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Blumenkohl Möhrchen Happen mit Curry-Joghurt Dip

Wie bereits angekündigt, wird es ab jetzt auch immer mal wieder saisonale Rezepte geben und am Liebsten greife ich dafür natürlich auch auf regionale Produkte zurück – so auch dieses Mal. Ich lasse mich schon seit Jahren immer wieder durch Pinterest inspirieren und habe da die ein oder andere „bewusst genießen – Pinnwand„, auf der ich von Apfelkuchen über Melonendrink bis hin zu Zuchhiniauflauf alles pinne, um später ggf. darauf zurück zu greifen. Ich hab mir da also ein „kleines“ Online-Rezeptebuch angelegt und dieses Mal habe ich mich durch diesen Pin von Marsha vom Blog „Eine Prise lecker“ inspirieren lassen.

Rezept für Blumenkohl Möhrchen Happen

Ihre Blumenkohl Mozzarella Bällchen habe ich ein wenig abgewandelt, etwas hinzugefügt und dann auch noch eine leckere Curry-Joghurt Soße dazu gemacht. Wer es also gesund, super lecker und ein bisschen scharf mag, der sollte jetzt unbedingt weiter lesen!

Für die Blumenkohl Möhrchen Happen benötigt ihr:

1 Kopf Blumenkohl
3 große Möhrchen
60 g geriebenen Mozzarella
3 Esslöffel Paniermehl
3 Esslöffel gebratene Zwiebeln
1 Ei
Gewürze

Zubereitung der Blumenkohl Möhrchen Happen

– Blumenkohl und Möhrchen klein schneiden und im Standmixer kleinhexeln, sodass kleine „Splitter“ entsehen

– Zwiebeln klein schneiden und in der Pfanne braten, bis sie schön braun sind

– Blumenkohl, Möhrchen und Zwiebeln verrüren, dann Paniermehl und das Ei mit einrühren

– Gewürze dazu geben: wir haben eine Kräutermischung von Sonnentor, Salz und Pfeffer genommen, aber da kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen

– zum Schluss den Mozzarella ebenfalls mit einrühren

– kleine Happen oder Bälle aus dem Gemisch formen und sie auf ein Backblech oder in eine Auflaufform legen

– das Ganze dann bei 180-200 Grad ca. 20-30 Minuten in den Ofen (ich mach dad immer nach Gefühl und schaue immer mal, wie es aussieht)

Für den Curry-Joghurt Dip benötigt ihr:

Naturjoghurt
Currypaste
Gewürze
Minze

Seitdem wir frische Minze haben, denke ich immer als erstes darüber nach, wozu Minze passen könnte. Und da mir nach „scharf“ war, habe ich eine Curry-Minz Soße kreiert. Ich kann euch hier aber ehrlich gesagt kein richtiges Rezept an die Hand geben, weil ich Soßen und Dips immer „frei Schnauze“ und nach Gefühl mache. Aber die Mischung aus Curry und Minze ist echt empfehlenswert! Ansonsten könnt ich mir auch nen Kräuter-Quark Dip zu den Blumenkohl Möhrchen Happen vorstellen.

Also, ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren, mal etwas Neues auszuprobieren. Habt ihr schonmal solche Happen bzw. Bällchen gemacht? Und falls ihr meine nachmachen solltet, gebt mir gern ein Feedback, ich bin sehr gespannt!

Brennerei Simon’s – Interview

+ Adventskalender Gewinnspiel

Ich schaue total gern „hinter die Kulissen“ und möchte euch hier und heute mitnehmen hinter die Kulissen eines Familienunternehmens, nämlich der „Brennerei Simon’s„. Eine Brennerei, die seit über 200 Jahren besteht und sich im Süden Deutschlands befindet. Ich habe ein Interview mit Severin, dem Brenner, Winzer und Chef der Brennerei geführt und dabei ein paar interessante Informationen für euch mitgebracht:

Wie lange besteht euer Familienunternehmen bereits und in wievielter Generation ist es nun?

Der Hof ist seit 1707 in Familienbesitz. Die Brennerei wurde 1879 von meinem UrUr-Großvater gegründet. Ich destilliere also in 5. Generation

Du bist selbst Winzer und Brenner – was genau sind deine Aufgaben? Erstellst du als „Chef“ überhaupt noch selbst die Produkte oder bist du eher für das Marketing und die Organisation im Hintergrund zuständig?

Wir sind eine ganz kleine Manufaktur. 1/4 Mitarbeiter, meine Frau und ich. Das bedeutet vom Brennmeister bis zum Hausmeister mache ich alles. Mein Schwerpunkt liegt aber tatsächlich in der Produktion und in der Hexenküche oder wie auch immer man die Arbeit nennen mag wenn wir uns Gedanken um ein neues Destillat machen.

