Kategorie: Nachhaltigkeit

Nachhaltige Babybodies von Tom&Jenny

Jetzt ist sie gerade mal 7 Wochen Mutter und schon macht sie Werbung für Babybodies!? Die Rede ist von mir und ja, genau so ist es! Aber die Bodies, von denen ich euch heute ein wenig mehr erzählen möchte, sind keine gewöhnlichen 0815 Bodies, sondern wirklich ganz Besondere! Ihr wisst, dass ich meinen Blog nicht als Werbeschleuder nutze und hier jedes x-beliebige Produkt vorstelle, nur weil ich es kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich stelle nur ausgewählte, wirklich qualitativ hochwertige und tolle Produkte vor und dazu gehören die Bodies von Tom&Jenny auf jeden Fall!

Wickelbodyliebe

Durch meinen Neffen und meine Nichte bin ich bereits seit über 3 Jahren im „Umzieh- und Wickelgame“ aktiv und kenne so einige Bodies, die so gar nicht praktisch zum Anziehen sind, sondern umständlich über den Kopf gezogen werden müssen. Darum habe ich mich unheimlich gefreut, dass die Bodies in den kleinsten Größen zum Wickeln sind und ich meine Kleine einfach gemütlich drauflegen und sie dann einwickeln kann. Mein Mann schwört total auf die Wickelbodies und ärgert sich jetzt schon, dass es in den größeren Größen keine mehr zum Wickeln gibt. Aber auch das hat natürlich seinen Grund, denn (jeder, der schon etwas größere Kinder hat, wird es wissen), die Kinder liegen ja nicht ganz gemütlich auf dem Tisch und warten bis du die 8 Knöpfe zugemacht hast, sondern sie turnen auch gern mal rum. Daher ist es ab einer bestimmten Größe natürlich sinnvoll den Body einfach über den Kopf ziehen zu können und nur unten noch die 3 Knöpfe zumachen zu müssen. Aber so weit sind wir ja noch nicht.

Also, wie gesagt – für die Kleinsten würde ich nichts anderes ausser Wickelbodies kaufen und wir nutzen eigentlich nur noch diese. Dann wird lieber einmal öfter gewaschen, als auf die „normalen“ auszuweichen.

Kratzschutz zum Umklappen

Ich kann jetzt ja erst einmal nur von den kleinen Größen (50/56) reden, die wir hier haben und zwar ist an denen auch noch an den Händen ein Kratzschutz. Das heißt, es gibt eine extra eingenähte Stofftasche, die man über die kleinen Hände klappen kann, sodass sich die Babys nicht kratzen können. Das machen sie nämlich gerne mal – ich sprech da aus Erfahrung, denn nicht nur sie selbst kratzen sich gern – während des Stillens wird mein Dekolteé gern mal als Kratzbaum genutzt, haha! Also wirklich ein sinnvolles Extra, das ich bisher noch an keinem anderen Body entdeckt habe.

GOTS zertifiziert

GOTS ist ein Siegel, welches nur hochwertige, nachhaltige Textilien erhalten, die bestimmten Regeln entsprechen. Das bedeutet, die Tom & Jenny Bodies sind nicht nur ultraweich, total praktisch und schlicht schön, sondern auch noch nachhaltig – spätestens jetzt sollten sich alle Eltern fragen, wieso sie noch mit anderen Bodies wickeln. Auf der Innatex habe ich mich mit Babykleidung und Schadstoffen in dieser beschäftigt und achte seitdem beim Kauf von Neuware immer auf das GOTS Siegel. Kurzer Abstecher: Bei second hand Kleidung ist mir das nicht ganz so wichtig, weil die ja meist schon gefühlte 100 Mal gewaschen wurde und somit (hoffentlich) die meisten Schadstoffe raus sind. So jetzt aber zurück zu den Bodies: sie sind aus Biobaumwolle und werden unter fairen Bedingungen produziert. Was genau GOTS eigentlich bedeutet, könnt ihr hier nachlesen.

Hintergrundgeschichte

Die Tom & Jenny Bodies haben wirklich unheimlich viele kleine Extras und sind für jedes Alter passend geschnitten. Wenn ich euch jetzt wirklich alle Vorteile, der Bodies aufzählen wollen würde, dann säß ich wahrscheinlich noch in 3 Tagen dran. Ich möchte viel lieber noch ein wenig über die Hintergrundgeschichte von Tom & Jenny erzählen, denn die ist auch spannend. Und wenn ihr noch mehr zu den Bodies an sich wissen möchtet, dann schaut doch einfach hier vorbei.

