Schlagwort: bewusst konsumieren

#40TagePlastikfrei

Plastik fasten – Zwischenfazit

Die Hälfte unserer „#40TagePlastikfrei – Plastik fasten – Challenge“ ist bereits vergangen und bevor es bald ein weiteres „Plastikfrei im Badezimmer“ DIY von mir gibt, wollte ich euch heute gern ein kleines Zwischenfazit geben. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich mich so gar nicht auf das Plastik fasten vorbereitet hatte, denn Laura hat mich ja erst so 3-4 Tage vorher angesprochen und gefragt, ob wir das gemeinsam machen wollen. Ihr wisst ja, ich liebe Selbstexperimente und mag es, einfach mal zu schauen, ob ich etwas durchhalte, was eigentlich schon zu einer Gewohnheit geworden ist. So war es vor Jahren echt schwer für mich, ein Jahr lang keine Kleidung mehr neu zu kaufen und heute ist es schon total selbstverständlich (ich kaufe nur noch second hand und fair). Jedenfalls erhoffte ich mir aus dem „Plastik fasten“ Experiment, dass nach 40 Tagen auch eine Selbstverständlichkeit eintritt und ich viel weniger Plastik konsumieren werde. Schauen wir aber erst einmal, was mir bereits nach der Hälfte des Experimentes so aufgefallen ist:

Plastik fasten ist einfacher, als ich gedacht hab!

Ihr werdet es nicht glauben, aber Plastik fasten ist gar nicht soo schwer, wie man im ersten Moment denkt. Sogar in meinem Supermarkt um die Ecke bekomme ich die meisten Sachen auch in Glas oder Papierverpackung. Den Rest kaufe ich bei Wunderbar Unverpackt ein.

Ansonsten verzichte ich jetzt innerhalb der 40 Tage unserer Challenge auch auf einiges, was für mich vorher selbstverständlich war. Aber ich glaube, dass ich darauf auch nach den 40 Tagen weiter verzichten werde oder mir auf Dauer eine Alternative suchen werde. In folgenden Punkten habe ich mich derzeit eingeschränkt:

– ich schminke mich eh selten, aber in den 40 Tagen gibt es auch keinen Puder, denn auch mein Lieblingspuder von Annemarie Börlind ist in Plastik verpackt (Ausnahme war eine 90er Party, bei der es „smokey eyes“ gab)

– alle Süßigkeiten, die es in meinem Supermarkt um die Ecke gibt sind in Plastik verpackt und so faste ich neben Plastik auch noch Süßigkeiten (nein, nicht ganz – aber dazu unten mehr!)

– Auch am Wickeltisch habe ich mich für diese 40 Tage komplett auf Stoffwindeln und nachhaltige Windeln (einen Beitrag dazu gibt es auch bald) beschränkt, werde aber wahrscheinlich nach dem Plastik fasten auch wieder auf eine Mischung aus Stoff- und den DM Windeln umsteigen, weil ich mit denen bisher am zufriedensten war. Aber für 40 Tage bzw. jetzt erstmal 20 fiel es mir ehrlich gesagt gar nicht so schwer, wie ich erwartet hatte.

Komplett ohne Plastik ist leider fast unmöglich!

Ja, ich muss es ehrlich zugeben, komplett ohne Plastik kommt man heutzutage in Deutschland schwer zurecht. Aber genau dafür ist unsere Plastik fasten Challenge ja auch da – um herauszufinden, was und in wie weit es möglich ist. Hier also die Dinge, auf die ich auch derzeit nicht verzichte, bzw. die trotzdem erworben wurden, obwohl Plastik im Spiel ist:

– Toilettenpapier: und zwar habe ich mich informiert, man kann Bambustoilettenpapier in einzelnen Rollen unverpackt kaufen, aber diese werden dann geliefert und das finde ich ebenso wenig nachhaltig, wie 10 Rollen in einer Plastiktüte zu kaufen, die ich danach noch ganz lässig als Müllbeutel wiederverwenden kann

– Feuchttücher: wenn ich mit Mininikabu unterwegs bin und sie neu wicklen muss, dann habe ich eine Packung Feuchttücher dabei,weil es mir einfach zu umständlich ist, den Waschlappen erst irgendwo nass zu machen und danach wieder auszuspülen – wer da eine Alternative für mich hat – gern her damit!

– Tages- und Nachtcreme: Ich habe die Cremes von Dr. Hauschka (und liebe sie) und möchte auch auf diese nicht innerhalb der 40 Tage verzichten. Die Verpackung an sich ist zwar aus Aluminium, aber sie haben alle einen Plastikdeckel

Alternativen, die besser sind als Plastik!

Innerhalb der letzten 20 Tage habe ich mich mit vielen Leuten unterhalten und auch bei Pinterest fleißig nach Alternativen gesucht und bin fündig geworden. Welche Alternativen es gibt und was ich wahrscheinlich in Zukunft so weiter machen/nutzen werde, also hier:

– zu Hause Waschlappen anstatt Feuchttücher zum Wickeln nutzen
– Brotaufstriche im Glas kaufen, anstatt in Plastik
– Joghurt im Glas
– Kokosöl anstatt Butter oder Margarine nutzen
– Süßigkeiten unverpackt kaufen
– Pflegeprodukte selbst machen
– Putzmittel selbst machen

Das sind alles plastikfreie Produkte, welche super einfach als Ersatz für die gängigen in Plastik verpackten Produkte gesehen werden können. Ich habe mich jetzt in den 20 Tagen bereits daran gewohnt, diese zu kaufen, anstatt der für mich bereits gewohnten Produkte. Also, wie ich immer so gern sage: Jeder noch so kleine Schritt in die nachhaltige Richtung ist schon ein Schritt in die richtige Richtung!

