Schlagwort: Konsumskala

Mein Sommer 2017

und Musterhosen Sommer Outfit

Endlich ist er da – der Sommer. Jedes Jahr aufs Neue fiebere ich darauf hin, endlich wieder kurze Hosen und Röcke, offene Schuhe und Kleider tragen zu können. Jedes Jahr fiebere ich darauf hin, meine helle Haut von der Sonne bräunen zu lassen und jedes Jahr freue ich mich auf diese ganz besonderen Sommergefühle. Der Sommer ist nicht nur eine wunderschöne Jahreszeit in der Mitte des Jahres, sondern sie bringt auch ein besonderes Gefühl von Wärme, Liebe und Freiheit mit sich.

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Wie ihr als aufmerksamer Leser bereits wissen solltet, ist der Herbst meine allerliebste Jahreszeit – ich liebe es einfach, wie sich die Blätter färben, das es Pfützen zum Reinspringen gibt und dass man sich ohne schlechtes Gewissen einfach mit einem guten Buch aufs Sofa verkriechen kann. Aber neben dem kuscheligen und gemütlichen Herbst liebe ich den Sommer einfach. Der Sommer ist so leicht, so beschwingt und er bringt so viel Schönes.

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Meine Sommer To Do Liste

Im Herbst habe ich euch meine „Herbst Most Dos“ geteilt und ihr habt fleißig mitgemacht und letzte Woche hat meine Schwägerin Johanna auf ihrem Blog „Hanni Fuchs“ letztens eine „Sommer to do Liste“ veröffentlicht und die Idee fand ich so toll, dass ich sie jetzt einfach mal übernehme und euch meine absoluten „Must Dos“ für den Sommer verrate:

– alkoholfreie Cocktails selbst machen (wenn sie gut werden, teile ich gern die Rezepte mit euch)
– barfuß laufen (immer und überall)
– meine persönliche „Gute-Laune-Sommer-Playlist“ erstellen
– ganz viel Sonne tanken
– meine eigene Sommer Capsule Wardrobe erstellen
– viel Zeit in der Natur verbringen (aber das ist bei mir ja eh jahreszeitenunabhängig)
– Fahrradtouren durch Braunschweigs Umland machen
– ganz viel Eis essen (ich hab dieses Meloneneis neu für mich entdeckt)

Ganz speziell diesen Sommer 2017:

– Familienurlaub am Gardasee machen
– den letzten Sommer zu zweit genießen
– das Kinderzimmer einrichten + Möbel und Deko bauen und basteln
– täglich dem Babybauch beim Wachsen zusehen
– einen schönen (fairen) Schwangerschaftsbikini finden

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Outfit aus dem Sommer 2016

Lang, lang ist’s her, dass ich euch hier auf dem Blog ein Outfit gezeigt habe. Dieses hier ist aus dem letzten Sommer (wird euch wahrscheinlich an der Frisur aufgefallen sein). Meine Musterhosenliebe kennt ihr ja bereits und weil die Sonne an dem abend so perfekt stand und wunderschönes Fotolicht gab, mussten wir einfach Outfitbilder machen. Mein Mann und ich waren für ein Wochenende in die Autostadt eingeladen und diese Bilder hier sind vor dem phaeno in Wolfsburg entstanden. Ich mag sie aufgrund des Lichtes total und ich finde, man kann auch mal Bilder aus dem letzten Jahr zeigen. Wahrscheinlich folgen in den nächsten Wochen noch mehr Outfits aus 2016, weil ich letzten Sommer ziemlich viel geshootet hab, aber zu faul zum bloggen war…

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Konsumskala

Und wie es sich für meine „bewusst konsumieren“ Outfitbeiträge gehört, möchte ich auch hier die Konsumskala anwenden.
Hier könnt ihr nochmal nachlesen, was es mit der Konsumskala auf sich hat und wie sich die Punkte zusammensetzen. Falls ihr jetzt gar keine Ahnung habt, was ich damit meine, nochmal eine kurze Erklärung:

Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es nicht schwierig ist, bewusst zu konsumieren und Kleidung bewusst zu tragen. Ich lege viel wert darauf, dass Kleidung so lange getragen wird, bis sie „aufgetragen“ ist bzw. sie sonst verkauft oder gespendet, aber niemals einfach entsorgt wird. Außerdem versuche ich so gut es geht auch nur second hand oder fair einzukaufen. In den letzten 2 Jahren habe ich meine Garderobe und auch mein Shoppingverhalten umgestellt und möchte bei jedem Outfit, das ich hier auf dem Blog veröffentliche, die Konsumskala anwenden und damit euch und mir selbst zeigen, wie leicht es ist, bewusst zu konsumieren.

