Kategorie: Interviews

„What’s your Job, Jana?“

Auch zwischen den Feiertagen lasse ich von mir hören, denn heute ist der letzte Montag im Monat und wer aufgepasst hat, weiß, dass es dann immer ein „What’s your Job?“ Post gibt. Heute erzählt die liebe Jana vom Blog Jaimeeswelt über ihren Job als Sprachtherapeutin:

Hallo,

ich bin Jana und ich arbeite seit einigen Jahren als Sprachtherapeutin (oder auch Logopädin) in einer logopädischen Praxis. Als Teenager hatte ich verschiedendste Berufswünsche, erfüllbare und unerfüllbare! So wollte ich damals wirklich gern „Archäologin“ werden, bis mir ein Berufsberater diesen Wunsch in der Schule ausgeredet hat. „Psychotherapeutin“ fand ich auch immer interessant, aber letztendlich habe ich mich für eine meiner Leidenschaften entschieden: „Die Sprache“. Meine Lieblingsfächer in der Schule waren immer die künstlerischen und sprachlichen Fächer. Ich habe schon als Teenager liebend gerne dicke Wälzer über die Sprachen und Schriften dieser Welt gelesen und auch freiwillig noch vor Unterrichtsbeginn Latein gelernt. In meinem Beruf habe ich viel mit Menschen zu tun und kann ihnen helfen, sprachliche Hürden zu überwinden oder wieder zur Sprache zurückzufinden. Das ist meist eine sehr dankbare Arbeit und sie macht mir auch fast immer Freude.

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf? Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Das ist ganz unterschiedlich, wo man diesen Beruf erlernen möchte. An einer Berufsfachschule für Logopädie reicht meines Wissens nach ein mittlerer Bildungsabschluss. Ich habe Abitur gemacht und bin danach an die Uni gegangen. An der Uni Potsdam gibt es bespielsweise ein Studienfach namens „Patholinguistik“, nach dessen Abschluss man ebenfalls als Sprachtherapeut/in tätig werden kann.

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Am meisten gefällt mir an meinem Beruf:
… dass ich mit Menschen zu tun habe und ihnen helfen kann. Im Moment betreue ich kleine und große Patienten im Alter von 4 bis 80 Jahren! Die Kleinen kommen meist mit Artikulationsproblemen, können bestimmte Laute nicht aussprechen, andere haben Probleme mit dem Wortschatz oder der Grammatik. Am meisten Spaß machen mir die Artikulationsübungen. Da hat man schon manches Mal etwas zum Schmunzeln und man sieht und hört sofort, wenn die Übungen Früchte tragen! Erst letztens hatte ich mit einem Kind, das das SCH nicht gut aussprechen kann, Wörter mit SCH geübt. Der Kleine (4 Jahre) war sich noch etwas unsicher, wo genau das SCH hingehört und dann fallen so drollige Wörter wie „Schnuckel“ (für Nuckel/Schnuller) oder „Taschenschlampe“ (für Taschenlampe). Was noch toll ist an meinem Beruf! Ich spiele fast den ganzen Tag mit den Kindern! Viele Übungen werden durch Karten- oder Brettspiele begleitet und das macht nicht nur mir viel Spaß!

Ohne welche Gegenstände könntest du nicht arbeiten?
Ich habe zu Hause einen Schrank voller Brett- und Kartenspiele. Viele davon sind speziell für die Sprachtherapie entwickelt worden, andere bekanntere kann man auch ab und zu in die Therapiestunden einbauen! Auch Buntstifte und meinen Terminkalender brauche ich ganz dringend jeden Tag! Die meisten Kinder malen sehr gerne und all die wechselnden Termine kann ich ohne Kalender nur schwer im Kopf behalten.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Bei mir ist jeder Tag anders! Die kleinen und großen Patienten kommen zwar meist einmal wöchentlich in die Praxis, aber es gibt zwischenzeitig immer mal wieder Neuanmeldungen und andere Patienten werden nach einem erfolgreichen Abschluss verabschiedet. Die Patienten, die es aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis schaffen, besuchen wir zu Hause. Ich bin dafür meist mit meinem Rad unterwegs. Meine Arbeitszeiten gestalten sich nach den Uhrzeiten, wie die Patienten zu uns kommen können. So habe ich jeden Tag andere Arbeitszeiten. Kann mal länger ausschlafen oder komme früher nach Hause!

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Mein Job macht mir Spaß, weil er so vielseitig ist. Jedes Sprachproblem ist anders, jeder Mensch dahinter auch! Es gibt nicht den einen Weg zum Erfolg und den passenden für jeden einzelnen Patienten zu finden ist schon ein kleines persönliches Erfolgserlebnis. Man kann, darf und sollte kreativ sein und es ist auch immer wieder schön, irgendwann „Tschüß“ zu sagen und zu wissen, sie haben es geschafft!

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Danke Jana, dass du dir die Zeit genommen hast und ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert hast! Ich finde übrigens das Logopädin / Sprachheiltherapeutin ein super spannender Beruf ist und es ist einer der Jobs, den ich mir für meine Zukunft auch vorstellen könnte. In der 11. Klasse hab ich damals mein Schulpraktikum in so einer Praxis gemacht und fand es unheimlich spannend!

Und was sagt ihr zum Interview, zu Janas Job? Wäre das auch etwas für euch und konnte Jana euch ein wenig inspirieren?

„Faire Fragen – Faire Antworten“ –

Puppa Fashion

Einen gemütlichen und schönen dritten Advent wünsch ich euch allen! Heute gibt es auch wieder ein „Faire Fragen – Faire Antworten“ Interview zu lesen und ganz unten ist auch wieder ein Gewinn für euch dabei! Dieses Mal habe ich Peter vom „Upcycling“-Fashionlabel Puppa Fashion interviewt:

Wer ist der Gründer und er ist immer noch an Bord?
Der Gründer von Puppa Fashion ist Tomaz Siftar. Er hatte die Idee zu dieser Marke im Jahr 2014 und entwickelte sie weiter zu dem heutigen Stand. Tomaz Siftar ist auch heute noch Geschäftsführer von Puppa Fashion. Puppa Fashion ist schnell gewachsen und hinter dem Label steht ein großartiges Team: Die Designerin Valerija Balazic, die PR-Expertin Darinka Pavlic Kamien, Marketing-Experte Peter Kamien und Tanja Titan, die für die Produktion von Puppa Fashion zuständig ist. Um sie herum arbeitet ein Team erfahrener Näherinnen, die die Leidenschaft für Mode verbindet.

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War die Idee der Nachhaltigkeit von Anfang an die Grundidee oder kam diese erst später?
Die Idee für nachhaltige Mode war von Anfang an in unseren Köpfen. Die Textilindustrie ist einer der größten Umwelt-Verschmutzer auf unserem Planeten und Textilabfälle bilden zur Zeit den am schnellsten wachsenden Abfallhaufen in der EU. Daher waren wir von Anfang an auf eine differenziertere Herstellung von qualitativ hochwertiger und modischer Kleidung fokussiert: umweltfreundliche Produktion und Gestaltung bei größtmöglicher Vermeidung von Textilabfällen. Für unsere Elegance Kollektion verwenden wir brandneue und hochwertige Strickmaterialien, die wir komplett verarbeiten. Null-% Abfallstrategie bei der Herstellung dieser Kollektion. Unsere Casual-Linie wird im up-cycling-Prozess hergestellt: Wir verwenden bestehende, aber nicht benutzte Kleidung. Diese Kleidung wird in kleinere Stücke zerschnitten aus denen neue Stücke mit einzigartigem Design und in speziellen Nähverfahren entstehen. Unsere One Offs-Linie besteht ausschließlich aus Unikaten, Einzelstücke, die nur in einem Design und einer Größe hergestellt werden. Sie werden in einer Kombination aus bestehender, aber nicht getragener Kleidung (Up-cycling) und aus gebrauchter Kleidung (Re-cycling) entworfen. Last but not least unsere Accessoires-Linie, die aus getragenen Jeans (Re-cycling) erzeugt werden. Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass wir unsere Linien Elegance und Casual nicht im Voraus produzieren. Sie werden erst produziert, wenn wir den Kunden und seine Maße kennen. Diese Stücke sind also für unsere Kunden maßgeschneidert. Jeder Artikel ist mit einem personalisierten Etikett mit Herstellungsdatum und dem Namen der Person, für die es gemacht wurde, ausgestattet. So können wir sagen, dass jeder Artikel, den wir produzieren, in gewisser Weise einzigartig und personalisiert ist. Das ist ebenfalls ein kleiner Beitrag für den Schutz der Umwelt, indem wir keine Lager mit eventuell unverkaufter Ware produzieren..

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Wie sind Sie auf die Up-cycling Idee gekommen und von wo beziehen Sie das Material, aus dem dann ihre neuen Produkte entstehen?
Wir kamen auf die Idee des up-cycling, als wir sahen, wie viel unverkaufte Ware jedes Textilunternehmen produziert. Die meiste dieser Kleidung landen dann früher oder später in Deponien und diese großen Mengen von Textil-Abfällen stellen eine große Belastung für unsere Umwelt dar. Wir haben versucht, Lösungen zu finden, dieses Material zu verwenden und seinen Wert zu erhöhen, so dass es wieder für neue Zielgruppen interessant wird. Das brachte uns auf die Idee, unsere Kleidung, aus meist vorhandenen, neuen und unverkauften Kleidungsstücken im up-cycling herzustellen. Wir kaufen diese Kleidung aus früheren Saison-Kollektionen, die deren Hersteller nicht verkaufen konnten und noch auf Lager haben. Die meisten der Unternehmen, bei denen wir einkaufen sind in unseren Nachbarländern Italien, Österreich und Kroatien zuhause.

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Wo produzieren Sie? Ist es wirklich nur Europa (Slowenien) und warum?
Alle unsere Kleider werden in Murska Sobota, Slowenien, EU, produziert entworfen und produziert. Der Grund dafür ist einfach: Wir kommen aus dieser Stadt und diese Stadt hat eine sehr lange Geschichte in der Textilindustrie. Murska Sobota ist die Stadt, in der einst die größte europäische Textilfabrik Mura, die auch für BOSS produzierte, beheimatet war. Der Beginn der Textilindustrie in Murska Sobota geht zurück bis 1925. In der 1980er Jahren beschäftigte Mura mehr als 7.000 Mitarbeiter. Im späten 1990er Jahren begannen große Probleme für das Unternehmen, das durch 3 Insolvenzen ging und heute nicht mehr existiert. In unserer Region gibt es daher ein großes Potenzial an Textil-Wissen und viele qualifizierte Mitarbeiter. Dies ist auch einer unserer Missionen, diesen Menschen wieder faire Arbeitsbedingungen und Chancen zu geben, ihre Kreativität und ihre Fähigkeiten zu nutzen. Für uns bedeutet faire Produktion, dass wir mit unserer Produktion der Umwelt nicht schaden und dass wir lokale Facharbeiter beschäftigen und ihnen gute und sichere Arbeitsbedingungen bieten und ihnen auch helfen, ihre Würde zurückzugewinnen, die viele von ihnen bei 3 Insolvenzen verloren haben. Eine große Motivation sind auch faire Gehälter, die sie bekommen. Damit helfen wir ihren Familien und unserer gesamten Region.

Glauben Sie, dass sich der Markt verändert? Legen die Menschen heute mehr Wert auf faire Produktion und auf die Herkunft der Rohstoffe. Gibt es da eine Veränderung?
Alle Zeichen zeigen, dass sich die Kunden langsam ändern und mehr darauf, wie und wo ihre Kleider hergestellt werden. Aber dieser Prozess ist noch im Gange und funktioniert leider nur sehr langsam. Dazu kommt, dass mehr und mehr Menschen in schlechteren Bedingungen leben und viele von ihnen es sich nicht leisten können, viel Geld für ihre Kleidung auszugeben. Sie sind ganz einfach gezwungen, Kleidung zu kaufen, die sie sich leisten können. Das ist auch der Grund, warum wir die Preise unserer Kleidung so niedrig wie möglich halten, so dass unsere Mode auch bezahlbar ist. Selbstverständlich können wir nicht mit großen, multinationalen Unternehmen konkurrieren, die ihre Kleider mit viel niedrigeren Kosten produzieren können. Aber wir sind stolz und glücklich zu wissen, dass unsere Kleider in guter Umgebung von glücklichen und begeisterten Mitarbeitern hergestellt werden. Wir bieten auch viele unserer Einzelstücke in unserer Heimatstadt von Murska Sobota zu speziellen Preisen an, damit auch die Menschen sie sich leisten können, die sonst nicht in der Lage dazu wären. Diese Stücke werden zum Teil gerade einmal zu Produktionskosten verkauft.

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Veruchen Sie persönlich ihre Umgebung zu überzeugen, mehr auf Qualität als auf Quantität zu achten? Wie ist Ihr persönliches Kaufverhalten in dieser Richtung?
Wir bei Puppa Fashion versuchen, die Leute davon zu überzeugen, intelligent und mit Umweltbewusstsein einzukaufen. Die Leute sollten beginnen, mehr auf Qualität vor Quantität zu achten. Wie bereits erwähnt gibt es leider gerade in unserer Region viele Fälle, in denen die Menschen sich das leider nicht leisten können. Qualität ist in der Regel auch meistens teurer. Dies ist auch der Grund, für unsere speziellen lokalen Angebote von einzigartiger Qualitäts-Kleidung zu sehr niedrigen Preisen. Die meisten unserer Mitarbeiter folgen dieser Einstellung in ihrem eigenen Einkaufs-verhalten. Sie achten immer mehr darauf, was sie kaufen und in letzter Zeit kaufen sie mehr und mehr ihrer eigene Kleidung und auch Kleidung als Geschenke für Familie und Freunde bei Puppa Fashion.

