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Baby tragen mit Tula Babytragen

Werbung – Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Tula Babytragen entstanden.

Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass ich es liebe meine Tochter zu tragen – also nicht einfach so, sondern in einer Trage oder einem Tuch. Sie ist zwar erst 4 Monate alt, aber ich hab jetzt schon 3 verschiedene Systeme getestet und egal mit welchem, ich liebe es einfach und erzähl euch gern mehr. Außerdem hab ich das Glück, bei Instagram die liebe Franzi, eine ganz liebe Mama und Trageberaterin kennengelernt zu haben, die mir hier und heute Rede und Antwort steht, um ein wenig aufzuklären und Fragen zu beantworten.

„Tragen ist Liebe“

Bevor Franzi sich aber einigen Fragen stellt, möchte ich gern noch kurz erklären, warum ich meine Tochter so oft und gern trage.

Bei Instagram liest man immer mal wieder den Satz „Tragen ist Liebe“ – das stimmt natürlich, weil man durch das Tragen eine ganz besondere Nähe und eine sehr enge Bindung aufbaut, aber ich möchte mich gern von diesem Satz distanzieren – denn auch alles andere ist natürlich Liebe und das sollte durch so einen Satz nicht relativiert werden! Trotzdem liebe ich das Tragen, da ich meiner Tochter dadurch ganz nah sein kann. Ich kann sie mit Körperkontakt beruhigen, wenn sie weint, schuckeln, damit sie einschläft und durch eine Trage oder ein Tuch hab ich dabei auch noch die Hände frei. Die ersten 6 Lebenswochen habe ich ohne Trage verbracht, bzw. ich hatte schon eine, hab mich aber ohne Trageberatung nicht getraut, sie umzumachen. Daher war es nach den 6 Wochen eine riesen Erleichterung, als ich die Hände wieder frei hatte und auch mal wieder etwas im Haushalt schaffen konnte!

Tragen fördert die Bindung

Auch Franzi hat dazu etwas geschrieben: Tragen ist für uns Menschen, die artgerechteste Variante der Fortbewegung. Das Kind ist nah an der Mutter oder dem Vater, spürt den Herzschlag, die Bewegung, weiß das es nicht allein ist. Die natürliche Anhock-Spreiz-Haltung begünstigt eine optimale Entwicklung der Hüfte, die mitgemachten Bewegungen beim Tragen regen den Muskeltonus an. Aber vor allem kann das Kind erleben, seine Umwelt kennen lernen, beobachten. Und das ganz nah an seinen Bezugspersonen. Es kann aus der Trage heraus schauen, viele neue Eindrücke mitnehmen, oder es kann sich an den Tragenden kuscheln, die Augen schließen und ein wenig schlafen. Die Enge erinnert an Mamas Bauch, die Bewegung ebenso – das tut gut.

Interview mit Trageberaterin

Muss man das Baby daran gewöhnen?
Nein. Ein Baby kommt als Tragling zur Welt. Das ist so „einprogrammiert“ und einfach die natürlichste Fortbewegungsart für das Baby. Trotzdem, sollte es die ersten Monate mehr im Kinderwagen gewesen sein, kann es sein dass es das Tragen erst mal befremdlich finden. Hier empfehle ich immer das Kind zuhause einzubinden und erst mal die Treppe hoch und runter zu steigen. Das mögen die meisten und man spielt sich schnell ein.

Was kann ich von Geburt an benutzen?
Von Geburt an eignen sich die meisten Tragesysteme, prinzipiell kann man sich merken: desto mehr Tuchstoff, also Möglichkeit zum binden, desto besser. Ein gewebtes Tragetuch, ein Ringsling oder eine Halfbuckle – also alles was eine Schnalle hat und ansonsten zum binden ist, wären ideal. Aber jede gut eingestellte Trage, kann prinzipiell von Geburt an verwendet werden.

„Tragen ist nicht nur gesund, sondern macht auch gesund.“

Wusstet ihr zum Beispiel, dass man bei fiebernden Kinder durch tragen etwa ein Grad Temperatur pro Stunde senken kann?

Gibt es eine „Einstiegs-Trage“?
Für viele ist das elastische Tragetuch ein guter Einstieg. Ich selbst habe zum ersten mal mit einem elastischen gebunden. Im Nachhinein denke ich aber, dass ein elastisches Tragetuch mit der Zeit zu sehr nachgibt und eine kurze Nutzungsdauer hat, denn umso schwerer das Kind wird, umso schwerer wird es korrekt zu binden. Unterm Strich ist es für die meisten Eltern die ich beraten darf, schwieriger zu binden als ein gewebtes.

