Kategorie: Selbstgemachtes und Upcycling

Selbstgemacht – DIY Zahnpasta

Plastikfreie Zahnpasta?

Bereits in meinem „DIY Deo“-Beitrag hab ich euch erzählt, dass ich zu Beginn unserer Plastik fasten Challenge ein wenig aufgeschmissen war, was die Dinge im Badezimmer betrifft. Ich war nämlich total unvorbereitet und konnte dann meine normale Zahnpasta nicht weiter nutzen. Daher musste so schnell wie möglich eine Alternative her. Genau wie bei der Deocreme fand ich heraus, dass es gar nicht schwer ist, Zahncreme selbst herzustellen und mit Hilfe des Buches „Ohne Wenn und Abfall*“ (das Laura mir freundlicherweise ausgeliehen hat), hab ich mich sofort an meine DIY Zahnpasta gemacht!

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Warum DIY Zahnpasta?

Bevor ich das super simple „Rezept“ mit euch teile, wollte ich noch kurz darauf eingehen, warum ich mir eigentlich DIY Zahnpasta gemacht habe. In der Einleitung habe ich es ja schon angesprochen und zwar begann es in der Fastenzeit, in der ich 40 Tage lang auf Plastik verzichten wollte (wer den Beitrag dazu noch nicht kennt – hier gehts zum „40 Tage plastikfrei“ – Beitrag). Da ich bisher immer ganz einfache Zahnpasta aus der Drogerie genutzt hatte, war mir nicht bewusst, dass es auch Zahnpasta bzw. Zahnreinigungsprodukte ohne Plastikverpackung gibt und somit dachte ich die DIY Zahnpasta sei meine einzige Lösung. Jetzt nach meiner Recherche bin ich aber zum Beispiel auf diese Zahnpastatabletten oder diese Zahnpasta am Stiel* gestoßen und werde die vielleicht auch beide mal austesten. Aber wie gesagt, zu Beginn der Fastenzeit brauchte ich schnell Ersatz und bin dann auf die Idee gekommen, mir Zahnpasta einfach selbst zu machen.

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Mikroplastik

Außerdem möchte ich in Zukunft keine konventionelle Zahnpasta (bzw. auch andere Produkte) mehr nutzen, da diese Mikroplastik enthält. Bestimmt habt ihr alle schon davon gehört oder Bilder gesehen, was Mikroplastik alles so anrichtet in unserem Körper oder auch in den Meeren und das ist alles andere als schön. Daher möchte ich das ungern unterstützen und möchte auf Alternativen ausweichen bzw. wenn es die nicht gibt, meine Produkte eben selbst machen.Ich selbst bin keien biologin und habe jetzt auch nicht ausreichend recherchiert, um euch meh rzum Thema Mikroplastik sagen zu können, aber ich hab ein paar interessante Artikel gefunden, in denen ihr euch über Mikroplastik und die Folgen informieren könnt:

Wie sehr schadet Mikroplastik Mikroplastik im Meer Mikroplastik in Kosmetik

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DIY Zahnpasta Rezept

Ich denke, jetzt habe ich euch genug Gründe genannt, warum ich mir meine Zahnpasta selbst gemacht habe und dann können wir auch schon zum „Rezept“ kommen. Für die DIY Zahnpasta benötigt ihr gar nicht viele Zutaten und es ist super einfach und schnell gemacht:

Kokosöl und Natron sind die Hauptbestandteile
und Minz- oder Teebaumöl könnt ihr für den Geschmack ergänzen

Ihr mischt dann einfach Kokosöl und Natron im Verhältnis 1 zu 1 zusammen, gebt ca. 5-8 Tropfen des Öls dazu (je nachdem, wie viel ihr macht) und rührt dann so lange, bis es eine weiche, cremige Konsistenz hat – fertig! Die DIY Zahnpasta schmeckt nicht so stark und scharf, wie herkömmliche Zahnpasten und es ist vielleicht zu Beginn erst einmal Gewöhnungssache, aber ich mag die unheimlich gern und möchte keine stark schmeckende Zahnpasta mehr nutzen!

