschrieben keinen besonderen Bildungsabschluss. Ich denke aber, wenn man Abitur hat (wie ich), hat man bessere Chancen auf eine Stelle; allerdings habe ich auch viele ehemalige Realschüler in meiner Berufsschulklasse.

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?

Jap.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?

Immer diese Frage nach dem Wieso! ;D Das höre ich öfter, weil ich eins der wenigen Mädchen bin.
Ehrlich gesagt – ich bin das einzige Mädchen, dass ich kenne, welches zur Zeit diese Ausbildung macht…
Wieso? Weil Computer toll sind, Programmierung ohnehin und Informationstechnologie das spannendste ist, was ich mir vorstellen kann!
Ich saß schon mit 6 vor dem PC und in der fünften Klasse habe ich dann begonnen, mich mit Webdesign zu beschäftigen.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?

Das kommt ganz darauf an, in welcher Abteilung ich gerade bin. Meistens jedoch arbeite ich im Büro ohne größeren Kundenkontakt.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?

Der tägliche Ablauf sieht für den Außenstehenden meist gleich aus: Am PC sitzen. Was ich dort mache, ist aber meist jeden Tag anders! ;D

Bist du angestellt oder selbstständig?

Ich bin noch in der Ausbildung, also angestellt.

Gibt es einen „Dresscode“ oder kannst du tragen, was du möchtest?

Ich denke, das hängt ganz von der Firma ab, in der man angestellt ist. Es gibt ITler, die könnten theoretisch im Schlafanzug zur Arbeit kommen, und welche, die Aussehen, als ob sie bei der Bank arbeiten würden (also jeden Tag Anzug und sowas).

Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?

Die Logiken, die hinter der Programmierung stecken, warum es jetzt gerade das tut, was es tut…
Puh, wenn man das jemandem, der nicht in der IT arbeitet, erklären muss, ist das ganz schön schwer! :D
Es ist einfach spannend, was ein paar Codezeilen so fabrizieren können.

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?

Das klingt jetzt ganz absurd – manchmal kotzt es mich an, den ganzen Tag vorm PC zu sitzen. :D
Vor allem, wenn als Blogger dann abends auch noch ein paar Stunden „Blogschicht“ hinzukommen.
Deswegen versuche ich, die größeren Blogaufgaben auch am Wochenende zu machen, damit ich unter der Woche mal ein paar Stunden PC-frei habe.
Außerdem nervt es mich ein bisschen, dass es so wenige Frauen in der IT gibt. Da wird man schon gerne von den Männern mal belächelt,
und das fördert dann nicht unbedingt die Motivation. Aber hey – wir werdens allen zeigen! ;)

Und so sieht Diana’s Arbeitsplatz zu Hause aus:

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„What’s your job, Heike?“

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Heute gibt es endlich den lang ersehnten (ich hoffe doch, dass ihr schon immer mit scharrenden Füßen darauf wartet und ganz ungeduldig mit den Fingern auf den Tischen trippelt), „What’s your job?“ Post.
Wer nicht weiß, was das ist, der klicke bitte einmal hier.

Normalerweise gibt es diese Posts an jedem ersten Montag im Monat, aber heute ist eine Ausnahme und so gibt es heute den Post über Heike und ihren Job als Lehrerin in einer Waldorfschule. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre ironische Art. Lest es euch durch und besucht unbedingt auch mal ihren Blog!
Viel Spaß beim Lesen!

Lehrer – das sind die, die sich jeden Tag vorne an der Tafel  zum Clown machen und ganz oft Ferien haben.  Die mit den Leitzordnern im Regal und den vielen Arbeitsblättern. Als Schüler dachte ich ja immer, Lehrer existieren nur in der Schule und war immer sehr irritiert, wenn ich sie außerhalb getroffen hatte. Ich vermute, Schülern heute geht es nicht anders. Zumindest erntete ich neulich sehr überraschte Blicke, als ich erwähnte, dass ich einen Twitteraccount hätte.

Lehrer – das war mein Traumberuf, nicht wegen der vielen Ferien (die man mit der „falschen“ Kombi sowieso durchkorrigieren kann) oder der freien Nachmittage (die man zu Beginn auch garantiert nicht hat), sondern weil ich etwas besser machen wollte als viele meiner Lehrer – ich wollte nicht wegsehen, mich für meine Schüler einsetzen, den Menschen hinter dem Jugendlichen sehen. Und dann wollte ich etwas genauso machen wie manche meiner Lehrer – Begeisterung entfachen, menschlich sein, fair sein.