Habt ihr noch Fragen zu unserer „Plastik fasten Challenge“? Was hält euch davon ab, selbst mal Plastik zu vermeiden bzw. einfach ein wenig bewusster zu konsumieren? Oder macht ihr das vielleicht sogar schon? Ich bin, wie immer, gespannt auf eure Rückmeldungen!

P.S.: Die wunderschönen Bilder hat die überaus talentierte Laura gemacht und ich darf sie netterweise nutzen – Daaanke!

10×10 Capsule Wardrobe:

10 Tage-10 Teile-10 Outfits

Ihr wisst ja, dass ich es unheimlich spannend finde, meine Kleidungsstücke untereinander miteinander zu kombinieren und immer wieder neue Looks entstehen zu lassen (Zum Beispiel bei „Ein Teil – viel Style„) und dass ich es vollkommen unnötig finde, jede Saison neue Teile zu kaufen. Ganz im Gegenteil, mein Schrank besteht aus vielen Basics, die sich gut untereinander kombinieren lassen und nur ganz selten darf sich ein faires oder second hand Teil dazu gesellen. Man könnte sagen, ich habe eine (noch ziemlich große) Capsule Wardrobe. Ich konsumiere Kleidung seit Jahren sehr bewusst und habe mir einen eigenen Fundus an Teilen angelegt, die untereinander fast alle miteinander kombinierbar sind.

Nachdem ich letzten Sommer bei der Juni15x30 Capsule Wardrobe Challenge mitgemacht habe, wobei es um eine Capsule Wardrobe, bestehend aus 15 Teilen für den kompletten Juni ging, und ich unheimlich viel Spaß daran hatte, werde ich ab heute die 10×10 Challenge starten: In den nächsten 10 Tagen werde ich 10 Outfits aus 10 Teilen zusammenstellen und tragen und das Ganze täglich in meiner Instastory mit euch teilen.

Das Ganze mach ich aber nicht allein, sondern gemeinsam mit Cordula,
Laura und Silvie. Und damit ihr die anderen 3 ein wenig kennenlernt, hier eine kurze Vorstellungsrunde:

FAIR RÜCKT VOR – ein Blog über Fair Fashion, DIY Fashion, Conscious Consumerism. Es erwarten dich informative Beiträge sowie wertvolle Tipps & Tricks zum Thema faire Mode, Selbermachen, Upcycling und nachhaltigen Konsum. Ich möchte dich mit Outfit-Ideen inspirieren und aufzeigen, dass Secondhand/Vintage und Selbstgenähtes tolle Alternativen zu (Neu)Gekauftem sind. Meine Leidenschaft zu Afrikanischen Stoffen wird dir nicht entgehen ;) Ich habe Lust mehr Fairness in mein Leben zu bringen – Fairness vorrücken – mehr Fairness in meinen Kleiderschrank! „

„Mein Name ist Laura und bin 24 Jahre alt. Seit Ende 2016 gilt – dank Filmen wie The Trust Cost oder Minimalism – mein Interesse dem nachhaltigen Minimalismus. Auf dem Blogazine The OGNC veröffentliche ich Beiträge über Fair Fashion, Naturkosmetik und Minimalismus.
Mein Ziel ist es, Menschen zu zeigen, welche Bandbreite eine nachhaltige Lebensweise hat. Es ist gar nicht so schwer – wir müssen nur anfangen.“

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„Sylvie. 21. graphic designer by day, green blogger by night. Bloggt seit Juli 2016 auf miss-interpreted.de über Nachhaltigkeit, Minimalismus, Kuschelpullis und Avocados. Hat diesen Faible für Skandinavien und ist absolute #catmum“

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So, nachdem ihr die 3 nun ein wenig kennengelernt habt, zeig ich euch meine Auswahl an 10 Teilen für meine 10×10 Capsule Wardrobe, die ich in den nächsten 10 Tagen tragen werde:

2 Hosen
1 Top
1 Shirt
2 Blusen
2 Strickjacken
1 Paar Schuhe

Wer aufmerksam ist, hat erkannt, dass das nur 9 Teile sind, aber wenn ich nach draussen gehe, ziehe ich ja noch meinen Wintermantel drüber, daher zähle ich den auch mit. Mütze und Schal sind aussen vor, genauso wie Unterwäsche und Socken.

Das Gute derzeit ist, dass ich eh etwas eingeschränkt in der Kleiderwahl bin, da alles stillfreundlich sein sollte. Daher kann ich dicke Pullis und hochgeschlossene Teile zur Zeit eh nicht tragen und da fiel einiges aus meinem Schrank schon raus. Ich hab ernsthaft überlegt, die „stillunfreundlichen“ Teile direkt auszusortieren – wer weiß, wie lange ich stillen werde und wann ich die anderen Teile je wieder tragen kann. Aber irgendwie war mir das dann doch etwas zu krass. Dann hätt ich wahrscheinlich anstatt 80 nur noch 20 Teile im Schrank… Oder was meint ihr? – Jetzt von allem trennen, dann ist es weg? Ich bin unsicher…

Jedenfalls freue ich mich jetzt erst einmal darauf, in den nächsten Tagen 10 Outfits mit diesen 10 Teilen zu erstellen und wie oben bereits geschrieben, werde ich euch meine Outfits täglich in meiner Instastory zeigen, also folgt mir da gern!

So und jetzt bin ich gespannt, was ihr zu unserer Challenge sagt. Wäre das auch was für euch? Wenn nicht, woran würde es scheitern? Ich bin gespannt und freue mich, wie immer, über regen Austausch!

P.S.: Ach und vergesst natürlich nicht, auch mal bei den anderen vorbei zu schauen.

Mein Sommer 2017

und Musterhosen Sommer Outfit

Endlich ist er da – der Sommer. Jedes Jahr aufs Neue fiebere ich darauf hin, endlich wieder kurze Hosen und Röcke, offene Schuhe und Kleider tragen zu können. Jedes Jahr fiebere ich darauf hin, meine helle Haut von der Sonne bräunen zu lassen und jedes Jahr freue ich mich auf diese ganz besonderen Sommergefühle. Der Sommer ist nicht nur eine wunderschöne Jahreszeit in der Mitte des Jahres, sondern sie bringt auch ein besonderes Gefühl von Wärme, Liebe und Freiheit mit sich.

