Schlagwort: Shooting

Schwangerschaftsupdate No. 2

– Woche 28. bis 33.

Vor 5 Wochen habe ich den ersten und letzten Schwangerschaftsupdate-Beitrag veröffentlicht und euch ein wenig erzählt, wie es mir so erging und was ich für „Nebenwirkungen“ in der ersten Zeit hatte. Heute befinden Mininikabu und ich uns schon in der 33. Schwangerschaftswoche und ich möchte euch mal wieder aktuelle Updates zur Schwangerschaft, meiner Murmel und dem Baby in meinem Bauch geben.

33. Schwangerschaftswoche

Dass die 3 vorne ist, bedeutet ja, dass die Geburt immer näher rückt und es nur noch höchstens 9 Wochen sind, bis unser Wunder das Licht der Welt erblickt. Ich muss ehrlich sagen, ich bin etwas zwiegespalten. Einerseits freue ich mich natürlich unheimlich darauf, endlich unser kleines Wunder in den Armen halten zu können, andererseits habe ich aber auch ein wenig Wehmut, weil ich meine Murmel ganz sicher vermissen werde. Ich mag sie so gern und finde auch (egal, wie eingebildet das jetzt klingen mag), sie steht mir total. Irgendwie gehört mein Bäuchlein einfach schon zu mir dazu und ich kann mir gar nicht vorstellen, bald wieder nen flache(re)n Bauch zu haben…

Aber kommen wir nun zu den letzten Wochen und erstmal möchte ich euch ein paar Fakten zur Veränderung meines Körpers erzählen. Und zwar habe ich bereits sei Anfang der Schwangerschaft 15 kg zugenommen und mein Bauch hat bereits einen Umfang von 112 cm. Ich weiß, das ist beides ganz schön viel, aber rotzdem finde ich, wenn ich mich mit anderen Müttern vergleiche, dass mein Bauch gar nicht so groß ist. Von mir aus, kann er gern noch weiter wachsen, ich fühle mich einfach rundum wohl damit!

Wie ihr wisst, lief meine Schwangerschaft bisher mehr als perfekt und ich bin mir bewusst, dass das nicht selbstverständlich ist und ich bin unheimlich dankbar dafür! Darum möchte ich mich auch gar nicht beschweren, sondern euch einfach kurz aufzählen, woran ich in den letzten Wochen zu knapsen hatte und welche kleinen Wehwechen nun auch vor mir nicht mehr Halt machen…

Schmerzen

Langsam bemerke ich die Last bzw. die Gewichtszunahme schon. Besonders nachts finde ich ganz schwer die perfekte, geeignete Schlafposition. Ich bin schon immer Seitenschläfer gewesen und fühle mich in der „Embryostellung“ einfach am wohlsten. Leider bekomme ich seit einigen Wochen, wenn ich auf der Seite liege, starke Schmerzen an der Seite in der Hüftgegend. Somit kam es nun schon einige Male vor, dass ich mit Schmerzen aufgewacht und dann mal 2 Stunden nicht wieder eingeschlafen bin.

Körperliche Einschränkungen

Von Tag zu Tag merke ich mehr, dass ich körperlich nicht mehr ganz so belastbar bin. Noch vor einigen Wochen, bin ich ganz lässig Weinberge hochgewandert und jetzt fühle ich mich nach dem Hochtragen des Einkaufs bereits, als hätte ich den Mount Everest bestiegen. Außerdem ist mir beim Tanzen und auch beim Yoga aufgefallen, dass mein Schwerpunkt nun viel weiter vorne liegt und beim stehen auf einem Bein oder bei Drehungen komme ich viel schneller aus dem Gleichgewicht, als früher – total spannend, was da im Körper so passiert!