Lehrer – das ist ein Studienberuf. Zumindest Realschullehrer, was ich mich jetzt schimpfen darf. Nachdem ich mich also bis zum Abitur gekämpft hatte und meine Überbrückungszeit in einem heilpädagogischen Kindergarten verbrachte, begab ich mich in den Unidschungel, durch den ich mich weitere Jahre gekämpft hatte, Prüfungen schrieb und  Unmengen Hausarbeiten abgab – nur, damit keine dieser Noten in meine Examensnote eingehen sollte. Arg! Studiert habe ich nämlich noch nach der alten Lehramtsprüfungsordnung in Bayern. Mittlerweile ist den Leuten wohl auch aufgefallen, dass das Käse ist, und mit dem neuen modularisierten Lehramtsstudium zählen auch die Klausuren, die man während des Studiums schreibt, zu  40%  in die Endnote. Geprüft wird man in seinen gewählten Fächern (mindestens eines davon muss ein Hauptfach sein, in meinem Fall waren das Deutsch und Geschichte) und in Erziehungswissenschaften. Zwischendrin verbringt man Zeit an möglichst verschiedenen Schulen, um schon einmal ins Schulleben schnuppern zu können. Wie viel man da unterrichtet und erlebt, hängt von der eigenen Motivation und der Bereitschaft der Lehrer ab, Stunden abzutreten.

Der Lehrer im Referendariat – das arme Wesen? Möglich. Möglicherweise aber auch nicht. Persönlich kann ich sagen: mein erstes Jahr war durchaus nicht immer schön, ich habe viel geweint, hatte kaum Zeit für Familie und Freunde und um Weihnachten herum hatten wir die erste Mitstreiterin verloren – Bundeslandflucht. Unterstützung bekam ich aber durchaus, auch wenn nicht alles ideal ablief, und ich habe zwei gute Freundinnen gefunden, mit denen ich das Referendariat bis zum Ende ausgestanden habe. In Bayern hat man im ersten Jahr zwei Lehrproben, idealerweise macht man auch gleich den praktischen Teil seiner Staatsexamensarbeit. Im ersten Halbjahr hatten wir eine Deutschklasse zu zweit und eine Geschichteklasse für uns allein, d.h. 4 Stunden Unterricht pro Woche. Dazu kamen noch Fachsitzungen in unseren Fächern, Grundlagen staatsbürgerlicher Bildung, Schulrecht, Psychologie und Pädagogik (jeweils zweistündig). Insgesamt sollten wir auf 25 Stunden kommen, so mussten wir also den Rest der Zeit mit Hospitationen bei den anderen Referendaren füllen. Im zweiten Jahr bekamen wir eine Deutschklasse für uns allein und zwei Geschichtskassen, das machte dann 9 Stunden pro Woche. Mein zweites Jahr war dagegen fast das Paradies – mehr Eigenständigkeit, eine völlig andere Beziehung zu den Klassen, die man hat, und zu den Kollegen, die einen dann doch ernster nehmen. Und die harte Schule des ersten Jahres hat mir viel gebracht. Obwohl ich 17 Stunden pro Woche unterrichtet habe, zusätzlich eventuell noch Vertretungen, hatte ich plötzlich mehr Zeit denn je – was aber wohl auch daran lag, dass ich keine Fachsitzungen mehr hatte und im ersten Jahr gelernt hatte, organisiert und effizient zu arbeiten. Ein paar Mal im Jahr kehrt man noch an seine alte Schule zurück, hält dort nochmal Stunden, hat Fachsitzungen und zwischen Oster- und Pfingstferien auch seine letzten mündlichen Prüfungen. An der Einsatzschule hat man vorher noch die dritte Lehrprobe, die im Gegensatz zu den ersten beiden völlig unabhängig von den Seminarlehrern ist – was bei manchen von uns ganz schön in die Hose ging, da jeder Seminarlehrer andere Vorstellungen hat.

