Schlagwort: Fair Fashion

10×10 CAPSULE WARDROBE – Mein Fazit

10 Tage sind bereits vorbei und somit auch unsere 10×10 Capsule Wardrobe Challenge. Da ich bereits im Sommer einen Monat lang mit 15 Teilen zurecht gekommen bin, war es dieses Mal mit 10 Teilen für 10 Tage genauso entspannt. Wie im Eingangsbeitrag mit der Ankündigung zu unserer Challenge bereits erzählt, bin ich ja durch das Stillen derzeit eh etwas eingeschränkt und hab nicht so viel Auswahl an Oberteilen. Vielleicht fiel es mir auch deswegen so leicht!?

Welche 10 (bzw. 9) Teile ich mir für die Challenge ausgesucht habe könnt ihr auch nochmal explizit im ersten Beitrag sehen.
Aber bevor ich ins Schwafeln komme, möchte ich euch erst einmal meine 10 Looks der letzten 10 Tage zeigen:

Ihr seht, obwohl ich nur 10 Teile zur Auswahl hatte, habe ich 10 ziemlich verschiedene Outfits damit zusammenstellen können. Ja, ok, manche sehen sich ziemlich ähnlich, aber durch kleine Accessoires oder eine andere Frisur kann man so viel am Look verändern! Somit ist klar: Man braucht keine riesen Auswahl, um lässige Looks zu kreieren, sondern einfach nur eine Garderobe, bei der die Teile untereinander miteinander kombinierbar sind – also eine „Capsule Wardrobe“. Ich bin noch meilenweit davon entfernt, eine ernstzunehmende Capsule Wardrobe zu haben (habe gefühlt für jede meiner Lieblingsfarben eine: blau, bordeaux, grau und beige), aber ich taste mich langsam heran und sortiere auch immer mal wieder zwischendurch aus, was ich länger nicht mehr getragen habe.

Wir waren ja zu Beginn 4 (Laura, Cordula, Sylvi und ich) und haben durch unseren Hashtag und die täglich gezeigten Outfits auf Instagram sogar noch eine weitere Teilnehmerin dazu gewinnen können: Sandra. Sie fand unsere Challenge spannend und ist einfach noch spontan mit eingestiegen!

Kommen wir jetzt noch zu ein paar Fragen, die wir uns gemeinsam überlegt haben, um unsere Challenge auch gemeinsam abzuschließen:

Wie war es für dich 10 Kleidungsstücke für 10 Tage auszuwählen?
Wie oben bereits erwähnt, bin ich ja derzeit eh ziemlich eingeschränkt durchs Stillen und habe mich daher nicht sehr schwer getan, mir 10 Kleidungsstücke rauszusuchen. Das Schwierigste war eigentlich die Wahl der Schuhe und ich muss ehrlich sagen, ich bin froh, jetzt nach 10 Tagen wieder flache Schuhe tragen zu können. Mit sonem kleinen Wurm in der Trage und noch ein paar Schwangerschaftskilos auf den Hüften ist es doch ganzschön anstrengend, 10 Tage am Stück nur „hohe“ Schuhe zu tragen…

Was sind deine liebsten Teile, und warum?
Diese blau/grün geblümte Bluse ist ein Teil, das ich schon über 6 Jahre besitze und ich hab es damals für 3-4€ bei Kleiderkreisel ergattert – der Kauf hat sich schon sowas von rentiert. Ich finde, man kann es super kombinieren: Es geht in der Freizeit zu Hotpants, aber auch zur Familienfeier mit Blazer gut!

Hast du ein Farbschema bei den 10 Kleidungsstücken beachtet?
Ich hab es nicht explizit beachtet, aber wie bei der Auswahl zur Juni15x30 Capsule Wardrobe Challenge ist es hier auch wieder sehr blau-lastig. Vielleicht sollte ich mal eine Challenge mit beigen, grauen oder bordeauxfarbenen Teilen machen!?

