Kategorie: Rezepte

Rezept – Karottenküchlein

Saisonale Rezepte & Saisonkalender

Wie bereits angekündigt, wird es jetzt einmal im Monat ein saisonales Rezept für euch geben. Das geht von Erdbeer-Rhabarber- Crumble über Kürbisbrei bis hin zu Spinat-Feta Taschen. Ich orientiere mich dabei an unserem Saisonkalender, der in unserer Küche hängt und nicht nur informativ, sondern auch noch hübsch anzusehen ist.

Heute möchte ich ein Rezept für leckere kleine Karottenküchlein mit euch teilen, aber vorher gibt es noch ein paar Infos rund um das orangene Gemüse:

Was kann die Karotte denn so?

Karotten sind unheimlich gesund und dadurch, dass sie zu 90 % aus Wasser bestehen auch noch kalorienarm. Sie enthalten sehr viel Eisen und Carotin. Das Carotin schärft unsere Sehfähigkeit und ist für das Immunsystem und das Zellwachstum wichtig ist. Außerdem wird die Blut- und Zahnbildung durch die Karotte gefördert und es wurde eine heilende Wirkung der Karotte nachgewiesen. Ihr seht, die Karotte kann so einiges und ist in vielerlei Hinsicht einsetz- und essbar!

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Zubereitung der Karotte

Karotten können vielseitig eingesetzt und verarbeitet werden. Man kennt Karotten als Gemüse – zum Beispiel zusammen mit Erbsen. Man kannn sie aber auch roh essen, dünsten, braten, zu Saft verarbeiten und backen. Das mit dem backen wusste ich zum Beispiel lange Zeit nicht und habe so ca. vor 5 Jahren das erste Mal Karottenkuchen gegessen und ihn seitdem lieben gelernt. Was ich am Tollsten an der Karotte finde, ist, dass man alles an ihr Verwerten kann. Das Laub bzw. Möhrengrün kann nämlich auch gegessen werden (hier findet ihr ganz viele Rezepte dazu) oder man füttert es an Kaninchen oder Pferde.

Haselnussliebe

Bisher hatte ich nur einmal Karottenkuchen gegessen und der war sehr saftig und frisch. Da ich aber derzeit unheimlich auf Haselnüsse stehe, wollte ich Karotte und Haselnuss mischen. Dazu eine kleine witzige Anekdote: Vor der Schwangerschaft bzw. vor der Geburt von Mininikabu mochte ich Nüsse nicht sonderlich (ausser Erdnüsse). Als die Ärztin nach der Geburt sagte, ich hätte Eisenmangel und müsse Tabletten schlucken (was ich so gar nicht mag), ist mein Mann sofort losgegangen und hat alles besorgt, was viel Eisen enthält. Unter anderem ist er dabei auch auf Haselnüsse gekommen und ich musste sie wiederwillig probieren. Und da war es um mich geschehen. Seit 27.12. hab ich dann ca. 2 Monate lang alle 2 Tage eine Tüte Haselnüsse gegessen. Ja, man kann sagen, ich war süchtig, aber nachdem mir bewusst geworden ist wie viele Kalorien diese Biester haben, hab ich die Sucht schnell wieder abgelegt…

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Rezept

Kommen wir aber nun endlich zum Rezept zu meinen kleinen Karottenküchlein. Für 12 kleine Küchlein oder eine Kastenform benötigt ihr:

500 g Karotten
250 g Butter
200 g Zucker
150 g Mehl
6 Eier

150 g Speisestärke
200 g gemahlene Haselnüsse
2 x Vanillezucker
2 x Backpulver


– Butter, Zucker, und Vanillezucker cremig rühren
– dann die Eier nacheinander reinschlagen
– Mehl, Speisestärke, Haselnüsse und Backpulver miteinander mischen und unter den Teig rühren
– Die Karotten müsst ihr schälen und fein raspeln
– Am Ende die geraspelten Karotten ebenfalls unterrühren

Das Ganze wird dann in die Förmchen gegeben und bei Umluft 150°C ca. 70 Minuten gebacken.
Am Besten lasst ihr die Karottenküchlein nach dem Backen noch etwas auskühlen, bevor ihr sie esst. Und dann einfach schmecken lassen!