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Wie ihr als aufmerksamer Leser bereits wissen solltet, ist der Herbst meine allerliebste Jahreszeit – ich liebe es einfach, wie sich die Blätter färben, das es Pfützen zum Reinspringen gibt und dass man sich ohne schlechtes Gewissen einfach mit einem guten Buch aufs Sofa verkriechen kann. Aber neben dem kuscheligen und gemütlichen Herbst liebe ich den Sommer einfach. Der Sommer ist so leicht, so beschwingt und er bringt so viel Schönes.

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Meine Sommer To Do Liste

Im Herbst habe ich euch meine „Herbst Most Dos“ geteilt und ihr habt fleißig mitgemacht und letzte Woche hat meine Schwägerin Johanna auf ihrem Blog „Hanni Fuchs“ letztens eine „Sommer to do Liste“ veröffentlicht und die Idee fand ich so toll, dass ich sie jetzt einfach mal übernehme und euch meine absoluten „Must Dos“ für den Sommer verrate:

– alkoholfreie Cocktails selbst machen (wenn sie gut werden, teile ich gern die Rezepte mit euch)
– barfuß laufen (immer und überall)
– meine persönliche „Gute-Laune-Sommer-Playlist“ erstellen
– ganz viel Sonne tanken
– meine eigene Sommer Capsule Wardrobe erstellen
– viel Zeit in der Natur verbringen (aber das ist bei mir ja eh jahreszeitenunabhängig)
– Fahrradtouren durch Braunschweigs Umland machen
– ganz viel Eis essen (ich hab dieses Meloneneis neu für mich entdeckt)

Ganz speziell diesen Sommer 2017:

– Familienurlaub am Gardasee machen
– den letzten Sommer zu zweit genießen
– das Kinderzimmer einrichten + Möbel und Deko bauen und basteln
– täglich dem Babybauch beim Wachsen zusehen
– einen schönen (fairen) Schwangerschaftsbikini finden

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Outfit aus dem Sommer 2016

Lang, lang ist’s her, dass ich euch hier auf dem Blog ein Outfit gezeigt habe. Dieses hier ist aus dem letzten Sommer (wird euch wahrscheinlich an der Frisur aufgefallen sein). Meine Musterhosenliebe kennt ihr ja bereits und weil die Sonne an dem abend so perfekt stand und wunderschönes Fotolicht gab, mussten wir einfach Outfitbilder machen. Mein Mann und ich waren für ein Wochenende in die Autostadt eingeladen und diese Bilder hier sind vor dem phaeno in Wolfsburg entstanden. Ich mag sie aufgrund des Lichtes total und ich finde, man kann auch mal Bilder aus dem letzten Jahr zeigen. Wahrscheinlich folgen in den nächsten Wochen noch mehr Outfits aus 2016, weil ich letzten Sommer ziemlich viel geshootet hab, aber zu faul zum bloggen war…

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Konsumskala

Und wie es sich für meine „bewusst konsumieren“ Outfitbeiträge gehört, möchte ich auch hier die Konsumskala anwenden.
Hier könnt ihr nochmal nachlesen, was es mit der Konsumskala auf sich hat und wie sich die Punkte zusammensetzen. Falls ihr jetzt gar keine Ahnung habt, was ich damit meine, nochmal eine kurze Erklärung:

Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es nicht schwierig ist, bewusst zu konsumieren und Kleidung bewusst zu tragen. Ich lege viel wert darauf, dass Kleidung so lange getragen wird, bis sie „aufgetragen“ ist bzw. sie sonst verkauft oder gespendet, aber niemals einfach entsorgt wird. Außerdem versuche ich so gut es geht auch nur second hand oder fair einzukaufen. In den letzten 2 Jahren habe ich meine Garderobe und auch mein Shoppingverhalten umgestellt und möchte bei jedem Outfit, das ich hier auf dem Blog veröffentliche, die Konsumskala anwenden und damit euch und mir selbst zeigen, wie leicht es ist, bewusst zu konsumieren.

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Kommen wir also zur Konsumskala-Auswertung dieses Outfits:

Pullover (ebenfalls hier zu sehen) – 2016 von Tchibo bekommen: -1
Musterhose hier zu sehen) – 2013 bei H&M gekauft (über 2 Jahre alt): +1
Tasche – 2013 (über 2 Jahre alt) bei Mango gekauft: +1
Schuhe – 2015 (über 2 Jahre alt) bei ernsting’s family gekauft: +1

Konsumskala Wert: +2

Fazit

Von den Teilen, die ich auf den Bildern trage, ist keins second hand oder fair. Da ich die meisten der Kleidungsstücke aber bereits über 2 Jahren besitze und trage, geben sie in der Auswertung trotzdem Pluspunkte. Ihr seht, man muss nicht extrem viel Geld ausgeben oder nur aufgetragene Kleidung von anderen tragen, um bewusst zu konsumieren. Auch das bewusste Tragen und kombinieren von alten Kleidungsstücken gehört dazu und genau das ist es, was ich euch mit der Konsumskala beweisen möchte: bewusst konsumieren ist nicht schwer und tut nicht weh!

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Was sagt ihr zum Thema „bewusst konsumieren“ und zu meiner Konsumskala? Und was steht auf eurer „Summer Must do Liste“? Ich bin sehr gespannt, was ihr im Sommer so geplant habt und freue mich auf eure Kommentare!

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„Einfach glücklich sein“

– leichter gesagt als getan

Am Wochenende teilte ich auf meiner Facebookseite den Artikel „Sie sind für ihr Glück selbst verantwortlich„, nicht nur, weil ich den Titel unheimlich überzeugend fand, sondern weil ich ein bisschen stolz bin, denn ich selbst kam in dem Artikel auch zu Wort.

