Schlagwort: Reisegedanken

Reisegedanken analog festhalten + Gewinnspiel

„Da standen wir also, an diesem Felsen, den Abgrund direkt vor unseren Füßen und das wilde Meer unter uns. Am vormittag waren wir noch an den Cliffs of Moher und ich war so enttäuscht. Alles war abgezäunt, alles war voll mit Touristen und es war irgendwie alles so unecht… Hier ist alles viel natürlicher, echter, unberührter und wir sind allein. Nur du und ich. Die Sonne geht über dem Meer unter und wir setzen uns hin und genießen die Zweisamkeit, die Ruhe und die unbeschreiblich schöne Natur. Ich bin unheimlich dankbar hier sein zu dürfen und das erleben zu dürfen. Fotos habe ich schon einige gemacht, um dieses Gefühl auch mit nach Hause nehmen zu können und jetzt folgen die Worte, die meine Gedanken und Gefühle schwarz auf weiß aufs Papier bringen…“

Irland_Reistagebuch_Irland Reise_Roadtrip_Felsen_Küste_Wildes Meer

Reisen und Schreiben – zwei meiner absoluten Leidenschaften! Bereits seit der 11. Klasse schreibe ich fleißig Reisetagebuch und sammle Inspirationen, Gedanken und Erinnerungen in verschiedensten Büchern, die mich auf meinen Reisen begleiten. Immer wieder blättere ich nach den Reisen in den Büchern und erfreue mich an manch kurioser Geschichte oder erinnere mich an lustige Situationen, an die ich mich ohne das Reisetagebuch sicher nicht mehr erinnert hätte.

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„Wir schlenderten durch den süßen kleinen Ort, entlang des Hafens. Da wir an Tag 5 noch nicht einmal in einem typischen irischen Pub waren, war es doch irgendwie Schicksal, dass wir genau an diesem schönen abend an einem Pub vorbeiliefen. Wir sahen uns an und sofort war klar, dass wir dort ein Bierchen schlürfen müssten. Wir saßen also an der Theke, schlürften gemütlich unser Bierchen und lauschten der Gesangseinlage eines Junggesellenabschiedes. Die Männer hatten unheimlich viel Spaß, spielten Gitarre und sangen dazu und auf einmal quatschte uns einer an…“

Irland Roadtrip

Letztes Jahr im Herbst war ich ja gemeinsam mit meinem Mann auf einem Roadtrip durch Irland unterwegs und habe auch da einige Bilder gemacht, Erinnerungen festgehalten und lustige Geschichten aufgeschrieben, damit ich sie niemals vergessen werde. Diese habe ich erst einmal auf blanko Blätter notiert und jetzt nach und nach in mein „Journey Book“ – Irland übertragen. Leider hatte ich das Journeybook noch nicht vor bzw. während unserer Reise, aber allein das Nachtragen meiner Geschichten hat Spaß gemacht. Außerdem ist es eine super schöne Erinnerung, alles in einem schön gestalteten Buch zusammengefasst zu haben. Das Journey Book ist nämlich nicht nur ein blanko Buch mit leeren Seiten, wie ich es sonst immer genutzt hatte, sondern es bezieht sich immer auf das jeweilige Land und es gibt kleine Aufgaben und auch lustige Fakten zum Land im Buch zu lesen.

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Gewinnspiel

Warum ich euch das jetzt alles erzähle? Ich selbst hatte unheimlich viel Spaß, das Journey Book zu füllen und ich kann mir vorstellen, dass ihr daran auch Spaß haben würdet. Daher verlose ich 3 Exemplare (die ihr euch selbst aussuchen könnt – neben Irland gibt es nämlich auch noch Reisetagebücher für andere Länder) und passend dazu jeweils einen schwarzen Lamy Kugelschreiber zum Befüllen des Reisetagebuchs. Na, das ist doch was für euch Reiseliebhaber, oder?

Was ihr dafür tun müsst, um am Gewinnspiel teilzunehmen? Hinterlasst mir bitte einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem ihr mir sagt, welches Journeybook ihr gern gewinnen möchtet (dafür müsst ihr euch vorher mal auf der Seite umsehen und schauen, welche es denn gibt) und welche Reise bei euch als nächstes geplant ist. Das Ganze bitte mit Angabe einer gültigen Mailadresse und bis zum 26.08.2017 23:59 Uhr. Mitmachen könnt ihr, wenn ihr aus Deutschland oder Österreich kommt und über 18 Jahre alt seid.

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Transparenz

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Journeybook und Lamy entstanden. Das heißt, die Produkte, die ihr auf den Bildern seht, wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt – außerdem die Produkte, die ich an euch verlosen darf. Für die Veröffentlichung des Beitrags und entsprechende Verlinkung bekomme ich außerdem eine Vergütung. Natürlich spielt das keine Rolle bzw. hat keine Auswirkung auf meine Meinung bezüglich der Produkte. Ich nehme ausschließlich Kooperationen an, welche ich persönlich vertreten kann und deren Produkte ich mir auch ohne Zusammenarbeit kaufen würde.