Und zwar entstand die Idee eines Babybody-Unternehmens aus Unzufriedenheit an qualitativ schlechten und überteuerten Bodies. Conradin und Phillippa (Cousin und Cousine) dachten sich, dass sie das auf jeden Fall besser hinbekommen könnten und gründeten im September 2016 Tom&Jenny. Das Spannende ist, dass sie vor dem Entwurf der Bodies über 100 Interviews mit Hebammen und Müttern geführt haben, um herauszufinden, was so ein Body eigentlich haben muss und was vielleicht gar nicht notwendig ist. Und so entstanden dann die schlichten, qualitativ hochwertigen Bodies, mit vielen kleinen besonderen Details.

Fazit

Wie oben bereits geschrieben, waschen wir zur Zeit lieber einmal öfter, um wieder die Tom & Jenny Bodies sauber zu haben, anstatt andere zu nutzen. Ich denke, das reicht, um zu zeigen, dass wir sehr überzeugt von den Bodies sind. Natürlich trägt Mininikabu auch andere Bodies (man bekommt ja auch viel geschenkt…), aber wir bemerken immer wieder Unterschiede bzw. Nachteile gegenüber den Tom & Jenny Bodies. So und das schreibe ich nicht nur, weil wir sie kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen haben, sondern aus voller Überzeugung!

Gewinnspiel

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss und wenn ihr bis hier her gelesen habt, dann habt ihr jetzt die Chance, einen Tom & Jenny Body in der Größe eurer Wahl zu gewinnen. Dafür müsst ihr Tom & Jenny entweder auf Facebook oder auf Instagram folgen (am Besten ist natürlich beides, dann seid ihr immer up to date) und hier einen Kommentar hinterlassen, in dem ihr mir sagt, wo ihr folgt und wie ihr da heißt und gern könnt ihr mir auch noch ein paar nette Worte da lassen – darüber freu ich mich immer besonders! ;-) Das Gewinnspiel läuft bis 24.02.2018 23:59 Uhr und teilnehmen können alle Personen über 18 aus Deutschland und Österreich. Ich drücke euch die Daumen!

Nachhaltig Entspannen im Harz –

im Naturresort Schindelbruch

„Einen Ausflug in den Harz müssen wir dann auch unbedingt mal machen, wenn wir schon so nah dran wohnen!“ war so meine Idee, als wir kurz vor unserem Umzug nach Braunschweig standen und ich überlegt hab, was man hier in der Umgebung alles so erleben und entdecken kann. Dieser bereits im letzten Frühjahr geplante Ausflug in den Harz war dieses Jahr im Juli überfällig und da mein Mann und ich endlich mal wieder ein freies Wochenende hatten, mieteten wir uns ein Auto und fuhren in den Harz.

Kurz zuvor schaute ich nach schönen Unterkünften und bin dabei auf das Naturresort Schindelbruch gestoßen. Nicht nur ein wunderschönes und wirklich empfehlenswertes Wellnesshotel, sondern auch noch klimaneutral und sehr auf das Thema Nachhaltigkeit bedacht. Die Story hinter dem Naturresort interessierte mich direkt und nach einer ausführlichen Recherche der Homepage schrieb ich die Pressestelle an und fragte, ob wir uns von der Qualität des Hotels selbst überzeugen dürften.

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Positive Überraschung

Da ich ziemlich kurzfristig war und unser geplantes Harzwochenende schon 1 ½ Wochen später stattfinden sollte, hatte ich nicht mit einer positiven Rückmeldung gerechnet, war aber umso erstaunter, direkt am nächsten Tag eine liebe Rückmeldung und die Bitte um ein Telefonat erhalten zu haben. Das Telefonat mit der Hoteldirektorin war wirklich super und mein positiver Eindruck wurde direkt bestätigt. Somit wurden wir also in das Naturresort Schindelbruch eingeladen und durften uns selbst ein Bild von dem machen, was wir auf der Homepage mit großen Augen bestaunt hatten. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber wir wurden nicht enttäuscht…

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Ankommen und staunen

„Rechts abbiegen“ befiel uns die freundliche Stimme des Navis und bereits in der Kurve staunte ich nicht schlecht über das eindrucksvolle Eingangstor. Weiter ging es um 1-2 Kurven und schon konnten wir das prachtvolle Gebäude sehen. Es war ein bisschen wie in einem Traum, denn das Naturresort sieht aus, wie ein Prinzessinnenschloss – also perfekt für mich! Auch beim Eintreten des Foyers staunten wir nicht schlecht: Marmorböden, Kronleuchter an der Decke und eine komplett grün bepflanzte Wand – sehr eindrucksvoll und wunderschön!