Nacheem ich den Beitrag geteilt habe, bekam ich Nachrichten und auch unter den Beitrag kam eine interessante Konversation auf, die ich gern noch einmal in diesem Blogbeitrag mit euch teilen und ein wenig auf das Thema „Einfach glücklich sein“ eingehen möchte.

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„Wie entscheidet man sich,
einfach glücklich zu sein?“

Eine Frage, die ich mir selbst noch nie gestellt hatte. Irgendwie ist es für mich ganz selbstverständlich glücklich zu sein und ich muss darüber gar nicht nachdenken. Wie ich euch bereits in anderen Blogposts (z. B. hier, hier und hier) erläutert habe, gab es bei mir einige Erlebnisse in der Vergangenheit, die mir die Augen geöffnet haben und seitdem es irgendwie „klick“ gemacht hat. Das war zum Beispiel eine bewusste Trennung von Menschen, die mir nicht gut taten, das Kündigen eines Jobs, der mir Bauchschmerzen bereitete und die Tatsache, dass ich immer Menschen hinter mir habe, die mich in jedem Abenteuer begleiten und bei mir sind.

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Früher habe ich viel schwarz gemalt, negativ gedacht und mich oft angegriffen gefühlt und war schnell verägert . Alles, was passierte und nicht geplant war, wurde von mir nicht einfach angenommen und ich habe mich schnell unwohl gefühlt. Seit diesem „Klick“ kann ich viel besser annehmen und mit Veränderungen umgehen. Ich versuche auch viel weniger mein Leben zu planen und lasse es einfach auf mich zukommen. Natürlich erwische ich mich trotzdem manches Mal dabei, mir den Kopf zu zerbrechen, aber irgendwie ist es immer wieder möglich, dass ich mich selbst zurück hole und mir bewusst mache, dass jeglicher negative Gedanke überhaupt nichts bringt und mir nur die Zeit stiehlt.

Hast du auf dem Weg dorthin irgendwelche Rituale eingeführt, die dir den Rückschlag erspart haben?

Das war eine weitere Frage, die mir gestellt wurde. Aber das musste ich leider verneinen – ich bin einfach nicht der Typ für Rituale. „Einfach glücklich sein“ ist ja auch viel einfacher gesagt, wenn man bereits glücklich ist und nicht erst am Anfang steht. Aber als kleine Unterstützung habe ich mir vor einiger Zeit bereits ein paar „Tipps zum glücklich(er) sein“ überlegt – da könnt ihr ja gern mal reinlesen! Das „glücklich sein“ bzw. werden ist einfach ein Prozess, bei dem ihr versuchen müsst, euch von Negativem nicht runterziehen zu lassen und dem Schicksal zu vertrauen. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr es schafft und ein glücklich(er)es Leben führt!

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Kommen wir nun noch zu meinem Outfit bzw. zur Konsumskala:

Pullover (ebenfalls hier zu sehen) – 2014 vom Bleibtreu Store bekommen (über 2 Jahre alt): +1
Hose – 2015 bei Esprit gekauft: -1
Schuhe (ebenfalls hier zu sehen) – 2016 von Muroexe bekommen (Fair Fashion): +1
Tasche – 2016 bei Bench gekauft: -1
Schlauchschal (ebenfalls hier zu sehen) – 2013 von ernsting’s family bekommen: +1

Konsum Skala Wert: +1

Die Schuhe sind von Muroexe – mehr zum Label könnt ihr auch noch hier nachlesen, und 2 weitere Teile trage ich bereits über 2 Jahre. Die anderen beiden Sachen habe ich im letzten Jahr konventionell gekauft und dise haben daher Minuspunkte gebracht. Ich persönlich finde es jedes Mal wieder spannend, zu schauen, was ich trage und wie lange das schon in meinem Schrank ist. So sehe ich jedes Mal, wie bewusst ich konsumiere und kann die Kleidung besser einordnen. Das konventionelle Shoppen soll in Zukunft am Besten gar nicht mehr stattfinden, aber mindestens auf einen ganz geringen Teil minimiert werden. Ich glaube, im letzten Jahr habe ich 6 Teile geshoppt – ich denke, das kann sich schon sehen lassen. ;-)

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Wie steht ihr zum Thema „Einfach glücklich sein“? Sie dihr eher positive, optimistische Menschen oder lasst ihr euch schnell verunsichern und verärgern? Ich hoffe, euch mit meiner positiven Energie anstecken zu können und euch mit meinen Tipps ein wenig helfen zu können!

Weihnachtsgeschenke für Menschen,

die schon alles haben

„Weihnachtsgeschenke“ – das ist so ein Thema, das bei mir dieses Jahr irgendwie anders aussieht, als die Jahre zuvor. Ich habe in der letzten Zeit unheimlich viel über meinen Konsum nachgedacht und damit verbunden ist auch das Thema Geschenke. Ich beschenke unheimlich gern andere Menschen. Dafür muss ich aber nicht unendlich viel Geld ausgeben. Es geht einfach darum, sich ein wenig Gedanken zu machen und die zu beschenkende Person glücklich zu sehen. Nachdem ich „Magic Cleaning“ gelesen hab, hab ich den Sinn von Geschenken auch irgendwie „verstanden“ und habe ihn für mich neu definiert. Das Geschenk soll zur Zeit der Schenkung glücklich machen, es soll ein „Zeichen der Aufmerksamkeit“ sein und muss keinen bestimmten Wert haben, um den anderen glücklich zu machen.