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Reisegedanken zu meiner Reise nach Sprögnitz

Ich komme gerade zurück aus dem schönen Östereich und hab mir überlegt, dass ich ab jetzt von meinen Bloggerreisen oder Events immer direkt danach einen kurzen: „Aufgeschnapptes, Interessantes und Kurioses – Beitrag“ auf dem Blog veröffentlichen möchte. Dieser kann gern mit Ironie verstanden werden und der hat mit dem Inhalt der Bloggerreise nicht immer viel zu tun, es sind einfach Sachen, die mir aufgefallen sind, die lustig sind und die ich gern mit euch teilen möchte. Das Ganze liste ich einfach stichpunktartig auf und hoffe, dass die Infos für euch auch ein wenig lustig und interessant sind. Diese hier (die ich liebevoll „Reisegedanken“ nenne), enthalten einfach nur meine wirren Gedanken, kuriose Gechichten und kurze, knackige Statements zu meinen letzten Reisen oder Orten, die ich besucht habe – ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß an diesen Beiträgen, wie ich…

Und zwar war ich von Sonntag bis Mittwoch in Sprögnitz (wie ihr sicher auf Snapchat oder Instagram schon gesehen habt) auf einer Bloggerreise von Sonnentor – die richtigen Beiträge folgen dann in ein paar Wochen (oder Monaten), nachdem ich die Reiseberichte aus Bad Boll, Usedom, dem Schlösserland Sachsen usw. veröffentlicht hab.

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So, jetzt geht es aber los mit den lustigen, ironischen (und manchmal etwas überspitzten) Infos über meine 3 Tage in Sprögnitz:

  • hier fahren alle super schnell und auch wenn jemand (in dem Fall wir) auf der Straße läuft, wird nicht der Fuß vom Gas genommen
  • sogar für einen Weg von ca. 200 Meter wird das Auto angeschmissen, anstatt zu laufen – das ist uns mehr als einmal passiert und aufgefallen (so gar nicht nachhaltig!)
  • der Sonnentor Gründer und Chef trägt jeden Tag die gleiche Lederhose
  • in jedem Garten stehen kitschige Figuren und Gartenzwerge rum
  • in unserer Unterkunft standen wirklich kuriose Gegenstände (zum Beispiel eine Hexenfigur, die auf dem Klo sitzt oder ein Bild von einem Poker spielenden Affen – ich ärgere mich gerade, dass ich davon keine Bilder gemacht hab)
  • eine der Sonnentor Bäuerinnen heißt „Bauer“ mit Nachnamen
  • wir waren eine gemischte, aber trotzdem sehr homogene Bloggergruppe und mir waren alle anderen von Anfang an sehr sympatisch
  • es wird (gefühlt) einen Kinofilm unserer Reise geben, da der Mann einer Bloggerin dabei war und er mindestens 6 Stunden Filmmaterial haben muss, so viel, wie er gefilmt hat
  • ich werde ab jetzt viel mehr Teesorten probieren und muss meinem Mann beichten, dass mir Sonnentortee besser schmeckt, als Ostfriesentee
  • Bauern verstehen unter „veganem“ Mittagessen eine Gulaschsuppe mit Frankfurtern
  • der Sonnentor Chef kennt fast jeden seiner Mitarbeiter mit Vornamen
  • ich kann mit Kühen kommunizieren und habe sie gestreichelt
  • meine neue Lieblingskräutersorte ist die Schokominze
  • ich vermisse das Leben auf dem Land mit Tieren und träume schon jetzt von unserem Bauernhof, den wir später hoffentlich haben werden
  • wenn Östereicher miteinander reden, verstehe ich höchstens jedes dritte Wort und hab dann keine Ahnung, worum es geht
  • die Themen „Demeter“ und „Permakultur“ sind unheimlich spannend und ich werde mich in Zukunft mehr damit beschäftigen
  • fast alle Sonnentor Produktverpackungen sind kompostierbar
  • der Umgang der Mitarbeiter untereinander war sehr familiär und freundlich
  • während der Reise habe ich entschieden, dass ich erstmal nicht wieder in einem großen Konzern arbeiten möchte und freue mich auf den Weg, den das Schicksal für mich bereit hält
  • das Essen am ersten Tag war vegan, aber „trotzdem“ lecker (das ist ein Insider, haha)
  • ich fühle mich nach diesen 3 Tagen total entspannt, freue mich aber auch auf meinen Mann, meine Herzstadt und den Rest meiner Familie (ganz besonders auf meinen kleinen Neffen)

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So, das waren meine ersten Gedanken zu den letzten 3 Tagen. Ich habe mich bei Sonnentor und auch im Biohof Steininger sehr wohl gefühlt und ich freue mich, dass ich wieder so viele inspirierende und tolle Menschen kennenlernen durfte.