Schlagwort: Job Interview

„What’s your Job, Jana?“

Auch zwischen den Feiertagen lasse ich von mir hören, denn heute ist der letzte Montag im Monat und wer aufgepasst hat, weiß, dass es dann immer ein „What’s your Job?“ Post gibt. Heute erzählt die liebe Jana vom Blog Jaimeeswelt über ihren Job als Sprachtherapeutin:

Hallo,

ich bin Jana und ich arbeite seit einigen Jahren als Sprachtherapeutin (oder auch Logopädin) in einer logopädischen Praxis. Als Teenager hatte ich verschiedendste Berufswünsche, erfüllbare und unerfüllbare! So wollte ich damals wirklich gern „Archäologin“ werden, bis mir ein Berufsberater diesen Wunsch in der Schule ausgeredet hat. „Psychotherapeutin“ fand ich auch immer interessant, aber letztendlich habe ich mich für eine meiner Leidenschaften entschieden: „Die Sprache“. Meine Lieblingsfächer in der Schule waren immer die künstlerischen und sprachlichen Fächer. Ich habe schon als Teenager liebend gerne dicke Wälzer über die Sprachen und Schriften dieser Welt gelesen und auch freiwillig noch vor Unterrichtsbeginn Latein gelernt. In meinem Beruf habe ich viel mit Menschen zu tun und kann ihnen helfen, sprachliche Hürden zu überwinden oder wieder zur Sprache zurückzufinden. Das ist meist eine sehr dankbare Arbeit und sie macht mir auch fast immer Freude.

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf? Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Das ist ganz unterschiedlich, wo man diesen Beruf erlernen möchte. An einer Berufsfachschule für Logopädie reicht meines Wissens nach ein mittlerer Bildungsabschluss. Ich habe Abitur gemacht und bin danach an die Uni gegangen. An der Uni Potsdam gibt es bespielsweise ein Studienfach namens „Patholinguistik“, nach dessen Abschluss man ebenfalls als Sprachtherapeut/in tätig werden kann.

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Am meisten gefällt mir an meinem Beruf:
… dass ich mit Menschen zu tun habe und ihnen helfen kann. Im Moment betreue ich kleine und große Patienten im Alter von 4 bis 80 Jahren! Die Kleinen kommen meist mit Artikulationsproblemen, können bestimmte Laute nicht aussprechen, andere haben Probleme mit dem Wortschatz oder der Grammatik. Am meisten Spaß machen mir die Artikulationsübungen. Da hat man schon manches Mal etwas zum Schmunzeln und man sieht und hört sofort, wenn die Übungen Früchte tragen! Erst letztens hatte ich mit einem Kind, das das SCH nicht gut aussprechen kann, Wörter mit SCH geübt. Der Kleine (4 Jahre) war sich noch etwas unsicher, wo genau das SCH hingehört und dann fallen so drollige Wörter wie „Schnuckel“ (für Nuckel/Schnuller) oder „Taschenschlampe“ (für Taschenlampe). Was noch toll ist an meinem Beruf! Ich spiele fast den ganzen Tag mit den Kindern! Viele Übungen werden durch Karten- oder Brettspiele begleitet und das macht nicht nur mir viel Spaß!

Ohne welche Gegenstände könntest du nicht arbeiten?
Ich habe zu Hause einen Schrank voller Brett- und Kartenspiele. Viele davon sind speziell für die Sprachtherapie entwickelt worden, andere bekanntere kann man auch ab und zu in die Therapiestunden einbauen! Auch Buntstifte und meinen Terminkalender brauche ich ganz dringend jeden Tag! Die meisten Kinder malen sehr gerne und all die wechselnden Termine kann ich ohne Kalender nur schwer im Kopf behalten.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Bei mir ist jeder Tag anders! Die kleinen und großen Patienten kommen zwar meist einmal wöchentlich in die Praxis, aber es gibt zwischenzeitig immer mal wieder Neuanmeldungen und andere Patienten werden nach einem erfolgreichen Abschluss verabschiedet. Die Patienten, die es aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis schaffen, besuchen wir zu Hause. Ich bin dafür meist mit meinem Rad unterwegs. Meine Arbeitszeiten gestalten sich nach den Uhrzeiten, wie die Patienten zu uns kommen können. So habe ich jeden Tag andere Arbeitszeiten. Kann mal länger ausschlafen oder komme früher nach Hause!

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Mein Job macht mir Spaß, weil er so vielseitig ist. Jedes Sprachproblem ist anders, jeder Mensch dahinter auch! Es gibt nicht den einen Weg zum Erfolg und den passenden für jeden einzelnen Patienten zu finden ist schon ein kleines persönliches Erfolgserlebnis. Man kann, darf und sollte kreativ sein und es ist auch immer wieder schön, irgendwann „Tschüß“ zu sagen und zu wissen, sie haben es geschafft!

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Danke Jana, dass du dir die Zeit genommen hast und ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert hast! Ich finde übrigens das Logopädin / Sprachheiltherapeutin ein super spannender Beruf ist und es ist einer der Jobs, den ich mir für meine Zukunft auch vorstellen könnte. In der 11. Klasse hab ich damals mein Schulpraktikum in so einer Praxis gemacht und fand es unheimlich spannend!

Und was sagt ihr zum Interview, zu Janas Job? Wäre das auch etwas für euch und konnte Jana euch ein wenig inspirieren?

„What’s your Job, Steffi?“

Endlich ist es so weit – meine Reihe „What’s your Job?“ ist endlich wieder am Start und ab jetzt füttere ich euch jeden letzten Montag im Monat mit einem neuen spannenden Interview von Bloggern, die über ihren Beruf erzählen!