Was war der größte Vorteil/Nachteil des Experiments?
Ich habe wieder einmal festgestellt, dass man nicht viel benötigt, um trotzdem schick durch den Tag zu kommen. Klar sind meine Outfits keine „High-Fashionblogger“-Outfits, sondern stinknormale Alltagsoutifts, aber genau das ist es ja, was ich euch zeigen möchte. Ich trage nunnal gern Jeans und was lässiges drüber und finde es einfach immer wieder erstaunlich, was man daraus alles für Looks zaubern kann, wenn man es neu kombiniert!

Wirst du das Experiment nochmals wagen?
Ja, unbedingt! Vielleicht nicht unbedingt 10×10, sondern wieder 15 oder 20 Teile für einen Monat – das hat mir nämlich unheimlich viel Spaß gemacht! Vielleicht sind die anderen 3 ja dann auch wieder mit im Boot? ;-)

Hier seht ihr noch meine Lieblingslooks der anderen 3 Mädels. Welcher gefällt euch am Besten?
Ich hoffe, wir konnten euch ein wenig inspirieren und euch zeigen, dass man mit ein paar Handgriffen und ein wenig Kreativität ganz viele verschiedene Looks aus 10 Teilen heraus holen kann. Vielleicht habt ihr ja Ideen, was man noch für andere Challenges in diese Richtung machen könnte? Ich bin offen für Ideen und probiere gern noch mehr aus (ihr wisst ja, ich liebe Selbstexperimente!).

„Einfach glücklich sein“

– leichter gesagt als getan

Am Wochenende teilte ich auf meiner Facebookseite den Artikel „Sie sind für ihr Glück selbst verantwortlich„, nicht nur, weil ich den Titel unheimlich überzeugend fand, sondern weil ich ein bisschen stolz bin, denn ich selbst kam in dem Artikel auch zu Wort.

Nacheem ich den Beitrag geteilt habe, bekam ich Nachrichten und auch unter den Beitrag kam eine interessante Konversation auf, die ich gern noch einmal in diesem Blogbeitrag mit euch teilen und ein wenig auf das Thema „Einfach glücklich sein“ eingehen möchte.

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„Wie entscheidet man sich,
einfach glücklich zu sein?“

Eine Frage, die ich mir selbst noch nie gestellt hatte. Irgendwie ist es für mich ganz selbstverständlich glücklich zu sein und ich muss darüber gar nicht nachdenken. Wie ich euch bereits in anderen Blogposts (z. B. hier, hier und hier) erläutert habe, gab es bei mir einige Erlebnisse in der Vergangenheit, die mir die Augen geöffnet haben und seitdem es irgendwie „klick“ gemacht hat. Das war zum Beispiel eine bewusste Trennung von Menschen, die mir nicht gut taten, das Kündigen eines Jobs, der mir Bauchschmerzen bereitete und die Tatsache, dass ich immer Menschen hinter mir habe, die mich in jedem Abenteuer begleiten und bei mir sind.

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Früher habe ich viel schwarz gemalt, negativ gedacht und mich oft angegriffen gefühlt und war schnell verägert . Alles, was passierte und nicht geplant war, wurde von mir nicht einfach angenommen und ich habe mich schnell unwohl gefühlt. Seit diesem „Klick“ kann ich viel besser annehmen und mit Veränderungen umgehen. Ich versuche auch viel weniger mein Leben zu planen und lasse es einfach auf mich zukommen. Natürlich erwische ich mich trotzdem manches Mal dabei, mir den Kopf zu zerbrechen, aber irgendwie ist es immer wieder möglich, dass ich mich selbst zurück hole und mir bewusst mache, dass jeglicher negative Gedanke überhaupt nichts bringt und mir nur die Zeit stiehlt.

Hast du auf dem Weg dorthin irgendwelche Rituale eingeführt, die dir den Rückschlag erspart haben?