Achtung: Viele reagieren auf das Natron und bekommen davon Zahnfleischbluten –
dann etwas weniger Natron nehmen!

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Bambuszahnbürstenliebe

Es wird euch sicher aufgefallen sein – ich nutze eine Bambuszahnbürste. Und das nun schon seit einger Zeit und ich muss sagen, ich bin wirklich verliebt in sie! Normalerweise mag ich das Gefühl von Holz in meinem Mund bzw. auf der Zunge so gar nicht – allein, wenn ich daran denke, einen Eisstiel abzulecken, läuft mir ein Schauer über den Rücken, aber die Zahnbürste fühlt sich irgendwie einfach gut im Mund an. Das ist wirklich schwer zu erklären, aber ich persönlich mag das einfach lieber, als sone Plastikzahnbürste und bin froh, dass ich die Bambuszahnbürsten* schon vor langer Zeit entdeckt hab.

Na, wer von euch könnte sich vorstellen, auch mal DIY Zahnpasta zu machen? Und wer putzt auch mit Bambuszahnbürste? Ich bin, wie immer, gespannt auf eure Kommentare und freue mich über Ideen, Anregungen und euer Feedback!

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P.S.:Die Fotos hat übrigens die liebe Laura gemacht – danke dafür!

Transparenz

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Plastikfrei im Badezimmer – DIY Deocreme

Die Fastenzeit geht bereits zwei Wochen und damit auch unsere #40Tageplastikfrei Challenge. In meiner Instagramstory nehm ich euch mit durch meinen plastikfreien Alltag und hier auf dem Blog wird es ab jetzt (endlich) auch Beiträge zum Thema Plastikfrei geben. Ich starte die Reihe mit „Plastikfrei im Bad“ und möchte euch heute ein super einfaches und schnell gemachtes DIY zeigen. Und zwar habe ich mir eine Deocreme selbst gemacht und diese nutze ich seit 2 Wochen ausschließlich. Was man dafür benötigt und wie zufrieden ich damit bin, lest ihr weiter unten!

Bevor wir 3 (Laura, Marilena und ich) uns dazu entschlossen haben, Plastik zu fasten, hab ich auch schon ziemlich bewusst konsumiert. Aber mir war nicht bewusst, wie viel Plastik- bzw. Verpackungsmüll ich konsumiere und produziere. Umso spannender war es dann, als die Fastenzeit begann und ich gar nicht so recht darauf vorbereitet war. Ich dachte irgendwie, dass es ganz einfach sein wird, Plastik zu umgehen, aber bereits im Badezimmer fängt es an: Zahnpasta, Schampoo und Deo – alles ist in Plastik verpackt und durfte dann ja ab 14.02. nicht mehr genutzt werden. So beschloss ich also, zu googlen und mir wurde schnell klar – das kann man auch alles selbst machen! Und da ich eh unheimlich gern Dinge selbst herstelle, war der Plan geschmiedet und Laura und ich machten uns auf den Weg zu Wunderbar Unverpackt, um die Zutaten einzukaufen.

Die Deocreme besteht grundsätzlich aus nur 3 Zutaten:

– Kokosöl
– Natron
– Puddingpulver (oder Kartoffelstärke)
wenn man mag, kann man auch noch ätherische Öle mit dazu geben

Die Zutaten muss man dann nur im Verhältnis 2:1:1 zusammenmischen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Kleiner Tipp: Wenn das Kokosöl zu fest ist, kann man es auch vorher kurz erwärmen, damit es etwas flüssiger wird. Und wie bereits geschrieben, kann man bei Bedarf noch etwas ätherisches Öl dazu geben. Ich liebe den Geruch von Kokosöl, habe aber trotzdem noch 2 Tropfen Vanilleduft dazu gegeben und bin einfach hin und weg von diesem Geruch. Das Ganze schmiert man sich dann einfach ganz lässig unter die Achseln und riecht wieder frisch!