Steffi vom Blog Steffistraumzeit macht heute den „Neuanfang“ in meiner Interviewreihe. Auf ihrem Blog erzählt sie vom Reisen allein und möchte Mut machen, sich zu trauen, allein zu reisen. Außerdem hilft sie bei der Reiseplanung und gibt super Tipps zu tollen Reisezielen. Im „wahren Leben“ ist Steffi „Diplom Sozialpädagogin“ und davon wird sie heut ein bisschen erzählen:

Ich arbeite als Diplom Sozialpädagogin. Warum und wie ich auf die Idee kam, das weiß ich schon gar nicht mehr so richtig. Eigentlich wollte ich zur Polizei. Da dort aber wegen meiner Sehschwäche die Chancen von Anfang an schlechter waren, stand außer Frage das ich dann eben Sozialpädagogik studiere.

Das ist sie übrigens, die Steffi!

Das ist sie übrigens, die Steffi!

Studium.
Genau, Sozialpädagogik muss man studieren. Zu meiner Zeit gab es noch das Dipolom als Abschluss. Jetzt ist das mit Bachelor und Master alles ein wenig anders. Aber studieren musst Du immer noch. Ich wollte am liebsten weit weg von zu Hause in einer tollen Stadt studieren. Da mein Abi aber nicht so berühmt war, gab es leider nur eine Zusage und die kam aus meiner Heimatstadt.

Tolle Zeit.
Ich habe trotzdem studiert und es war eine richtig tolle Zeit. Durch verschiedene Praktika hat das Studium auch immer wieder praktische Anteile. Außerdem gibt es oft keinen sturen „Frontalunterricht“, sondern wir haben viel in Gruppenarbeiten gemacht. Das hat mir sehr gt gefallen. Am meisten gefällt mir an meinem Beruf, dass es so viele verschiedene Einsatzorte gibt. Im Studium schon kannst Du Dich auf eine Richtung spezialisieren, aber auch später immer wieder in unterschiedlichen Schwerpunkten arbeiten. Von der Arbeit mit Kleinkindern, Kindern Jugendlichen,Erwachsenen bis zu alten Menschen ist alles möglich. Ich habe während meines Studiums zum Beispiel in einem Übergangswohnheim für Haftentlassene ein Praktikum gemacht, ein weiteres bei der Jugendgerichtshilfe und in einem Drogenentzugsheim. Gearbeitet habe ich später in der Kinder­ und Jugendarbeit in der Gemeinde, in der Stadtteilarbeit in einem sozialen Brennpunkt und in einer Krippe.

Brennpunkt.
Am meisten Spaß hat mir die Arbeit im Brennpunkt gemacht. Dort haben wir eng mit einer Grundschule zusammengearbeitet und die Arbeit was sehr vielfältig und abwechslungsreich. Es gab sowohl Bildungs­, als auch Freizeitpädagogische Anteile und die Arbeit war jeden Tag anders und neu. Die Arbeit mit Menschen ist wundervoll, aufregend, anstrengend und jeden Tag neu. Du weißt vorher nie wie der Tag wird, denn Du weisst nicht, wie die Menschen mit denen Du arbeitest gelaunt sind.

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schwer und anstrengend.
Das macht es auch sehr schwer und anstrengend, denn manchmal saugen die Menschen Dich aus und nehmen Dir die letzte Energie. Immer wieder gibt es dann aber auch Erfolgserlebnisse, die Dich daran erinnern warum Du diese arbeitet machst und liebst. Je nachdem in welchem Bereich Du arbeitest und mit welchen Problemen und Aufgaben Du zu tun hast, ist es manchmal schwierig die Arbeit auf der Arbeit zu lassen. An manchen Tagen verfolgt Dich die Arbeit bis nach Hause. Das ist besonders als Berufseinsteiger nicht immer einfach. Es ist wichtig sich selbst abzugrenzen und seinen Weg zu finden abzuschalten. Ich habe mit der Zeit meine Methoden gefunden, die Tür zu schließen und die Arbeit von zu Hause fern zu halten. Das ist super wichtig um in diesem Beruf glücklich zu bleiben.

„Ohne welchen Gegenstand könntest du nicht arbeiten?“
Ohne Geduld, Selbstbewusstsein, Flexibilität, Einfühlungsvermögen, Selbstsicherheit, Kreativität, Durchhaltevermögen und Humor wäre dieser Job nicht machbar!

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Danke an Steffi für die ehrlichen Worte und den Einblick in den Beruf als Diplom Sozialpädagogin. Ich fand es unheimlich spannend, ein wenig hinter die Kulissen schauen zu können und hoffe, dass euch das Interview auch gefallen hat. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann gern nochmal alle alten „What’s your Job?“ Interviews nachlesen oder meldet sich bei mir, um selbst einmal aus dem Job-Nähkästchen zu plaudern! Ich freu mich von euch zu hören!

„What’s your Job, Vreeni?“

Huhu mein Hübschen,

lang lang ist es her – der letzte „What’s your Job?“ Post ging im Mai online und dann gab es eine kurze Sommer-Verschnauf-Pause.
Aber jetzt starten wir wieder voller Tatendrang und Elan in eine neue Runde „What’s your Job?“ mit der lieben Vreeni vom Blog „for the freak in you

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Werbung ist bunt – von den Ideen, bis zu den Leuten, hin zu den Kampagnen.
Alle arbeiten für den perfekten großen Auftritt. Damit der gelingt, sind in diesem Umfeld kaum Grenzen gesetzt, was die Wahl des optimalen Business-Outfits anbelangt. Individuell sind alle. Das ist wohl die einzige Regel, die hier zur befolgen ist.

Ich arbeite als…
Account Manager in einer Werbeagentur.

Wie ich zu diesem Beruf gekommen bin:
Schon im Grundschulzeugnis stand: Vreeni kommuniziert gern mit ihren Mitmenschen.
Beim Studium in Holland hieß es: Communicatie – das ist dein Baby.
Anschließend kam die Finanzkommunikation – big business.
Aber dann wollte ich es wissen: wie dreht sich dieses blingbling-Glitzer Rad der Werbung eigentlich?

Am meisten gefällt mir an meinem Beruf:
Die Abwechslung. Jeden Tag passiert was Neues. Und das Team-Gefühl. Ohne das funktioniert das Rad nicht.

Am meisten hat mich überrascht, dass…
…hinter dem ganzen blingbling knochenharte Arbeit mit wenig Glitzer, aber großartigen Menschen steckt.

Das rate ich allen die sich dafür interessieren:
Denkt gut darüber nach, ob ihr sehr viel Zeit mit eurem Job verbringen wollt. Nine-to-five gibt es selten. Dafür aber relaxtes Zusammensein um zwölf Uhr nachts, bevor man den Endspurt vor einer Präsentation antritt.

Ich würde nur tauschen mit:
Anna Wintour ;)

Meine goldene Outfitregel für meinen Job:
Trage das, was dich happy macht. UND: versuche Kaffe-Flecken zu vermeiden.

In dieser Situation lag ich klamottentechnisch mal voll daneben:
Daneben lag ich nicht. Nur konnte das Chiffon-Kleidchen nicht so gut mit den Wind-Böen umgehen. Somit begrüsste ich den Kunden mit meinen Kleid-Saum im Gesicht…

Ohne welchen Gegenstand könnte ich nicht arbeiten?
Meinem zauberhaften, wunderschönen iMac – tolles Teil.

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Danke liebe Vreeni, dass du ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert hast!
Wenn du Blogger/in bist und auch mal ein wenig über deinen Job berichten möchtest, dann würd ich mich freuen, wenn du dich bei mir meldest! Diese Kategorie lebt von Interviews und die kommen nur zustande, wenn sich jemand dazu bereit erklärt – also los! Ich freu mich über jede Mail! ;-)

Übrigens hat Salo bei meinem Gewinnspiel den Liegestuhl von Bench gewonnen – die Mail ist bereits raus.
Aber seid nicht traurig, bereits diese Woche wird es ein weiteres Gewinnspiel geben! :-)

„What’s your Job, Stefan?“

Wieder einmal hab ich es verpennt. Ich sollte mir einen lauten, schrillen Alarm in mein Handy speichern, damit ich jeden ersten Montag im Monat daran erinnert werde, das „What’s your Job?“ Interview zu veröffentlichen.

Dieses ist das vorletzte Interview, das ich noch in der Hinterhand hatte. Ich brauche also schnell Nachschub, sonst kann diese tolle und interessante Kategorie nicht weiter bestehen. Meldet euch doch bitte bei mir, wenn ihr mitmachen möchtet und ich gebe euch alle Informationen, die ihr dafür benötigt.
Wenn euch die Kategorie gut gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr auch auf eurem Blog dafür werbt (Ihr dürft dafür gern den Banner hier unten nutzen!). Jeder Blogger mit jedem erdenklichen Beruf darf sich gern bei mir melden! Ich freue mich auf eure Nachrichten!

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Heute gibt es eine kleine Premiere, denn das erste Mal hat sich ein männlicher Blogger dazu bereit erklärt über seinen Job zu erzählen.
Heute berichtet Stefan von Speedtutorial über seinen Beruf als Chemielaboranten:

„Vor meinem Realschulabschluss stellte ich mir, wie jeder andere die Frage – Was will ich werden oder machen? Ebenso einfallslos gestaltete sich meine Auswahl, denn Naturwissenschaften und Kunst waren beziehungsweise sind meine absolute Passion. Zwar wäre ich auch gern bei einem Magazin als Redakteur angefangen, da diese aber in der Regel höhere Abschlüsse verlangen, blieb dieser Wunsch auf der Strecke.

Nachdem ein paar Bewerbungen raus geschickt waren, einige wenige mit Absagen zurück kamen und noch weniger ohne Antwort blieben, kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Spulen wir nun etwas vor und kommen zum Ende meiner 3,5 jährigen Ausbildung zum Chemielaboranten. Diese konnte ich Anfang 2013 mit einer erfolgreichen Prüfung abschließen und mich seit dem auch als vollwertigen Chemielaboranten bezeichnen.

Nun war ich also am Ende der Ausbildung angekommen und hatte einen dieser „richtigen“ Jobs. Um euch gleich mal die Illusion zu nehmen – Nein, ich lasse nicht täglich irgendwelche wirren Gemische explodieren oder Ähnliches. Viel mehr achte ich in der Qualitätskontrolle eines mittelständigen Unternehmens in der Pharmazie auf die Qualität der angelieferten Ausgangsstoffe. Durch meinen Aufgabenbereich habe ich ein breites Spektrum an Aufgaben zu erfüllen, wodurch mein Alltag nie langweilig wird. Ich könnte natürlich ins Detail gehen, aber das würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen und die Hälfte würde nur „Bahnhof“ verstehen. Deshalb würde ich nur so viel sagen, dass ich täglich vielfältige Analysenmethoden anwende, um eure Medizin auf einem gleichbleibenden Qualitätslevel zu halten.

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Einen kleinen Exkurs würde ich gern noch machen, denn innerhalb meines ersten Jahres als Laborant, habe ich zwischenzeitlich auch in einem Labor der Kosmetik-Industrie gearbeitet. Es war ein kleines Unternehmen, das nicht lange bestand, als ich eingestiegen bin. Genaueres darf ich aus meiner Verpflichtung zu schweigen leider nicht sagen. Was ich aber anmerken kann, wäre der große Unterschied in der Qualität der Arbeit. In der Pharmazie, in der ich auch ausgebildet wurde, ist Dokumentation das „A“ und „O“, in dem Kosmetik-Labor wurde diese eher lapidar gehandhabt. Trotzdem konnte ich viel wissenswertes mitnehmen. Gerade was Inhaltsstoffe, INCI-Listen usw. angeht, habe ich einiges an Wissen aufbauen können, was mich für den Blog natürlich teilweise auch weiter gebracht hat. So kann ich das ein oder andere mal mit einem etwas anderen Blick auf die Produkte schauen und sei es nur die Konsistenz, die ich etwas kritischer begutachte.

…und ich merke, es nimmt kein Ende. Tut mir total Leid. Falls ihr Fragen habt oder mehr von mir lesen wollte, könnt ihr natürlich gern bei mir vorbei schauen. Ich freue mich auf euch.

Liebe Grüße
Stefan von SpeedTutorial.de“

Danke an Stefan für den Einblick in den Beruf eines Chemielaboranten und den interessanten Vergleich der verschiedenen Branchen!

“What’s your Job, Josephine?”

Schande auf mein Haupt – da war ich Anfang März krank und hab einfach mal das „What’s your Job?“ – Interveiw ausgelassen. Gut, dass die liebe Ronja eine aufmerksame Leserin ist, und mich daran erinnert hat. Danke! <3 So gibt es nun also heute das März-"Whats you Job" Interview und in 2 Wochen gibt es direkt das nächste! :-) Da ich nur noch 3 Interviews im petto habe, hier noch einmal der Aufruf an alle Interessierten: Wenn ihr auch gern einmal etwas über euren Job erzählen möchtet, dann mailt mir oder schreibt mir einen Kommentar mit eurer Emailadresse, dann bekommt ihr alle Infos von mir zugesendet! Ich freue mich über neue Bewerbungen von euch und bin ganz gespannt! whatsyourjob

Heute erzählt die liebe Josephine von Bluetenstaub von ihrem Job als „freiberufliche Künstlerin

Was genau machst du eigentlich?

Offiziell studiere ich Politikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Allerdings bin ich obendrauf seit ein paar Monaten freiberufliche Künstlerin. Vor ein paar Jahren hatte ich festgestellt, dass mir kreativ-künstlischere Sachen viel Spaß machen, besonders das Schreiben. So war mein erster Schritt, um Texte öffentlich zu machen, mein Blog. Anfang letzten Jahres kam ich dann zum Poetry Slam [Poetry Slam ist eine Art Literaturveranstaltung, ein Dichterwettstreit, in dem Poeten ihre selbst verfassten Texte vorlesen. Regeln gibt’s eigentlich keine, abgesehen von einem Zeitlimit (i.d.R. 6 Minuten) und der Requisitenverbot (keine Hilfsmittel/Kostüme)] und konnte so in verschiedenen Städten auftreten, das Land bereisen und wahnsinnig viele Erfahrungen sammeln. Mittlerweile bin ich Mitglied vom HALternativ e.V (Kulturverein), organisiere/koordiniere und moderiere Veranstaltungen, kümmere mich um eine Internetpräsenz und habe einen „Dichtungsring“ (und eine Lesebühne) ins Leben gerufen.

Was muss man dafür können?

Das Schönste an der Freiberuflichkeit sind auf jeden Fall die Vielzahl an Möglichkeiten, die ich habe. Auch, wenn ich gerade studiere, um später einen Notfallplan B zu haben: für die Freiberuflichkeit braucht man eigentlich keine Voraussetzungen, abgesehen von einer Anmeldung beim Finanzamt und der Fähigkeit, eine Steuererklärung zu machen. Letztendlich kommt es auf das eigene Können an, Schulabschlüsse und Noten sind unwichtig. Je nachdem, worauf man sich spezialisiert, ist es wichtig:

– empathisch zu sein und mit Menschen verhandeln zu können
– Kontaktfreudigkeit (viele Menschen kennenlernen und den Kontakt zu halten)
– sich selbst vermakten zu können (Zu wissen, wo die Stärken und Schwächen liegen und wie man sich/ seine Kunst entsprechend präsentiert)
– strukturiert und organisiert zu arbeiten (um nicht den Überblick zu verlieren und Prioritäten zu beachten)
– aus eigenem Antrieb arbeiten zu können (es schaut dir ja keiner über die Schulter, dass heißt, dass die Arbeitszeiten und –Intensivität ganz bei dir liegt)
– Herzblut, Herzblut und nochmal Herzblut. Der wichtigste Punkt von allen. Denn dann ist auch genug Ehrgeiz da und die Motivation, mal eine Nacht durchzuarbeiten, wenn es nötig ist.

So sieht Josephine auf der Bühne aus:
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Foto by: „Finn Latif Boode“ -Fotografie

Was sind deine genauen Aufgaben?

Der Großteil meiner Arbeit spielt sich direkt bei mir zuhause vorm Laptop ab. Ich buche, koordiniere und organisiere Veranstaltungen mit und betreue regionale Poeten – dazu muss viel Zeit in die einzelnen Absprachen mit Musikern/Künstlern und Co investiert werden.
Andere Aufgaben sind unter anderem: Kartenvorverkauf betreuen, Anfragen weiterleiten oder beantworten, auf die Deadline von Pressemitteilungen/Newsletter verweisen, Flyerverteilung und Werbung allgemein koordinieren, Kosten der Veranstaltung kalkulieren,… usw.