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Wie viele Mitarbeiter sind bei euch beschäftigt?

Aktuell 1 Mann, Arbeit wäre aber für 3… doch das können wir uns noch nicht leisten.

Habt ihr auch Shops, die ihr beliefert oder werden die Produkte nur von euch direkt an den Endkunden per Onlineshop geliefert?

Wir haben selbst noch gar keinen Onlineshop. Wir möchten ganz bewußt mit dem Fachhandel bzw. Feinkostläden zusammenarbeiten. Ob wir das Konzept ohne eigenen Onlineshop allerdings aufrechterhalten können ist gerade eher kritisch zu sehen. Es läuft gerade bei Spirituosen unheimlich viel Online.

Wie viele verschiedene Produkte habt ihr im Sortiment?

Das schwankt tatsächlich ein bisschen (auch Jahreszeitenbedingt) aber wir liegen so zwischen 20-30 verschiedenen Destillaten.

Gibt es im Sommer andere Produkte, als im Winter?

Es gibt tatsächlich ein paar Liköre die wir nur in der Saison machen können. Wenn die getrunken sind gibt es erst im nächsten Jahr wieder Nachschub.

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Habt ihr ein Standardsortiment oder schaut ihr jedes Jahr wieder, was geerntet wird und entwickelt daraus neue Produkte?

Beides, es gibt ein Standartsortiment und wir sind parallel immer auf der Suche nach spannenden Rohstoffen für Neues oder auch Einmaliges.

Ich habe gelesen, dass ihr die Fässer aus dem Holz des anliegenden Waldes herstellt. Hat das Kostengründe oder wolltet ihr damit Regionalität stärken?

Kostengründe hat das ganz sicher keine, die kosten nämlich leicht das doppelte ;) Es geht wirklich um das Manufakturkonzept und die Alleinstellung mit den Zutaten aus der direkten Region.

Ich finde es klasse, dass ihr selbst anbaut! Wo baut ihr die Früchte/Korn für eure Wiskeys, Wodkas usw. an?

Die Streuobstwiesen liegen direkt um den Hof, die Felder für das Getreide sind auch noch in Steinwurfweite und das Holz zum Heizen der Destillen und für die Fässer wächst im eigenen Wald der den Hof umschließt. Es ist also wirklich alles von hier!

Wird die Ernte und die Pflege für die Felder von euch selbst übernommen oder wird das „outgesourced“?

Das mache ich selbst. Wir bauen zum Teil so rare und spezielle Getreidesorten an, die passen gar nicht in das „Konzept“ eines normalen Landwirts. (z.B. das Urkorn Emmer)

Kannst du im Allgemeinen etwas zu eurer Einstellung zum Thema Regionalität und Naturschutz sagen?

Wir arbeiten mit gesundem Menschenverstand, nach unserer Ansicht gibt es keine unbiologische Landwirtschaft. Es ist doch unser Boden von dem wir leben und den wir gern in mindestens dem gleichen Zustand an die nächste Generation weitergeben wollen. Wenn wir da etwas „kaputt“ machen schaden wir doch nur uns selbst oder unseren Kindern.

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Vielen Dank an Severin für das aufschlussreiche Interview. Und jetzt kommen wir noch zum absoluten Highlight dieses Posts (ihr habt es sicher schon im Titel gelesen) – es gibt noch ein Gewinnspiel! Ich nehme nämlich mit diesem Post am Blogger Adventskalender von C&B with Andrea teil und möchte einen meiner lieben Leser glücklich machen! ;-)

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Zu gewinnen gibt es einen leckeren Rum aus der Brennerei Simons mit einem passenden Glas in einem Gesamtwert von ca. 50,00 €.
Da es sich hierbei um Alkohol handelt, ist das Gewinnspiel nur an Personen über 18 Jahren gerichtet, versendet wird innerhalb Deutschlands und Österreichs. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist: Erzählt mir in den Kommentaren, wie ihr Rum gern trinkt – in Cocktail, pur oder kennt ihr noch eine andere besondere Mischung, die ihr unbedingt mit uns teilen möchtet? Ich bin sehr gespannt! Das Gewinnspiel ist bereits beendet und gewonnen hat Julia K. – eine Mail ist bereits unterwegs zu dir!

Gestern gab es bei Sarah von Alles und Anderes etwas Leckeres zu gewinnen und morgen geht es dann bei Seija von Hey there Daisy – schaut unbedingt mal bei den anderen vorbei und versucht da auch euer Glück!