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Persönliche Hotelführung

mit Blick „hinter die Kulissen“

Wir wurden von der Direktorin Frau Kiefer, mit der ich zuvor das freundliche Telefonat geführt hatte, begrüßt und fühlten uns direkt herzlich willkommen. Wir bezogen unser Zimmer, staunten, freuten uns über unser unheimliches Glück, dort übernachten zu dürfen, genossen den Blick über den wunderschönen Garten bis hin zu den Bergen und machten erste Fotos des Zimmers. Danach trafen wir uns dann mit Frau Kiefer für eine persönliche Hotelführung. Ich fand es unheimlich schön und persönlich, dass sie sich selbst Zeit für uns genommen hat, um uns das Haus zu zeigen und ein wenig Hintergrundinformationen mit uns zu teilen. Danach fand ich heraus, dass jeder Gast eine Hausführung mitmachen kann und so auch mal hinter die Kulissen eines Hotelkomplexes und deren Ablauf schauen kann – das ist wirklich spannend und empfehlenswert, wenn man schon mal da ist!

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Erstes klimaneutrales Hotel Deutschlands

Wir erfuhren, dass das Naturresort Schindelbruch das erste klimaneutrale Hotel Mitteldeutschlands ist und dass das Hotel autark im Bezug auf Wasser ist – es gibt eine eigene Quelle auf dem Gelände, woraus das Wasser für die Badezimmer, aber auch das Trinkwasser gewonnen wird. Außerdem wird während Tagungen der Verbrauch von Wasser, Strom und Energieaufwand der Tagungsgäste berechnet und am Ende der Tagung mitgeteilt. So haben die Tagungsgäste einen Einblick, wie viel für sie aufgewendet wurde und im Gegenzug zum Verbrauch kauft das Hotel Klimazertifikate, welche dann zur Klimaneutralität des Hotels führen.

Auf dem Weg von den Zimmern in den Wellnessbereich gibt es aufschlussreiche Informationstafeln, die erläutern, was am Hotel alles nachhaltig und umweltschonend ist und in wie fern die Klimaneutralität des Hauses gewährleistet wird. Hier kann man also ein wenig „hinter die Kulissen“ schauen und sich einen Eindruck davon machen, was alles zur Bewirtschaftung eines so großen Resorts dazu gehört.

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Nachhaltig = „öko“? NEIN!

Das Thema Nachhaltigkeit hat ja oftmals noch einen negativen oder abschreckenden Beigeschmack, bzw. viele denken, alles, was irgendwie gut für die Umwelt ist, ist auch typisch „bio“ und nicht modern oder hübsch. Das fängt bei Kleidung an, die wohl möglich selbst gefilzt sein muss und geht bis zum Wohnen, wo alles nur aus wiederverwertetem Müll bestünde. Hier im Hotel hat man gar nicht das Gefühl, typisch bio zu wohnen, sondern es ist alles sehr modern und komfortabel ausgestattet. Was mich persönlich positiv überrascht und mir wieder einmal gezeigt hat, dass Regionalität auch ein großes Thema im Bezug auf Nachhaltigkeit ist, ist die Tatsache, dass die Handwerker und Dienstleister, die am Aus- und Umbau des Hauses beteiligt waren, alle aus der näheren Region kommen.

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Flucht aus dem Alltag

Neben diesen positiv zu erwähnenden nachhaltigen und umweltschonenden Fakten rund um das Naturresort Schindelbruch muss ich einfach sagen, dass wir uns dort pudelwohl gefühlt haben. Das Ressort liegt mitten im Nichts auf einem Berg und wenn man einfach mal ein paar Tage dem Alltag entfliehen und Ruhe haben möchte, ist man dort perfekt aufgehoben. Außerdem kann man von dort aus super wandern gehen und schöne Ausblicke genießen.