Ich finde es persönlich so klasse, dass man hier alle Gerüche selbst erstellen und einfach ein bisschen herum probieren kann. Schon seit längerem nutze ich nicht mehr diese typischen „Teenie-Deos“, die meilenweit nach Chemie-Vanille, Melone oder was auch immer riechen. Aber diese klassischen nach nichts riechenden Deos fand ich auch irgendwie langweilig. Mit meiner selbstgemachten Deocreme bin ich super zufrieden und ich werde wahrscheinlich noch viele weitere davon machen, wenn das erste Glas leer ist!

Na, wen konnte ich inspirieren, auch mal selbst sein Deo herzustellen? Wie gesagt, es geht super schnell und macht Spaß! Also versucht es doch mal!

Hier findet ihr noch weitere Beiträge unserer #40Tageplastikfrei Challenge: empfehlenswerte Dokumentationen über Plastik, Was ist Mikroplastik, Smoothierezept, Einstieg in Zero Waste

Die Fotos hat übrigens die überaus talentierte Laura gemacht – danke dafür!

selbstgemachter Apfelkuchen im Glas

Ich liebe Apfelkuchen und Applecrumble ist das, was ich immer mache , wenn sich spontan Besuch ankündigt oder ich irgendwo zum Kaffee und Kuchen eingeladen bin. Es ist so super einfach und schnell gemacht und so haben mein Mann und ich auch für unsere Hochzeit als kleine Gastgeschenke Apfelkuchen im Glas gemacht. Wir wollten etwas herbstliches machen und hatten am Anfang an Bratapfelmarmelade gedacht, da diese aber schon eher weihnachtlich ist und wir ja im Oktober geheiratet haben, fiel die Entscheidung dann doch spontan auf Apfelkuchen im Glas. Dieser ist total schnell gemacht und macht auch in einem kleinen Glas etwas her.

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Jeder Gast sollte ein Gläschen mit einem von uns selbstgemachten Apfelkuchen bekommen und dafür mussten wir erstmal nach passenden Gläsern gucken. Bei Amazon wurden wir fündig und bestellten 100 Einmachgläser für 30,00 €. Das Rezept ist super einfach: Ihr schnippelt Äpfel klein und macht ganz normale Streusel, wie auf Streuselkuchen – ihr braucht dafür nur Mehl, Zucker und Butter im Verhältnis 2:0,5:1. Wir haben auch noch ein bisschen Zimt mit in die Streusel gemacht, um den Geschmack noch etwas zu intensivieren – außerdem finde ich die Mischung aus Apfel und Zimt einfach perfekt!

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Dann ging es ans Austesten. Den Apfelcrumble hatten wir zuvor schon öfter mal in normalen Auflaufformen gebacken, aber in so kleinen Gläsern bisher noch nie. Darum haben wir verschiedene Möglichkeiten probiert. Beim ersten Versuch haben wir die Streusel und die Apfelscheiben durchmischt und das Ganze dann gemeinsam in ein Glas gefüllt – dabei war beim Backen das Problem, dass die Streusel oben drauf super knusprig und lecker waren, unten aber noch roher Teig dazwischen war, weil er sich mit den Äpfeln vermengt irgendwie nicht mehr so gut backen lies. Darum haben wir danach einfach einzelne Schichten gemacht, unten die Apfelscheiben reingelegt, dann oben die Streusel drüber und das Ganze noch einmal – somit wurde der Apfel ein bisschen gebacken und die Streusel darüber wurden auch lecker knusprig – einfach perfekt!

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Nachdem die Apfelcrumbles fertig gebacken waren, haben wir direkt die Deckel auf die Gläser geschraubt, damit sie luftdicht verschlossen waren – so sollten die Kuchen bis zu 4 Wochen haltbar sein. Wir hatten sie am Dienstag vor unserer Hochzeit gemacht, also hatten die Gäste dann noch mindestens 3 Wochen Zeit, um den Apfelcrumble zu essen – aber was ich so gehört habe, wurden die meisten schon innerhalb der nächsten 24 Stunden aufgefuttert! ;-)

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Um auch unserer rustikalen Hochzeitsdekostil treu zu bleiben, haben wir die Gläser mit Packpapier und Bohnenband verschönert – also passend zu unseren Einladungskarten und unserer Blumendeko. Das Packpapier bestempelten wir noch mit einem „made with <3“ Stempel (den gab es mal bei Nanu Nana), es kam noch ein Schleifchen drum und fertig waren die Gastgeschenke für unsere Hochzeitsgäste.