Gibt es noch etwas, über das Sie meine Leser infomieren möchten?
Ich kann unsere Philosophie in einem Satz zusammenfassen: Puppa Fashion bietet einen frischen und einzigartigen Mode-Stil. Denn wir lieben Mode und kümmern uns um unsere Kunden, um die Umwelt und unsere Mitarbeiter. Wir hoffen, dass Sie und Ihre Leser unsere Geschichte und unsere Art und Weise, wie wir an das Thema herangehen, schätzen. Puppa Fashion präsentiert ein neues Angebot auf dem Textilmarkt. Für uns bei Puppa Fashion, ist jede Frau einzigartig und sollte die Kleidung tragen, die ihre Persönlichkeit unterstreicht. Auch das ist der Grund, warum unsere Kleider in limitierter Auflage und reiner Handarbeit gefertigt werden und mit Ihrem Namen auf dem Etikett versehen sind. Wir hoffen, dass immer mehr Kunden unsere Kleidung tragen und sind zuversichtlich. Gemeinsam können wir die Mentalität etwas ändern und hoffentlich folgen auch andere Unternehmen diesem Weg der Produktion bei Vermeidung von Textilabfällen zum Schutz unsererer Umwelt.

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Und wieder bin ich unheimlich glücklich, dass ich euch so ein tolles faires Label vorstellen konnte und wir gemeinsam einen Einblick hinter die Kulissen bekommen konnten! Wie hat euch das Interview gefallen und was sagt ihr zu dem Konzept von Puppa Fashion? Mir gefällt es total und darum freu ich mich auch sehr euch das folgende Gewinnspiel vorstellen zu können:

puppa fashion Tasche

Gewinn: Der Gewinner / die Gewinnerin bekommt die wunderhübsche Tasche, die auf dem Bild zu sehen ist, geschenkt!

Voraussetzungen: Du kommst aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz und bist über 18 Jahre alt (ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung deiner Eltern, solltest du gewinnen)

Aufgabe: Schreibt mir als Kommentar, welche 3 Adjektive euch zu Puppa Fashion einfallen und ich würde mich über ein kurzes Feedback zu meiner Reihe „Faire Fragen – Faire Antworten“ freuen – dazu bitte eine gültige Emailadresse und schon bist du im Lostopf!

Ansonsten müsst ihr euch einfach nur selbst die Däumchen drücken – das Gewinnspiel läuft bis nächste Woche Sonntag (20.12.2015 09:30 Uhr morgens) und der Gewinner/die Gewinnerin wird direkt im nächsten Advents-Interviewpost veröffentlicht! Viel Glück!

Und jetzt seid ihr sicher schon ganz gespannt, wer beim letzten Adventssonntagsgewinnspiel gewonnen hat und sich etwas Schönes bei Kaalee aussuchen darf!? Gewonnen hat: Kati!
Herzlichen Glückwunsch! Eine Mail ist unterwegs zu dir! :-)

„Faire Fragen – Faire Antworten“ – Kaalee

Einen wunderschönen zweiten Advent und gleichzeitig auch Nikolaus wünsch ich euch!
Auch heute gibt es wieder ein „Faire Fragen – Faire Antworten“ Interview und weil heute wieder ein Adventssonttag ist auch ein dazu passendes Gewinnspiel für euch. Also viel Spaß beim Lesen und Entdecken eines super tollen Labels und vergesst nicht, unten beim Gewinnspiel euer Glück zu versuchen.

Heute erzählen Leela und Clarissa über die Entstehung von dem super tollen Schmucklabel Kaalee:

Wann wurde „Kaalee“ gegründet und wie fing alles an?
Leela: Eigentlich hat alles als Nähprojekt im Wohnzimmer mit Verkäufen über Dawanda begonnen. Sozusagen als Hobby. Als die Resonanz und das positive Feedback und die Nachfrage immer größer wurden sind wir auch dementsprechend gewachsen. Vom Wohnzimmer ins Atelier und kurze Zeit später in ein kleines Ladengeschäft mit Atelier.

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War „Kaalee“ bereits von Anfang an auf Nachhaltigkeit und faire Bedingungen spezialisiert, oder hat sich das erst mit der Zeit entwickelt?
Leela: Wir haben eigentlich von Beginn an darauf geachtet wo unsere Leder herkommen und zum Beispiel sehr viel Anillinleder verarbeitet, das frei von giftigem Chrom VI ist. Da wir alle Stücke selbst in unserer Werkstatt gefertigt haben konnten wir natürlich auch von Anfang an unter fairen Produktionsbedingungen arbeiten. Das Bewusstsein für eine ökologisch nachhaltige Lebensweise hat sich aber immer weiterentwickelt und wir haben viel dazu gelernt.

Wie kam es zu der „Upcycling Idee“ und woher kommen die Materialien, die zu dem hübschen Schmuck gemacht werden?
Leela: Über die Jahre haben wir alle Lederreste aufbewahrt, die beim Zuschneiden und Anfertigen der Taschen entstanden sind. Das sind wirklich Kleinstteile, die anders gar keine Verwendung mehr finden würden und für gewöhnlich im Abfall landen. Daher ist es auch eher ein Recyceln als ein Upcyceln. Wir haben oft überlegt und verschiedene Sachen ausprobiert wie wir diese Überbleibsel zu etwas Schönem weiterverarbeiten können woran man lange Freude hat. Ausgereift war die Idee dann letztes Jahr, so dass wir seitdem Ohrstecker, Ringe und Ketten mit Leder herstellen.

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Wie viele Leute sind an der Produktion der Schmuckstücke beteiligt?
Leela: An der Produktion sind wir eigentlich mehr alle beteiligt. Zuerst muss das Leder ja gestanzt oder für die Dreiecksketten zugeschnitten werden dann werden die Lederstücke in die Rohlinge eingesetzt, die Kettenbänder auf die richtige Länge gekürzt und zum Schluss wird der Schmuck auf die Pappen aufgezogen. An den verschiedenen Arbeitsschritten sind auch die drei Mädels, die vorne im Laden arbeiten, maßgeblich beteiligt – alle sind handwerklich geschickt .

Bemerkst du, dass sich der Markt  hinsichtlich der Bedingungen ändert? Also achten Kunden in letzter Zeit vermehrt darauf, was und wo eingekauft wird, unter welchen Bedingungen und aus welchem Material die Dinge hergestellt sind, die sie kaufen?
Clarissa: Definitiv ja. Es fragen schon mehr Kunden nach „Fair“ und sind auch interessiert wenn wir dann zum Beispiel neue Labens haben, die vegane Taschen also Taschen ohne Leder produzieren, die dennoch so Aussehen. Das Bewusstsein für nicht tierische Produkte auch in der Bekleidung und eine faire Herstellungsbedingungen ist, zum Glück auch durch die Präsenz der Thematik in den Medien, enorm gestiegen.

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Achtest du persönlich auch darauf Dinge wiederzuverwenden und nutzt zum Beispiel Kleidung nach dem Tragen als Putzlappen oder Ähnliches? Oder setzt du das im Alltag gar nicht um?
Clarissa: Auf jeden Fall setzten wir die nachhaltige Lebensweise auch im Alltag / Privatleben um. Ob jetzt bei der Plastikvermeidung oder dem Papierverbrauch im Büro. Wir achten darauf, dass Dinge weiter- oder wiederverwertet werden können. Ganz nach dem Prinzip „reduce, reuse recycle“

Gibt es noch etwas, das du meinen  interessierten Lesern mitgeben möchtest? Links zu guten Seiten, die du empfehlen kannst oder einfach einen Tipp, im Bezug auf Konsum, Nachhaltigkeit und Fair Fashion?
Clarissa: Die Seite von Utopia (utopia.de) finde ich super, da gibt es viele Tipps, die man auch im Alltag umsetzen kann, News zu Produkten und Herstellern…
Auf Green Friday lese ich auch schon lange, und ansonsten habe ich auch schon vieles auf Instagram entdeckt, vor allem interessante, nachhaltige Produkte und Tipps zu „Zero Waste“!

Danke an Leela und Clarissa für die Beantwortung meiner Fragen! Ich fand es mal wieder unheimlich spannend, hinter die Kulissen eines „fairen Labels“ zu schauen und einen Einblick in ihre Arbeit zu bekommen. Wie ist es mit euch?

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Wie versprochen, gibt es auch dieses Mal ein Gewinnspiel.

Gewinn: Der Gewinner / die Gewinnerin darf sich eine Kette oder ein Paar Ohrringe aus dem Onlineshop von Kaalee aussuchen!

Voraussetzungen: Du kommst aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz und bist über 18 Jahre alt (ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung deiner Eltern, solltest du gewinnen)

Aufgabe: Schaut euch im Onlineshop von Kaalee um und schreibt mir hier unter diesem Post, welches Teil ihr euch aussuchen würdet, wenn ihr gewinnt – dazu bitte eine gültige Emailadresse. Sicher würden Leela und Clarissa sich auch über ein Like bei Facebook freuen, das ist aber keine Voraussetzung für das Gewinnspiel! Ansonsten müsst ihr euch einfach nur selbst die Däumchen drücken – das Gewinnspiel läuft bis nächste Woche Sonntag (13.12.2015 09:30 Uhr morgens) und der Gewinner/die Gewinnerin wird direkt im nächsten Advents-Interviewpost veröffentlicht! Viel Glück!

Und zu guter Letzt verkündige ich die glückliche Gewinnerin des letzten Gewinnspiels: ein paar Schuhe von Muroexe darf sich die liebe Chiara aussuchen!

„Faire Fragen – Faire Antworten“ – Muroexe

Ich freue mich sehr, euch eine neue Kategorie auf meinem Blog vorstellen zu können: „Faire Fragen – Faire Antworten“ wird eine Interviewreihe, in der ich euch Unternehmen, ob groß oder klein, ob Modelabel oder Brotaufstrichhersteller vorstelle, die auf faire Produktionsbedingungen und nachhaltige Herstellung von tollen Produkten achten. Also „faire Unternehmen mit einem Sinn für Nachhaltigkeit“. Den Beginn macht das Schuhlabel „Muroexe„, das 2013 von Esme und Robert gegründet wurde.

Wer und was steckt hinter Muroexe?
Wir sind Esme und Robert und wir haben die junge spanische Schuhmarke Muroexe gegründet. Wir hatten großen Eigenbedarf an einem Schuh, der nicht nur bequem sondern auch elegant ist. Daraus entstand das Konzept einen Hybridschuh zu designen, der auf der einen Seite die Funktionalität und die technischen Materialien der Sneaker hat und auf der anderen Seite die Eleganz eines Business­Schuhs. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team haben wir ein Konzept auf die Beine gestellt, dass sich um ein von den großen Marken komplett vernachlässigtes Kundensegment kümmert: Marketing Direktoren, Architekten, Designer, Künstler, Kreative, usw. die einen Schuh brauchen, der sich allen möglichen Alltagssituationen anpasst. Oft beginnen die Tage mit einem Meeting, gehen dann in einen Business Lunch über und danach enden sie vielleicht auf ein paar Bier mit den Freunden. In solchen Fällen steht das Aussehen ganz vorne, aber Qualität und Komfort dürfen nicht vergessen werden. Wir denken unsere Schuhe haben eine schöne Balance zwischen diesen Aspekten. Inzwischen gibt es uns ja nun schon seit zwei Jahren. Zum Anfang gab es ein lustiges Ereignis über das wir jetzt lachen können. Damals gar nicht lustig war, dass wir nach einem Jahr designen, überdenken, skizzieren, usw. schließlich Freunde, Familie und die restliche Welt von der Markteinführung informierten. Naiv wie wir waren dachten wir, dass wir so bestimmt auf eine ordentliche Zahl an verkauften Paaren kommen würden und freuten uns riesig. Hände reiben und so weiter. Ergebnis? Wir haben 11 Paare in den erstem 24h Stunden verkauft. Nix da Freunde und Familie. Das war echt traurig und wir waren kurz davor alles hinzuschmeißen….Hat sich aber alles zum Guten gewendet!!!

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Habt ihr Fashion oder Design studiert oder sei ihr „Quereinsteiger“?
Das ist eine super Frage, denn das ist genau das was Muroexe ausmacht: keiner der beteiligten Personen am Design der Schuhe stammt aus der Schuhindustrie, geschweige denn aus der Modeindustrie. Wir brauchten Personen, die keine Vorurteile hatten wie ein Schuh auszusehen hat. So konnten wir ein komplett neues Design von Grund auf erstellen und Schuhe nicht nach einer Mode­Tendenz entwerfen, sonder ihrer Funktion entsprechend. Demzufolge besteht unser Team aus Produktdesignern, Visual und Concept Designern, Experten in Biomechanik und noch vielen mehr.