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Alles was das Wellnessherz begehrt:

Pools, Saunen und Ruheräume

Wenn man nicht so gern wandert, sondern lieber Wellness macht, kann man einen von zwei Innenpools nutzen oder es sich in der Sauna- und Wellnesslandschaft gut gehen lassen. Wir haben einen ganzen Vormittag die vielen Möglichkeiten genutzt und verschiedene Ruheräume besucht, zwischendurch mal wieder ein-zwei Bahnen durch den Pool gezogen und dann einfach wieder gelegen und entspannt. Da wir ziemlich früh dran waren, hatten wir das Glück, viele Räume noch leer vorzufinden und so kann ich ein paar Eindrücke der Entspannungsräume mit euch teilen (Achtung, es folgt eine Wellness-Bilderflut):

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Kulinarisch regional und saisonal

Neben dem Thema Entspannung und Flucht aus dem Alltag kann ich auch nur Gutes zum kulinarischen Teil des Hauses sagen. Auch hier wird hoher Wert auf Saisonalität und Regionalität gelegt und man findet alles, was das Herz begehrt. Und ob man die gemütliche Gaststube oder den offenen, hellen Wintergarten präferiert, auch hier bleiben keine Wünsche offen – es gibt verschiedene Räumlichkeiten, mit verschiedenen Themen, somit ist auch für jeden Gast ein perfektes Plätzchen vorhanden. Worauf ich persönlich in letzter Zeit besonders achte bzw. was mir auffällt: viele Restaurants oder Hotels haben eine große Auswahl an Wein, Bier und Sekt, jedoch ist die alkoholfreie Alternative ist meist mau. Aber auch hier hat das Naturresort mit seiner tollen Auswahl an außergewöhnlichen und sehr schmackhaften Saftkreationen direkt bei mir gepunktet!

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Kommen wir nun noch zu den Zahlen und Fakten rund um das Naturresort:

Wellnessbereich: 2500 qm
Pools: 2 Innenpool
Saunalandschaft: 4 Saunen + Dampfbad
Entspannung: 4 Gemütliche Ruheräume + Außenbereich und Sonnenterrasse
Anwendungen: 10 Behandlungsräume + Kneippkur-Becken
Fitness: Fitness- und Bewegungsraum, Tennisplätze, Sandplatz (für Volley- und Fußball),
Extras: verschiedenste Aufenthaltsräume (von Salon über Kaminzimmer bis zur Bibliothek), wunderschöner Hotelpark,

in der Nähe: Wernigerode, Stolberg, Kloster Walkenried und unheimlich schöne Natur

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Perfekt für ein Wellnesswochenende

Ihr merkt schon, das Naturresort Schindelbruch ist perfekt für ein entspanntes Wellnesswochenende zu zweit oder auch als Mädelswochenende geeignet. Wenn ihr also auf der Suche nach einer Unterkunft in der Mitte Deutschlands seid, welche euch total runterkommen und entspannen lässt und dabei keine Wellness- oder kulinarischen Wünsche offen lässt, dann solltet ihr unbedingt mal einen Aufenthalt im Naturresort Schindelbruch im Harz einplanen.

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Transparenz

Ich wurde in das Naturresort Schindelbruch eingeladen und die Kosten für Übernachtung und Halbpension wurden übernommen. Dieser Fakt hat in keinster Weise meine Beurteilung über unseren Aufenthalt beeinflusst und ich kann das Hotel wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen! Danke noch einmal für die Einladung, wir haben uns sehr wohl gefühlt!

Nachhaltig leben leicht gemacht

– 5 Tipps für den Alltag –

Schon seit einiger Zeit achte ich bewusst darauf, meinen Alltag möglichst nachhaltig zu gestalten. Ich schaffe es zwar (noch) nicht, auf Plastik zu verzichten, aber es gibt so viele Kleinigkeiten, die man beachten kann, wenn man seiner Umwelt etwas Gutes tun will. Um Inspirationen zu sammeln, bin ich ja unheimlich viel auf Pinterest unterwegs und hab mir da vor einiger Zeit schon Pinnwände zum Thema „nachhaltig leben“ erstellt, in denen ich alles sammle, was mit dem bewussten Konsum und dem Umweltschutz zu tun hat.

Das Thema „Nachhaltigkeit“ und „nachhaltig leben“ klingt vielleicht zu Beginn ein bisschen langweilig, aber da es mir in letzter Zeit leider immer wieder auffällt, dass sich viele Leute überhaupt keine Gedanken darüber machen, möchte ich dazu ein wenig philosophieren. Da ich auf meinem Blog in Zukunft auch mehr auf dieses, wie ich finde, unheimlich wichtige und leider oftmals vernachlässigte Thema Nachhaltigkeit eingehen möchte, gibt es hier und heute einfach mal ganz simple Tricks für den Alltag, die wahrscheinlich schon jeder kennt, die ich aber noch einmal gebündelt für euch aufschreiben wollte, damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, wie einfach es sein kann, nachhaltig zu leben.

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Licht
Stellen wir uns einfach mal einen ganz normalen Tag in unserem Leben vor. Wir liegen im Bett, der Wecker klingelt und wir wollen einfach nicht aufstehen. Somit macht der Freund, die Mutter oder wer auch immer einfach das grelle Licht an und leuchtet euch damit direkt ins Gesicht – wahrscheinlich seid ihr dadurch wach, aber es hätte auch geholfen, das Fenster zu öffnen, die Sonne und ein wenig Wind reinzulassen und ihr wärt sicher genauso wach und das sogar nur mit Hilfe der Natur, ohne die Lampe nutzen zu müssen. Ich weiß, das klingt vielleicht etwas spießig und abgehoben, aber denkt mal darüber nach, wie oft ihr eure Lampen anmacht, ohne sie eigentlich wirklich zu brauchen. Genauso abends, wenn es dunkel wird – Kerzen sind so romantisch und flackern schön – man könnte anstatt der Lampe doch einfach mal ein paar Kerzen anmachen – da müsst ihr natürlich aufpassen, dass sie nicht unbeaufsichtigt im Raum stehen, das kann auch ganz schnell gefährlich werden! Zum Licht fällt mir ansonsten noch ein, dass es natürlich ausgemacht wird, wenn man Räume verlässt – ihr kennt das sicher noch aus der Schule „der Letzte macht das Licht aus!“ – also, wenn keiner mehr im Raum ist und ihr ihn verlasst, dann macht das Licht aus!

nachhaltig leben leicht gemacht_nachhaltig leben_Nachhaltigkeit_strom sparen_Wasser verschwenden_Bio Produkte kaufen_Essensreste zubereiten

Papier
Ich arbeite im Büro, da kommt es leider des Öfteren vor, dass viele Dokumente gedruckt werden müssen. Wenn es sein muss, kann man das natürlich nicht umgehen. Ansonsten würde ich euch raten, euch vernünftige Ordnerstrukturen auf eurem PC anzulegen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei einigen Projekten auch noch viel Papiere ausdrucke – ich brauch die Infos einfach auf Papier vor mir, aber dann achte ich entweder darauf, dass das Blatt sehr voll geschrieben ist, und nicht nur die Hälfte des Blattes genutzt ist, oder wenn ich die Unterlagen nicht mehr benötige, nutze ich die Rückseite als Schmierzettel. Ich mache mir täglich To Do Listen und so habe ich schon eine Sammlung von Rückseiten für meine Listen, ohne dass ich jemals einen neuen Block mit Papier beschreiben muss und bevor ich das wegwerfe, möchte ich es auch voll ausgenutzt haben!

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Strom
Ähnlich wie mit dem Licht, das man ausmachen sollte, wenn man es nicht mehr benötigt, ist es auch mit all den anderen Stromquellen in der Wohnung bzw. im Haus. Arbeitet ihr am PC, nebenbei läuft noch der Fernseher und im Nebenzimmer läuft das Radio, obwohl dort keiner ist? Warum? Aus Faulheit, die Geräte auszuschalten? Leider erwische ich mich auch öfters dabei, fernzusehen und parallel am Laptop zu arbeiten oder am Handy rumzutüddeln – das werde ich in Zukunft beobachten und mich immer wieder ermahnen – entweder oder heißt die Devise. Nicht alles zur selben Zeit an haben – davon kommt nämlich auch unsere Reizüberflutung – nur mal so am Rande. Neben dem Ding mit der gleichzeitigen Nutzung, fällt mir dazu auch noch ein, dass man am abend, oder wenn man länger aus dem Haus ist und die Geräte gar nicht nutzt, eine Steckdosenleiste mit On/Off Knopf verwenden kann. Denn jedes Gerät zieht sogar im Standby Modus noch Strom und auch das kann man ja umgehen – nicht nur um der Umwelt etwas Gutes zu tun, sondern auch um seine Stromrechnung möglichst günstig zu halten!