Welche Tragen eignen sich von Geburt an?
Es gibt sooo ein riesiges Sortiment und einige Tragen die absolut in Ordnung sind von Geburt an. Worauf man achten sollte ist, dass das Rückenpanel nicht zu fest und zu dick ist, für den kleinen Babyrücken. Weiterhin sollte das Kind ausschließlich zum Tragenden zugewandt gebunden sein, niemals mit Blick nach vorne. Unter der Steg, also das unterm Popo, sollte idealerweise von Knie zu Knie reichen. Schon mal auf einem Schwebebalken gesessen? Nicht besonders angenehm. Wenn die Trage von Knie zu Knie reicht, verteilt sich das Gewicht und das Kind kommt in die natürliche Anhock-Spreiz- Position. Schaut also, dass sich dieser Part der Trage verstellen lässt – denn eurer Kind wächst auch und die Trage sollte ja im besten Fall mit wachsen.

Tragen lässt Babys die Welt aus sicherer Perspektive entdecken

Tragen im Sommer
Immer wieder werde ich gefragt, wie man am besten im Sommer trägt, hier ein paar kleine Momhacks, die ich über die Jahre erprobt und für gut befunden habe:

1. Beinstulpen fürs Baby, gibts zb. von Hoppediz, so könnt ihr das Baby mit Body bekleidet und den Stulpen tragen. Das reicht vollkommen wenn es heiß ist.

2. Ein Spucktusch zwischen euch und das Kind legen, das hilft wenn beide schwitzen und kühlt gleichzeitig ein bisschen. In jedem fall angenehmer als wenn Haut auf Haut im Sommer liegt.

3. Ein UV beständiger Sonnenhut und Sonnencreme nicht vergessen – auch (und gerade) für die kleinsten. Manche nehmen auch einen Regenschirm als Sonnenschirm auf längeren Spaziergängen mit – super clever!

Tula Babytrage

Von Tula gibt es 6 verschiedene Tragesysteme für verschiedene Vorlieben und unterschiedliche Gewichtsklassen der Kinder – hier findet ihr alle aufgelistet. Bei meiner Trage handelt es sich um eine Babytrage mit dem Modell bzw. dem Muster „Archer“. Leider ist genau dieses Modell gerade ausverkauft, aber es gibt noch super viele andere tolle Modelle! Schaut euch doch gern mal im Shop um! Falls ihr euch noch nicht sicher seid, welche Trage am Besten zu euch und eurem Baby/Kind passt, dann könnt ihr auch in dieser Vergleichstabelle nachsehen.

Ich finde die Tula Tragen übrigens super, weil sie so unheimlich viele schöne Designs haben und weil (jedenfalls mein Modell) super einfach und schnell umgelegt wird. Außerdem hat die Trage 2 verstellbare und gepolsterte Schultergurte (wie bei einem Rucksack) und einen breiten, gepolsterten Hüftgurt. Somit ist das Gewicht des Kindes perfekt verteilt und man hat auch keine Rückenschmerzen, nachdem man lange getragen hat.

Korrekt tragen – Hinweis zu den Bidern

Bevor jetzt jemand denkt: „Da schreibt sie über das korrekte Tragen und zeigt es auf den Bildern falsch?“. Jein – Die Trage ist für meine Maus noch etwas zu groß, bzw. der Steg ist etwas zu breit, sodass ihre Beine zu sehr ausseinander gespreizt sind. Ich habe sie aber wirklich nur für 5 Minuten zum Fotos machen in der Trage gehabt und danach sofort wieder raus genommen. Übrigens zeigt Franzi in ihrer Instagramstory passend zu diesem Blogbeitrag heute, wie man herausfindet, ob das Kind korrekt in der Trage sitzt. Kleiner Spoiler: Es ist super einfach!

Vielen Dank

Danke Franzi für die Antworten und die interessanten Informationen rund ums Babytragen! Ich hoffe, der Beitrag war interessant für euch und vielleicht habt ihr ja sogar noch etwas Neues gelernt!? Oder sind noch Fragen offen geblieben? Gebt mir gern Feedback in den Kommentaren!

Danke auch noch einmal an Tula für das zur Verfügung sellen der Babytrage – ich freue mich schon darauf, meine Tochter damit tragen zu können, wenn sie groß genug ist.