Wir heirateten: DIY Einladungskarten

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Endlich wieder ein „Wir heirateten“ Post. Heute zeige ich euch unsere wunderschönen DIY Einladungskarten, bei denen uns eine befreundete Illustratorin geholfen hat. Es fing damit an, dass ich sie fragte, ob sie sich vorstellen könnte, eine Illustration von uns beiden anzufertigen, die wir dann auf die Karte drucken lassen könnten und dann schlug sie vor, dass sie anbot, uns insgesamt in der Erstellung und Umsetzung der Karte helfen könnte und das sozusagen ihr Hochzeitsgeschenk für uns wäre. Da wir wussten, dass wir uns auf sie verlassen konnten und sie kreativ und engagiert arbeitet, haben wir un sdarauf eingelassen und dann gemeinsam ein paar Ideen gesponnen. Da wir ca. 500 km voneinander entfernt wohnen (sie kommt aus unserer Heimat), ging das Ganze meist über Skype oder WhattsApp Videos. Ein grobes Gerüst hatten wir ja schon, denn die Einladungskarten sollten, genau wie die Save the Date Karten im rustikalen Stil sein, gerne auch wieder mit Häkel- oder Bohnenband und mit etwas dickerem Recyclingpapier.

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Ich begann also alte Pappe aus unserem Altpapier wieder rauszuziehen und bastelte auf verschiedenstem Müll die ersten Entwürfe unserer Einladungskarten. Dabei entstand erst eine Hochkantkarte, danach ein Liporello und dann eine quadratische Karte. Nachdem ich ihr die Entwürfe per Video gezeigt hatte, machte sie sich ans Werk, denn jetzt kannte sie unsere Vorstellungen und konnte sich kreativ austoben. Ca. 3 Tage später kam dann das Video von ihr mit einem (schon fast fertig gestalteten) super schönen Entwurf unserer Karte. Diese Karte war im Prinzip schon so, wie ihr sie auf den Bildern sehen könnt. Quadratisch, zum Aufklappen und mit einem Einlegeblatt für weitere Informationen.

Die Entscheidung war gefallen – genau so möchten wir unsere Karten gestalten!

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Dann ging es für meinen Herzmann und mich auf die Suche nach geeignetem Papier. Im Endeffekt haben wir die Karten aus DIN A3 Bögen Recyclingpappe von Dawanda gebastelt. Die war zwar nicht ganz so günstig, aber wir hatten genau das Material und die Farbe, die wir haben wollten. Das Papier ließen wir dann innen mit der braunen Schrift bedrucken, was auch gar nicht so einfach war, denn anscheinend geht es nicht einfach so, in einen Copy Shop zu laufen und etwas auf „fremdes“ nicht dort gekauftes Papier drucken zu lassen. Und schon gar nicht, wenn dieses Papier dicker ist, als das normale Papier. Somit war mein Mann 3 Tage damit beschäftigt, zu telefonieren und durch Berlin zu fahren, um entgültig bei unserem Lieblingsbastel-handwerks-laden zu landen: Modulor! Da bekommt man wirklich alles und kann man sogar auf fremder Pappe etwas drucken lassen (was leider auch ganzschön teuer war…). Aber wie gesagt, wir waren schon fast verzweifelt, da war uns das egal. Und da wir ja eh in allen anderen Punkten ziemlich gut gespart hatten (ihr erinnert euch!?), konnten wir uns dann auch leisten 70 € für den Druck auszugeben.

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2 Tage später holte er die bedruckten DIN A3 Bögen wieder ab und wir schickten sie weiter an unsere Freundin, die sich um das Falten und das Bedrucken der Vorderseite kümmerte.
Die weißen „Drucke“ mit unseren Namen und dem „Wir heiraten“ vorne drauf, sind nämlich mit Hand von ihr gedruckt worden. Sie hat extra für unsere Einladunsgskarten Linolplatten angefertigt, um damit unsere Einladungskarten bedrucken zu können – wenn das mal nicht einzigartig ist!? Außerdem hat sie die Herzen auf der Vorderseite geschnitten und orange gefärbt. Somit hatten wir schon aussen alles fertig und innen auch so gut wie.

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Sie schickte uns dann die Karten wieder zurück und wir klebten die Fotos ein, die wir zuvor im Internet drucken ließen, und ich schrieb unseren Trauspruch handschritflich auf jede Karte. Die Innenkarte, die wir einfach nur mit einlegten, bestand jeweils aus einem DIN A4 Bogen dickem Papier, welches wir ebenfalls bei Modulor bedrucken ließen. Auf der einen Seite war der Einladungstext auf Hochdeutsch und auf der anderen Seite auf Plattdeutsch gedruckt. Da wir in der Heimat (Ostfriesland) geheiratet haben und die Großeltern meines Herzmannes hauptsächlich Plattdeutsch sprechen und wir die Idee auch irgendwie witzig fanden, hatten wir uns schon ziemlich zu Beginn der Planung für eine „zweisprachige“ Einladungskarte entschieden. Das ist sogar bei den „Nicht-Plattdeutsch-sprechenden“ Gästen sehr gut angekommen!

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So und nach einigen Wochen und ziemlich vielem Hin- und Hergeschicke, nervenaufreibenden Gesprächen bezüglich des Druckens und dem ganzen Bekleben, Beschriften, Falten und mit Bohnenband umwickeln der Karten waren sie dann endlich fertig! Die Einladungsakrten waren aus finanzieller sicht übrigens einer der größten Posten unserer Hochzeit (teurer als mein Kleid oder unsere Ringe), aber sie waren uns das Geld wert und wir haben uns über jede positive Rückmeldung unserer Gäste gefreut, die zum Glück die viele Arbeit auch wahrgenommen und gewürdigt haben!

Wie gefallen euch unsere Karten und wie würdet ihr das handhaben? Lieber wenig Geld ausgeben und dafür „normale“ Karten haben oder etwas mehr investieren, um dann solch besonderen und individuellen Karten zu haben?

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1 Comment

  • Monika Siglreitmaier sagt:

    Wirklich, eine supertolle Karte! Herrlich! Wieviel davon habt Ihr hergestellt? Die Frau meines „Patenkindes“ machte mich auf Deinen Blog aufmerksam, da sie momentan für ihre kirchliche Trauung Ideen für Einladungskarten sammelt. Allerdings mit ca. 200-300 Gästen!

Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar