Landidyll Hotel Birkenhof

– macht seinem Namen alle Ehre

Landidyll ist ein Zusammenschluss mehrerer inhabergeführter Hotels in Deutschland. Dieser Zusammenschluss besteht bereits seit über 30 Jahren und derzeit gehören ca. 30 Hotels dazu. Darunter auch der Birkenhof im Hunsrück, die Halfenstube an der Mosel und die Klostermühle in der Pfalz, welche ich alle drei im Rahmen einer Pressereise besuchen durfte. Jedes der Landydill Hotels hat seinen besonderen Charme, einen direkten Bezug zur Natur und beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, was ja perfekt zu meiner Kategorie „bewusst reisen“ passt!

Heute möchte ich euch mitnehmen auf meine Reise in den Hunsrück ins Landidyll Hotel Birkenhof. Euch berichten, was ich hier erlebt habe und euch ein wenig mit „hinter die Kulissen“ des Hauses und der Geschichte nehmen. Wir hatten nämlich das Glück, die gesamte Inhaberfamilie des Birkenhofes kennenzulernen und auch ein paar Geschichten „aus dem Nähkästchen“ lauschen zu können. Macht euch gefasst auf Rind (sowohl auf dem Feld, als auch auf dem Teller – ja sorry, das ist etwas makaber, aber besser so, als wenn man nicht weiß, wo das Fleisch auf dem Teller eigentlich herkommt…), ein volles und tolles Programm und wunderschöne Bilder der hunsrücker Natur.

Am Freitagnachmittag kam ich nach einiger Verspätung am Bahnhof in Mainz an und wurde dort gemeinsam mit Silvia von Filinebloggt und Romy von Snoopsmaus von der lieben Leonie der „Feuer und Flamme PR“ Agentur abgeholt.

Berg rauf, Berg runter, entlang an der sattgrünen Weide, quer durch den Hunsrück und dann irgendwann links – da (oder so ähnlich) liegt das Landidyll Hotel Birkenhof mitten in der ruhigen Natur komplett umgeben von Wiesen und Wäldern. Wie also im Titel bereits erwähnt, macht das Landidyll Hotel Birkenhof seinem Namen alle Ehre, denn das Hotel liegt wirklich wunderschön ländlich und idyllisch inmitten der ruhigen Natur!

Da wir alle etwas Verspätung hatten und das Programm ziemlich dicht war, ging es nach dem Einchecken direkt los mit dem ersten Programmpunkt:

Begrüßung an der Rinderweide

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns ganz kurz frisch gemacht hatten, hieß es Regenjacke und regendichte Schuhe anziehen und raus zur Rinderweide. Denn dort wurden wir von Klaus und Christian Dietrich (Vater und Sohn der Inhaberfamilie des Hotel Birkenhofs) mit leckerem Fingerfood und Begrüßungsdrinks in Empfang genommen. Hier ist mir mal wieder positiv aufgefallen, dass es super leckere Alternativen zu alkohlischen Getränken gibt – wir haben nämlich einen super leckeren und erfrischenden alkoholfreien Aperitif bekommen. Die Inhaberfamilie stellte sich kurz vor und wir durften dann die Rinder füttern – für mich als absolutes Dorfkind ein absolutes Highlight! ;-)

Bevor es für uns dann weiter zum Abendessen ging, durften wir noch den hoteleigenen Koiteich begutachten und ein wenig im Gemüsegarten stöbern. Ich finde es immer super toll, wenn Hotels ihre eigenen Kräuter und Gemüse anpflanzen, um diese in der Küche zu verarbeiten. So weiß man direkt wo alles herkommt, wie es gepflegt wurde und kann selbst alles kontrollieren und züchten. Hach, am Liebsten hätt ich selbst auch nen großen Garten, in dem ich alles selbst anpflanzen kann.

Experimentierfreudig beim Essen

Das Abendessen war, wie nicht anders zu erwarten, wirklich super! Ich muss ja sagen, ich ess auch gern mal ganz einfache Hausmannskost oder auch mal FastFood, aber wenn man manchmal das Glück hat, solch gehobene Küche besuchen zu dürfen, dann genieß ich das auch jedes Mal aufs Neue. Meistens gibt es auf Pressereisen Menüs, die man natürlich auch noch individuell umstellen kann/könnte, aber ich probiere eigentlich alles, was angeboten wird. So kommt es auch vor, dass ich Dinge esse, die ich mir niemals selbst bestellt hätte und von denen ich dann ganz besonders überrascht bin, weil sie so viel besser schmecken, als ich es vielleicht erwartet hatte. Daher kann ich euch nur empfehlen, falls ihr mal in den Geschmack kommen solltet, in einer wirklich guten Küche bzw. Restaurant essen gehen zu können, bestellt nicht das, was ihr bereits kennt oder eh immer wieder bestellt, sondern probiert euch mal etwas aus und lasst euch überraschen!

Qualität und Regionalität

Oben hatte ich ja bereits erwähnt, dass die Landidyll Hotels alle ein großes Interesse am Thema Nachhaltigkeit haben bzw. versuchen, so gut es geht nachhaltig zu handeln. Im Bereich Essen ist es der Familie Dietrich daher unheimlich wichtig auf Qualität und Regionalität zu setzen und genau das schmeckt man auch! Ob das Rind beim Abendessen oder die Milch beim Frühstück, alles stammt aus der Region oder sogar aus eigener Zucht – das ist für mich eindeutig ein riesen Pluspunkt und ich finde es einfach toll, wenn Hotels bzw. deren Inhaber Wert auf Regionalität legen und die regionalen Kleinunternehmen unterstützen!