Lehrer – Traumberuf oder Horrorjob? Sowohl als auch. Eines muss einem klar sein – Lehrer werden, damit man viel Geld und viel Freizeit hat, funktioniert nicht. Jobs beim Staat in Bayern? Mangelware. Freizeit? Solange man kein Material vorbereitet hat – wenig. Chef im Klassenzimmer? Hart erarbeitet, manchmal nie erreicht. Lehrer sein ist kein Zuckerschlecken. Dennoch – ich bin gerne Lehrerin. Weil meine Schüler anstrengend, aber toll sind. Weil es Momente gibt, in denen es läuft – wenn die Fünfte dir beim Märchenvorlesen schweigend zuhört und danach applaudiert, wenn man sich mit der Siebten einmal einfach Zeit nimmt und mit ihnen spricht. Wenn man merkt, dass die Schüler etwas verstanden haben. Wenn man damit leben kann, dass man manchmal spontaner sein muss, als einem lieb ist, es auch mal laut zugeht, man nicht von jedem unbedingt gemocht wird und jeder Zweite denkt, er könne deinen Job mindestens genauso gut wie du machen (wenn nicht sogar besser) – viel Spaß im Lehrerleben. Meine unerschütterliche Geduld mit meinen Schülern und ihren Eltern hilft mir in der Regel durch die stressigsten Tage. Ich denke aber auch, dass es abhängig ist, an welcher Schule man arbeitet, wie glücklich man ist – der schönste Beruf kann vermiest werden durch blöde Kollegen und einen fiesen Chef und umgekehrt die schrecklichsten Tage von netten Kollegen aufgeheitert werden.

Der Waldorflehrer – der tanzende Öko im selbstgestrickten Pulli? Jetzt werdet ihr euch fragen: Hä? Waldorfschule? Sie sagte doch, sie wäre Realschullehrerin. Tatsächlich bin ich das noch bis Ende des Schuljahres. Vielleicht werde ich es auch einmal wieder sein. Ab nächstem Jahr schlage ich aber eine neue Richtung ein und beginne als Klassenlehrerin an einer Waldorfschule (die nötige Zusatzausbildung mache ich parallel dazu zwei Jahre lang). Tatsächlich war ich selbst erst kritisch, habe mich viel eingelesen und war an meiner neuen Schule einmal in der Woche, um mir den Unterricht anzusehen. Von Kollegen, Schülern und meinen Freunden darf ich mir schon den einen oder anderen doofen Kommentar anhören, aber ich habe gemerkt, dass vieles einfach nur Vorurteile sind – und eines fällt für mich ab nun weg, das mich an der Realschule absolut nicht an meinem Job mochte: die traurigen Augen, wenn ich schlechte Noten verteilt habe. Und vielleicht kann ich im Laufe der Zeit auch das eine oder andere Vorurteil widerlegen, das so um meine neue Schulart grassiert. Selbst Pullis stricken kann ich schon einmal nicht (;

Lehrer sein geht übrigens nicht ohne Schüler. Da ich aber von meinen Schützlingen keine Fotos zeigen darf, ein Ersatzbild, das bei meiner Siebten im Klassenzimmer hängt.

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„What’s your job, Anna Sofie?“

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Heute ist der fünfte und das bedeutet, dass es heute wieder ein „What’s your job?“ Interview gibt.
Heute erzählt die liebe Anna Sofie von „We found love„, was sie im Hotel so alles erlebt und wie der Job als Hotelfachfrau so ist.

Apropos: Wusstet ihr eigentlich, dass ich auch fast Hotelfachfrau geworden wäre? Wenn ich die Zusage hier in Berlin nicht bekommen hätte, hätte ich eine Ausbildung in Bad Harzburg als Hotelfachfrau angefangen. So, aber jetzt zum Wesentlichen – hier ist das Interview:

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Als Hotelfachfrau braucht man eigentlich nur einen Hauptschulabschluss. Ein besserer Abschluss ist aber natürlich nie verkehrt!

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?