Essentiell ist natürlich auch das Verfassen von zukünftigen Slam-Texten, die ich meist als kreativen Ausgleich zur Organisations-/ und Betreuungsarbeit nutze. Das restliche Viertel meiner Arbeit spielt sich dann auf (den Bühnen von) Events ab- als Moderatorin einer Veranstaltung oder als auftretende Slammerin. Wenn ich auf Tour mit meinen Texten bin, nehme ich meinen Laptop nicht mit- genau für solche Zwecke habe ich die drei wichtigsten Gegenstände für meine Arbeit immer dabei:

– Meinen Terminkalender (ohne den wäre ich wirklich aufgeschmissen!),
– Mein Gedankenbuch (mit vielen Textideen oder Textüberarbeitungen) und natürlich
– Mein Handy, damit ich auch unterwegs schnell auf Anfragen antworten kann und mobil bleibe.

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Wie sieht dein Alltag aus und wie zufrieden bist du mit deinem Job?

Momentan bin ich sehr glücklich mit meiner Arbeit, da sie wahnsinnig vielseitig ist und es keinen geregelten Alltag gibt. Mal muss ich einen Slam-Text zu einem bestimmten Anlass schreiben und knie mich dann voll in das Schreiben rein, mal steht eine Moderation einer Veranstaltung an, wo ich mir noch kurz vorher überlegen muss, wie ich den Abend gestalte. Dann geht es um die Organisation einer Tour oder eines anderen Events und dann wird viel kommunikative Arbeit/Absprachen mit Menschen gefordert. Viele Dinge, wie z.B. Verhandlungen mit Firmen, lerne ich durch das Sammeln von Erfahrungen. An dieser Stelle muss ich auch wieder aufs Herzblut verweisen. Manchmal bemerke ich leichte Züge eines Workaholics an mir- denn komplett abschalten kann man eigentlich selten. Die Arbeit macht so Spaß, dass es mir kaum auffällt, wie oft ich mich damit beschäftige (und nebenbei studiere ich ja auch noch und muss zur Uni gehen/für Prüfungen lernen). Nur an Tagen, an denen dann auf einmal alles auf einmal passieren muss, kann es ganz schön stressig sein, alle Aufgaben zu koordinieren und dabei möglichst nichts vergessen (ein Hoch auf den Terminplaner!). Da kann es dann schon sein, dass ich 9 Stunden lang gearbeitet habe und anschließend in meiner „Freizeit“ nachts, vorm Schlafen gehen, noch einen Text schreibe oder mich um meinen Blog kümmere.

Langfristig gesehen will ich versuchen, meine Freiberuflichkeit weiter auszubauen und mich auf bestimmte Dinge stark zu fokussieren. Und dann, eines Tages… mal sehen. Kann ich vielleicht von meiner Freiberuflichkeit leben.

„What’s your Job, Meritt?“

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Mein Projekt „What’s your Job?“ hat im letzten Jahr begonnen und soll auch dieses Jahr weiter gehen. Ich hab ziemlich viel positives Feedback zu dieser Kategorie und den Interviews bekommen und möchte es so lange fortführen, bis niemand mehr mitmachen möchte! Also, wer Interesse hat, ein wenig über seinen Beruf
zu plaudern, meldet sich einfach bei mir! ;-)

Und da heute der erste Montag im Monat ist, könnt ihr wieder ein super interessantes Interview mit einer tollen Bloggerin lesen! Die liebe Meritt berichtet über ihren Job als Kommunikationsdesignerin .
Meritt, du hast das Wort:

„Wenn mich jemand fragt, was ich eigentlich mache, dann hat sich die Antwort „Irgendwas mit Medien“ herausgearbeitet. Eigentlich sau negativ, abgedroschen und ironisch… aber eigentlich kann man es nicht treffender beschreiben.

Ich bin angehende Kommunikationsdesignerin.
Angehend heißt, ja ich bin noch in der Ausbildung, lebe aber nen Alltag nah am Beruf. Mein Beruf geht in Studium und/oder Ausbildung. Ich habe mich für das „und“ entschieden.
Drei Jahre „Schule“ an der Deutschen Meisterschule für Mode in München und dann zwei Semester an der Uni für den Bachelor. Nach Vier Jahren hab ich somit also den Studienabschluss, genauso schnell wie jeder Student. Vorteil? Für die „Schule“ reicht der Realschulabschluss, so kommt man auch ohne Abi an den Bachelor da man genug Vorkenntnisse besitzt. Ich selbst habe die Fachgebundene Hochschulreife (13 Klasse FOS).

Die Pros einer/meiner Schule:
Ich bin hautnah am Geschehen. Praxisnäher als der Universität, Kontakte knüpfen erwünscht. Eine 40 Stunden Woche, bis 17 Uhr in der Regel, außer Freitag (okay ich geb zu, eine 38 Stunden Woche). Es gibt viel Selbstständigkeit, Eigenverantwortung wird groß geschrieben, reimgeschubst ins Geschehen, Projekte die auch mal langweilig sind, wie es eben später auch der Fall sein kann.
Größtes Plus: wir haben viele viele Realaufträge. Man bekommt die Arbeit mit dem Kunden sofort mit, es fühlt sich schon nach etwas ganz großem an. Und man sieht schnell was für Tücken im allseits beliebten „irgendwas mit Medien“ liegen.