­Wann habt ihr angefangen Ideen zu schmieden und wie lange hat es gedauert, bis Muroexe dann gegründet wurde?
Offiziell wurde Muroexe 2013 gegründet und startete das ganze Projekt mit der Kollektion „Exctinction“. Das designen der Schuhe begann circa ein Jahr zuvor. In diesem ganzen Jahr würde an der Idee herumgetüftelt bis sie schließlich ausgereift war.

­Wie groß ist euer Team und wo arbeiten sie?
Unser Team wächst und wächst. Wir sind inzwischen 12 Personen, alles Spezialisten auf ihrem Gebiet, die tagtäglich am Erfolg von Muroexe arbeiten. Es steckt echt Herzblut darin! Unser Headquarter ist in Madrid, aber wir sind in der ganzen Welt vertreten. Durch unseren eigenen Online­Shop können wir ohne Probleme in alle Welt verschicken, aber natürlich sind wir auch in verschiedenen Läden in mehr als 12 Ländern vertreten.

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­Wie kamt ihr auf die Idee „vegane Schuhe“ herzustellen?
Das unsere Schuhe vegan sind, ist ein kollateraler aber total positiver Nebeneffekt. Unsere Idee war nicht vegane Schuhe zu designen, sondern Schuhe die funktional und gesund für die Füße sind. Als es zur Auswahl der Materialien kam, war es uns sehr wichtig keine tierischen Materialien oder Inhaltsstoffe zu verwenden. Somit wurden unsere Schuhe sehr beliebt in der veganen Szene was uns natürlich total freut!

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Gibt es noch etwas, über das ihr meine Leser informieren möchtet?
Aber klar! Wir sind eine Marke, die Mode bzw. Schuhe für das XXI Jahrhundert produziert. Wir inspirieren uns an allem was zeitgenössisch und minimalistisch ist. Wir sind große Fans der klaren Linien und stehen total auf „weniger ist mehr“. Ich denke, dass sieht man unseren Schuhe auch an und wir achten sehr darauf, dass alle am Entstehungsprozess beteiligten Personen glücklich sind. Wir pflegen den Kontakt zu unseren Kunden sehr und lieben es, sie in Entscheidungen zum Design einzubinden. Eure Meinung ist uns ganz besonders wichtig! Bis jetzt haben wir nur mit einer Silhouette gearbeitet, aber wir entwickeln uns natürlich auch weiter. Gerade sind wir dabei die letzten Details unsere neue und zweite Silhouette zu korrigieren. Eigentlich dürfen wir noch nicht viel verraten, aber sie wird ein bisschen mehr Schuh und weniger Sneaker sein und Anfang 2016 das Licht der Welt erblicken!

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Vielen Dank an Esme und Robert, dass ihr euch die Zeit genommen habt, ein wenig über die Entstehung von Muroexe zu plaudern!

So und weil heute der erste Advent ist und ich euch auf Facebook schon angekündigt habe, dass es hier an jedem Adventssonntag etwas zu gewinnen gibt, kommen wir jetzt zum heutigen Gewinnspiel:

Gewinn: Der Gewinner / die Gewinnerin darf sich einen Schuh seiner Wahl aus der aktuellen Kollektion von Muroexe aussuchen!

Voraussetzungen: Du kommst aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz und bist über 18 Jahre alt (ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung deiner Eltern, solltest du gewinnen)

Aufgabe: Schaut euch auf der Muroexe Homepage um und schreibt mir hier unter diesem Post 3 Eigenschaften, die euch zu den Schuhlabel und deren Konzept einfallen, als Kommentar – dazu bitte eine gültige Emailadresse und wenn ihr mögt dürft ihr mir auch gern erzählen, wie euch meine neuen Kategorie gefällt und ob ihr noch weitere Fragen oder andere Unternehmen für die nächsten Interviews habt. Ansonsten müsst ihr euch einfach nur selbst die Däumchen drücken – das Gewinnspiel läuft bis nächste Woche Sonntag (6.12.2015 09:30 Uhr morgens) und der Gewinner/die Gewinnerin wird direkt im nächsten Advents-Interviewpost veröffentlicht! Viel Glück!

„What’s your Job, Steffi?“

Endlich ist es so weit – meine Reihe „What’s your Job?“ ist endlich wieder am Start und ab jetzt füttere ich euch jeden letzten Montag im Monat mit einem neuen spannenden Interview von Bloggern, die über ihren Beruf erzählen!

Steffi vom Blog Steffistraumzeit macht heute den „Neuanfang“ in meiner Interviewreihe. Auf ihrem Blog erzählt sie vom Reisen allein und möchte Mut machen, sich zu trauen, allein zu reisen. Außerdem hilft sie bei der Reiseplanung und gibt super Tipps zu tollen Reisezielen. Im „wahren Leben“ ist Steffi „Diplom Sozialpädagogin“ und davon wird sie heut ein bisschen erzählen:

Ich arbeite als Diplom Sozialpädagogin. Warum und wie ich auf die Idee kam, das weiß ich schon gar nicht mehr so richtig. Eigentlich wollte ich zur Polizei. Da dort aber wegen meiner Sehschwäche die Chancen von Anfang an schlechter waren, stand außer Frage das ich dann eben Sozialpädagogik studiere.

Das ist sie übrigens, die Steffi!

Das ist sie übrigens, die Steffi!

Studium.
Genau, Sozialpädagogik muss man studieren. Zu meiner Zeit gab es noch das Dipolom als Abschluss. Jetzt ist das mit Bachelor und Master alles ein wenig anders. Aber studieren musst Du immer noch. Ich wollte am liebsten weit weg von zu Hause in einer tollen Stadt studieren. Da mein Abi aber nicht so berühmt war, gab es leider nur eine Zusage und die kam aus meiner Heimatstadt.

Tolle Zeit.
Ich habe trotzdem studiert und es war eine richtig tolle Zeit. Durch verschiedene Praktika hat das Studium auch immer wieder praktische Anteile. Außerdem gibt es oft keinen sturen „Frontalunterricht“, sondern wir haben viel in Gruppenarbeiten gemacht. Das hat mir sehr gt gefallen. Am meisten gefällt mir an meinem Beruf, dass es so viele verschiedene Einsatzorte gibt. Im Studium schon kannst Du Dich auf eine Richtung spezialisieren, aber auch später immer wieder in unterschiedlichen Schwerpunkten arbeiten. Von der Arbeit mit Kleinkindern, Kindern Jugendlichen,Erwachsenen bis zu alten Menschen ist alles möglich. Ich habe während meines Studiums zum Beispiel in einem Übergangswohnheim für Haftentlassene ein Praktikum gemacht, ein weiteres bei der Jugendgerichtshilfe und in einem Drogenentzugsheim. Gearbeitet habe ich später in der Kinder­ und Jugendarbeit in der Gemeinde, in der Stadtteilarbeit in einem sozialen Brennpunkt und in einer Krippe.

Brennpunkt.
Am meisten Spaß hat mir die Arbeit im Brennpunkt gemacht. Dort haben wir eng mit einer Grundschule zusammengearbeitet und die Arbeit was sehr vielfältig und abwechslungsreich. Es gab sowohl Bildungs­, als auch Freizeitpädagogische Anteile und die Arbeit war jeden Tag anders und neu. Die Arbeit mit Menschen ist wundervoll, aufregend, anstrengend und jeden Tag neu. Du weißt vorher nie wie der Tag wird, denn Du weisst nicht, wie die Menschen mit denen Du arbeitest gelaunt sind.

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schwer und anstrengend.
Das macht es auch sehr schwer und anstrengend, denn manchmal saugen die Menschen Dich aus und nehmen Dir die letzte Energie. Immer wieder gibt es dann aber auch Erfolgserlebnisse, die Dich daran erinnern warum Du diese arbeitet machst und liebst. Je nachdem in welchem Bereich Du arbeitest und mit welchen Problemen und Aufgaben Du zu tun hast, ist es manchmal schwierig die Arbeit auf der Arbeit zu lassen. An manchen Tagen verfolgt Dich die Arbeit bis nach Hause. Das ist besonders als Berufseinsteiger nicht immer einfach. Es ist wichtig sich selbst abzugrenzen und seinen Weg zu finden abzuschalten. Ich habe mit der Zeit meine Methoden gefunden, die Tür zu schließen und die Arbeit von zu Hause fern zu halten. Das ist super wichtig um in diesem Beruf glücklich zu bleiben.

„Ohne welchen Gegenstand könntest du nicht arbeiten?“
Ohne Geduld, Selbstbewusstsein, Flexibilität, Einfühlungsvermögen, Selbstsicherheit, Kreativität, Durchhaltevermögen und Humor wäre dieser Job nicht machbar!

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Danke an Steffi für die ehrlichen Worte und den Einblick in den Beruf als Diplom Sozialpädagogin. Ich fand es unheimlich spannend, ein wenig hinter die Kulissen schauen zu können und hoffe, dass euch das Interview auch gefallen hat. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann gern nochmal alle alten „What’s your Job?“ Interviews nachlesen oder meldet sich bei mir, um selbst einmal aus dem Job-Nähkästchen zu plaudern! Ich freu mich von euch zu hören!

„What’s your Job, Vreeni?“

Huhu mein Hübschen,

lang lang ist es her – der letzte „What’s your Job?“ Post ging im Mai online und dann gab es eine kurze Sommer-Verschnauf-Pause.
Aber jetzt starten wir wieder voller Tatendrang und Elan in eine neue Runde „What’s your Job?“ mit der lieben Vreeni vom Blog „for the freak in you

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Werbung ist bunt – von den Ideen, bis zu den Leuten, hin zu den Kampagnen.
Alle arbeiten für den perfekten großen Auftritt. Damit der gelingt, sind in diesem Umfeld kaum Grenzen gesetzt, was die Wahl des optimalen Business-Outfits anbelangt. Individuell sind alle. Das ist wohl die einzige Regel, die hier zur befolgen ist.

Ich arbeite als…
Account Manager in einer Werbeagentur.

Wie ich zu diesem Beruf gekommen bin:
Schon im Grundschulzeugnis stand: Vreeni kommuniziert gern mit ihren Mitmenschen.
Beim Studium in Holland hieß es: Communicatie – das ist dein Baby.
Anschließend kam die Finanzkommunikation – big business.
Aber dann wollte ich es wissen: wie dreht sich dieses blingbling-Glitzer Rad der Werbung eigentlich?

Am meisten gefällt mir an meinem Beruf:
Die Abwechslung. Jeden Tag passiert was Neues. Und das Team-Gefühl. Ohne das funktioniert das Rad nicht.

Am meisten hat mich überrascht, dass…
…hinter dem ganzen blingbling knochenharte Arbeit mit wenig Glitzer, aber großartigen Menschen steckt.

Das rate ich allen die sich dafür interessieren:
Denkt gut darüber nach, ob ihr sehr viel Zeit mit eurem Job verbringen wollt. Nine-to-five gibt es selten. Dafür aber relaxtes Zusammensein um zwölf Uhr nachts, bevor man den Endspurt vor einer Präsentation antritt.

Ich würde nur tauschen mit:
Anna Wintour ;)

Meine goldene Outfitregel für meinen Job:
Trage das, was dich happy macht. UND: versuche Kaffe-Flecken zu vermeiden.

In dieser Situation lag ich klamottentechnisch mal voll daneben:
Daneben lag ich nicht. Nur konnte das Chiffon-Kleidchen nicht so gut mit den Wind-Böen umgehen. Somit begrüsste ich den Kunden mit meinen Kleid-Saum im Gesicht…

Ohne welchen Gegenstand könnte ich nicht arbeiten?
Meinem zauberhaften, wunderschönen iMac – tolles Teil.

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Danke liebe Vreeni, dass du ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert hast!
Wenn du Blogger/in bist und auch mal ein wenig über deinen Job berichten möchtest, dann würd ich mich freuen, wenn du dich bei mir meldest! Diese Kategorie lebt von Interviews und die kommen nur zustande, wenn sich jemand dazu bereit erklärt – also los! Ich freu mich über jede Mail! ;-)

Übrigens hat Salo bei meinem Gewinnspiel den Liegestuhl von Bench gewonnen – die Mail ist bereits raus.
Aber seid nicht traurig, bereits diese Woche wird es ein weiteres Gewinnspiel geben! :-)

„What’s your Job, Daniela?“

Huhu meine Lieben!

Wie gestern schon angekündigt, gibt es heute endlich wieder einen „What’s your job?“ Post.
Wer jetzt nur „Bahnhof“ versteht, klickt einmal genau hier und kann nachlesen, um was es sich handelt!
Ich freue mich, wie immer, über neue Bewerber/innen per Mail oder Kommentar und hoffe, dass das Projekt so noch ewig weiter gehen kann.

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Heute erzählt uns die liebe Daniela ein wenig über ihren Beruf als Assistentin (was übrigens auch mein Job ist – und ich kann so einiges davon genauso unterschreiben!). Also, du hast das Wort, liebe Daniela:

„Hallo,
mein Name ist Daniela und wenn ich nicht blogge, dann arbeite ich als Assistentin.
Derzeit befinde ich mich in Karenz und stehe sozusagen in den Startlöchern, als „Wiedereinsteigerin“ in meinen alten Beruf zurück zu kehren. In diesem Beruf habe ich schon einige Höhen und verdammt viele Tiefen miterlebt, denn ich war relativ oft auf der Suche nach einem Job.
Erst als ich 40 kg Gewicht verloren hatte, fing auch in beruflichen Dingen, mein Glück (mehr oder weniger) an.
Büroleute und insbesondere Chefs sind verdammt oberflächliche Menschen und wenn man nicht dem allgemeinen Schönheitsideal entspricht, hat man in diesem Beruf teilweise schlechte Karten. Ich wurde in der Vergangenheit oft und viel gemobbt und habe deswegen oft meinen Job verloren oder mir von mir selbst aus was anderes gesucht. Ich konnte diesem oberflächlichen Leben einfach nicht gerecht werden und ihm viel abgewinnen. Seit ich abgenommen habe, konnte ich mich auch mental stärken und bin besser und zufriedener in meinem Beruf als ich es vorher war.