Das war eine weitere Frage, die mir gestellt wurde. Aber das musste ich leider verneinen – ich bin einfach nicht der Typ für Rituale. „Einfach glücklich sein“ ist ja auch viel einfacher gesagt, wenn man bereits glücklich ist und nicht erst am Anfang steht. Aber als kleine Unterstützung habe ich mir vor einiger Zeit bereits ein paar „Tipps zum glücklich(er) sein“ überlegt – da könnt ihr ja gern mal reinlesen! Das „glücklich sein“ bzw. werden ist einfach ein Prozess, bei dem ihr versuchen müsst, euch von Negativem nicht runterziehen zu lassen und dem Schicksal zu vertrauen. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr es schafft und ein glücklich(er)es Leben führt!

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Kommen wir nun noch zu meinem Outfit bzw. zur Konsumskala:

Pullover (ebenfalls hier zu sehen) – 2014 vom Bleibtreu Store bekommen (über 2 Jahre alt): +1
Hose – 2015 bei Esprit gekauft: -1
Schuhe (ebenfalls hier zu sehen) – 2016 von Muroexe bekommen (Fair Fashion): +1
Tasche – 2016 bei Bench gekauft: -1
Schlauchschal (ebenfalls hier zu sehen) – 2013 von ernsting’s family bekommen: +1

Konsum Skala Wert: +1

Die Schuhe sind von Muroexe – mehr zum Label könnt ihr auch noch hier nachlesen, und 2 weitere Teile trage ich bereits über 2 Jahre. Die anderen beiden Sachen habe ich im letzten Jahr konventionell gekauft und dise haben daher Minuspunkte gebracht. Ich persönlich finde es jedes Mal wieder spannend, zu schauen, was ich trage und wie lange das schon in meinem Schrank ist. So sehe ich jedes Mal, wie bewusst ich konsumiere und kann die Kleidung besser einordnen. Das konventionelle Shoppen soll in Zukunft am Besten gar nicht mehr stattfinden, aber mindestens auf einen ganz geringen Teil minimiert werden. Ich glaube, im letzten Jahr habe ich 6 Teile geshoppt – ich denke, das kann sich schon sehen lassen. ;-)

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Wie steht ihr zum Thema „Einfach glücklich sein“? Sie dihr eher positive, optimistische Menschen oder lasst ihr euch schnell verunsichern und verärgern? Ich hoffe, euch mit meiner positiven Energie anstecken zu können und euch mit meinen Tipps ein wenig helfen zu können!

Mein Projekt „Stop to Shop“ – die Auswertung

Ja, ich weiß, mein Projekt „Stop to Shop“ ist schon etwas länger her und ich habe es beim zweiten Mal auch nicht ganz so lange durchgezogen, wie ich es geplant hatte. Warum, wieso, weshalb – dazu jetzt mehr!

Im ersten Jahr habe ich ja wirklich von Mai bis Dezember gar kein Beautyzubehör, keine Kleidung, Schuhe und Taschen gekauft und habe es knallhart durchgezogen – darauf bin ich wirklich sehr stolz! Dafür hab ich in den ersten Monaten mehr bei Büchern und Dekokrams zugegriffen. Aber im Endeffekt hab ich doch ganzschön viel gespart, weil ich einfach auf das zurückgegriffen habe, was ich eh im Schrank hatte – und das ist nicht wenig. Vielleicht sollte ich mit dem Umzug jetzt mal eine Bestandsaufnahme machen und alles durchzählen, also wie viele Jeans ich hab, wie viele Schuhe usw…

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Im zweiten Jahr war ich wieder vollkommen optimistisch und hatte auch keine Bedenken, dass ich „Stop to Shop“ nicht einhalten könnte. Doch dann kam eine Phase, in der ich viel in Frage gestellt habe – mein Leben, mein Job, meine Ziele. Und da bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es mir eigentlich gar nicht liegt, mich selbst so unter Druck zu setzen. Ich sagte mir also, dass ich nicht gar nichts mehr kaufen möchte, sondern nur noch bewusst – also in so fern, dass ich darauf achte, ob ich nicht schon etwas Ähnliches im Schrank hängen habe und drei Mal nachdenke, ob ich dieses Kleidungsstück, das Paar Schuhe oder was auch immer überhaupt brauche. Und das hat super geklappt und ich hatte nicht mehr den Druck, dass ich auf gar keinen Fall irgendwas kaufen darf. Ich habe trotzdem nicht übermäßig viel geshoppt, sondern mir bei manchen besonderen Teilen mal etwas gegönnt und dadurch, dass ich „Stop to Shop“ beendet hatte, musste ich dabei auch kein schlechtes Gewissen haben.