Außerdem lag ich letztens in der Badewanne – ich liebe es einfach, im Herbst nach einem Spaziergang nach Hause zu kommen und dann in einem Schaumbad abzutauchen – und habe dann beim wieder aufstehen wollen bemerkt, dass das gar nicht so einfach ist. Man soll sich ja mit Bauch auch, wenn man vom Liegen aufsteht, über die Seite hochdrücken und das war in der Badewanne einfach nicht möglich. Es ist nicht so, dass ich wenig Kraft in den Armen habe, aber ich war wirklich auf Hilfe angewiesen und das ist schon eine ganzschön blöde Einschränkung – nicht mehr allein aus der Badewanne aufstehen können hat mich von einer Sekunde auf die nächste um ca. 40 Jahre altern lassen, oh man…

Hormonschwankungen

Das ist wohl das meistgefragte Thema im Bezug auf Veränderungen während der Schwangerschaft. Jeder fragt, ob ich nun mehr weine oder emotionaler geworden bin. Ich muss sagen, ich war schon immer ein sehr emotionaler Mensch und nehme mir viel schnell zu Herzen. Eigentlich hätte ich gesagt, dass sich das nicht unbedingt gesteigert hat, aber mir fallen da doch 1-2 Situationen ein, in denen ich grundlos – also wirklich grundlos angefangen hab zu weinen. Ich konnte es selbst nicht nachvollziehen und hab in den Armen meines Mannes gelegen und mich selbst ausgelacht, weil ich geweint hab. Das war irgendwie lustig aber auch komisch zugleich. Man hat sich und seine Hormone so gar nicht mehr unter Kontrolle und das ist schon echt schräg.

Schwangerschafts-Yoga

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich vor der Schwangerschaft viel Yoga gemacht und irgendwie hab ich dann von einem auf den anderen Tag damit aufgehört. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, das Ganze einfach in abgewandelter, etwas einfacher Form weiter zu machen, aber gut, jetzt ist es nunmal so. Jedenfalls hab ich mich jetzt wieder in meinem Lieblingsyogastudio angemeldet und belege da einen „Schwangerschafts-Yoga-Kurs“, der war jetzt leider erst einmal, aber das hat mir schon sehr gut gefallen und ich freue mich, bis zur Geburt wieder ein wenig Bewegung in meinen Alltag zu integrieren.

Geburtsvorbereitungskurs

Vor zwei Wochen hat mein Geburtsvorbereitungskurs angefangen und seitdem ist alles irgendwie noch viel realer geworden. Ich habe nette Frauen kennengelernt, die auch alle bald ihr erstes Kind erwarten und die zum Glück auch alle so enspannt sind, wie ich. Wir lernen jetzt jeden Donnerstag etwas über den Vorgang der Geburt, das Wochenbett und das perfekte Atmen während der Geburt und machen jedes Mal ein paar lustige praktische Übungen. Ich finde es super, dass unser Kurs nur unter uns Müttern stattfindet, so kann man auch mal ein paar Wehwechen und intime Themen ansprechen. Einen „Vätertag“ hatten wir jetzt gerade gestern und auch das war eine wirklich tolle Erfahrung. Alle Väter waren mit dabei und die Hebamme hat ein wenig technisches und wissenschaftliches rund um die Geburt erzählt und die Männer wurden darauf vorbereitet, was während und nach der Geburt für sie zu tun ist und was sie für Aufgaben übernehmen können. Sogar mein Mann sagte, er habe mehr mitgenommen, als er zuvor erwartet hatte – also ein voller Erfolg!

Babyparty

Vor 2 Wochen fand die Babyparty statt, mit der wir ein letztes Mal all unsere Freunde und Lieblingsmenschen um uns haben wollten, bevor unser kleines Wunder auf die Welt kommt. Wir haben alle eingeladen, die uns wichtig sind und hatten einen traumhaft tollen Tag. Es gab ganz bewusst kein Programm und wir haben auch keine „lustigen“ oder peinlichen Spiele gespielt. Das einzige, was ich von einer Babyparty, die ich letztes Jahr besucht hatte, übernommen habe, war das Tippspiel für alle Gäste. Ich habe also einen „Wochenplan“ mit den Daten, an denen Mininikabu kommen könnte, erstellt und jeder durfte sich am jeweiligen Datum eintragen und schätzen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Nachträglich haben nun auch noch weitere Freunde mitgeraten, die bei der Party leider nicht dabei sein konnten und ich bin schon sehr gespannt, ob wirklich einer mit Datum und Geschlecht richtig liegt.

Ihr seht, neben kleinen Wehwechen genieße ich meine Schwangerschaft total und erlebe wirklich tolle Dinge. Ich bin so unheimlich glücklich und dankbar dafür, dass ich noch so aktiv sein kann und meine dicke Murmel mich nicht allzu sehr einschränkt. Gibt es etwas, das euch zu mir und meiner Schwangerschaft noch interessiert? Wie bereits angekündigt, wollte ich gern mal ein „Fragen und Antwort“-Video zu dem Thema drehen – besteht daran Interesse?

Habt alle einen schönen abend und startet morgen voller Elan in die neue Woche!

Abenteuerliches Outfit Shooting

Letztens (genau hier) hatte ich ja bereits darüber philosophiert, was wohl meine Nachbarn denken, wenn sie mich auf der Straße tanzen und springen und meinen Freund davor mit der Kamera rumhampeln sehen. — Sie müssen uns für verrückt halten! ;-)

Nun war es ja so, dass mein Freund und ich letztens in Gelsenkirchen waren (wer es noch nicht mitbekommen hat, schaut sich mein Follow Me around Video an und hat was zu lachen!) und ich dort natürlich auch meine Outfits fotografiert haben wollte. Somit ging es auch dort, nicht auf die Straße, aber direkt daneben, um Fotos zu machen.

Es war ein Sonntag und es war nicht viel los auf den Straßen, sodass ich mich ganz gemütlich an eine Wand lehnte und mein „Posenrepertoire“ von vorne bis hinten einmal zur Schau stellte. ;-)

Aber es wurde auf einmal ein richtig abenteuerliches Outfit Shooting:

Als erstes fuhr ein Polizeiwagen vorbei. Er wurde, umso näher er uns kam, immer langsamer.
Beide Polizisten schauten etwas verwirrt aus dem Auto, denn ich hatte vor der Mauer bereits meine Jacke und Tasche abgelegt und mein Freund stand ziemlich nah vor mir um Detailaufnahmen von meinem Schmuck zu machen. Haha, was die wohl gedacht haben müssen!?
In Gelsenkirchen scheint nicht oft jemand an einer Mauer zu lehnen, denn sie schienen wirklich verwirrt zu sein, haha! ;-) Nach komischen Blicken ihrerseits und zurückgaffen unsererseits sind sie dann aber weiter gefahren und wir hatten wieder unsere Ruhe.

Aber als wenn das nicht genug gewesen wäre, lehnte ich wieder an der besagten Mauer und setze das hübscheste aller Lächeln auf, als ich mich so dermaßen erschrocken hatte. Denn auf einmal fuhr direkt hinter der Mauer (also so 5-10 cm dahinter) ein Zug lang – und das nicht langsam! ;-)
Mein Freund hielt natürlich weiter mit der Kamera auf mich und lachte sich kaputt – das Ergebnis könnt ihr ganz unten als gif sehen.

Mehr ist uns während des Outfitbilder machen aber nicht passiert.
Meiner Meinung nach war es aber abenteuerlich genug! ;-)

Wie ist das bei euch? Werdet ihr auch immer komisch beäugt, wenn ihr eure Outfits fotografiert? Oder ist es den Passanten um euch herum egal? Ich hab bei Masha letztens gelesen, dass sich sogar manche mit ihr aufs Bild stellen wollten!? Wie dreist und nervig ist sowas denn bitte? Ich bin gespannt auf eure Geschichten und freu mich über eurer Feedback!