Gemeinsam mit meinem Mann habe ich mich entschieden, dass wir uns gegenseitig keine Geschenke schenken, sondern dass wir lieber gemeinsam etwas unternehmen. Wir kaufen uns also zusammen Konzertkarten oder unternehmen einen Wochenendtrip zusammen – Zeit schenken ist ja auch gerade ein sehr aktuelles Thema. Ich persönlich finde es einen unheimlich schönen Gedanken und schenke gern Zeit an meine Lieben. Die Menschen, die mir wichtig sind, merken das, indem ich mir Zeit für sie nehme und auch mal weite Wege auf mich nehme, um bei ihnen zu sein! Für mich ist Zeit eine sehr kostbare Währung und meiner Meinung viel mehr wert, als Geld!

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Da der Titel aber lautet, „Weihnachtsgeschenke für Menschen, die schon alles haben“, möchte ich euch doch noch ein paar Weihnachtsgeschenke zeigen, die ich sehr ansprechend finde. Und zwar wurde ich gefragt, ob ich den Radbag Shop gern mal austesten möchte und nachdem ich mich ein wenig durchgeklickt habe, ist mir aufgefallen, dass es sich bei dem Shop um eine Ansammlung süßer Dinge handelt, die man im Prinzip nicht bräuchte, die das Leben aber doch irgendwie auf ihre Art und Weise versüßen. Da wären zum einen die niedlichen Einhornartikel. Ich hab ernsthaft kurz darüber nachgedacht mir die Einhorn Hausschuhe zu bestellen, konnte dann aber mein Gewissen davon überzeugen, dass ein paar Hausschuhe ausreichend ist, haha. Aber es gibt auch andere schöne Dinge: zum Beispiel eine „Rubbel Weltkarte“ für Weltenbummler – darauf kann man jeden Ort, den man bereits bereist hat, aufrubbeln und er hat dann eine andere Farbe, wie der Rest. Außerdem fand ich das Buch „Mach dieses Buch fertig“ total niedlich – ich bin ein Fan von solchen interaktiven Büchern und habe auch Reisetagebücher und ein 356 Tage Buch zum Ausfüllen. Was zu dieser Jahreszeit für alle Frierenden perfekt ist, sind die erwärmbaren Kuschelboots – die sind flauschig und können in der Mikrowelle warm gemacht werden.

Was mich besonders überzeugt hat und wovon ich euch gern ein Exemplar verlosen möchte, ist ein „Ecocube„. Das sind kleine Holzwürfel, in denen Samen verschiedenster Pflanzen eingefüllt sind. Ein guter Text von der Homepage, der genau beschreibt, was dieser Ecotube so kann: „Und damit niemand sagen kann, wir hätten nicht mitgedacht, kannst du den ecocube, wenn die Pflanze für ihn zu groß wird, einfach – so wie er ist – in einen Topf mit Erde setzen. Daraufhin kompostiert er sich selbst und wird so zu Dünger für deine Pflanze. Viel grüner geht’s eigentlich nicht.“ Ist das nicht genial? Ich muss sagen, dass ist wirklich ein schönes Geschenk, das nicht viel kostet und dabei auch noch nachhaltig ist.

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Und wenn ihr gern einen Ecotube (Sorte Chili) gewinnen möchtet, dann kommentiert diesen Beitrag und erzählt mir, was ihr zum Thema „Weihnachtsgeschenke“ sagt. Ich bin gespannt!
Ihr habt Zeit bis Sonntag, 4.12.2016 23:59 Uhr und könnt teilnehmen, wenn ihr über 18 Jahre alt seid und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lebt. Viel Glück!

Herbstbegleiter Maxirock

und bewusster Konsum

Manchmal schaue ich in meinen Schrank und verliebe mich neu in alte Kleidungsstücke. Da ich letztens sehr rigoros aussortiert habe, habe ich wieder einen guten Überblick über das, was sich in meinem Schrank befindet und dieser Rock ist einer der Teile, der bleiben durfte. Ich mag lange Kleider und Röcke sehr und dieser Rock ist aufgrund des dicken Stoffs meiner Meinung nach der perfekte Herbstbegleiter.

Es ist mir unheimlich wichtig, euch zu zeigen, dass man keinen extrem vollen Kleiderschrank mit vielen Teilen haben muss, um tolle, abwechslungsreiche Outfits zu kombinieren. Und da ich wieder vermehrt „Ein Teil viel Style“ Beiträge veröffentlichen möchte, um euch zu zeigen, dass man aus einem Kleidungsstück ganz viele wunderbare Outfits zaubern kann, werde ich den Rock diesen Herbst nochmal anders kombinieren und davon Fotos für euch machen. Außerdem könnt ihr den wunderhübschen Rock auch im Beitrag „Echte Freundschaft – ein Geben und Nehmen“ sehen. Zur Zeit befinden sich gefühlt so einige Frauen in meinem Alter in so einer Phase des „Ausmisten“ und Kleiderschrank reduzieren. Es scheint gerade ein Umdenken stattzufinden und ich hoffe, dass auch ich euch dazu animieren kann, dem Spruch „weniger ist mehr“ ein bisschen mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Sicher kennt ihr das Gefühl, einen Blick in euren Schrank zu werfen und verzweifelt zu sein, weil einfach so viel darin ist und ihr euch gar nicht entscheiden könnt. Sobald ihr reduziert habt und wieder einen Überblick über die Inhalte eures Kleiderschrankes habt, ist auch dieses verzweifelte Gefühl mit aussortiert. Auch das Buch „Magic Cleaning“ hat mich total animiert und motiviert mit dem Aussortieren zu beginnen – das Buch kann ich euch wirklich nur ans Herz legen!

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Neben dem Thema „Aussortieren“ ist auch gerade die „Capsule Wardrobe“ total im Trend und es gibt verschiedenste Ebooks (zum Beispiel auf The Organized Cardigan) und Tipps, wie man eine Capsule Wardrobe im Schrank erreicht. Zu diesem Thema hat Lisa von at/least gerade ein „Capsule Wardrobe Experiment“ gestartet und ich wollte es unbedingt mit euch teilen, weil ich die Idee und Umsetzung wirklich klasse finde. Lisa hat sich 10 Teile aus ihrem Schrank herausgesucht und zeigt damit 10 verschiedene Outfits und ihr werdet sehen, dass diese Outfits unheimlich verschieden und gar nicht langweilig sind. Also, falls euch das Thema „Capsule Wardrobe“ interessiert und ihr genauso gern Selbstexperimente mögt, wie ich, dann solltet ihr unbedingt mal auf at/least vorbei schauen.