Ich hätte nie gedacht, dass einem ein Beruf, eine Branche oder eine Firma so verändern und manchmal auch kaputt machen kann.

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?

Als ich selbst noch zur Schule ging, reichte für meinen Job schon ein Hauptschulabschluß. Inzwischen habe ich bemerkt, dass das allein gar nicht mehr reicht. Man hat Glück, wenn man ohne Abitur und Matura etwas bekommt und kann in so einem Fall nur mit Arbeitserfahrung punkten.
Die Ansprüche der Chefs oder bevorzugt Personalagenturen werden auch immer höher und so hörte ich mal von einer Dame bei der ich ein Vorstellungsgespräch hatte: Chefs suchen eine Assistentin, die Aussieht wie Claudia Schiffer, sich anzieht wie eine Bordsteinschwalbe, intelligent ist wie Albert Einstein, arbeitet wie ein Bauer und 1 Euro im Monat Brutto verdienen will.Das in etwas beschreibt diesen Job und die dazugehörigen Chefs ganz gut.

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?

Ach, das ist ganz unterschiedlich, denn ich habe auch schon Stellenanzeigen gesehen,
die ein Studium voraussetzen, was ich persönlich gar nicht für nötig halte.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?

Weil er mir Spaß macht! Das sag ich nicht nur so, das ist wirklich so. Ich organisiere gerne, führe gerne Listen und streiche diese Dinge von Listen wieder weg (das klingt wie ein neurotischer Spleen, wenn ich das so schreibe), ich erledige gerne Schreibdinge. Das ist einfach meines und da fühle ich mich auch wohl.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?

Am meisten bin ich wohl mit dem Chef und Kollegen in Kontakt. Natürlich auch mit Besuch oder Kunden,
wenn denn ein Meeting, ein Seminar ohne ähnliches ansteht.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?

Außenstehende sagen, dass dieser Job langweilig ist und man eigentlich jeden Tag das gleiche macht und natürlich literweise Kaffee trinkt, aber das stimmt natürlich nicht. Selbstverständlich gibt es mal ruhige Tage, aber die meiste Zeit räumt man eigentlich seinem Chef und den Kollegen hinterher, ist ein bisschen Mädchen für alles (und muss auch alles können) und ist froh, wenn man mal 5 Minuten sitzen kann. Manchmal weiß man schon in der Mittagspause nicht, wo einem der Kopf steht. Man glaubt nicht wie viele Dinge in so einem Büro manchmal zu tun sind – besonders wenn man die Assistentin vom Chef ist.

Bist du angestellt oder selbstständig?

Ich arbeite als Angestellte in einem kleinen Büro.

Gibt es einen „Dresscode“ oder kannst du tragen, was du möchtest!?

Ich war schon in vielen Büros, in denen man „Büroklamotten“ tragen musste und ich habe es gehasst, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich mich verkleiden muss, um arbeiten gehen zu können. Ich bin aber keine Person, die den Job gleich scheiße findet, nur weil sie einen Hosenanzug tragen muss. Natürlich ist es mir persönlich lieber, tragen zu können, was ich will, was dann dennoch immer bürotauglich ist. In dem Büro in dem ich jetzt arbeite (bzw. bald wieder arbeite, weil ich derzeit noch in Karenz bin), konnte ich bisher immer tragen, was ich will. Wie das jetzt aussieht weiß ich noch gar nicht, weil das Büro von einem Großkonzern aufgekauft wurde. Ich bin gespannt.

Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?

Dass ich nicht am Wochenende oder nicht Nacht arbeiten muss und dass ich dort einfach das machen kann, was mir Spaß macht. Natürlich habe ich einen Traumberuf, der nicht mein erlernter Beruf ist, dennoch gefällt mir was ich tue und das ist doch wichtig im Leben, dass man Dinge tut, die einem Spaß machen, oder?

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?

Das Mädchen für alles sein und manchmal hingestellt zu werden wie eine dumme Tippse. Jeder kennt ja die Vorurteile, dass man den ganzen Tag Kaffee trinkend und Nägel feilend vor dem PC sitzt und wartet, bis es Feierabend wird. Man wird schnell unterschätzt und konsequent als Dummchen hingestellt. Nicht jeder, der im Büro arbeitet ist dumm – klar gibt es die paar Ausnahmen, die das allgemeine Bild prägen und bestätigen, aber das trifft auf eine ganz kleine Menge zu. Der Rest muss wirklich viel tun, an alles denken und alles machen.“

Danke liebe Daniela für das Interview!
Ich hoffe, euch hat das heutige „What’s your Job?“ Interview auch so gut gefallen, wie mir?
Möchtet ihr morgen lieber ein Outfit oder einen Beautypost sehen/lesen?

„What’s your Job, Stefan?“

Wieder einmal hab ich es verpennt. Ich sollte mir einen lauten, schrillen Alarm in mein Handy speichern, damit ich jeden ersten Montag im Monat daran erinnert werde, das „What’s your Job?“ Interview zu veröffentlichen.

Dieses ist das vorletzte Interview, das ich noch in der Hinterhand hatte. Ich brauche also schnell Nachschub, sonst kann diese tolle und interessante Kategorie nicht weiter bestehen. Meldet euch doch bitte bei mir, wenn ihr mitmachen möchtet und ich gebe euch alle Informationen, die ihr dafür benötigt.
Wenn euch die Kategorie gut gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr auch auf eurem Blog dafür werbt (Ihr dürft dafür gern den Banner hier unten nutzen!). Jeder Blogger mit jedem erdenklichen Beruf darf sich gern bei mir melden! Ich freue mich auf eure Nachrichten!

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Heute gibt es eine kleine Premiere, denn das erste Mal hat sich ein männlicher Blogger dazu bereit erklärt über seinen Job zu erzählen.
Heute berichtet Stefan von Speedtutorial über seinen Beruf als Chemielaboranten:

„Vor meinem Realschulabschluss stellte ich mir, wie jeder andere die Frage – Was will ich werden oder machen? Ebenso einfallslos gestaltete sich meine Auswahl, denn Naturwissenschaften und Kunst waren beziehungsweise sind meine absolute Passion. Zwar wäre ich auch gern bei einem Magazin als Redakteur angefangen, da diese aber in der Regel höhere Abschlüsse verlangen, blieb dieser Wunsch auf der Strecke.

Nachdem ein paar Bewerbungen raus geschickt waren, einige wenige mit Absagen zurück kamen und noch weniger ohne Antwort blieben, kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Spulen wir nun etwas vor und kommen zum Ende meiner 3,5 jährigen Ausbildung zum Chemielaboranten. Diese konnte ich Anfang 2013 mit einer erfolgreichen Prüfung abschließen und mich seit dem auch als vollwertigen Chemielaboranten bezeichnen.

Nun war ich also am Ende der Ausbildung angekommen und hatte einen dieser „richtigen“ Jobs. Um euch gleich mal die Illusion zu nehmen – Nein, ich lasse nicht täglich irgendwelche wirren Gemische explodieren oder Ähnliches. Viel mehr achte ich in der Qualitätskontrolle eines mittelständigen Unternehmens in der Pharmazie auf die Qualität der angelieferten Ausgangsstoffe. Durch meinen Aufgabenbereich habe ich ein breites Spektrum an Aufgaben zu erfüllen, wodurch mein Alltag nie langweilig wird. Ich könnte natürlich ins Detail gehen, aber das würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen und die Hälfte würde nur „Bahnhof“ verstehen. Deshalb würde ich nur so viel sagen, dass ich täglich vielfältige Analysenmethoden anwende, um eure Medizin auf einem gleichbleibenden Qualitätslevel zu halten.

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Einen kleinen Exkurs würde ich gern noch machen, denn innerhalb meines ersten Jahres als Laborant, habe ich zwischenzeitlich auch in einem Labor der Kosmetik-Industrie gearbeitet. Es war ein kleines Unternehmen, das nicht lange bestand, als ich eingestiegen bin. Genaueres darf ich aus meiner Verpflichtung zu schweigen leider nicht sagen. Was ich aber anmerken kann, wäre der große Unterschied in der Qualität der Arbeit. In der Pharmazie, in der ich auch ausgebildet wurde, ist Dokumentation das „A“ und „O“, in dem Kosmetik-Labor wurde diese eher lapidar gehandhabt. Trotzdem konnte ich viel wissenswertes mitnehmen. Gerade was Inhaltsstoffe, INCI-Listen usw. angeht, habe ich einiges an Wissen aufbauen können, was mich für den Blog natürlich teilweise auch weiter gebracht hat. So kann ich das ein oder andere mal mit einem etwas anderen Blick auf die Produkte schauen und sei es nur die Konsistenz, die ich etwas kritischer begutachte.

…und ich merke, es nimmt kein Ende. Tut mir total Leid. Falls ihr Fragen habt oder mehr von mir lesen wollte, könnt ihr natürlich gern bei mir vorbei schauen. Ich freue mich auf euch.

Liebe Grüße
Stefan von SpeedTutorial.de“

Danke an Stefan für den Einblick in den Beruf eines Chemielaboranten und den interessanten Vergleich der verschiedenen Branchen!

“What’s your Job, Josephine?”

Schande auf mein Haupt – da war ich Anfang März krank und hab einfach mal das „What’s your Job?“ – Interveiw ausgelassen. Gut, dass die liebe Ronja eine aufmerksame Leserin ist, und mich daran erinnert hat. Danke! <3 So gibt es nun also heute das März-"Whats you Job" Interview und in 2 Wochen gibt es direkt das nächste! :-) Da ich nur noch 3 Interviews im petto habe, hier noch einmal der Aufruf an alle Interessierten: Wenn ihr auch gern einmal etwas über euren Job erzählen möchtet, dann mailt mir oder schreibt mir einen Kommentar mit eurer Emailadresse, dann bekommt ihr alle Infos von mir zugesendet! Ich freue mich über neue Bewerbungen von euch und bin ganz gespannt! whatsyourjob

Heute erzählt die liebe Josephine von Bluetenstaub von ihrem Job als „freiberufliche Künstlerin

Was genau machst du eigentlich?

Offiziell studiere ich Politikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Allerdings bin ich obendrauf seit ein paar Monaten freiberufliche Künstlerin. Vor ein paar Jahren hatte ich festgestellt, dass mir kreativ-künstlischere Sachen viel Spaß machen, besonders das Schreiben. So war mein erster Schritt, um Texte öffentlich zu machen, mein Blog. Anfang letzten Jahres kam ich dann zum Poetry Slam [Poetry Slam ist eine Art Literaturveranstaltung, ein Dichterwettstreit, in dem Poeten ihre selbst verfassten Texte vorlesen. Regeln gibt’s eigentlich keine, abgesehen von einem Zeitlimit (i.d.R. 6 Minuten) und der Requisitenverbot (keine Hilfsmittel/Kostüme)] und konnte so in verschiedenen Städten auftreten, das Land bereisen und wahnsinnig viele Erfahrungen sammeln. Mittlerweile bin ich Mitglied vom HALternativ e.V (Kulturverein), organisiere/koordiniere und moderiere Veranstaltungen, kümmere mich um eine Internetpräsenz und habe einen „Dichtungsring“ (und eine Lesebühne) ins Leben gerufen.

Was muss man dafür können?

Das Schönste an der Freiberuflichkeit sind auf jeden Fall die Vielzahl an Möglichkeiten, die ich habe. Auch, wenn ich gerade studiere, um später einen Notfallplan B zu haben: für die Freiberuflichkeit braucht man eigentlich keine Voraussetzungen, abgesehen von einer Anmeldung beim Finanzamt und der Fähigkeit, eine Steuererklärung zu machen. Letztendlich kommt es auf das eigene Können an, Schulabschlüsse und Noten sind unwichtig. Je nachdem, worauf man sich spezialisiert, ist es wichtig:

– empathisch zu sein und mit Menschen verhandeln zu können
– Kontaktfreudigkeit (viele Menschen kennenlernen und den Kontakt zu halten)
– sich selbst vermakten zu können (Zu wissen, wo die Stärken und Schwächen liegen und wie man sich/ seine Kunst entsprechend präsentiert)
– strukturiert und organisiert zu arbeiten (um nicht den Überblick zu verlieren und Prioritäten zu beachten)
– aus eigenem Antrieb arbeiten zu können (es schaut dir ja keiner über die Schulter, dass heißt, dass die Arbeitszeiten und –Intensivität ganz bei dir liegt)
– Herzblut, Herzblut und nochmal Herzblut. Der wichtigste Punkt von allen. Denn dann ist auch genug Ehrgeiz da und die Motivation, mal eine Nacht durchzuarbeiten, wenn es nötig ist.