Outfit_Orsay_Jeans_beige_Herbstoutfit_beige Strickjacke_Bluse mit Schleife_weiße Bluse_Outfit mit weißer Bluse_beige Stiefeletten_Annanikabu_2
Outfit_Orsay_Jeans_beige_Herbstoutfit_beige Strickjacke_Bluse mit Schleife_weiße Bluse_Outfit mit weißer Bluse_beige Stiefeletten_Annanikabu_3
Outfit_Orsay_Jeans_beige_Herbstoutfit_beige Strickjacke_Bluse mit Schleife_weiße Bluse_Outfit mit weißer Bluse_beige Stiefeletten_Annanikabu_1
Jeans* – ORSAY // Strickjacke – H&M // Bluse – Esprit // Stiefeletten – Tk Maxx

Hier gibt es noch das versprochene gif:

anigif

Habt ihr eigentlich schon meinen „Music Monday“ – Post von gestern gelesen, in dem ich euch mein aktuelles Lieblingsalbum vorstelle?
Wenn nicht, dann schaut mal vorbei – das Album hat auf alle Fälle absolutes Suchtpotential!

Was ist eigentlich Liebe?

Manchmal denke ich über total belanglose Dinge nach und hinterfrage diese. So ist damals auch die Kategorie „Gedanken“ entstanden. Im Februar habe ich mir Gedanken zum Thema „Glück“ gemacht –  „Was ist eigentlich Glück?“ hieß es damals.
Und heute soll es heißen: „Was ist eigentlich Liebe?

Es wird hier keine Musterlösung geben. Auch meine Meinung wird nicht unbedingt vertreten sein, sondern einfach nur ein paar
Gedankenfetzen, die zum Nachdenken anregen sollen und ggf. (hoffentlich) zu einer kleinen Diskussion in den Kommentaren führt!

0683afd33b1359fc34f32f1a8a13ff1c135356863264526517

Man nimmt diese „Liebe“ so selbstverständlich hin.
Aber ist sie das? Ist es selbstverständlich zu lieben und geliebt zu werden?

Was bedeutet denn „lieben“ eigentlich?
Ist es dieses Schmetterlingsgefühl, das man im Bauch hat, wenn man den anderen sieht?
Sind es Gedanken, die man hat, wenn man an den anderen denkt?
Sind es Momente, Erlebnisse oder Träume?

Was macht die Liebe aus?
Ist es Liebe, wenn ich jemandem sage „Ich liebe dich!“? Oder ist es erst liebe, wenn der andere es auch spürt?
Ist es Liebe wenn ich dem anderen etwas schenke? Oder wenn ich jede freie Minute mit ihm/ihr verbringen möchte!?
Gibt es eine Vorstufe der Liebe? Gibt es ein „verliebt sein“? und ab wann beginnt dann die „richtige Liebe“?

Wie erkenne ich die Liebe?
Werde ich rot? Wird mir heiß? Bekomm ich zittrige Knie?
Was sind die Anzeichen, dass es die echte, wahre Liebe ist?
Oder gibt es diese echte Liebegarnicht?
Ist es nur eine Fiktion? Eine Einbildung?

Es gibt kein Richtig und kein Falsch in der Liebe.
Alles ist Ermessenssache.
Aber was ist sie denn nun? Diese Liebe?
Ich weiß es nicht! Keiner weiß es. Denn es ist unerforscht.
Und genau das macht diese „Liebe“ doch gerade so spannend.
Jeder fühlt sie anders. Jeder geht anders mit ihr um und jeder hat eine eigene Definition von Liebe!

Ich hoffe, dass diese Worte euch ein wenig zum Nachdenken gebracht haben und ich bin gespannt auf eure Kommentare!
Nun entlasse ich euch mit dem schönen Gedanken an die Liebe in ein wunderbares Wochenende!

82757d5c4ce881bd3902f6f435bb0eef135356864675729901