Wo wir gerade beim Thema „bewusster Konsum“sind, möchte ich euch neben den Themen „Ausmisten“ und „Capsule Wardrobe“ auch nochmal auf meine „Konsum Skala“ aufmerksam machen. Im Beitrag „Ein besonderer Sonntagsspaziergang“ hatte ich es ja bereits angekündigt – ich möchte euch ab jetzt unter jedem Outfit meine persönliche Konsumskala zeigen, um mir und euch vor Augen zu halten, was bewusstes konsumieren eigentlich bedeutet. Das Ganze wird dann folgendermaßen „benotet“ und um so höher die Zahl am Ende, umso besser bzw. nachhaltiger ist das Outfit:

konventionelle Kleidung, die ich innerhalb der letzten 2 Jahre nicht second Hand gekauft habe: -1
Kleidung, die ich schon über 2 Jahre trage: +1
Fair Fashion: +1
Second Hand (und getauschte) Kleidung: +2

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Kommen wir also zur Konsum Skala – Auswertung des hier gezeigten Outfits:

Pullover – 2014 vom Bleibtreu Store bekommen (über 2 Jahre alt): +1
Maxirock (ebenfalls hier zu sehen) – 2014 vom Bleibtreu Store bekommen (über 2 Jahre alt): +1
Trenchcoat – 2013 (über 2 Jahre her) bei Primark gekauft: +1
Tasche (hier, hier und hier zu sehen) – 2013 über Kleiderkreisel second hand erworben: +2
Schuhe – 2013 (über 2 Jahre alt) bei Zalando gekauft: +1
Schlauchschal – 2013 von ernsting’s family bekommen: +1

Konsumskala Wert: +7

Es ist zwar nur eins der Teile aus dem Maxirock-Outfit second hand gekauft, aber da ich die sonstigen Kleidungsstücke bereits über 2 Jahre lang trage, gibt es laut meiner Konsum Skala jeweils einen Pluspunkt. Ab jetzt achte ich zwar vermehrt darauf, nur noch fair oder second hand zu kaufen, aber auch die Dinge, die ich früher konsumiert habe, als ich noch nicht so sehr darauf geachtet habe, trage ich natürlich weiterhin. Damit möchte ich euch zeigen, dass es ebenfalls zu einem bewussten, nachhaltigen Konsum gehört, Kleidung länger als eine Saison zu tragen und nicht immer alles neu kaufen zu müssen.

Und jetzt seid ihr gefragt: Was sagt ihr zum Thema Capsule Wardrobe und wie gefällt euch mein Maxirock Outfit und die Konsumskala? Fragen über Fragen – ich freu mich auf eure Kommentare!

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Sparen für meine Wünsche – Recap

Weil ich des Öfteren darauf angesprochen wurde, wie ich mein „Stop to Shop“ und mein „Sparen für meine Wünsche“ Projekt durchführe bzw. durchgeführt habe und wie genau ich eigentlich spare, gibt es hier und heute einen kleinen Überblick über mein Konsumverhalten und Tipps und Tricks, wie man sparen und günstig leben kann, ohne auf etwas Essentieles verzichten zu müssen.

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Seitdem ich Taschengeld bekommen habe und mich zurück erinnern kann, war ich immer ein sparsamer Mensch. Meine Mutter hat mir früh beigebracht, wie man mit Geld vernünftig umgeht und wie man auch am Ende des Monats noch etwas davon über haben kann. Manches Mal wurde ich nicht nur als sparsam, sondern auch als geizig beschimpft, da ich mein Geld lieber hortete und auf meinem Konto anwachsen sah, als es für etwas Schönes auszugeben. Die coolste Geschichte, die ich immer wieder gern erzähle, spielte sich so auf einer Klassenfahrt in der 4. Klasse ab. Ich war 9 Jahre alt und war das Finanzgenie schlechthin:

Meine Mama gab mir für Klassenfahrten immer unheimlich viel Süßigkeiten mit, sodass ich entweder 5 kg schwerer, oder vollgepumpt mit Zucker nach solch einer Fahrt hätte wiederkommen müssen. Aber beides war nicht der Fall, denn zu Hause durfte ich auch Süßigkeiten essen und hatte somit auf der Klassenfahrt keinen besonderen Anlass dazu, mich damit vollstopfen zu müssen.
Da aber andere Kinder zu Hause keine oder nur wenig Süßigkeiten essen durften, waren sie natürlich scharf darauf, meine Haribos oder Kekse zu essen. Schlau und sparsam wie ich war (und auch ein bisschen mies, denn ich hätte die Sachen auch einfach verschenken können), habe ich pro Keks oder pro 10 Gummibärchen einfach 10 Pfennig von meinen Mitschülern genommen, sodass ich nach der Klassenfahrt mit mehr Taschengeld zurück kam, als ich mitbekommen hatte.

Ich find die Geschichte einfach immer wieder lustig und erzähle sie sehr gern, weil man daran sieht, dass in mir einfach schon immer ein kleiner Sparfuchs (und Geizhals) steckte.

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Genauso interessant ist es auch, dass ich mich mit 13 bewusst dafür entschieden habe, einen Bausparvertrag abzuschließen. Für mich war immer klar, dass ich später ein eigenes Haus haben möchte (ob nun kaufen oder selbst bauen, steht noch nicht fest) und dass dafür Geld zur Seite gelegt werden müsse. Wie ich da mit 13 drauf gekommen bin, weiß ich heute auch nicht mehr. Aber ich freue mich unheimlich, denn jetzt hab ich schon einiges an Geld angespart, welches mich (bzw. uns) dem Traum vom eigenen Haus immer näher bringt.