Wie gefällt euch unsere Idee und Umsetzung? Hättet oder habt ihr es vielleicht ähnlich gemacht? Und hab ich euch ein bisschen inspirieren können? Ich freu mich auf euer Feedback!

DIY – Marmeladengläser als Blumenvasen

Ich mag es, alte Dinge zum neuen Leben zu erwecken und sie „upzucyclen“. Also durch ein paar kleine Handgriffe etwas Wunderschönes aus vermeintlichem Müll entstehen zu lassen! Auch für unsere Hochzeit haben wir so einige Dekosachen selbstgemacht und viele Stunden gebastelt, geklebt, geschnitten und ganz viele schöne Dinge erstellt. Unter anderem haben wir Marmeladengläser gesammelt, die wir dann mit ein wenig Bohnen- und Häkelband in unsere wunderhübschen Blumenvasen für die Tischblumendeko verwandelt haben.

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Als wir unseren anderen erzählten, dass wir Marmeladengläser als Vasen nutzen wollten, wussten die nicht so recht, was wir damit anstellen wollten. Solche Gläser sehen ja generell eher nicht so hübsch aus und können schnell billig wirken. „Wollt ihr viel sparen, oder warum nehmt ihr keine richtigen Vasen?“ war so eine Frage, die nicht direkt gestellt wurde, aber immer mal wieder in den fragenden Gesichtern unserer Eltern auftauchte. Sie konnten sich einfach nicht vorstellen, dass alte Marmeladen- und Gurkengläser als Blumenvasen hübsch aussehen können.

Dann hab ich mal ein paar Bilder von Marmeladengläservasen bei Pinterest rausgesucht (na, wer ist noch Pinterestsüchtig!? Seid ehrlich und steht zu eurer Sucht – ich tue es auch!) und ihnen geschickt, sodass sie sich wenigstens schon einmal ein Bild davon machen konnten, wie es aussehen kann. Wir waren nämlich davon überzeugt, dass solche eher „rustikalen“ Gläser perfekt zu uns, unserer Hochzeit und der restlichen Deko passen werden und haben uns also trotz fragender Gesichter durchgesetzt.

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Meine Schwiegermama hat ein „Sammlergen“ und hatte also noch so einige Gläser im Keller stehen – „die kann man ja immer mal gebrauchen!“ Und so kam es uns zu Gute, denn wir brauchten ja jetzt auch so ca. 30 Gläser verschiedener Größe, Höhe und Breite und diese hatte sie alle vorrätig!

Wir suchten uns also 30 Gläser aus, die schön bunt durchmischte Formen und Höhen hatten und dann begann ich gemeinsam mit meiner Schwiegermama bewaffnet mit Bändern, einer Heißklebepistole und ganz viel kreativem Elan zu basteln. Wir hatten kein genaues System (wie so oft) und legten einfach los. Die eine wickelte wie wild Bohnenband um ein Glas, die andere klebte ganz vorsichtig Häkelband drum herum. Nach ca. 2 1/2 Stunden kleben, wickeln und gegenseitigem Beraten und Bestaunen waren wir dann fertig und zeigten unsere Werke ganz stolz den Männern – und sogar die fanden es schick!