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Kommen wir also zur Konsumskala-Auswertung dieses Outfits:

Pullover (ebenfalls hier zu sehen) – 2016 von Tchibo bekommen: -1
Musterhose hier zu sehen) – 2013 bei H&M gekauft (über 2 Jahre alt): +1
Tasche – 2013 (über 2 Jahre alt) bei Mango gekauft: +1
Schuhe – 2015 (über 2 Jahre alt) bei ernsting’s family gekauft: +1

Konsumskala Wert: +2

Fazit

Von den Teilen, die ich auf den Bildern trage, ist keins second hand oder fair. Da ich die meisten der Kleidungsstücke aber bereits über 2 Jahren besitze und trage, geben sie in der Auswertung trotzdem Pluspunkte. Ihr seht, man muss nicht extrem viel Geld ausgeben oder nur aufgetragene Kleidung von anderen tragen, um bewusst zu konsumieren. Auch das bewusste Tragen und kombinieren von alten Kleidungsstücken gehört dazu und genau das ist es, was ich euch mit der Konsumskala beweisen möchte: bewusst konsumieren ist nicht schwer und tut nicht weh!

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Was sagt ihr zum Thema „bewusst konsumieren“ und zu meiner Konsumskala? Und was steht auf eurer „Summer Must do Liste“? Ich bin sehr gespannt, was ihr im Sommer so geplant habt und freue mich auf eure Kommentare!

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Selbstverwirklichung für Anfänger

+ Faires Outfit

Das Wort „Selbstverwirklichung“ ist ja schon ziemlich abgenutzt und manchmal wird es auch damit gleichgestellt, dass man etwas macht, was andere nicht so machen. Das ist meiner Meinung nach nicht die eigentliche Aussage des Wortes. Ich möchte euch heute ein wenig von meiner positiven Energie und meiner guten Laune mit auf den Weg geben und euch motivieren, euch selbst zu verwirklichen!

Selbstverwirklichung heißt für den einen „Job kündigen“ für andere „viel verreisen“ oder „ehrenamtlich tätig sein“ – jeder verwirklicht sich anders und das ist super so! Jeder hat andere Ansprüche, Träume und Ziele. Jeder kann, darf und soll für sich selbst klarstellen, was sie ausmacht und wodurch er/sie glücklich wird. Es ist überhaupt nicht wichtig, was andere darüber denken oder ob der Partner, die Eltern oder Freunde das ggf. doof finden – die Hauptsache ist doch, dass man selbst damit glücklich ist – darum heißt es ja auch „Selbst“verwirklichung! Niemand anders kann dir dabei helfen, herauszufinden, wodurch du dich vollständig fühlst und niemand kann es besser wissen als du selbst!

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Wenn du dich in irgendeiner Art und Weise „unvollständig“ fühlst, denke darüber nach, woran das liegen könnte. Gefällt dir dein Job nicht? Was genau stört dich daran? Sind die Kollegen doof, hast du zu wenige Aufgaben oder zu viel Stress? Kommst du mit dem Chef nicht klar oder passt es dir einfach nicht, dass du morgens früh aufstehen musst? Mache dir bewusst, ob eine Kündigung dein Problem aufheben würde und sei dir bewusst, dass du danach trotzdem wieder einen Job finden musst, der dich vervollständigen kann.

Oder liegt es daran, dass du lieber „etwas Eigenes“ machen möchtest? Möchtest du dein eigener Chef sein? Hast du eine tolle Idee? Hast du die möglichen finanziellen Mittel? Wenn nicht, dann überlege dir etwas, was es vielleicht noch nicht gibt, oder etwas, was du gut kannst und womit du dich selbstständig machen könntest. Schreibe einen Businessplan, erkundige dich bei Banken oder Ämtern nach Unterstützungen und wenn du von deiner Idee überzeugt bist, dann nichts wie los! Falls es dann doch nicht klappen sollte, dann kannst du dir wenigstens nicht später vorhalten, dass du es nicht versucht hast.