Womit ich arbeite: Fünf Schubladen voll hier von:whats your job_Meritt_Kommunikationsdesignerin_1

Tricky:
Du kannst nicht machen was dir gefällt. Das gibt es ganz ganz selten, wir Designer arbeiten für Kunden und der Spielraum was eigene Ideen angeht recht beschränkt, ihr glaubt gar nicht wie anstrengend es ist zig verschiedene Wünsche umzusetzen (ein sehr gutes Beispiel wäre das Christopher Street Day Plakat für München). Ein kleines Komitee aus fünf Personen möchte nach Möglichkeit dass alle ihre Wünsche auf ein Plakat gequetscht werden. Und bitte ästhetisch. Und bitte auch noch größer. Und bitte mit Bild. Und Bunt. Und in Farbe. Und dabei nicht durchdrehen, ja? Der Beruf des Designers ist keine Romanze. Bei weitem nicht so chillig wie man es sich vorstellt und ganz und gar nicht einfach.

Kundenkontakt, ja, nein, vielleicht:
Also je nachdem wo ihr mal arbeitet ist der Kundenkontakt gigantisch oder eher bescheiden. Als Grafiker bei einer Zeitschrift arbeitest du mit zwei, drei Kollegen zusammen und hast keine Kunden, da du ja für die Zeitschrift arbeitest. In einer Werbeagentur hast du zum anderen schonmal ein größeres Team und wenn du etwas weiter oben mitmischst, auch direkten Kundenkontakt. Dafür aber auch nicht immer ein Wochenende und um 17 Uhr ist ganz sicher noch nicht Schluss.

Aufstiegsmöglichkeiten? Gar nicht bis hoch hinaus.
Wenn ich Grafiker werde etc. dann bleib ich das auch. Vielleicht werd ich mal Teamleiter, aber nur vielleicht, da Zeitschriften meist aus kleinen Teams bestehen. Möchte ich in die Agentur, hangele ich mich hoch… Graphiker, Teamleiter, Art Director, Creative Director… das dauert, das ist nicht einfach und das Leben bleibt hierbei manchmal auf der Strecke. (Achja, Reich wird man übrigens als Graphiker bei Weitem nicht, dass sollte man sich bewusst machen).

Und warum mach ich das Ganze?
Weil ich es liebe. Ich zeichne seit ich denken kann (ungelogen). In der Schule war mehr Zeichnen als lernen, mit dem Alter hat sich das zwar etwas verlaufen, dafür kam die Liebe zur Photographie. Also auf jeden Fall etwas kreatives. Und nachdem ich einen kleinen Fehltritt hatte weil ich dachte ich würde mit meinem Design Wunsch eh arbeitslos werden, hab ich mich getraut. Bin mir aber von Anfang an genau bewusst gewesen (und bin es immer noch) dass damit vermutlich nicht viel zu holen ist. Ich bereue trotzdem nichts. Wirklich nicht.

Ohne geht es leider nicht:
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Während andere sich diese Geräte anschaffen und es als Status Symbol ansehen, habe ich mir angewöhnt mich beim Anblick dieses Monstrums gleich zu rechtfertigen. Denn was macht dieses Ding bei einer Studentin die ständig über Geldsorgen klagt? Hoffentlich diese in Zukunft minimieren. Ohne Arbeitsgerät geht es nunmal leider nicht…

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So sieht das also dann in Benutzung aus. Ich hänge in komischen Klamotten mehr oder weniger die gesamte Zeit vor dem Ding herum. Yeahi. Natürlich arbeitet man vorher oft analog (grade in der Ausbildungsphase), einfach um unterschiedliche Herangehensweisen auszutesten. Aber am Ende landet man dann doch meistens wieder hier.

Und was ist faul an der ganzen Geschichte?
Es ist ein Beruf mit Ecken und Kanten. So ein Team in einer Agentur kann viele, viele Ellenbogen haben, gegen die man gewappnet sein sollte. Das kann einem aber wiederum überall anders auch passieren, also ne Faustformel gibt es dafür denke ich nicht. Man muss sich gegen viele kreative Leute durchsetzen und irgendwann akzeptieren dass es sicher immer jemanden gibt der irgendetwas besser kann als man selber. Das kann frustrieren, kann aber auch bereichern.

Wie wir rumlaufen…
Momentan siehst du uns aus 20 Metern Entfernung an was wir machen. Hüte, Brillen, ausgefallene Frisuren, Dutt, bunte Haare, 70er, 80er, Flohmarkt Klamotten. In einer Festanstellung könnte sich das ändern. Aber einen festen Dress­code gibt es eigentlich nicht.

Was ich nach meinem Abschluss dann mal genau machen möchte?
Vermutlich Grafikerin werden, ja… ich habe ja noch ein wenig Zeit mir darüber Gedanken zu machen in welche der vielen Bereiche ich gehen möchte. Mehr Computer, weniger Kundenkontakt, eher Ausland, eher Agentur, eher Zeitschrift, Team oder doch allein, Selbstständigkeit? Es gibt ziemlich viel zu tun dort draußen… auf jeden Fall irgendetwas mit Medien.

Wenn ihr ein wenig in meinen Alltag schnuppern wollt und um was sich meine Gedanken sonst noch so drehen, dann besucht mich auf meinem Blog.“

Ich hoffe, das Interview hat euch gefallen.
Wenn ihr mehr lesen möchtet, klickt einfach hier vorbei, da könnt ihr alle Interviews noch einmal nachlesen.
Ich wünsche euch einen schönen Montag und einen super Start in die neue Woche!

„What’s your Job, Friederike?“

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Wie ihr ja bereits wisst, gibt es immer am fünften des Monats einen „What’s your job“ – Post.
Wer nicht weiß, was das jetzt soll, der klickt einfach hier und bekommt eine kleine Ahnung wobei es sich bei meiner monatlichen Interviewreihe handelt.