So sieht Josephine auf der Bühne aus:
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Foto by: „Finn Latif Boode“ -Fotografie

Was sind deine genauen Aufgaben?

Der Großteil meiner Arbeit spielt sich direkt bei mir zuhause vorm Laptop ab. Ich buche, koordiniere und organisiere Veranstaltungen mit und betreue regionale Poeten – dazu muss viel Zeit in die einzelnen Absprachen mit Musikern/Künstlern und Co investiert werden.
Andere Aufgaben sind unter anderem: Kartenvorverkauf betreuen, Anfragen weiterleiten oder beantworten, auf die Deadline von Pressemitteilungen/Newsletter verweisen, Flyerverteilung und Werbung allgemein koordinieren, Kosten der Veranstaltung kalkulieren,… usw.

Essentiell ist natürlich auch das Verfassen von zukünftigen Slam-Texten, die ich meist als kreativen Ausgleich zur Organisations-/ und Betreuungsarbeit nutze. Das restliche Viertel meiner Arbeit spielt sich dann auf (den Bühnen von) Events ab- als Moderatorin einer Veranstaltung oder als auftretende Slammerin. Wenn ich auf Tour mit meinen Texten bin, nehme ich meinen Laptop nicht mit- genau für solche Zwecke habe ich die drei wichtigsten Gegenstände für meine Arbeit immer dabei:

– Meinen Terminkalender (ohne den wäre ich wirklich aufgeschmissen!),
– Mein Gedankenbuch (mit vielen Textideen oder Textüberarbeitungen) und natürlich
– Mein Handy, damit ich auch unterwegs schnell auf Anfragen antworten kann und mobil bleibe.

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Wie sieht dein Alltag aus und wie zufrieden bist du mit deinem Job?

Momentan bin ich sehr glücklich mit meiner Arbeit, da sie wahnsinnig vielseitig ist und es keinen geregelten Alltag gibt. Mal muss ich einen Slam-Text zu einem bestimmten Anlass schreiben und knie mich dann voll in das Schreiben rein, mal steht eine Moderation einer Veranstaltung an, wo ich mir noch kurz vorher überlegen muss, wie ich den Abend gestalte. Dann geht es um die Organisation einer Tour oder eines anderen Events und dann wird viel kommunikative Arbeit/Absprachen mit Menschen gefordert. Viele Dinge, wie z.B. Verhandlungen mit Firmen, lerne ich durch das Sammeln von Erfahrungen. An dieser Stelle muss ich auch wieder aufs Herzblut verweisen. Manchmal bemerke ich leichte Züge eines Workaholics an mir- denn komplett abschalten kann man eigentlich selten. Die Arbeit macht so Spaß, dass es mir kaum auffällt, wie oft ich mich damit beschäftige (und nebenbei studiere ich ja auch noch und muss zur Uni gehen/für Prüfungen lernen). Nur an Tagen, an denen dann auf einmal alles auf einmal passieren muss, kann es ganz schön stressig sein, alle Aufgaben zu koordinieren und dabei möglichst nichts vergessen (ein Hoch auf den Terminplaner!). Da kann es dann schon sein, dass ich 9 Stunden lang gearbeitet habe und anschließend in meiner „Freizeit“ nachts, vorm Schlafen gehen, noch einen Text schreibe oder mich um meinen Blog kümmere.

Langfristig gesehen will ich versuchen, meine Freiberuflichkeit weiter auszubauen und mich auf bestimmte Dinge stark zu fokussieren. Und dann, eines Tages… mal sehen. Kann ich vielleicht von meiner Freiberuflichkeit leben.

„What’s your Job, Meritt?“

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Mein Projekt „What’s your Job?“ hat im letzten Jahr begonnen und soll auch dieses Jahr weiter gehen. Ich hab ziemlich viel positives Feedback zu dieser Kategorie und den Interviews bekommen und möchte es so lange fortführen, bis niemand mehr mitmachen möchte! Also, wer Interesse hat, ein wenig über seinen Beruf
zu plaudern, meldet sich einfach bei mir! ;-)

Und da heute der erste Montag im Monat ist, könnt ihr wieder ein super interessantes Interview mit einer tollen Bloggerin lesen! Die liebe Meritt berichtet über ihren Job als Kommunikationsdesignerin .
Meritt, du hast das Wort:

„Wenn mich jemand fragt, was ich eigentlich mache, dann hat sich die Antwort „Irgendwas mit Medien“ herausgearbeitet. Eigentlich sau negativ, abgedroschen und ironisch… aber eigentlich kann man es nicht treffender beschreiben.

Ich bin angehende Kommunikationsdesignerin.
Angehend heißt, ja ich bin noch in der Ausbildung, lebe aber nen Alltag nah am Beruf. Mein Beruf geht in Studium und/oder Ausbildung. Ich habe mich für das „und“ entschieden.
Drei Jahre „Schule“ an der Deutschen Meisterschule für Mode in München und dann zwei Semester an der Uni für den Bachelor. Nach Vier Jahren hab ich somit also den Studienabschluss, genauso schnell wie jeder Student. Vorteil? Für die „Schule“ reicht der Realschulabschluss, so kommt man auch ohne Abi an den Bachelor da man genug Vorkenntnisse besitzt. Ich selbst habe die Fachgebundene Hochschulreife (13 Klasse FOS).

Die Pros einer/meiner Schule:
Ich bin hautnah am Geschehen. Praxisnäher als der Universität, Kontakte knüpfen erwünscht. Eine 40 Stunden Woche, bis 17 Uhr in der Regel, außer Freitag (okay ich geb zu, eine 38 Stunden Woche). Es gibt viel Selbstständigkeit, Eigenverantwortung wird groß geschrieben, reimgeschubst ins Geschehen, Projekte die auch mal langweilig sind, wie es eben später auch der Fall sein kann.
Größtes Plus: wir haben viele viele Realaufträge. Man bekommt die Arbeit mit dem Kunden sofort mit, es fühlt sich schon nach etwas ganz großem an. Und man sieht schnell was für Tücken im allseits beliebten „irgendwas mit Medien“ liegen.

Womit ich arbeite: Fünf Schubladen voll hier von:whats your job_Meritt_Kommunikationsdesignerin_1

Tricky:
Du kannst nicht machen was dir gefällt. Das gibt es ganz ganz selten, wir Designer arbeiten für Kunden und der Spielraum was eigene Ideen angeht recht beschränkt, ihr glaubt gar nicht wie anstrengend es ist zig verschiedene Wünsche umzusetzen (ein sehr gutes Beispiel wäre das Christopher Street Day Plakat für München). Ein kleines Komitee aus fünf Personen möchte nach Möglichkeit dass alle ihre Wünsche auf ein Plakat gequetscht werden. Und bitte ästhetisch. Und bitte auch noch größer. Und bitte mit Bild. Und Bunt. Und in Farbe. Und dabei nicht durchdrehen, ja? Der Beruf des Designers ist keine Romanze. Bei weitem nicht so chillig wie man es sich vorstellt und ganz und gar nicht einfach.

Kundenkontakt, ja, nein, vielleicht:
Also je nachdem wo ihr mal arbeitet ist der Kundenkontakt gigantisch oder eher bescheiden. Als Grafiker bei einer Zeitschrift arbeitest du mit zwei, drei Kollegen zusammen und hast keine Kunden, da du ja für die Zeitschrift arbeitest. In einer Werbeagentur hast du zum anderen schonmal ein größeres Team und wenn du etwas weiter oben mitmischst, auch direkten Kundenkontakt. Dafür aber auch nicht immer ein Wochenende und um 17 Uhr ist ganz sicher noch nicht Schluss.

Aufstiegsmöglichkeiten? Gar nicht bis hoch hinaus.
Wenn ich Grafiker werde etc. dann bleib ich das auch. Vielleicht werd ich mal Teamleiter, aber nur vielleicht, da Zeitschriften meist aus kleinen Teams bestehen. Möchte ich in die Agentur, hangele ich mich hoch… Graphiker, Teamleiter, Art Director, Creative Director… das dauert, das ist nicht einfach und das Leben bleibt hierbei manchmal auf der Strecke. (Achja, Reich wird man übrigens als Graphiker bei Weitem nicht, dass sollte man sich bewusst machen).

Und warum mach ich das Ganze?
Weil ich es liebe. Ich zeichne seit ich denken kann (ungelogen). In der Schule war mehr Zeichnen als lernen, mit dem Alter hat sich das zwar etwas verlaufen, dafür kam die Liebe zur Photographie. Also auf jeden Fall etwas kreatives. Und nachdem ich einen kleinen Fehltritt hatte weil ich dachte ich würde mit meinem Design Wunsch eh arbeitslos werden, hab ich mich getraut. Bin mir aber von Anfang an genau bewusst gewesen (und bin es immer noch) dass damit vermutlich nicht viel zu holen ist. Ich bereue trotzdem nichts. Wirklich nicht.

Ohne geht es leider nicht:
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Während andere sich diese Geräte anschaffen und es als Status Symbol ansehen, habe ich mir angewöhnt mich beim Anblick dieses Monstrums gleich zu rechtfertigen. Denn was macht dieses Ding bei einer Studentin die ständig über Geldsorgen klagt? Hoffentlich diese in Zukunft minimieren. Ohne Arbeitsgerät geht es nunmal leider nicht…

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So sieht das also dann in Benutzung aus. Ich hänge in komischen Klamotten mehr oder weniger die gesamte Zeit vor dem Ding herum. Yeahi. Natürlich arbeitet man vorher oft analog (grade in der Ausbildungsphase), einfach um unterschiedliche Herangehensweisen auszutesten. Aber am Ende landet man dann doch meistens wieder hier.

Und was ist faul an der ganzen Geschichte?
Es ist ein Beruf mit Ecken und Kanten. So ein Team in einer Agentur kann viele, viele Ellenbogen haben, gegen die man gewappnet sein sollte. Das kann einem aber wiederum überall anders auch passieren, also ne Faustformel gibt es dafür denke ich nicht. Man muss sich gegen viele kreative Leute durchsetzen und irgendwann akzeptieren dass es sicher immer jemanden gibt der irgendetwas besser kann als man selber. Das kann frustrieren, kann aber auch bereichern.

Wie wir rumlaufen…
Momentan siehst du uns aus 20 Metern Entfernung an was wir machen. Hüte, Brillen, ausgefallene Frisuren, Dutt, bunte Haare, 70er, 80er, Flohmarkt Klamotten. In einer Festanstellung könnte sich das ändern. Aber einen festen Dress­code gibt es eigentlich nicht.

Was ich nach meinem Abschluss dann mal genau machen möchte?
Vermutlich Grafikerin werden, ja… ich habe ja noch ein wenig Zeit mir darüber Gedanken zu machen in welche der vielen Bereiche ich gehen möchte. Mehr Computer, weniger Kundenkontakt, eher Ausland, eher Agentur, eher Zeitschrift, Team oder doch allein, Selbstständigkeit? Es gibt ziemlich viel zu tun dort draußen… auf jeden Fall irgendetwas mit Medien.

Wenn ihr ein wenig in meinen Alltag schnuppern wollt und um was sich meine Gedanken sonst noch so drehen, dann besucht mich auf meinem Blog.“

Ich hoffe, das Interview hat euch gefallen.
Wenn ihr mehr lesen möchtet, klickt einfach hier vorbei, da könnt ihr alle Interviews noch einmal nachlesen.
Ich wünsche euch einen schönen Montag und einen super Start in die neue Woche!

„What’s your job, Diana?“

Huhu meine Lieben,

es ist mal wieder der erste Montag im Monat und das bedeutet, es ist wieder mal „What’s your job?“ Zeit.
Übrigens brauche ich unbedingt wieder Leute, die mitmachen möchten. Schreibt mir kurz einen Kommentar oder eine Mail an annanikabu[at]gmail.com und schon bekommt ihr alle Infos zugesendet!

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Heute berichtet Diana vom Blog „Spiegelklappern“ bzw. von „Stilgetreu“ (denn das ist ihr neuer Blog!) über ihren Beruf als Fachinformatikerin:

Ich bin zurzeit Auszubildende Fachinformatikerin im Bereich Anwendungsentwicklung.
„Der Fachinformatiker ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf in den Fachbereichen Informatik und Informationstechnologie. […]“ (Quelle: Wiki)

Er ist einer von vier IT-Ausbildungsberufen in Deutschland. Die weiteren drei sind Informatikkaufmann,
IT-Systemkaufmann, IT-Systemelektroniker. Beim Fachinformatiker gibt es noch die Ausbildungsrichtung Systemintegration.

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?

Für einen Fachinformatiker braucht man gesetzlich vorgeschrieben keinen besonderen Bildungsabschluss. Ich denke aber, wenn man Abitur hat (wie ich), hat man bessere Chancen auf eine Stelle; allerdings habe ich auch viele ehemalige Realschüler in meiner Berufsschulklasse.

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?

Jap.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?

Immer diese Frage nach dem Wieso! ;D Das höre ich öfter, weil ich eins der wenigen Mädchen bin.
Ehrlich gesagt – ich bin das einzige Mädchen, dass ich kenne, welches zur Zeit diese Ausbildung macht…
Wieso? Weil Computer toll sind, Programmierung ohnehin und Informationstechnologie das spannendste ist, was ich mir vorstellen kann!
Ich saß schon mit 6 vor dem PC und in der fünften Klasse habe ich dann begonnen, mich mit Webdesign zu beschäftigen.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?