Mein „Geschäftsgen“ hat mir auch schon früh gezeigt, wie ich mir mein eigenes Taschengeld verdienen kann und zwar habe ich , wodurch ich bereits früh meine Spielsachen oder Kleidung auf dem Flohmarkt verkauft habe, wenn ich sie nicht mehr haben wollte und jetzt werde ich wahrscheinlich mein Kleiderkreiselkonto wieder neu zum Leben erwecken, denn durch den Umzug ist wieder unheimlich viel zusammengekommen, was ich aussortiert habe. Oder kennt ihr eine andere gute Online Flohmarkt-Plattform?

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Neben der Schule habe ich 4 Jahre lang Nachhilfe gegeben und dort echt gut verdient. Jeder Euro, den ich davon über hatte, ist direkt in den Bausparvertrag geflossen und somit hat sich innerhalb der letzten 14 Jahre (boa, jetzt fühl ich mich alt…) einiges angesammelt. Nach der Schule hatte ich das Glück bei einem großen Pharamunternehmen meine Ausbildung machen zu können, sodass ich dort auch direkt ein gutes Einstiegsgehalt hatte und monatlich ca. 200 € zur Seite legen konnte. Das Gute ist, dass ich direkt mit meinem Mann zusammengezogen bin und wir uns die Miet- und Haushaltskosten immer teilen konnten. Somit musste ich nie eine Wohnung alein zahlen und auch die Kosten für Strom, Gas, Wasser haben wir durch 2 geteilt, was schon einiges ausgemacht hat!

Wie auch bereits in meinem „Nachhaltig leben leicht gemacht“ Beitrag geschrieben hab, sind für mich viele Dinge einfach selbstverständlich und ich binde sie in den Alltag ein, ohne groß darüber nachzudenken. Leider bemerke ich immer wieder, dass es vielen (noch) nicht so geht und darum möchte ich noch ein paar Kleinigkeiten, die total schnell umgesetzt werden können mit euch teilen:

– Schmeißt kein Essen weg, sondern kreiert eine leckere Pfanne aus Resten oder überbackt es mit Käse – das schmeckt immer, haha
– Benutzt Schampoo und Duschgel wirklich vollständig und schneidet am Ende die Verpackung auf, darin befindet sich oftmals noch so viel, was man gar nicht rausquetschen kann
– schaut bei Verträgen (Strom, Gas, usw.), ob es gnstigere Angebote gibt, als das, was ihr bereits habt

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Heute hat sich mein Konsumverhalten zu früher ein wenig geändert. Ich spare zwar noch immer einiges, aber ich gönne mir viel mehr, als früher. Wir unternehmen viel, reisen, besuchen Konzerte und gehen auch mal essen, anstatt immer nur jeden Cent umzudrehen und ihn für die Zukunft anzulegen. Aber ich gebe das Geld bewusst aus. Ich denke immer vorher darüber nach, ob ich etwas bestimmtes unbedingt benötige und investiere lieber in Erlebnisse und Abenteuer, als in Dinge. Ich möchte gern viel von der Welt sehen, etwas erleben und verreisen, als dass ich einen Schrank voller Markenkleidung haben muss. Genauso investiere ich lieber in Produkte, die in der Anschaffung zwar etwas teurer, dafür aber qualitativ hochwertig sind und länger halten, als günstige Produkte. Bei Möbeln und Deko greife ich bisher meist auf Ikea, ernstings family oder Xenos zurück und spare damit auch im Gegensatz zu Depot oder Butlers (wo ich natürlich auch das ein oder andere Mal schaue, aber mir dann wieder genau überlege, wie wichtig es mir ist). Auch bei Lebensmitteln ist es mir wichtig auf Qualität zu setzen, ich kaufe gern frisches Obst und Gemüse und gebe dafür auch gern etwas mehr aus. Ansonsten greife ich aber auf die Eigenmarken der gängigen Supermärkte zurück, anstatt die teurere Markenalternative zu kaufen. Meist schmecke ich persönlich eh keinen Unterschied und wenn doch, dann warte ich, bis die Marke im Angebot ist und decke mich damit ein.

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Also, ihr seht. Ich habe auch kein total spannendes Geheimrezept, sondern ich achte einfach ein wenig darauf, wofür ich mein Geld ausgebe und denke darüber nach, ob der ein oder andere Kauf sein muss oder ich mein Geld doch lieber für die Zukunft spare.

Und weil wir gerade beim Sparen sind, noch ein paar Worte zu meinem Outfit: Die Jeansjacke ist von VeroModa und ich habe sie auf dem Flohmarkt für 8€ gekauft, die Hose habe ich vor 4 Jahren für 12€ bei Primark gekauft (ja, ich hatte eine Phase, in der ich bei Primark gekauft habe und die Sachen, die ich davon noch habe, trage ich natürlich noch weiter, bis sie kaputt sind), das Top war bei Promod im Sale für 8€, die Schuhe waren im Sale bei Tamaris für 10€, darum hab ich sie auch direkt in blau und apricotfarben mitgenommen und die Tasche habe ich geschenkt bekommen. Das heißt, das komplette Outfit, das ich trage, hat mich nur 38€ gekostet – hättet ihr das gedacht? Ach und die Teile trage ich auch alle schon über 4 Jahre – das ist auch noch so ein Tipp, den ich euch geben kann – tragt Kleidung so lange, bis sie kaputt ist und kauft nicht jede Saisson Neues, obwohl der Schrank noch voll ist!