Über das heutige Interview freue ich mich besonders, denn die liebe Friederike von Freiseindesign hat ein wenig über ihren Job als selbstständige Fotografin geplaudert. Ihre Arbeit ist total inspirierend und sie ist eine unheimlich kreative und tolle Person.

Also Friederike, du hast das Wort:

„Ich glaube fest daran, dass es möglich die eigenen Träume zu leben, mit viel Mut, einer gehörigen Portion Abenteuerlust, einen Quäntchen Glück und dem absoluten Bewusstsein sich dafür den Arsch aufreißen zu wollen.

Ihr merkt, mein Weg ist nicht unbedingt ein leichter, aber dafür ein lohnender. Ich arbeite als freiberufliche Künstlerin, bin mein eigener Chef und strenger als jeder Vorstandsvorsitz. Nur wirft mir dafür leider niemand Millionen hinterher. Noch nicht. Ich weiß, was ich kann und was ich können will. Lernen, sich weiter bilden, um die Ecke denken, ohne das geht’s nicht. Künstlerin, Texterin, kreativer Kopf mit Wuschhaaren und wirklich fast immer ein Lachen auf dem Gesicht, das ist FREISEINDESIGN.

Und wer weiß schon, was er will, wenn er noch grün hinter den Ohren ist. Abschlüsse kommen und gehen, wie Liebeskummer und Schokoeis. Worauf es wirklich ankommt ist, sich selbst Zeit zu nehmen, und den Stimmen im Hinterkopf zu lauschen und dann die eigenen Grenzen aus zu loten, sich selbst zu trauen und an sich zu glauben. Der Rest kommt durch harte Arbeit, Herzblut und ein Dauerfeuern an Unterstützung guter Freunde und Familie.

Dabei darf man so gut wie alles ausprobieren, nur eins geht nicht – aufgeben. Wenn du aufgibst, verlierst du dich ein Stück weit selbst und gerätst in Trudeln und Schlingern. Die Kunst ist es, sich ab und an durch Zweifel und Kritik immer wieder in diesen Zustand zu versetzten, sich aber auch gleichzeitig, Münchhausen like am eigenen Schopf zu packen und aus dem Mist wieder heraus zu ziehen. Wenn du es nicht machst, macht es keiner.

Ich liebe Wörter und Bilder. Ganz einfach und simpel. Schon immer und daran konnte auch ein Hochschulstudium und diverse Jobs nichts ändern. Also habe ich angefangen, dass zu tun, was ich am besten kann, kreativ zu sein, morgens, mittags, abends und ganz besonders nachts. Ich bin Fotografin. Ich bin Bloggerin. Ich bin glücklich.

Ihr seht, meine Berufung ist immer bei mir, ob hinterm Schreibpult oder im Studio, im Urlaub, einem Hausbesuch bei Mutti oder beim Anstehen in der Schlange im Supermarkt. Ich höre, fühle und denke in bunten Bildern, schmücke diese mit Worten aus, konzeptioniere und organisiere, arrangiere und gestalte um. Mein Kopf, meine Ideen und natürlich meine niemals endenden TO DO Listen bestimmen die Abläufe meiner Tage, dazu eine Hand voll Fristen und unbedingt zu erledigen Post Its, die meine Wege pflastern. Aufträge, Kundentermine, Shootings, Reisen, Nächte am Schreibtisch und natürlich schillernde Events, Naturerleben und irgendwann endlich wieder Heim kommen und alle Viere von mir strecken. So sieht er aus der Alltag. Wochen scheinen gleich zu verlaufen, aber jeder Tag ist anders, weil ich jeden Tag anders bin. Ich nehme mir Freiheiten und ich schiebe natürlich Unbequemes ab und an auf. Aber was sein muss, muss sein, so ist der Job.

ich sehe nun zurück auf über ein Jahr FREISEINDESIGN und bin stolz auf gelungene Projekte, aufregende Ausstellungen, glücklich über Menschen die mir begegnet sind und strahle euch entgegen.“

Danke an Friederike, dass du dir die Zeit genommen hast, um ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern, ich hoffe, euch hat das „Interview“ wieder gefallen. Wenn ihr selber mitmachen wollt einfach ne Mail an annanikabu[at]gmail.com schreiben und dann bekommt ihr alle Infos zugesendet!

Und hier ist die liebe Friederike übrigens nochmal „in action“:

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Übrigens (wie ihr sicher schon bemerkt habt) ist mein Blog Layout zerschossen und ich hab es einfach noch nicht geschafft es wieder schön zu machen. Bitte lasst euch von dem Drumherum nicht ärgern und konzentriert euch nur auf den Inhalt, denn heute wird es mal wieder interessant! Ich werde mich so schnell wie möglich an das Layout machen und es wieder richtig hübsch machen! ;-)

„What’s your job, Steffi?“

Hallöchen meine Lieben!

Ich bin aus dem Urlaub wieder da und da heute der 5. Juni ist, gibt es gleich mal wieder einen „What’s your job?“ Post.

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Heute ist die liebe Steffi vom Blog Quatre Vies dran und berichtet über ihren Beruf: Buchhalterin in der O2 World

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Ich bin ausgebildete Steuerfachangestellte und arbeite nun als Buchhalterin in der o2 World Berlin. Für den Beruf Steuerfachangestellte war in meinem Ausbildungsunternehmen Abitur notwendig, grundsätzlich reicht jedoch auch ein Realschulabschluss aus. Mein Ausbilder wollte allerdings nur Abiturienten, da die Ausbildung ziemlich anspruchsvoll ist, aber meines Erachtens kann man es auch ohne Abitur schaffen, wenn man will! Als Buchhalter ist es auch möglich quer einzusteigen oder ein Studium zu absolvieren. Hier ist es ziemlich flexibel.