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Am Ende sind somit also 30 individuell gestaltete und, meiner Meinung nach, wunderhübsch geschmückte Glasvasen aus den langweiligen Marmeladen- und Gurkengläsern entstanden, in die dann später die kleinen Blumen“gestecke“ von der Floristin drapiert wurden. Leider kann ich euch noch keine Bilder der fertigen Gestecke (also Gläser mit Blumen auf den dekorierten Tischen) zeigen, weil ich am Tag unserer Hochzeit selber nur ca. 5 Bilder gemacht habe und noch auf die Bilder unserer Fotografinnen warte. Sobald ich welche habe, werd ich sie dann hier in den Post hinzufügen!

Und wie gefallen euch die Gläser? Wäre das euer Geschmack oder findet ihr das eher hässlich und nicht schön, wenn man seine Hochzeitsdeko selbstbastelt?
Mein Mann und ich fanden sie super und sie passten auch einfach perfekt zu unserer restlichen Deko, daher waren wir hiermit (wie auch mit allem anderen in unserer Hochzeitsplanung- und vorbereitung) super zufrieden und glücklich!

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Upcycling DIY:

Von der Obstkiste zum Beistelltisch

Das kommt davon, wenn man nicht vorbereitet ist und Posts erst auf den letzten Drücker schreibt – also sitz ich hier jetzt krank, mit warmen Tee und einer Packung Taschentücher neben mir unter einer dicken kuscheligen Decke auf dem Sofa und schreibe diesen Post. Die Fotos hab ich zum Glück schon vor einigen Tagen gemacht, aber der Text muss jetzt noch schnell geschrieben werden. Denn dieser Post gehört zu einer Blogparade und ich habe zugesagt, dass mein Post am Donnerstag (und der ist jetzt ja schon fast vorbei) online geht und wenn ich das zusage, dann halt ich das auch ein!

Es geht bei der Blogparade um das Thema „Upcycling“ – also „Aus alt macht neu“, welches ich richtig super finde und darum auch zeigen möchte, was man mit alten Dingen alles schönes selbstmachen kann. Wie ihr im Titel sicher schon gesehen habt, habe ich aus einer Obstkiste einen Beistelltisch gemacht. Die wunderschöne Obskiste hat mein Herzmann vor einigen Wochen bei uns im Müll gefunden und da er weiß, wie sehr ich auf solche Kisten stehe, hat er sie aus dem Müll gefischt und mit nach oben gebracht – super, wa!? Erst war ich mir nicht so sicher, was ich damit überhaupt anfangen soll und habe sie erstmal weiß angestrichen (die Farbe hatte ich noch zu Hause) und so passte sie schon besser in unsere Wohnung als in braun.

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Als Aufbewahrungskorb fand ich die schicke Kiste dann doch irgendwie zu schön und wollte ihr einen Ehrenplatz geben. Da ich eh schon lange nach einem weiteren Beistelltisch neben dem Sofa suche, hab ich die Obstkiste ganz einfach in einen Beistelltisch umfunktioniert. Ich weiß, das ist jetzt kein riesen DIY Projekt, aber troztdem seht ihr, wie man aus etwas Altem etwas Neues machen kann und ich bin etwas stolz und freue mich sehr über meinen neuen Beistelltisch. Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, aber ich muss mich jetzt wieder einkuscheln, meinen Tee schlürfen und den Laptop aus machen, damit ich schnell wieder gesund werde.

Wie gefällt euch denn mein kleines DIY und mein neuer Beistelltisch?

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Und hier seht ihr nochmal die Übersicht mit allen Teilnehmern der Blogparade „Aus alt macht neu“ – Sabrina hat gestern selbstgemachte Kerzen gezeigt und morgen könnt ihr auch ein DIY bei Kira finden!

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selbstgemachtes Körperpeeling

Bald wird es wieder kühler und grau draussen. Die ersten Blätter fallen und man möchte sich am Liebsten mit einem guten Buch, einem warmen Kakao und flackernden Kerzen (total romantisch!) in die Badewanne legen. Ich liebe diese Zeit im Jahr, diese Übergangszeit, den goldenen Herbst und die Zeit, in der man sich einfach mal die Zeit nimmt, zu entspannen und „nichts“ zu tun.