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Und damit ihr euch noch mehr inspirieren lassen könnt, hab ich ein wenig in der Bloggosphäre gestöbert und ein paar interessante und ganz sicher ganz leckere Karottenrezepte für euch gesammelt:

Zucchini Karotten Tarte Roggenbrot mit Karotte Karotten-Linsen Aufstrich

Ich hoffe, ich konnte euch mal wieder inspirieren und wenn ihr mögt, probiert das Rezept doch mal aus und gebt mir Bescheid, wie es euch geschmeckt hat! Ich freue mich, wie immer, über euer Feedback!

Scones – unheimlich leckeres Teegebäck

Ostfriesen trinken mindestens 3 Mal täglich Ostfriesentee – zum Frühstück, zur Teezeit (die ist so gegen 15 Uhr) und zum Abendbrot. Da wir nun seit einigen Jahren in Berlin wohnen und auch nicht so richtig jeden Tag frühstücken, gibt es bei uns meist „nur“ ein- oder zweimal am Tag Ostfriesentee und das ist unter der Woche meist abends, wenn wir vor dem Fernseher sitzen und zur Ruhe kommen. Oder halt am Wochenende, wenn wir eh immer gern etwas Leckeres backen und uns dann einfach die Zeit nehmen, uns gemütlich hinzusetzen und die Teezeit zu zelebrieren.

Jedes Mal, wenn wir wieder in Ostfriesland sind, fällt mir auf, dass der Tee dort viel besser schmeckt, als hier in Berlin (das Wasser ist einfach kalkiger hier…), darum haben wir schon des öfteren darüber nachgedacht, ob wir nicht das gute ostfriesische Wasser nach Berlin importieren, haha. So machen wir es jedenfalls immer mit dem guten alten Thiele Tee und dem Kluntje – der ist in der Heimat nämlich ca. um das vierfache günstiger, als in Berlin!

Und da es nicht so DAS typische Ostfriesen-Tee-Gebäck gibt (jedenfalls nicht dass ich wüsste) meinte mein Mann letztens aus heiterem Himmel, dass wir doch mal „Scones“ machen könnten. Ja, diese englischen kleinen „Brötchen“ unter denen ich mir bisher nie so richtig was vorstellen konnte und bei denen ich immer dachte, das sind einfach so kleine „Teighäufchen“, die nach nichts schmecken… ;-)

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Gestern war es dann so weit und er wollte die Teile unbedingt haben. Da ich nicht so überzeugt von der Idee war und lieber meine leckeren Doppelkekse in mich reingestopft hätte (die standen halt gerade neben mir und dafür musste ich mich nicht bewegen…) hat er sich einfach selbst in die Küche begeben (normalerweise ist er genauso faul, wie ich – aber er wollte die Dinger unbedingt haben, haha!) und Scones gebacken.

Das Rezept zu den Scones hat er in der Erdbeerlounge* gefunden. Man braucht wirklich nicht viele Zutaten (eigentlich alles Dinge, die man eh im Haus hat) und es ging sooo super schnell, dass ich in der Zeit nicht mal auf die Idee gekommen wäre, meine Hand zu bewegen und zu den Doppelkeksen zu greifen (es war Sonntag – da darf ich so faul sein!)

Das Ergebnis hat mich aber echt umgehauen – die Teile sind schnell zubereitet, sind nicht so „schlimm“ (#healthyundso) wie Doppelkekse und schmecken unheimlich gut! Dazu gab es Erdbeer- und Bratapfel-marmelade (die war in meinem Wichtelpaket von Steffi – das Rezept findet ihr hier – sooo lecker sag ich euch!).

Also, wer mal ganz schnell etwas Leckeres für zwischendurch zaubern möchte, ohne lange nach den Zutaten suchen zu müssen, der sollte unbedingt mal hier vorbeischauen und die leckeren kleinen Teile nachbacken!
Viel Spaß und lasst es euch schmecken! :-)

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*in Zusammenarbeit mit Erdbeerlounge