Sympathische Inhaberfamilie

Wir hatten einen wirklich schönen, leckeren, spaßigen und interessanten abend und haben diesen ganz gemütlich mit tollen Gesprächen ausklingen lassen. Die Hotelinhaber Klaus (Vater) und Christian (Sohn) saßen dabei den ganzen abend mit uns am Tisch und haben die ein oder andere Anekdote erzählt. Hier muss ich leider zugeben, war ich nicht die beste Bloggerin, denn ich habe mir die Anekdoten nicht aufgeschrieben und ihr wisst ja: „Schwangerschaftsdemenz“, sorry… Ich weiß nur noch, dass ich die beiden super sympathisch fand und dass beide wirklich offen und ehrlich mit uns über alles „hinter den Kulissen“ eines inhabergeführten Hotels gequatscht und alle Fragen beantwortet haben. Falls ihr aber irgendetwas bestimmtes zum Landidyll Hotel Birkenhof wissen möchtet, dann kann ich das ganz sicher für euch in Erfahrung bringen!

Segway vs. Pferdekutsche

Am nächsten Tag besuchten wir das Landidyll Hotel Halfenstube und machten eine Weinbergwanderung (dazu erzähl ich euch aber in einem weiteren Blogartikel mehr). Den nachmittag verbrachten wir wieder im Birkenhof bzw. rund um den Birkenhof. Als Programm war eine Segwaytour mit Pause am hoteleigenen Teich mitten im angrenzenden Klosterwald geplant und da es mit den Segways über Stock und Stein ging und dies für mich (damals im 6. Monat) doch etwas zu holprig gewesen wäre, haben sich die Veranstalter nicht lumpen lassen und für mich eine Pferdekutsche bestellt. Ich muss ehrlich sagen, als ich hörte, ich dürfte an der Segwaytour nicht teilnehmen, war ich ein bisschen enttäuscht, als ich dann aber den Zweispänner mit wunderhübschen Friesen vor der Tür stehen sah, wurde ich kurz emotional (Hormone und so). Wer mir schon etwas länger folgt, weiß, dass ich früher selbst 10 Jahre geritten bin und dies war nach ca. 6 Jahren wieder der erste direkte Kontakt zu Pferden. Ansonsten lauf ich nur manchmal mit meinem kleinen Neffen an der Weide vorbei und wir winken mal dem kleinen Shetlandpony – aber das hier war so ein richtiges „Hach, ich will wieder reiten und vermisse Pferde total“-Erlebnis.

Ich genoss es unheimlich, auf der Kutsche zu sitzen, mir den Wind um die Nase pusten zu lassen und mich mit dem Kutscher unterhalten zu können. Außerdem hatte ich von dort oben einen wunderbaren Blick über die hunsrücker Natur und da ich mich nicht aufs Segwayfahren konzentrieren musste, hatte ich auch beide Hände frei zum fotografieren:

Mitten im Wald machten wir Pause am hoteleigenen Teich mit kleiner Hütte, wo ein „kleines“ Fingerfood-Buffet, bestehend aus Salaten, Antipasti und leckeren Säften aus der Region auf uns wartete – ihr seht schon, wir sind während unserer Reise nicht verhungert, haha! Dort konnten wir uns etwas aufwärmen, denn es war durch den Wind ganz schön kalt geworden und uns natürlich, wie es sich gehört, die Bäuche vollschlagen – das Essen war aber auch einfach zu lecker um es nicht zu essen und ich musste alles probieren, auch obwohl ich schon satt war.

Wir traten vor dem Einbruch der Dunkelheit die Rückfahrt zum Hotel an und trafen uns dann wieder zu einem super leckeren Abendessen im Hotelrestaurant. Wieder war es ein sehr geselliger Abend mit ausgezeichnetem Essen und interessanten Gesprächen, den wir nur aufgrund von Müdigkeit beenden mussten. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es für uns dann weiter in das Landidyll Hotel Klostermühle, in dem wir die folgenden 2 Tage verbringen wollten (aber dazu mehr in einem weiteren Beitrag).

Landidyll Philosophie

Falls ihr euch für die Landidyll Hotels und deren Philosophie interessiert, kann ich euch auch empfehlen, mal auf dieser Seite vorbei zu schauen. Da bekommt ihr einen Überblick, welche Hotels alle dazu gehören und was überhaupt die Voraussetzungen sind, ein Landidyll Hotel zu werden.

Transparenz

Da es sich hierbei um eine Pressereise handelt, wurde ich während des Aufenthaltes voll verpflegt und auch die Kosten für Anfahrt und Unterkunft wurden komplett übernommen. Ich habe für die Erstellung dieses Artikels keine Vergütung bekommen und auch die Tatsache, dass ich eingeladen wurde, spielt in meiner Meinung zu den Landidyll Hotels keine Rolle. Ich habe mich wirklich sehr wohl und von Anfang an „angekommen“ gefühlt und kann wirklich nur empfehlen, mal ein Landidyll Hotel zu besuchen, wenn man gern Urlaub in Deutschland macht und inhabergeführte Hotels unterstützen möchte.

Vielen Dank an Feuer und Flamme PR und an die Landidyll Hotels für die Einladung und den Einblick hinter die Kulissen.

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