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Als Steuerfachangestellte hätte ich natürlich die Möglichkeit in einem Steuerbüro zu arbeiten, was ich anfangs auch getan habe, allerdings stand für mich schon ziemlich früh fest, dass ich anstatt viele Mandanten zu bearbeiten, lieber eine Firma kennenlernen und für diese arbeiten möchte. Daher kam für mich nur der Beruf „Buchhalter“ in Frage.

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Die meiste Zeit arbeite ich ohne Kundenkontakt, aber dieser kommt natürlich auch zustande, da ich Rechnungen und alles was dazu gehört schreibe.

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Wenn ich morgens zur Arbeit komme, starte ich DEN GEGENSTAND, DEN ICH IMMER IN MEINEM JOB BRAUCHE: Meinen PC. Ich checke zuerst meine E-Mails und überprüfe dann den Zahlungseingang vom Vortag. Danach arbeite ich die Dinge ab, die anstehen. Stelle vor allem verschiedenste Rechnungen, z.B. an Konzertveranstalter. Jeder Tag ist irgendwie anders weil immer unterschiedliche Veranstaltungen stattfinden und diese bearbeitet werden müssen.

Bist du angestellt oder selbstständig? Was gefällt dir ganz besonders an deinem Beruf? Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Ich bin angestellt und fühle mich dennoch hier ziemlich frei und arbeite selbstständig. Das Umfeld ist sehr locker. Ich liebe es hinter die Kulissen bei Veranstaltungen zu schauen und bin immer wieder begeistert darüber wie alles so reibungslos abläuft und die Abteilungen ineinander übergreifen, so dass es dem Gast (so gut wie) nicht auffällt, wie viel Aufwand hinter einer Veranstaltung steckt. Besonders toll finde ich, dass ich sämtliche Events miterleben darf. Da blüht mein Herz auf, da ich leidenschaftlich gern auf Konzerte gehe. Daher fällt mir auch nichts ein, was mir hier nicht gefallen könnte.

Das ist Steffis Arbeitsplatz:

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"What’s your job, Kirsten?"

 

Heute beginnt mein Projekt: „What’s your job?
Den Anfang macht die liebe Kirsten vom „Laufmasche Blog“ – wer ihn noch nicht kennt – sofort hier klicken!!! :-)
Hier könnt ihr noch einmal die organisatorischen Eckpunkte zu dem Projekt nachlesen.
Ich werde nun jeden Monat einen Post dazu veröffentlichen (immer am 5. des Monats).
Wer auch mitmachen möchte, kann sich gerne per Kommentar oder Mail bewerben!

Und nun gehts los mit Kirsten und ihrem Job: „Kauffrau im Einzelhandel“

 

Welchen Schulabschluss benötigt man für deinen Beruf?
Das ist von Branche zu Branche verschieden. Im Lebensmitteleinzelhandel reicht oft ein Hauptschulabschluss. Im Textileinzelhandel wird aber mindestens nach einem guten Realschulabschluss gefragt, Bewerber mit Fachhochschulreife haben aber deutlich bessere Chancen.

 

Muss man eine Ausbildung oder ein Studium machen, um deinen Beruf ausführen zu können?
Man muss eine Ausbildung machen, die in der Regel 3 Jahre dauert.

 

Wieso übst du genau diesen Beruf aus?
Viele können nicht verstehen warum ich gerade diesen Beruf gewählt habe, da die Arbeitszeiten hart sind und die Bezahlung nicht der Wahnsinn ist. Ich habe diesen Beruf aber gewählt, da ich nur so meine Leidenschaft zur Mode und den Umgang mit verschiedenen Menschen unter einem Hut bekomme. Es macht mir Spaß zu beraten und Probleme mit Kunden zu lösen.

 

Bist du viel und oft mit Kunden in Kontakt oder arbeitest du eher zurückgezogen und in Ruhe?
Wenn ich nicht gerade im Lager bin oder etwas Büroarbeit erledige, bin ich ständig im Kontakt zu Kunden. Das kann wirklich nervenaufreibend sein, aber die Freude an der Sache überwiegt eindeutig!

 

Gibt es einen täglichen Ablauf oder ist jeder Tag anders?
Natürlich gibt es einen gewohnten Ablauf: Bei einer Frühschicht sorge ich für Ordnung auf der Verkaufsfläche, räume die Abteilungen um und dann baue ich unsere neue Ware ein. Der Rest des Tages ist je nach Wochentag und der Kundschaft immer etwas anders.

 

Gibt es etwas, das dir an deinem Beruf gar nicht gefällt?
Die Arbeitszeiten. Doch die muss man leider in Kauf nehmen. Allerdings hat es auch positive Seiten, wenn man mal anstatt an einem Samstag an einem Wochentag frei hat. Man schafft dann einfach viel mehr!
Außerdem finde ich es nicht gut, dass der Beruf der Kauffrau im Einzelhandel nicht so angesehen ist. Vor kurzem blieb eine Frau mit ihrem Kind vor mir stehen und sagte: „Wenn du nicht gut in der Schule bist, dann musst du auch Verkäuferin werden, wie die Frau da!“ – Na danke -.-

 

Zu der Frage: „Was ist DER Gegenstand, den du für deinen Beruf unbedingt brauchst?„, kam folgende Antwort:
Ich brauche eigentlich keinen Gegenstand zwingend, aber ich brauche auf jeden Fall starke Nerven! :-P

 

und so sieht Kirsten mit starken Nerven aus ;-)