Für genau diese Zeit habe ich ein wunderbares DIY für euch. Es geht super schnell, besteht eigentlich nur aus 2 Zutaten und es ist effektiv! Und dabei handelt es sich, wie ihr im Titel sicher schon gelesen habt, um selbstgemachtes Körperpeeling.

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Mit diesem Post beteilige ich mich übrigens an der „Womens Week“, die die lieben Mädels von Norden Ahoi ins Leben gerufen haben und mit meinem selbstgemachten Körperpeeling möchte ich darauf hinweisen und aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sich auch einfach mal Zeit für sich zu nehmen und sich zurückzuziehen aus dem Alltag und allem, mit dem man (bzw. Frau!) sich den ganzen Tag beschäftigen muss. Also macht euch dieses Peeling, legt euch in die Badewanne, entspannt und peelt euch danach ein – ihr werdet sofort merken, wie entspannt ihr danach seid und dass euch und eurem Körper diese Entspannung gut tun wird!

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Die 2 Zutaten, die ihr benötigt sind Rohrzucker und Olivenöl – Rohrzucker hatte ich nicht zu Hause und war extra nochmal einkaufen – ich habe mich für den Rohrzucker von „Sweet Family“ entschieden, weil er in einer Papierverpackung eingepackt war, im Gegensatz zu den anderen Packungen, die aus Plastik bestanden. Gestört hat mich, dass der Zucker unter dem Papier dann trotzdem nochmal in Plastik eingepackt war (da will man mal auf Plastik verzichten und fällt voll drauf rein…). Neben dem Rohrzucker benötigt ihr nur noch Olivenöl und schon kann das Gemixe losgehen. Für das kleine Gläschen auf den Bildern habe ich 6 Esslöffel Rohrzucker und 5 Esslöffel Öl genutzt und war mit der Konsistenz sehr zufrieden.

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Neben den beiden Hauptzutaten find ich es sinnvoll noch etwas Zugabe für den Geruch zu haben, denn Olivenöl hat schon einen starken Eigengeruch und ich persönlich mag den nicht so gern. Hier habe ich jetzt noch eine halbe Limette mit reingequetscht und im Winter könnt ich mir total gut vorstellen, Zimtgewürz mit einzumischen, sodass das Peeling eine Zimtnote und somit einen für mich typischen Winter- bze. Weihnachtsgeruch erhält! Da ich durch den Limettensaft noch mehr Flüssigkeit hinzugefügt habe, habe ich dann auch noch einen Esslöffel Rohrzucker hinzugegeben, da das Peeling ansonsten zu flüssig geworden wäre. Aber das kann ja jeder so achen, wie sie möchte – das ist ja das Gute an selbstgemachten Dingen!

Habt ihr auch schonmal ein Peeling selbst gemacht oder würdet ihr das gern mal machen? Ihr seht ja, wie einfach das ist und ich finde, es ist ein wirklich super Ersatz zu teuren Produkten. Hier weiß man direkt, was drin ist und man kann es sich selbst so erstellen wie man möchte! Was meint ihr?

Rhabarber Vanille Likör – super lecker und ganz einfach selbstgemacht!

Rhabarber Vanille Likör selber machen ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht denken mag. Da ich gern Selbstgemachtes verschenke und in letzter Zeit so einiges anstand (Ostern, Muttertag, Geburtstage), hab ich gleich mal ein paar Flaschen Rhabarber Vanille Likör vorbereitet und heute zeige ich euch Bilder davon und erkläre euch, wie ihr auch so unheimlich leckeren Likör selbst machen und verschenken oder ganz einfach selber genießen könnt.

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Viele Zutaten benötigt so ein Rhabarber Vanille Likör nicht. Ihr benötigt dafür nur Rhabarber, Vanilleschoten bzw. Vanillin Zucker und Schnaps (wir haben einfach den günstigen „Klaren“ genommen, man kann aber auch etwas Höherpreisiges nehmen und bekommt vielleicht ein noch besseres Ergebnis) und später Wasser und noch etwas Zucker zum Süßen.