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Wasser
Wir nutzen Wasser jeden Tag – meist ganz unbewusst, aber achtet mal darauf, wie oft ihr den Wasserhahn laufen lasst, obwohl es gar nicht notwendig wäre. Unter der Dusche, wenn man sich gerade einschäumt, kann man das Wasser einfach abdrehen – kennt ihr dir Marke „Stop the Water while using me“? – total gutes Konzept, find ich! Auch beim Abwaschen oder Zähneputzen kommt es sicher nicht selten vor, dass ihr das Wasser einfach laufen lasst – bei mir leider auch noch oft, einfach aus Gewohnheit. Aber wenn ihr in Zukunft einfach vermehrt darauf achtet, den Wasserhahn zuzudrehen, wenn ihr das Wasser in dem Moment gar nicht benötigt, dann ist das schon ein super Schritt in die richtige Richtung!

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Alternativen
Zu guter Letzt möchte ich euch einfach noch zwei Alternativen mit an die Hand geben, durch die ihr euren Alltag nachhaltiger gestalten könnt.

Jutebeutel statt PlastiktüteHabt einfach immer einen zusammengerollten Jutebeutel in eurer Tasche oder nutzt ihn sogar als Taschenersatz – so habt ihr immer euren eigenen Einkaufsbeutel dabei und geratet nicht in die Not, auf eine Plastiktüte zurückgreifen zu müssen, falls ihr mal spontan einkaufen geht. Falls ihr aber doch, warum auch immer, Plastiktüten zu Hause rumfliegen habt, nutzt sie als Mülltüten ein zweites Mal und werft sie nicht einfach so in die Tonne, das wäre komplette Verschwendung!

Mehrweg statt Einweg
Wenn ihr untwerwegs gern und viel Kaffee oder andere Getränke dabei haben möchtet, schafft euch Mehrwegflaschen an. Für kalte Getränke kann ich euch Soulbottles empfehlen (ich hab aber auch eine Zeit lang gern die True Furuits Smoothies getrunken und dann die Flaschen einfach wiederverwertet) und für warme Getränke gibt es ganz viele tolle Thermosbecher. Alles ist besser als diese doofen To-Go Becher mit Plastikdeckel!

Wir sind alle nur Menschen!
Ich wollte noch einmal anmerken, dass ich hier niemanden in irgendeiner Art und Weise bevormunden möchte oder mich als „Nachhaltigkeits Queen“ herausstellen möchte – ich bin alles andere als das. Leider merke ich manches Mal selbst, dass ich einige der oben genannten Punkte ausser Acht lasse (was ich aber in Zukunft reduzieren möchte!) und möchte mit diesem Post einfach nur zeigen, wie einfach es sein kann, ein bisschen nachhaltiger zu leben, ohne sich viele Umstände machen zu müssen.

So und jetzt seid ihr gefragt. Achtet ihr auch in eurem Alltag darauf, nachhaltig zu leben? Und habt ihr vielleicht noch ein paar ganz einfach umsetzbare Tipps für mich oder meine anderen Leser?

Ich freue mich auf euer Feedback und hoffe, dass euch dieser Post gefallen hat!

„Stop to Shop“ reloaded

Ja meine Lieben, ihr lest richtig – ich möchte mein Projekt „Stop to Shop“ wieder aufleben lassen.
Letztes Jahr von April bis Dezember war ich nicht shoppen und genau das möchte ich dieses Jahr wieder machen. Die Glamour Shopping Week hab ich noch ein wenig ausgenutzt und ab jetzt heißt es wieder „stop to shop!“.


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Die Regeln sind genau, wie letztes Jahr, und zwar werde ich folgende Dinge bis 1.01.2016 nicht mehr kaufen:

– Kleidung, Schuhe, Tücher, Strumpfhosen, Schmuck usw.
– Handcremes, Body Lotions, dekorative Kosmetik usw.

Dieses Jahr gibt es eine ganz bestimmte Ausnahme:

– meine Hochzeit: alles, was ich an Kleidung und Schmuck für die Hochzeit kaufe ist in Ordnung,  das heißt aber nicht, dass ich etwas „für die Hochzeit“ kaufe und dann doch nicht trage, ich werde hier niemanden, und ganz besonders nicht mich selbst, veräppeln! ;-)

Da ich fest davon ausgehe, dass ich es auch dieses Jahr nicht schaffen werde alle meine Body Lotions und Handcremes innerhalb der Zeit aufzubrauchen, benötige ich diese Ausnahme dieses Mal nicht.