Das kommt ganz darauf an, in welcher Abteilung ich gerade bin. Meistens jedoch arbeite ich im Büro ohne größeren Kundenkontakt.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?

Der tägliche Ablauf sieht für den Außenstehenden meist gleich aus: Am PC sitzen. Was ich dort mache, ist aber meist jeden Tag anders! ;D

Bist du angestellt oder selbstständig?

Ich bin noch in der Ausbildung, also angestellt.

Gibt es einen „Dresscode“ oder kannst du tragen, was du möchtest?

Ich denke, das hängt ganz von der Firma ab, in der man angestellt ist. Es gibt ITler, die könnten theoretisch im Schlafanzug zur Arbeit kommen, und welche, die Aussehen, als ob sie bei der Bank arbeiten würden (also jeden Tag Anzug und sowas).

Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?

Die Logiken, die hinter der Programmierung stecken, warum es jetzt gerade das tut, was es tut…
Puh, wenn man das jemandem, der nicht in der IT arbeitet, erklären muss, ist das ganz schön schwer! :D
Es ist einfach spannend, was ein paar Codezeilen so fabrizieren können.

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?

Das klingt jetzt ganz absurd – manchmal kotzt es mich an, den ganzen Tag vorm PC zu sitzen. :D
Vor allem, wenn als Blogger dann abends auch noch ein paar Stunden „Blogschicht“ hinzukommen.
Deswegen versuche ich, die größeren Blogaufgaben auch am Wochenende zu machen, damit ich unter der Woche mal ein paar Stunden PC-frei habe.
Außerdem nervt es mich ein bisschen, dass es so wenige Frauen in der IT gibt. Da wird man schon gerne von den Männern mal belächelt,
und das fördert dann nicht unbedingt die Motivation. Aber hey – wir werdens allen zeigen! ;)

Und so sieht Diana’s Arbeitsplatz zu Hause aus:

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90er Musik

Boa, seid ihr heute morgen auch so schlecht aus dem Bett gekommen?
Da hatte man am Wochenende schon eine Stunde mehr und ich bin noch müder als sonst.
Liegt sicher an dem grauen, doofen Wetter da draussen, wa!?

Ich war am Wochenende auf einer WG Party, bei der unheimlich gute 90er Musik gespielt wurde und mir ist dabei aufgefallen, dass ich mit der 90er Musik einfach unheimlich viel verbinde. Die Musik hat meine Kindheit begleitet, die ersten Kinderdiscos wurden besucht, auf Geburtstagen hat man zu der Musik getanzt und die große Schwester hat auch das ein oder andere Lied hoch und runter gespielt. Darum gibt es bei mir zu jedem Lied eine besondere Geschichte zu erzählen und das möchte ich heute tun.

Spice Girls – Wannabe

Ich war der allergrößte Spice Girls Fan – Emma war mein großes Idol und mindestens einmal die Woche traf ich mich damals mit meinen Mädels (wir waren damals 6-7 Jahre alt) , um gemeinsam die Lieder Playback zu singen und über die Tische der Wohnzimmer unserer Eltern zu tanzen. Jeder hatte ein Lieblings Spice Girl und ich war immer Baby Spice – nicht nur, weil ich die einzige Blonde war, sondern weil ich nicht „sporty“ oder „posh“ sein wollte. Rosa war meine Lieblingsfarbe und ich war einfach die geborene „Baby Spice“. Mochtet ihr die Spice Girls auch so sehr? Ich konnte übrigens, wie so viele andere Mädels, mit den Backstreet Boys überhaupt gar nichts anfangen und fand die vollkommen doof! ;-)

Blümchen – Boomerang

Blümchen – ja das war sone Musik für sich. Aber halt typisch 90er irgendwie. ich mochte es damals total und konnte jedes Lied mitsingen.
Darum kam es auch dazu, dass ich die Blümchenlieder auf allen möglichen Playbackshows auf Kinderfreizeiten und wo auch immer vorgesungen und total toll und gar nicht peinlich dazu getanzt hab! ;-) Ich hab sogar noch Urkunden von den Playbackshows, auf die ich damals so unheimlich stolz war, haha! ;-)

Haddaway – What is love

Auch so ein typischer 90er Hit – da ich aber erst 4 Jahre alt war, als das Lied rauskam, war nicht ich, sondern meine große Schwester diejenige, die das Lied rauf und runter hörte. Aber wie das nunmal so ist in einer kleinen Wohnung hört man nunmal alles, was die Nachbarin so hört und somit wurde ich unheimlich „What is love…Baby don’t hurt me…“ geschädigt! ;-) Außerdem erklang aus ihrem Zimmer immer dieses Lied:

Vengaboys – Boom Boom Boom Boom

Die Vengaboys – man hat sie gehasst oder geliebt. Ich mochte sie ganz gern. Jedenfalls dieses Lied. Wiedereinmal so ein eingängiges, einfaches Lied, zu dem man gut tanzen konnte. Meine damalige beste Freundin hat sich dazu eine super Choreographie ausgedacht und wir haben diese dann zum Abschluss der Grundschule vor der ganzen Schule vorgetanzt. Man war das ein Erlebnis, haha! ;-)

Eiffel 65 – Blue

Dieses Lied ist das jüngste von allen, es kam erst 1999 in die Charts und war somit „in“ als ich 10 war. Das Lied erinnert mich immer an eine Klassenfahrt in den Harz. Wir durften an einem abend eine „richtige“ total „coole“ Disco veranstalten (von 18 bis 20 Uhr oder so, haha) und da lief dieses Lied rauf und runter. jeder konnte mitgrölen und es war einfach irgendwie cool!

Joa, das waren so meine 90er Lieder, die mir irgendwie im Gedächtnis geblieben sind. Mochtet ihr die 90er auch so gern? Ich finde die Musik war einfach unheimlich cool damals! ;-)

„What’s your job, Heike?“

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Heute gibt es endlich den lang ersehnten (ich hoffe doch, dass ihr schon immer mit scharrenden Füßen darauf wartet und ganz ungeduldig mit den Fingern auf den Tischen trippelt), „What’s your job?“ Post.
Wer nicht weiß, was das ist, der klicke bitte einmal hier.

Normalerweise gibt es diese Posts an jedem ersten Montag im Monat, aber heute ist eine Ausnahme und so gibt es heute den Post über Heike und ihren Job als Lehrerin in einer Waldorfschule. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre ironische Art. Lest es euch durch und besucht unbedingt auch mal ihren Blog!
Viel Spaß beim Lesen!

Lehrer – das sind die, die sich jeden Tag vorne an der Tafel  zum Clown machen und ganz oft Ferien haben.  Die mit den Leitzordnern im Regal und den vielen Arbeitsblättern. Als Schüler dachte ich ja immer, Lehrer existieren nur in der Schule und war immer sehr irritiert, wenn ich sie außerhalb getroffen hatte. Ich vermute, Schülern heute geht es nicht anders. Zumindest erntete ich neulich sehr überraschte Blicke, als ich erwähnte, dass ich einen Twitteraccount hätte.

Lehrer – das war mein Traumberuf, nicht wegen der vielen Ferien (die man mit der „falschen“ Kombi sowieso durchkorrigieren kann) oder der freien Nachmittage (die man zu Beginn auch garantiert nicht hat), sondern weil ich etwas besser machen wollte als viele meiner Lehrer – ich wollte nicht wegsehen, mich für meine Schüler einsetzen, den Menschen hinter dem Jugendlichen sehen. Und dann wollte ich etwas genauso machen wie manche meiner Lehrer – Begeisterung entfachen, menschlich sein, fair sein.

Lehrer – das ist ein Studienberuf. Zumindest Realschullehrer, was ich mich jetzt schimpfen darf. Nachdem ich mich also bis zum Abitur gekämpft hatte und meine Überbrückungszeit in einem heilpädagogischen Kindergarten verbrachte, begab ich mich in den Unidschungel, durch den ich mich weitere Jahre gekämpft hatte, Prüfungen schrieb und  Unmengen Hausarbeiten abgab – nur, damit keine dieser Noten in meine Examensnote eingehen sollte. Arg! Studiert habe ich nämlich noch nach der alten Lehramtsprüfungsordnung in Bayern. Mittlerweile ist den Leuten wohl auch aufgefallen, dass das Käse ist, und mit dem neuen modularisierten Lehramtsstudium zählen auch die Klausuren, die man während des Studiums schreibt, zu  40%  in die Endnote. Geprüft wird man in seinen gewählten Fächern (mindestens eines davon muss ein Hauptfach sein, in meinem Fall waren das Deutsch und Geschichte) und in Erziehungswissenschaften. Zwischendrin verbringt man Zeit an möglichst verschiedenen Schulen, um schon einmal ins Schulleben schnuppern zu können. Wie viel man da unterrichtet und erlebt, hängt von der eigenen Motivation und der Bereitschaft der Lehrer ab, Stunden abzutreten.

Der Lehrer im Referendariat – das arme Wesen? Möglich. Möglicherweise aber auch nicht. Persönlich kann ich sagen: mein erstes Jahr war durchaus nicht immer schön, ich habe viel geweint, hatte kaum Zeit für Familie und Freunde und um Weihnachten herum hatten wir die erste Mitstreiterin verloren – Bundeslandflucht. Unterstützung bekam ich aber durchaus, auch wenn nicht alles ideal ablief, und ich habe zwei gute Freundinnen gefunden, mit denen ich das Referendariat bis zum Ende ausgestanden habe. In Bayern hat man im ersten Jahr zwei Lehrproben, idealerweise macht man auch gleich den praktischen Teil seiner Staatsexamensarbeit. Im ersten Halbjahr hatten wir eine Deutschklasse zu zweit und eine Geschichteklasse für uns allein, d.h. 4 Stunden Unterricht pro Woche. Dazu kamen noch Fachsitzungen in unseren Fächern, Grundlagen staatsbürgerlicher Bildung, Schulrecht, Psychologie und Pädagogik (jeweils zweistündig). Insgesamt sollten wir auf 25 Stunden kommen, so mussten wir also den Rest der Zeit mit Hospitationen bei den anderen Referendaren füllen. Im zweiten Jahr bekamen wir eine Deutschklasse für uns allein und zwei Geschichtskassen, das machte dann 9 Stunden pro Woche. Mein zweites Jahr war dagegen fast das Paradies – mehr Eigenständigkeit, eine völlig andere Beziehung zu den Klassen, die man hat, und zu den Kollegen, die einen dann doch ernster nehmen. Und die harte Schule des ersten Jahres hat mir viel gebracht. Obwohl ich 17 Stunden pro Woche unterrichtet habe, zusätzlich eventuell noch Vertretungen, hatte ich plötzlich mehr Zeit denn je – was aber wohl auch daran lag, dass ich keine Fachsitzungen mehr hatte und im ersten Jahr gelernt hatte, organisiert und effizient zu arbeiten. Ein paar Mal im Jahr kehrt man noch an seine alte Schule zurück, hält dort nochmal Stunden, hat Fachsitzungen und zwischen Oster- und Pfingstferien auch seine letzten mündlichen Prüfungen. An der Einsatzschule hat man vorher noch die dritte Lehrprobe, die im Gegensatz zu den ersten beiden völlig unabhängig von den Seminarlehrern ist – was bei manchen von uns ganz schön in die Hose ging, da jeder Seminarlehrer andere Vorstellungen hat.

Lehrer – Traumberuf oder Horrorjob? Sowohl als auch. Eines muss einem klar sein – Lehrer werden, damit man viel Geld und viel Freizeit hat, funktioniert nicht. Jobs beim Staat in Bayern? Mangelware. Freizeit? Solange man kein Material vorbereitet hat – wenig. Chef im Klassenzimmer? Hart erarbeitet, manchmal nie erreicht. Lehrer sein ist kein Zuckerschlecken. Dennoch – ich bin gerne Lehrerin. Weil meine Schüler anstrengend, aber toll sind. Weil es Momente gibt, in denen es läuft – wenn die Fünfte dir beim Märchenvorlesen schweigend zuhört und danach applaudiert, wenn man sich mit der Siebten einmal einfach Zeit nimmt und mit ihnen spricht. Wenn man merkt, dass die Schüler etwas verstanden haben. Wenn man damit leben kann, dass man manchmal spontaner sein muss, als einem lieb ist, es auch mal laut zugeht, man nicht von jedem unbedingt gemocht wird und jeder Zweite denkt, er könne deinen Job mindestens genauso gut wie du machen (wenn nicht sogar besser) – viel Spaß im Lehrerleben. Meine unerschütterliche Geduld mit meinen Schülern und ihren Eltern hilft mir in der Regel durch die stressigsten Tage. Ich denke aber auch, dass es abhängig ist, an welcher Schule man arbeitet, wie glücklich man ist – der schönste Beruf kann vermiest werden durch blöde Kollegen und einen fiesen Chef und umgekehrt die schrecklichsten Tage von netten Kollegen aufgeheitert werden.