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Fehlt dir das Reisen, das Entdecken und das Erleben von Abenteuern? Fühlst du dich eingeschränkt? Woran liegt das? An den wenigen Urlaubstagen? An den teuren Angeboten? Daran, dass du keinen Mitreiser hast? Denk darüber nach, mal alleine zu verreisen (es ist super!) oder vernetze dich mit anderen Reiseliebhabern (es gibt Gruppen bei Facebook) und plant gemeinsam einen Ausflug – so lernst du neue Menschen und Orte gleichzeitig kennen.

Was ich eigentlich damit sagen wollte und euch als Tipp mitgeben wollte: Wenn ihr euch und eure aktuelle Situation irgendwie doof findet, ihr euch unkomplett und/oder unausgefüllt fühlt, dann denkt erst einmal darüber nach, woran das liegen könnte. Findet die Quelle dieses doofen Gefühls und wenn ihr die gefunden habt, dann könnt ihr mit dem ersten Schritt in Richtung „Selbstverwirklichung“ beginnen! Viel Erfolg dabei!

Für mich persönlich heißt Selbstverwirklichung übrigens auch, einen tollen Job haben und immer ich selbst zu bleiben. Wie ihr auf den Fotos seht (und eigentlich auch wissen solltet, wenn ihr schon länger mitlest), liebe ich es zu schaukeln. Ich erhalte also das Kind in mir und ich hoffe sehr, dass das niemals aufhören wird. Mir ist es nicht peinlich, wenn ich als Erwachsene auf der Schaukel gesehen werde – ich genieße mein Leben und lasse mich dabei von dooofen Blicken nicht abhalten, ich zu sein! Ich wünsche mich für jeden von euch, dass ich euch auch uneingeschränkt traut, ihr selbst zu sein und euch für nichts und niemanden verstellt!

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Wie ein kleines Kind im Spielzeugparadies
Das Zauberwort heißt Machen!
Vom Lachen, schaukeln und barfuss laufen

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Am Ende noch ein paar Worte zum Outfit und natürlich auch zur Konsumskala:

Das absolute Highlight dieses Outfits ist mein neuer Rucksack, den ich zum Geburtstag bekommen habe. Er begleitet mich seitdem zur Schule, zum Sport und auf meinen Reisen, denn er hat einfach die perfekte Größe, ist total hüsch und außerdem ist er auch noch fair! Ebenso fair ist mein neues Shirt von Evermind, welches ich mir auf der Innatex aussuchen durfte. Ihr seht, mein Kleiderschrank wird von Monat zu Monat fairer und einziehen dürfen ab jetzt wirklich nur noch faire oder second-hand Teile!

Und für alle, die keinen Plan haben, was ich mit Konsumskala meine, die dürfen gern mal hier vorbeischauen und nachlesen, was ich mir da schon wieder ausgedacht habe.

Trenchcoat (ebenfalls hier zu sehen) von Zara (gekauft 2015 – über 2 Jahre her): +1
Shirt von Evermind (fair Fashion): +1
Jeans (ebenfalls hier zu sehen) von and other stories (2015 bekommen – über 2 Jahre her): +1
Chucks (ebenfalls hier und hier zu sehen) (vor über 5 Jahren second hand gekauft): +2
Rucksack von Melawear (fair Fashion): +1
Schlauchschal (ebenfalls in diesem Outfit zu sehen) von Orsay (vor über 2 Jahren bekommen): +1

Konsumskalawert: +7

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Und wieder zeigt sich, dass nicht alles unbedingt fair gekauft werden muss, auch second hand oder Kleidung, die man so lange trägt, bis sie „aufgetragen“ sind, sind in einer gewissen Weise nachhaltig und fair!

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem kleinen Ausflug in die Welt der Selbstverwirklichung inspirieren und euch motivieren, gut gelaunt in den Tag zu starten!

Wie gefällt euch mein Outfit? Und was sagt ihr zum Thema „Selbstverwirklichung“?