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Jacke* – Bench // Shirt – Orsay (similar: here) // Rock – Asos (similar: here or here) //
Boots – Deichmann (similar: here or here) // Tasche – TkMaxx

Außerdem werde ich dieses Mal öfter mal „Zwischenstands Berichte“ verfassen – ich werde  direkt zu Beginn mal eine Übersicht zu den Dingen machen, die ich habe und am Ende des  Jahres schauen, was ich davon verbraucht habe. Genauso werde ich euch Outfits zeigen, in denen ich ein Teil aus meinem Schrank zu verschiedenen Outfits zusammenstelle. So könnt ihr sehen, dass ein Teil auf viele verschiedene Arten kombiniert werden kann und immer wieder eine  andere Wirkung hat – man braucht nämlich eigentlich gar nicht so viel, um glücklich zu sein! :-)

Wieso ich das Ganze mache?

– Erst einmal ist für mich der nachhaltige Aspekt sehr wichtig – wir leben im Überfluss und hätten die Möglichkeit uns jeden Tag ein neues Kleidungsstück zu kaufen, aber ist das sinnvoll und notwendig? Nein, ist es nicht und nachhaltig ist es auf keinen Fall! Darum versuche ich mit dem, was ich habe (und das ist bei mir relativ viel!) auszukommen und damit auch meiner Umwelt  etwas Gutes zu tun! Daher ist das hier auch ein Post für mein neues Themengebiet „Nachhaltigkeit“ – die liebe Conny hat „Blogger für Nachhaltigkeit“ ins Leben gerufen (wie ihr vielleicht schon in der Sidebar entdeckt habt) und ich mach mit! Einen ausführlichen Post dazu wird es ganz bald geben!

– Als zweites möchte ich mir selbst einfach beweisen, dass es nicht nötig ist, immer wieder neue Dinge besitzen zu müssen. Es gab eine Zeit, da hat es mich erfüllt – ich war der glücklichste Mensch, wenn ich mit vollen Tüten vom Shoppen nach Hause kam. Aber ich setze meine  Prioritäten neu. Klar ist es nett, mal etwas Neues zu haben – aber schaut mal tief in euren Schrank, da schlummern ganz sicher auch Dinge, die ihr noch nie getragen habt!

– Außerdem spart es Zeit – wie in meiner Projektankündigung vom letzten Jahr bereits geschrieben – man geht irgendwie anders durch die Stadt. Man konzentriert sich auf die Gebäude, die Menschen und die Umgebung und hält nicht nach dem nächsten Mango oder Zara Ausschau.

– Und ein weiterer Aspekt, der natürlich nicht ungenannt bleiben sollte – man spart Geld!

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So, das waren meine Gründe – ich glaube, es ist nachvollziehebar, warum ich das Ganze auch dieses Jahr wieder zu einem Projekt gemacht habe!? Ich stehe voll und ganz dahinter und freu mich schon wieder darauf, Geld und Zeit zu sparen und ein wenig für meine Umwelt zu sorgen!

Kurz noch was zu dem Outfit auf den Bildern:

Den Rock hab ich mir letztes Jahr bei Asos gekauft – es war Liebe auf den ersten Blick! Den Pulli bzw. das Shirt besitze ich jetzt schon seit 2011 und trage es immernoch unheimlich gern und wo wir gerade dabei sind, dass ich euch verschiedene Outfits mit gleichen Teilen zeigen wollte – hier und hier gibt es noch 2 alte Outfits mit dem Shirt zu sehen und meine Benchjacke (die ich übrigens über alles liebe und die zur Zeit bei Zalando im Sale ist!) könnt ihr auch in diesem und diesem Outfit bewundern! :-)

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Na, traut sich dieses Mal jemand mitzumachen? Auch wenn ihr erstmal nur 1-2 Monate auf das Shoppen verzichten möchtet, ist das doch schon eine tolle Sache! Ich könnte mir vorstellen, dass wir eine kleine Blogparade daraus machen und wenn ihr es „geschafft“ habt, würde ich auch gern einen Bericht von euren Erfahrungen auf meinem Blog veröffentlichen! Also meldet euch doch einfach mal bei mir! Ich freu mich auf euer Feedback und rege Teilnahme! :-)

Mein neues Projekt „Stop to shop“

Dieses Bild auf meinem Instagram Account habe ich genau vor 4 Wochen gepostet und es hat für so einige Kommentare gesorgt. Nicht, weil das Foto so toll ist (ganz im Gegenteil), sondern weil ich schrieb, dass ich mich auf den Weg mache, das letzte Mal dieses Jahr shoppen zu gehen.