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Für 10 0,5 Liter-Flaschen Likör habe ich 8 Stangen Rhabarber geschält und gestückelt mit 3 Flaschen Klaren, 2 Päckchen Vanillezucker und ein paar Vanilleschoten (nach Gefühl) in einem Topf vermengt. Dieses Gemisch sollte dann mindestens 2 Wochen abgedeckt stehen bleiben (am besten sogar noch länger!). Wir haben dafür unseren größten Topf geopfert und in den 2 Wochen darauf verzichtet, etwas Großes darin zu kochen. Man sollte jeden Tag mal ein bisschen umrühren, denn Rhabarber und Vanille sammeln sich ganz schnell oben und müssen dann immer mal wieder untergemischt werden. Nach einiger Zeit werden die Rhabarberstücke etwas „schlabberig“ und es ziehen sich Fäden – keine Angst, das ist ganz normal und ist für den Likör überhaupt nicht schlimm!

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Nach den 2 (oder mehr) Wochen, wenn ihr es schon gar nicht mehr abwarten könnt, geht es dann endlich ans Eingemachte. Die Vanille und die Rhabarberstückchen müssen abgefiltert werden, sodass nur noch eine etwas „komischfarbige“ Flüssigkeit über bleibt. Dann kocht ihr 3 Liter Wasser zusammen mit Zucker (je nachdem wie süß ihr es mögt – wir haben 200 g genommen) auf und kippt die abgesiebte Flüssigkeit dazu – gemeinsam wird das Ganze jetzt noch einmal aufgekocht und dann ist der Rhabarber Vanille Likör schon fertig!

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Die hübschen Flaschen haben wir übrigens bei amazon gefunden und da wir den Likör verschicken wollten und uns unsicher waren, ob die Korken dicht sind, haben wir Kerzenwachs geschmolzen und die Flaschen kopfüber in Wachs getungt. Das hält einerseits super dicht und sieht auch noch klasse aus!

Und damit auch jeder sofort weiß, dass es sich um Rhabarber Vanille Likör handelt, hab ich kleine Basteltante noch Anhänger aus Pappe und hübschen Papier gebastelt.

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Und verspürt ihr jetzt direkt die Lust, auch mal einen Rhabarber Vanille Likör zu zaubern? Wenn ja, dann ab mit euch in den Supermarkt und dann in die Küche!
Ich bin gespannt, wie er euch schmeckt und freue mich auf eure Kommentare!

DIY – Kuss Leinwand

Meine Lieben,

wie ihr wisst, war ich letzten Sonntag fleißig und habe ein wenig für unsere Wohnung gebastelt bzw. in diesem Fall geküsst ;-) Wer mir auf Instagram folgt, hat das Ergebnis heute schon sehen können!

Ich habe für meinen neuen Ankleideraum eine Leinwand mit ganz vielen Küssen erstellt und bin selbst ziemlich überrascht von dem Ergebnis, denn wie ihr wisst, bin ich im Basteln eigentlich nicht so begabt, aber das war super einfach und ich bin echt zufrieden! ;-)

Als erstes hab ich alle meine Lippenstifte zusammengesucht, eine schöne Leinwand ausgewählt, meine Lippen etwas aufgewärmt und schon ging es los – das „Geküsse“. Am Ende hatte ich den Mund voll mit vielen verschiedenen Lippenstiftfarben und wenn man nicht aufpasst (so wie ich) ist auch die Nase am Ende ganz rot, hihi! ;-)

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Wie gefällt euch die Leinwand? Es ist ein total einfaches „Do it yourself“ – also genau das Richtige für mich! ;-) Und ihr könnt es ganz schnell und einfach nachmachen! ;-)

Morgen gibt es dann mal wieder ein Outfit von mir zu sehen!
Und am Wochenende werd ich den leckeren Oreo Cheescake von Ina nachbacken – ich hoffe, es gelingt mir – ich werde es auf jeden Fall fotografieren und wenn es einigermaßen schön (und nicht, wie bereits gegessen) aussieht, dann zeig ich euch die Bilder auch bald! ;-)