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Also, noch einmal zusammengefasst:

– Achtet auf Qualität und investiert lieber etwas mehr als ständig Billigzeugs zu kaufen
– Kauft in Supermärkten die Eigenmarke oder Marken, wenn sie im Angebot sind
– Rennt nicht jedem Trend hinterher, obwohl euer Schrank noch voll ist
– Geht sorgsam mit eurer Kleidung um (ich trage zum Beispiel auch noch Teile, die ich vor 5 Jahren gekauft habe)
– Nutzt eure Produkte bis zum Schluss und holt alles raus, bevor ihr Neues kauft
– Kauft euer Essen frisch und bereitet es direkt zu und wenn Reste entstehen, verwurstet die in einerm neuen Gericht und schmeißt sie nicht weg

Wie immer, sollte dieser Beitrag nicht mit erhobenem Zeigefinger verstanden werden, ich möchte euch einfach nur ein paar Tipps geben, wie ihr vielleicht beim nächsten Shoppingbummel bewusster darüber nachdenken könntet, ob ihr etwas braucht, oder ob ihr doch lieber für einen größeren Wunsch das Geld zur Seite legt und spart.

Wie ist das bei euch? Ist bei euch am Ende des Geldes noch zu viel Monat über oder habt ihr auch ein Sparfuchsgen, so wie ich? Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps, die ich ggf. in einen zweiten Beitrag zu diesem Thema aufgreifen kann? Oder möchtet ihr ein paar Worte zu meinem Outfit da lassen? Ich freu mich über jedes Feedback und jeden Kommentar!

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5 Jahre Annanikabu – Geburtstags- gewinnspiel – Avocadostore

Wie bereits gestern angekündigt, startet heute die letzte Gewinnspielverlosung meines 8-tägigen Bloggeburtstagsgewinnspiel. Man soll ja immer dann aufhören, wenn es am Schönsten ist, nicht wahr!? Heute habe ich einen tollen Gewinn vom Avocadostore für euch – 2 meiner lieben Leser/innen können nämlich je einen 50 € Gutschein für den Store gewinnen und damit ein wenig shoppen gehen.

Jeder, der sich ein bisschen mit Fair Fashion und nachhaltiger Mode beschäftigt, hat sicher schon vom Avocadostore gehört, wenn nicht, dann habt ihr natürlich glück, denn ich erzähle euch wie immer noch ein wenig über meine Gewinnspiel Sponsoren:

Avocado Store gibt es seit Anfang 2010. Philipp Gloeckler und Stephan Uhrenbacher, die beiden Gründer des Startups, hatten die Idee, Anbietern grüner Produkte eine gemeinsame Plattform zu bieten. Der Avocadostore hat sich als Ziel gesetzt, für jedes konventionelle Produkt (und das nicht nur im Bereich Fashion, sondern auch Interiour, Wellness, und Lifestyle) eine nachhaltige Alternative anbieten zu können. Selbst bezeichnen sie sich als „Online Marktplatz für eco Lifestyle und green Fashion“. Sie führen 1000 verschiedene Marken aus ganz Europa und ca. 70.000 Produkte – womit sie sich ganz klar von anderen fairen Onlineshops abheben und somit konkurrenzlos sind.

Ich finde es klasse, wie offen und transparent der Avocadostore mit seinen Kunden umgeht und dass man alle Informationen auf der Homepage erhalten kann. Damit ihr euch ein Bild von den tollen Produkten machen könnt, die es im Store gibt, habe ich eine Collage mit schönen Schmuckstücken gebastelt, in denen ihr sehen, was es Schönes für unter 50 Euro gibt und was ihr euch somit von dem Gutschein, den ihr hier heute gewinnen könnt, gönnen könntet. Die Collage zeigt nur Kleidung, aber es gibt, wie gesagt auch noch Interiour- und andere Lifestyleprodukte – aber schaut doch einfach selbst mal im Avocadostore Onlineshop vorbei.

Avocadostore_Fair Fashion_Fashion unter 50 Euro_faire Mode_nachhaltige Mode_Annanikabu_Gewinnspiel

Neben dem Onlineshop hat der Avocadostore übrigens auch einen eigenen Blog, auf dem man viele Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit und Fair Fashion nachgelesen werden können.

Im Avocadostore gibt es für den Shop und deren Produkte übrigens eigene „Avocadostore-Nachhaltigkeitskriterien“ – es sind insgesamt zehn, wovon auf jedes Produkt, das im Shop zu erwerben ist, mindestens zwei zureffen (müssen): ressourcenschonend, schadstoffreduzierte Herrstellung, Bio-Rohstoffe, fair & sozial, cradle to cradle, recyclebar oder recycled, vegan, Made in Germany, CO²-sparend, haltbar.

Schaut euch unbedint auf der Homepage und dem Blog vom Avocadostore um und informiert euch weiter über diese spannenden Themen – außerdem müsst ihr der Seite eh einen kleinen Besuch abstatten, um die Gewinnspielfrage beantworten zu können!
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Um einen der zwei 50,00 € Gutscheine vom Avocadostore zu gewinnen, müsst ihr nur folgende Frage in den Kommentaren beantworten: „„Was hat die Mitarbeiterin, die viel Sonnenschein ins Hamburger Büro bringt, studiert?““ – die Info findet ihr natürlich auf der Homepage. Natürlich freue ich mich auch, wenn ihr sämtliche meiner Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter) liket, aber das ist nicht Voraussetzung um zu gewinnen.

Mitmachen können alle meine Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wenn du unter 18 Jahre alt bist, benötigst du die Erlaubnis deiner Erziehungsberechtigten.
Alle Kommentare mit einer existierenden Emailadresse, die bis morgen (Freitag, 6.5.2016) 20:00 Uhr CET bei mir eingehen, haben die Chance zu gewinnen, alle Kommentare, die erst danach eingehen, kann ich leider nicht berücksichtigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

P.S.: Das TOBSGewinnspiel ist gestern abend ausgelaufen und bereits ausgelost. Gewonnen haben Ann-Kathrin und Tanja (bitte sendet ihr mir kurz eine Mail mit eurer Adresse an: annanikabu@gmail.com) und beim Hydrophil Gewinnnspiel hat Jana (bitte melde auch du dich kurz mit deiner Adresse per Mail bei mir)