Schon des Öfteren habe ich darüber nachgedacht, einfach mal nen Monat nichts zu kaufen, denn ich brauche nichts und habe eh von allem viel zu viel. Aber es sich nur selbst vorzunehmen, bringt bei mir nicht so viel. Ich brauche klare Regeln und die habe ich nun mir aufgestellt. Seit 4 Wochen zieh ich das Ganze nun schon durch und jetzt möchte ich mein Projekt „Stop to shop“ ganz offiziell mit euch teilen:

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Die Idee von Stop to shop:
Ganz einfach: nicht mehr shoppen gehen bis zum 1.1.2015 (auch nicht im internet!)

Warum das Ganze?
Inspiriert wurde ich von dem Projekt „Shoppingdiaet“, welches ich letztens zufällig gefunden habe. Es ist zwar schon 2 Jahre her, aber trotzdem finde ich die Idee, die dahinter steckt super! Ich habe mir so meine Gedanken gemacht und mir fällt immer wieder auf, dass ich oft shoppen gehe, weil ich sonst gerade nichts zu tun habe. Ich vertreib mir meine Zeit damit, Kleidung im Store anzuschauen, anzuprobieren und sie dann zu kaufen. Ob ich sie brauche, ob sie nützlich ist oder zu meinen anderen Teilen passt, das frag ich mich meist nicht. Ich kaufe nach Gefühl und das sagt meistens „JA“ – ganz laut und deutlich! ;-)

Außerdem ist mir in Dresden sofort aufgefallen, dass man, wenn man gar nicht in die ganzen Geschäfte (die schon ziemlich laut nach mir gerufen haben) rein geht, viel mehr Zeit für anderes hat und die umgebung viel mehr wahr nimmt – jedenfalls kam es mir so vor. Man hat mehr Zeit, mehr Geld und muss sich selbst mehr inspirieren, aus den Teilen, die man zu Hause hat, ein neues Outfit zu zaubern.
Ich finde, das sind schon genügend Argumente, um das Shoppen mal für ein halbes Jahr sein zu lassen.

Fakten:
– keine Kleidung, Schuhe, Taschen, Schmuck, Tücher (und allen anderen Klim Bim), dekorative Kosmetik (Mascara, Lippenstift usw.), Body Lotion und Handcreme mehr kaufen
– bis zum 1. Januar 2015

Ausnahmen:
– reissen alle meine Strumpfhosen, darf ich mir eine nachkaufen
– habe ich wirklich alle Body Lotions und Handcremes aufgebraucht, darf ich die auch nachkaufen
– Dinge, die ich gesponsored oder geschenkt bekommme zählen nicht als shoppen – denn ich habe sie nicht selbst ershoppt (ganz einfach, oder?)

Mehr Ausnahmen gibt es nicht! :-)

Nächste Woche zeig ich euch noch ein „Haul Video“ von meinem letzten Shoppingausflug zu TkMaxx – bei dem ich nochmal so einiges ergattern konnte und dann werd ich in regelmäßigen Abständen berichten, wie es mir geht, was ich für Erfahrungen mache und ob es Vor- und Nachteile gibt.

Ich hoffe, ihr verfolgt mein kleines Projekt und „Stop to shop“ gefällt euch. Wenn ihr die Idee so toll findet, dass ihr mitmachen möchtet, würde ich mich natürlich unheimlich freuen! Und jetzt bin ich gespannt auf euer Feedback!

Die restlichen Outfitbilder zu diesen Fotos folgen am Sonntag in einem seperaten Outfitpost!
Habt nen schönen Freitag und einen wunderbaren Start ins Wochenende! <3 Bench_Outfitpost_Jacke-von-Bench_Bench-Jacke_Outfit-mit-Bench-Jacke_Annanikabu_Bench-Outfit_Berlin_Collage_1

Jacke* – Bench // Shirt – Primark // Kette – SIX // Make up* – Kryolan (Studio Wandel)