Der Waldorflehrer – der tanzende Öko im selbstgestrickten Pulli? Jetzt werdet ihr euch fragen: Hä? Waldorfschule? Sie sagte doch, sie wäre Realschullehrerin. Tatsächlich bin ich das noch bis Ende des Schuljahres. Vielleicht werde ich es auch einmal wieder sein. Ab nächstem Jahr schlage ich aber eine neue Richtung ein und beginne als Klassenlehrerin an einer Waldorfschule (die nötige Zusatzausbildung mache ich parallel dazu zwei Jahre lang). Tatsächlich war ich selbst erst kritisch, habe mich viel eingelesen und war an meiner neuen Schule einmal in der Woche, um mir den Unterricht anzusehen. Von Kollegen, Schülern und meinen Freunden darf ich mir schon den einen oder anderen doofen Kommentar anhören, aber ich habe gemerkt, dass vieles einfach nur Vorurteile sind – und eines fällt für mich ab nun weg, das mich an der Realschule absolut nicht an meinem Job mochte: die traurigen Augen, wenn ich schlechte Noten verteilt habe. Und vielleicht kann ich im Laufe der Zeit auch das eine oder andere Vorurteil widerlegen, das so um meine neue Schulart grassiert. Selbst Pullis stricken kann ich schon einmal nicht (;

Lehrer sein geht übrigens nicht ohne Schüler. Da ich aber von meinen Schützlingen keine Fotos zeigen darf, ein Ersatzbild, das bei meiner Siebten im Klassenzimmer hängt.

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„What’s your Job, Friederike?“

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Wie ihr ja bereits wisst, gibt es immer am fünften des Monats einen „What’s your job“ – Post.
Wer nicht weiß, was das jetzt soll, der klickt einfach hier und bekommt eine kleine Ahnung wobei es sich bei meiner monatlichen Interviewreihe handelt.

Über das heutige Interview freue ich mich besonders, denn die liebe Friederike von Freiseindesign hat ein wenig über ihren Job als selbstständige Fotografin geplaudert. Ihre Arbeit ist total inspirierend und sie ist eine unheimlich kreative und tolle Person.

Also Friederike, du hast das Wort:

„Ich glaube fest daran, dass es möglich die eigenen Träume zu leben, mit viel Mut, einer gehörigen Portion Abenteuerlust, einen Quäntchen Glück und dem absoluten Bewusstsein sich dafür den Arsch aufreißen zu wollen.

Ihr merkt, mein Weg ist nicht unbedingt ein leichter, aber dafür ein lohnender. Ich arbeite als freiberufliche Künstlerin, bin mein eigener Chef und strenger als jeder Vorstandsvorsitz. Nur wirft mir dafür leider niemand Millionen hinterher. Noch nicht. Ich weiß, was ich kann und was ich können will. Lernen, sich weiter bilden, um die Ecke denken, ohne das geht’s nicht. Künstlerin, Texterin, kreativer Kopf mit Wuschhaaren und wirklich fast immer ein Lachen auf dem Gesicht, das ist FREISEINDESIGN.

Und wer weiß schon, was er will, wenn er noch grün hinter den Ohren ist. Abschlüsse kommen und gehen, wie Liebeskummer und Schokoeis. Worauf es wirklich ankommt ist, sich selbst Zeit zu nehmen, und den Stimmen im Hinterkopf zu lauschen und dann die eigenen Grenzen aus zu loten, sich selbst zu trauen und an sich zu glauben. Der Rest kommt durch harte Arbeit, Herzblut und ein Dauerfeuern an Unterstützung guter Freunde und Familie.

Dabei darf man so gut wie alles ausprobieren, nur eins geht nicht – aufgeben. Wenn du aufgibst, verlierst du dich ein Stück weit selbst und gerätst in Trudeln und Schlingern. Die Kunst ist es, sich ab und an durch Zweifel und Kritik immer wieder in diesen Zustand zu versetzten, sich aber auch gleichzeitig, Münchhausen like am eigenen Schopf zu packen und aus dem Mist wieder heraus zu ziehen. Wenn du es nicht machst, macht es keiner.

Ich liebe Wörter und Bilder. Ganz einfach und simpel. Schon immer und daran konnte auch ein Hochschulstudium und diverse Jobs nichts ändern. Also habe ich angefangen, dass zu tun, was ich am besten kann, kreativ zu sein, morgens, mittags, abends und ganz besonders nachts. Ich bin Fotografin. Ich bin Bloggerin. Ich bin glücklich.

Ihr seht, meine Berufung ist immer bei mir, ob hinterm Schreibpult oder im Studio, im Urlaub, einem Hausbesuch bei Mutti oder beim Anstehen in der Schlange im Supermarkt. Ich höre, fühle und denke in bunten Bildern, schmücke diese mit Worten aus, konzeptioniere und organisiere, arrangiere und gestalte um. Mein Kopf, meine Ideen und natürlich meine niemals endenden TO DO Listen bestimmen die Abläufe meiner Tage, dazu eine Hand voll Fristen und unbedingt zu erledigen Post Its, die meine Wege pflastern. Aufträge, Kundentermine, Shootings, Reisen, Nächte am Schreibtisch und natürlich schillernde Events, Naturerleben und irgendwann endlich wieder Heim kommen und alle Viere von mir strecken. So sieht er aus der Alltag. Wochen scheinen gleich zu verlaufen, aber jeder Tag ist anders, weil ich jeden Tag anders bin. Ich nehme mir Freiheiten und ich schiebe natürlich Unbequemes ab und an auf. Aber was sein muss, muss sein, so ist der Job.

ich sehe nun zurück auf über ein Jahr FREISEINDESIGN und bin stolz auf gelungene Projekte, aufregende Ausstellungen, glücklich über Menschen die mir begegnet sind und strahle euch entgegen.“

Danke an Friederike, dass du dir die Zeit genommen hast, um ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern, ich hoffe, euch hat das „Interview“ wieder gefallen. Wenn ihr selber mitmachen wollt einfach ne Mail an annanikabu[at]gmail.com schreiben und dann bekommt ihr alle Infos zugesendet!

Und hier ist die liebe Friederike übrigens nochmal „in action“:

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Übrigens (wie ihr sicher schon bemerkt habt) ist mein Blog Layout zerschossen und ich hab es einfach noch nicht geschafft es wieder schön zu machen. Bitte lasst euch von dem Drumherum nicht ärgern und konzentriert euch nur auf den Inhalt, denn heute wird es mal wieder interessant! Ich werde mich so schnell wie möglich an das Layout machen und es wieder richtig hübsch machen! ;-)

„What’s your job, Anna Sofie?“

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Heute ist der fünfte und das bedeutet, dass es heute wieder ein „What’s your job?“ Interview gibt.
Heute erzählt die liebe Anna Sofie von „We found love„, was sie im Hotel so alles erlebt und wie der Job als Hotelfachfrau so ist.

Apropos: Wusstet ihr eigentlich, dass ich auch fast Hotelfachfrau geworden wäre? Wenn ich die Zusage hier in Berlin nicht bekommen hätte, hätte ich eine Ausbildung in Bad Harzburg als Hotelfachfrau angefangen. So, aber jetzt zum Wesentlichen – hier ist das Interview:

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Als Hotelfachfrau braucht man eigentlich nur einen Hauptschulabschluss. Ein besserer Abschluss ist aber natürlich nie verkehrt!

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?

Man macht eine 3 jährige Ausbildung, die man evtl. aber auch um ein halbes Jahr verkürzen kann.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Ich habe früher als Kind schon „Hotelfachfrau“ in die Freundschaftsbücher bei Traumjob geschrieben. Meine Mutter und meine Oma haben diesen Beruf ebenfalls gelernt. Was mich bei dem Job reizt, ist, dass ich später in viele verschiedene Richtungen gehen kann. Ich kann theoretisch in jedem Restaurant arbeiten, irgendwo an der Rezeption oder auch ganz woanders.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Das kommt immer auf die Abteilung an. Im Housekeeping, Wirtschaft oder Küche hat man eher wenig Kontakt mit Gästen, höchstens mit anderen Kollegen. Service und Rezeption dagegen haben natürlich sehr viel mit Kundenkontakt zu tun. Aber wirklich zurückgezogen und in Ruhe arbeite ich eigentlich nie.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?

Es gibt natürlich Dinge, die täglich und ungefähr zur selben Zeit erledigt werden. Aber da die Gästezahl natürlich immer etwas anders ist, ist auch der Ablauf des Tages immer etwas anders. Ganz genau weiß man das vorher nie.

Bist du angestellt oder selbstständig?
Ich bin einfache Angestellte in einem Hotel in der Nähe von Mainz!!

Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?
Der Kontakt zu den Gästen und das jeder Tag immer ein wenig anders ist.

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Manchmal kann es einfach ein wenig stressig werden und dann herrscht auch manchmal ein etwas harter Ton, aber das hält meistens nicht den ganzen Tag an ;)

Das hier sind übrigens die typischen „Werkzeuge, die Anna Sofie für ihre Arbeit unbedingt benötigt:
ein Kellnerportmonnaie und Kellnermesser:

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„What’s your Job, Lou?“

Heute ist wieder der 5. des Monats, das heißt heute gibt es wieder ein „What’s your Job?“ Interview.
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Ich freue mich riesig, dass die Kategorie „What’s your job?“ so gut bei euch ankommt. Ich selber finde es auch unheimlich spannend
zu lesen, was denn Blogger im „wahren Leben“ so treiben und bin immer total gespannt auf die Antworten! :-)

Heute gibt es ein Interview mit der lieben Lou von Atemlos. Sie ist im wahren Leben „Allgemeine Kosmetikerin“ – allein das klingt doch schon total spannend, also los geht’s – hier sind ihre Antworten auf meine Fragen:

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Man benötigt den Hauptschulabschluss, kann ihn aber natürlich auch mit jedem anderen Schulabschluss (so wie ich) erlernen.

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Man muss eine Ausbildung machen. Diese kann man entweder in einem Jahr an einer Schmink- und Kosmetikschule oder in drei Jahren in einem Kosmetikunternehmen absolvieren.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Ich hatte schon immer eine Macke für Schönes. Schminke, Massagen, all das fand ich immer ganz besonders toll (was heißt da fand, finde ich ja immer noch). Ich stehe gerne im Kontakt mit den Menschen und so kann ich beides verbinden.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen in Ruhe?
Ich steht ständig im Kontakt mit Kunden, denn ich arbeite am Kunden.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Während meiner Ausbildung gibt es natürlich jeden Tag einen genauen Ablauf, da es einen Stundenplan gibt. Aber trotzdem ist jeder Tag verschieden, da man immer etwas Neues lernt, etwas anderes macht. Jeder Mensch ist anders, das heißt z.B. auch die Haut jedes Menschens ist verschieden, daran muss ich mich anpassen und jeden Typ individuell behandeln.

Bist du angestellt oder selbstständig?
Ich gehe während meiner Ausbildung noch zur Schule.

Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?
Die Abwechslung.

Gibt es etwas, dass dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Nein, gibt es nicht (bis jetzt, hahaha).

DAS Teil ohne das ich nicht arbeiten könnte, der PINSEL, denn ohne Pinsel könnte ich keine Gesichtsmasken auftragen, kein Make-Up, kein Blush, kein Nagellack – ja, ohne den Pinsel wäre ich wirklich aufgeschmissen!!

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Danke Lou, dass du mitgemacht hast! Ich freue mich immer auf neue „Bewerbungen“ – also schreibt mir einfach ne kurze Mail
an annanikabu@gmail.com oder hinterlasst eure Mailadresse in den Kommentaren und ich meld mich bei euch!

„What’s your job, Steffi?“

Hallöchen meine Lieben!

Ich bin aus dem Urlaub wieder da und da heute der 5. Juni ist, gibt es gleich mal wieder einen „What’s your job?“ Post.

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Heute ist die liebe Steffi vom Blog Quatre Vies dran und berichtet über ihren Beruf: Buchhalterin in der O2 World

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Ich bin ausgebildete Steuerfachangestellte und arbeite nun als Buchhalterin in der o2 World Berlin. Für den Beruf Steuerfachangestellte war in meinem Ausbildungsunternehmen Abitur notwendig, grundsätzlich reicht jedoch auch ein Realschulabschluss aus. Mein Ausbilder wollte allerdings nur Abiturienten, da die Ausbildung ziemlich anspruchsvoll ist, aber meines Erachtens kann man es auch ohne Abitur schaffen, wenn man will! Als Buchhalter ist es auch möglich quer einzusteigen oder ein Studium zu absolvieren. Hier ist es ziemlich flexibel.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Als Steuerfachangestellte hätte ich natürlich die Möglichkeit in einem Steuerbüro zu arbeiten, was ich anfangs auch getan habe, allerdings stand für mich schon ziemlich früh fest, dass ich anstatt viele Mandanten zu bearbeiten, lieber eine Firma kennenlernen und für diese arbeiten möchte. Daher kam für mich nur der Beruf „Buchhalter“ in Frage.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Die meiste Zeit arbeite ich ohne Kundenkontakt, aber dieser kommt natürlich auch zustande, da ich Rechnungen und alles was dazu gehört schreibe.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Wenn ich morgens zur Arbeit komme, starte ich DEN GEGENSTAND, DEN ICH IMMER IN MEINEM JOB BRAUCHE: Meinen PC. Ich checke zuerst meine E-Mails und überprüfe dann den Zahlungseingang vom Vortag. Danach arbeite ich die Dinge ab, die anstehen. Stelle vor allem verschiedenste Rechnungen, z.B. an Konzertveranstalter. Jeder Tag ist irgendwie anders weil immer unterschiedliche Veranstaltungen stattfinden und diese bearbeitet werden müssen.