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Trotzdem gehe ich auch noch heute unheimlich selten shoppen – ich mag es auch ehrlich gesagt gar nicht so sehr, mich durch Läden zu quetschen, an Kabinen anzustehen und Tüten zu schleppen (ich bin einfach zu alt für den Scheiß, haha). Wenn ich mal in der Stadt unterwegs bin, dann mach ich mir nen gemütlichen Tag mit Laura oder meinem Herzmann, an dem wir bummeln gehen und Käffchen trinken – da kauf ich dann auch mal ein wenig, aber so ein richtiger Shoppingtag, wie ich es früher regelrecht zelebriert habe, kommt wahrscheinlich nicht so schnell (hoffentlich nie) wieder vor.

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Ich habe den Schrank voll mit schönen Sachen und da ich eh nie irgendwelchen Trends folge, sondern schon länger Basics miteinander kombiniere, brauche ich auch gar nicht jede Saison neue Kleidung einkaufen. Außerdem finde ich es viel spannender und inspirierender, wenn man aus wenig (was bei mir aber doch ganzschön viel ist), viele verschiedene Outfits kreieren kann – und so kann ich euch in Zukunft auch wieder mehr „Ein Teil, viel Style“ Beiträge zeigen. Das ist für mich persönlich das interessante an der Mode – wie kann man was miteinander kombinieren und wie kann man auch ältere Kleidung wieder neu interpretieren. Ich hoffe, dass ihr das auch so seht und weiterhin meine „Ein Teil – viel Style“ Beiträge gern lest.

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Ich hatte auch überlegt, mal aus einer bestimmten Anzahl Kleidungsstücke viele verschiedene Outfits zusammen zu stellen. Auf Josie loves hab ich vor einigen Jahren mal ein ziemlich cooles Projekt gesehen: „25 Kleidungsstücke – 50 Looks“ und würde so eine ähnliche Reihe gern hier zeigen – hättet ihr daran Interesse oder würd ich mir die Mühe umsonst machen?

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Jetzt noch ein paar Worte zu meinem Outfit: Und zwar habe ich euch ja bereits im vorletzten Sommer gefragt, was ihr davon haltet, wenn man mit Mitte 20 bauchfrei trägt – und genau wie ich es auch sehe, haben die meisten geschrieben, dass das mit dem Alter nicht viel zu tun hat, sondern ob man sich in dem Outfit wohl fühlt. Auch in meinem Festival Guide habe ich euch ein Outfit mit bauchfreiem Shirt gezeigt, welches ich heute noch genauso tragen würde. Ich fühle mich, wenn ich nicht gerade vorher gut gegessen habe und dadurch einen dicken, aufgeblähten Bauch habe in bauchfrei wohl, solange man nicht zu viel Bauch zeigt und das ist bei meinem schicken Shirt von Hessnatur der Fall. Es ist bereits aus der letzten Frühlingssaisson, aber ich habe es erst jetzt das erste Mal getragen – dabei ist es echt schön und wertet ein schlichtes Jeansoutfit super auf, wie ich finde. Ansonsten habe ich es ziemlich schlicht gehalten – Jeans, Balerinas und eine lange Kette dazu – mehr brauche ich nicht für ein Alltagsoutfit.

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Was sagt ihr? Gefällt euch das Outfit? Und falls ihr noch mehr zu meinem „Stop to Shop“ Projekt wissen möchtet oder falls ihr Ideen für andere Challenges oder Selbstversuche habt – immer her mit Fragen und Ideen, ich bin immer offen dafür und habe auch total Lust, mich selbst auf die Probe zu stellen und Neues auszuprobieren!