Man macht eine 3 jährige Ausbildung, die man evtl. aber auch um ein halbes Jahr verkürzen kann.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Ich habe früher als Kind schon „Hotelfachfrau“ in die Freundschaftsbücher bei Traumjob geschrieben. Meine Mutter und meine Oma haben diesen Beruf ebenfalls gelernt. Was mich bei dem Job reizt, ist, dass ich später in viele verschiedene Richtungen gehen kann. Ich kann theoretisch in jedem Restaurant arbeiten, irgendwo an der Rezeption oder auch ganz woanders.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Das kommt immer auf die Abteilung an. Im Housekeeping, Wirtschaft oder Küche hat man eher wenig Kontakt mit Gästen, höchstens mit anderen Kollegen. Service und Rezeption dagegen haben natürlich sehr viel mit Kundenkontakt zu tun. Aber wirklich zurückgezogen und in Ruhe arbeite ich eigentlich nie.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?

Es gibt natürlich Dinge, die täglich und ungefähr zur selben Zeit erledigt werden. Aber da die Gästezahl natürlich immer etwas anders ist, ist auch der Ablauf des Tages immer etwas anders. Ganz genau weiß man das vorher nie.

Bist du angestellt oder selbstständig?
Ich bin einfache Angestellte in einem Hotel in der Nähe von Mainz!!

Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?
Der Kontakt zu den Gästen und das jeder Tag immer ein wenig anders ist.

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Manchmal kann es einfach ein wenig stressig werden und dann herrscht auch manchmal ein etwas harter Ton, aber das hält meistens nicht den ganzen Tag an ;)

Das hier sind übrigens die typischen „Werkzeuge, die Anna Sofie für ihre Arbeit unbedingt benötigt:
ein Kellnerportmonnaie und Kellnermesser:

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„What’s your job, Steffi?“

Hallöchen meine Lieben!

Ich bin aus dem Urlaub wieder da und da heute der 5. Juni ist, gibt es gleich mal wieder einen „What’s your job?“ Post.

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Heute ist die liebe Steffi vom Blog Quatre Vies dran und berichtet über ihren Beruf: Buchhalterin in der O2 World

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Ich bin ausgebildete Steuerfachangestellte und arbeite nun als Buchhalterin in der o2 World Berlin. Für den Beruf Steuerfachangestellte war in meinem Ausbildungsunternehmen Abitur notwendig, grundsätzlich reicht jedoch auch ein Realschulabschluss aus. Mein Ausbilder wollte allerdings nur Abiturienten, da die Ausbildung ziemlich anspruchsvoll ist, aber meines Erachtens kann man es auch ohne Abitur schaffen, wenn man will! Als Buchhalter ist es auch möglich quer einzusteigen oder ein Studium zu absolvieren. Hier ist es ziemlich flexibel.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Als Steuerfachangestellte hätte ich natürlich die Möglichkeit in einem Steuerbüro zu arbeiten, was ich anfangs auch getan habe, allerdings stand für mich schon ziemlich früh fest, dass ich anstatt viele Mandanten zu bearbeiten, lieber eine Firma kennenlernen und für diese arbeiten möchte. Daher kam für mich nur der Beruf „Buchhalter“ in Frage.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Die meiste Zeit arbeite ich ohne Kundenkontakt, aber dieser kommt natürlich auch zustande, da ich Rechnungen und alles was dazu gehört schreibe.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Wenn ich morgens zur Arbeit komme, starte ich DEN GEGENSTAND, DEN ICH IMMER IN MEINEM JOB BRAUCHE: Meinen PC. Ich checke zuerst meine E-Mails und überprüfe dann den Zahlungseingang vom Vortag. Danach arbeite ich die Dinge ab, die anstehen. Stelle vor allem verschiedenste Rechnungen, z.B. an Konzertveranstalter. Jeder Tag ist irgendwie anders weil immer unterschiedliche Veranstaltungen stattfinden und diese bearbeitet werden müssen.

Bist du angestellt oder selbstständig? Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf? Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Ich bin angestellt und fühle mich dennoch hier ziemlich frei und arbeite selbstständig. Das Umfeld ist sehr locker. Ich liebe es hinter die Kulissen bei Veranstaltungen zu schauen und bin immer wieder begeistert darüber wie alles so reibungslos abläuft und die Abteilungen ineinander übergreifen, so dass es dem Gast (so gut wie) nicht auffällt, wie viel Aufwand hinter einer Veranstaltung steckt. Besonders toll finde ich, dass ich sämtliche Events miterleben darf. Da blüht mein Herz auf, da ich leidenschaftlich gern auf Konzerte gehe. Daher fällt mir auch nichts ein, was mir hier nicht gefallen könnte.

Das ist Steffis Arbeitsplatz:

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