Bist du angestellt oder selbstständig? Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf? Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Ich bin angestellt und fühle mich dennoch hier ziemlich frei und arbeite selbstständig. Das Umfeld ist sehr locker. Ich liebe es hinter die Kulissen bei Veranstaltungen zu schauen und bin immer wieder begeistert darüber wie alles so reibungslos abläuft und die Abteilungen ineinander übergreifen, so dass es dem Gast (so gut wie) nicht auffällt, wie viel Aufwand hinter einer Veranstaltung steckt. Besonders toll finde ich, dass ich sämtliche Events miterleben darf. Da blüht mein Herz auf, da ich leidenschaftlich gern auf Konzerte gehe. Daher fällt mir auch nichts ein, was mir hier nicht gefallen könnte.

Das ist Steffis Arbeitsplatz:

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What’s your job, Lena?

Heute ist der 5. Mai und somit ist es wieder Zeit für ein neues „What’s your job?„- Interview.
Ich habe die liebe Lena gefragt, ob sie mir ein wenig über ihren Job erzählt und sie hat sofort zugesagt!
Sie hat nicht wie die anderen einfach die Fragen beantwortet, sondern einen kleinen Text geschrieben.

Falls jemand von euch auch Interesse daran hat, ein wenig über den Job zu plaudern, dann gebt mir einfach Bescheid! Ich freue mich über jeden, der mitmachen möchte! :-)

Danke an Lena fürs Mitmachen und euch viel Spaß beim Lesen!

Leonie Löwenherz ist privat Disponentin/Einkäuferin.

Dass ich gut einkaufen kann, das wissen wir alle. Dass ich das oft auch in meinem Beruf mache, das wussten viele nicht.
Ich arbeite bei einer ganz bekannten Firma – nämlich bei LAMY – als Disponentin mit Teilaufgaben aus dem Bereich Einkauf.
Bevor ich etwas mehr ins Detail gehe: ich selbst habe ein duales Studium im Bereich BWL – International Business gemacht.
Dual bedeutet, dass ich alle drei Monate zwischen Studium und Arbeitsplatz gewechselt habe. Im fünften Semester vertiefte ich unter anderem den Bereich Supply-Chain-Management, weswegen ich an einer Anstellung in diesem Bereich interessiert war.
Als Disponent braucht man eigentlich kein Abitur und auch kein Studium. Bei uns im Haus reicht eine Ausbildung zum Büro- oder Industriekaufmann (oder –frau) normalerweise aus, ist also auch nach einem guten Realschulabschluss möglich. Weil ich aber gerne in den Bereich wollte, habe ich den Job der Disponentin aber trotzdem übernommen und habe zusätzliche Aufgaben übernommen, um meinem Studium gerecht zu werden – heute erzähle ich euch aber etwas über den ursprünglichen Job.
Als Disponent ist man für die interne und externe Beschaffung und Beistellung von Produktionsteilen zuständig.
Am Beispiel LAMY: wir stellen Schreibgeräte her. Ich bin zusammen mit einem Kollegen dafür zuständig, dass die einzelnen Bestandteile der Schreibgeräte eingekauft und dass gekaufte Teile z.B. in den entsprechenden Farben lackiert oder beschichtet werden. Die Schwierigkeit an der Sache ist eigentlich, dass wir nicht nur die relevanten Teile bestimmen müssen, sondern auch die benötigen Mengen (nicht zu viel und nicht zu wenig, um wirtschaftlich zu handeln) und die Termine. Hierzu sind wir täglich in engem Kontakt mit all unseren Lieferanten – scheu am Telefon ist also nicht drin. Wichtig ist: man muss auch mal unangenehme Gespräche führen können, denn nicht immer handeln die Lieferanten so, wie man es gerne hätte. Konfliktmanagement olé!
Haben wir unseren Job gut gemacht, sind die benötigten Teile in der richtigen Menge und Farbe zur richtigen Zeit im Haus und können dann montiert werden. Hier komme ich erneut ins Spiel: ich weise unserer Produktion Mengen und Termine zu, denn ich bestimme, wann welche Menge von einem Schreibgerät fertig montiert sein muss. Die ganze Geschichte ist ein riesengroßes Kartenhaus, denn wenn ein einziges kleines Teil von einem Lieferanten fehlt, steht die Produktion dieses Modells still.
Für meinen Job braucht man also unglaublich viel Organisations- und Koordinationsvermögen und eine ordentliche Portion Freundlichkeit für den Kontakt nach innen und vor allem außen schadet auch nicht. Die Aufgaben sind über die einzelnen Wochen recht strukturiert und ähnlich, jedoch passieren fast täglich unvorhergesehene Dinge (man glaubt nicht, was bei Lieferanten so alles schief gehen kann!).
Als Disponent ist man in der Fertigungssteuerung auch Schnittstelle für fast alle Abteilungen, die irgendwelche Sonderwünsche haben. Es gibt Sonderfarben und Aktionen, die organisiert werden müssen und so wird aus dem alltäglichen Treiben ab und an auch mal eine Stresssituation in der mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigt werden müssen. Wer also organisatorisch was drauf hat, freundlich aber bestimmend auch zu fremden Leuten am Telefon sein kann und am besten noch ein bisschen multitaskingfähig ist, der erfüllt schonmal die Grundvoraussetzungen für einen Disponenten/Einkäufer.  

"What’s your job, Anni?"

Heute ist schon der 5. April und damit gibt es nun den zweiten Post zu meinem Projekt: „What’s your job?“.
 Wer es noch nicht kennt, kann hier noch einmal nachlesen, worum es geht. Hier geht es zum ersten Interview mit der lieben Kirsten 
und nun geht es einfach los mit dem Interview mit Anni:
Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Man benötigt für den IHK Beruf Industriekauffrau/mann mindestens einen Realschulabschluss.

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zukönnen?
Ja. Man sollte eine Ausbildung zur Industriekauffrau/mann machen. Diese dauert 3 Jahre. Natürlich gibt es auch Quereinsteiger,

aber diese haben eben nicht den IHK Abschluss.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Ich habe in meinen Schulferien die verschiedensten Praktika gemacht. Als Arzthelferin, Hotelfachfrau und als Industriekauffrau.

Das Praktikum als Industriekauffrau hat mir so viel spaß gemacht, dass ich hier eine Ausbildung beginnen wollte.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Ja, ich bin jeden Tag mit Kunden in Kontakt, sei es per Telefon oder Email. Manchmal haben wir auch Kundenbesuch im Haus oder fahren zum Kunden hin. Ich hatte aber auch schon eine Stelle in der Vergangenheit, in der ich nur Tageweise mit Kunden zu tun hatte und die andere Zeit alleine in einem Büro war. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Wenn andauernd das Telefon klingelt kann man leichter etwas vergessen, als wenn man Ruhe hat und sich konzentrieren kann.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Im Endeffekt ja, es gibt einen täglichen Ablauf, allerdings kommt immer irgendetwas anders als man denkt. Generell läuft mein Tag so ab:
Ich komme in der Früh auf die Arbeit, schalte meinen PC an und fahre alle Programme hoch, die ich für meinen Arbeitstag brauche. Dann checke ich Emails und arbeite hier schon mal alles ab was schnell geht. Dann drucke ich die Bestellungen von den Kunden aus und gebe alles ins System ein. Lege alles digital ab (Papierloses Büro) und leite die eingegebene Bestellung zur nächsten Abteilung weiter. Diese plant mir meinen Auftrag ein und ich mache die Auftragsbestätigung für den Kunden fertig. Diese wird dann per Email zugeschickt.
Sobald das Produkt fertig ist, bekomme ich vom Versand den Lieferschein und kann jetzt die Rechnung buchen.

Diese wird wieder abgelegt und an den Kunden weiter geleitet. Natürlich gibt es auch Reklamationen, hier wird dann eine Gutschrift geschrieben. Dann gibt es noch verschiedene Aufstellungen für den Außendienst zu machen. Die Lieferterminliste muss überwacht werden, damit die Ware rechtzeitig beim Kunden eintrifft. Zudem kümmere ich mich um die Post und Frankiermaschine.
Ach ja und Patin für den Druckerraum bin ich auch noch ;)


Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf?
Es macht Spaß! Ich gehe gerne auf die Arbeit und mache meinen Job auch wirklich gerne. Die Arbeit ist genau mein Ding, die Kollegen sind alle nett und hilfsbereit und das Umfeld ist einfach wunderbar. Ich habe auch schon anderes erlebt. Jeden Tag mit Bauchschmerzen auf die Arbeit. Mobbing, jede Minute zählen bis zum Feierabend… Wenn man an so einem Punkt angekommen ist, sollte man sich wirklich Gedanken machen, ob man das Unternehmen wechseln sollte oder wirklich der richtige Beruf für einen ist.

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Momentan ist alles super und ich kann mich wirklich nicht beklagen! Natürlich wäre es schöner, wenn ich meine Kreativität noch mehr ausleben könnte, aber dafür habe ich ja jetzt meinen Blog!



"What’s your job, Kirsten?"

 

Heute beginnt mein Projekt: „What’s your job?
Den Anfang macht die liebe Kirsten vom „Laufmasche Blog“ – wer ihn noch nicht kennt – sofort hier klicken!!! :-)
Hier könnt ihr noch einmal die organisatorischen Eckpunkte zu dem Projekt nachlesen.
Ich werde nun jeden Monat einen Post dazu veröffentlichen (immer am 5. des Monats).
Wer auch mitmachen möchte, kann sich gerne per Kommentar oder Mail bewerben!

Und nun gehts los mit Kirsten und ihrem Job: „Kauffrau im Einzelhandel“

 

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Das ist von Branche zu Branche verschieden. Im Lebensmitteleinzelhandel reicht oft ein Hauptschulabschluss. Im Textileinzelhandel wird aber mindestens nach einem guten Realschulabschluss gefragt, Bewerber mit Fachhochschulreife haben aber deutlich bessere Chancen.

 

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Man muss eine Ausbildung machen, die in der Regel 3 Jahre dauert.

 

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Viele können nicht verstehen warum ich gerade diesen Beruf gewählt habe, da die Arbeitszeiten hart sind und die Bezahlung nicht der Wahnsinn ist. Ich habe diesen Beruf aber gewählt, da ich nur so meine Leidenschaft zur Mode und den Umgang mit verschiedenen Menschen unter einem Hut bekomme. Es macht mir Spaß zu beraten und Probleme mit Kunden zu lösen.

 

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Wenn ich nicht gerade im Lager bin oder etwas Büroarbeit erledige, bin ich ständig im Kontakt zu Kunden. Das kann wirklich nervenaufreibend sein, aber die Freude an der Sache überwiegt eindeutig!

 

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Natürlich gibt es einen gewohnten Ablauf: Bei einer Frühschicht sorge ich für Ordnung auf der Verkaufsfläche, räume die Abteilungen um und dann baue ich unsere neue Ware ein. Der Rest des Tages ist je nach Wochentag und der Kundschaft immer etwas anders.

 

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Die Arbeitszeiten. Doch die muss man leider in Kauf nehmen. Allerdings hat es auch positive Seiten, wenn man mal anstatt an einem Samstag an einem Wochentag frei hat. Man schafft dann einfach viel mehr!
Außerdem finde ich es nicht gut, dass der Beruf der Kauffrau im Einzelhandel nicht so angesehen ist. Vor kurzem blieb eine Frau mit ihrem Kind vor mir stehen und sagte: „Wenn du nicht gut in der Schule bist, dann musst du auch Verkäuferin werden, wie die Frau da!“ – Na danke -.-

 

Zu der Frage: „Was ist DER Gegenstand, den du für deinen Beruf unbedingt brauchst?„, kam folgende Antwort:
Ich brauche eigentlich keinen Gegenstand zwingend, aber ich brauche auf jeden Fall starke Nerven! :-P

 

und so sieht Kirsten mit starken Nerven aus ;-)

 

 

Warum bin ich so fröhlich!?

Schönen guten abend meine Hübschen.
Von mir gibts nicht viel.
Nur ein paar Selbstportraits.
Weil ich so selbstverliebt bin.
Haha…
Morgen wird mal wieder hart gearbeitet.
Mittwoch hab ich Englischprüfung und
am Freitag steht wieder eine Klausur an.
Welch ein Spaß!?
Ich bin genervt. gestresst und müde…
Also geh ich nun ins Bett.
Mit leckerem Tee.
Nacht.

kleiner "Gute Nacht" – Post

Bin immernoch krank… :-(
Darum gibts heute auch nicht viel von mir, werd gleich was essen und dann ins Betti.
Hab gerade schon einen halben Liter „Erdbeer-Himbeer“ – Tee getrunken – lecker!! <3 Wollte euch nur ein paar Bilder zeigen, die ich vorhin gemacht hab, als ich Langeweile hatte…
und ich wollte euch schonmal berichten, dass ich morgen mit meinem Gewinnspiel starten werde!
Also, bereitet euch mental darauf vor und seid gespannt, wie kleine Flitzebögen! :-)

Dann also bis morgen, ihr Lieben!

Today you will see any pics of me, which I made today…
And I will remind you, that I will start with the competition tomorrow, be excited!! :-)

den Ring hab ich mir übrigens auch am Sonntag gekauft ;-)