Kategorie: Rezepte

„Spekulatius-Apfel-Zimt Cupcakes à la Anna“

Bald ist Weihnachten und für mich persönlich ist Weihnachten die Zeit von Apfel und Zimt. Apfel ist neben Birne mit das einzige Obst, das es im Winter regional gibt und somit möchte ich bewusst versuchen, im Winter verschiedene Apfelrezepte auszuprobieren und mit euch zu teilen. Heute möchte ich euch das Rezept für super leckere „Spekulatius–Apfel–Zimt Cupcakes à la Anna“ vorstellen.

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Dieses Rezept gibt es so in keinem Backbuch, sondern nur ganz exklusiv hier bei mir auf dem Blog – also speichert es euch ab, „screenshottet“ wie wild oder kommt einfach immer wieder und schaut es euch wieder an, wenn ihr diese super leckeren Cupcakes nachbacken möchtet! :-)

Bei mir ist es übrigens meistens so, dass ich etwas backen möchte, eine bestimmte Idee habe und dann einfach eines meiner ca. 20 Backbücher aufschlage und improvisiere. Dieses Mal war es das „Weihnachten mit Fräulein Klein“- Backbuch, welches ich euch allen nur empfehlen kann! Da ich viele „Weihnachtszutaten“ nicht so gern mag (Mandeln, Rosinen, Marzipan) ist es gar nicht so einfach, etwas zu finden, was mir gefällt und schmeckt und daher erfand ich das Rad einfach neu bzw. ich habe aus dem „Bratapfel Donuts“-Rezept einfach mal „Spekulatius–Apfel–Zimt – Cupcakes“ gezaubert und wie ich das gemacht habe, verrate ich euch jetzt:

Cupcakes Zutatenliste
(Mit diesen Angaben erhaltet ihr ca. 15 Cupcakes)

Ich habe die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen, dann die Milch drunter gerührt und das Mehl und Backpulver dazu gegeben.

Dann hab ich die Spekulatius (die im Originalrezept übrigens gar nicht vorkamen) ganz klein gebröselt – ich hab sie mit einem Messer kleingedrückt – wenn sie noch frisch und noch nicht so weich sind, geht das super!

Die kleingebröselten Spekulatius werden dann auch unter die Masse gegeben und mit dem Zimt zusammen vermischt. Danach muss noch ein Apfel geschält und klein gerieben werden und auch mit in die ganze „Pampe“ (sorry für den Ausdruck, aber es sieht nunmal „pampig“ aus, haha) gerührt werden.

Dann wird das Ganze bereits in die Cupcakeformen gefüllt und in den Ofen geschoben.

Da das Originalrezept für Donuts war, die mit dem Donutmaker gemacht werden sollten, habe ich den Ofen einfach mal ganz typisch auf „Ober- und Unterhitze“ und 180° C gestellt – bei mir waren die Cupcakes nach ca. 20 bis 25 Minuten perfekt – aber ihr müsst einfach selbst schauen, wie schnell euer Ofen ist und zwischendurch mal reinpiecksen – ihr kennt das ja! ;-)

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Nachdem ich die Cupcakes dann von der Cupcakeform befreit habe (was bei meinen Silikonformen eigentlich von alleine geht – die kann ich echt nur empfehlen!), habe ich Nutella als „Frosting“ verwendet und mit halbierten Spekulatius dekoriert – total einfach, sieht aber echt toll aus!

Wir haben dazu einen leckeren Ostfriesentee getrunken – mein Mann und ich kommen ja beide aus Ostfriesland und daher trinken wir sehr oft am nachmittag eine Kanne Ostfriesentee. Man kann dazu aber auch einen leckeren Kaffee oder Kakao genießen – so wie ihr es am Liebsten mögt!

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Ich hoffe, euch hat mein kleiner „improvisiertes backen mit Anna“ – Post gefallen und vielleicht habt ihr ja Lust, die Cupcakes mal nachzubacken – wenn ja, sendet mir gern ein Bild und/oder euer Feedback – ich bin gespannt!

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Erzählt doch mal, was ist bei euch typisch Weihnachten und was kocht oder backt ihr in dieser Zeit oft und gerne?

Rezept – Karottenküchlein

Saisonale Rezepte & Saisonkalender

Wie bereits angekündigt, wird es jetzt einmal im Monat ein saisonales Rezept für euch geben. Das geht von Erdbeer-Rhabarber- Crumble über Kürbisbrei bis hin zu Spinat-Feta Taschen. Ich orientiere mich dabei an unserem Saisonkalender, der in unserer Küche hängt und nicht nur informativ, sondern auch noch hübsch anzusehen ist.

Heute möchte ich ein Rezept für leckere kleine Karottenküchlein mit euch teilen, aber vorher gibt es noch ein paar Infos rund um das orangene Gemüse:

Was kann die Karotte denn so?

Karotten sind unheimlich gesund und dadurch, dass sie zu 90 % aus Wasser bestehen auch noch kalorienarm. Sie enthalten sehr viel Eisen und Carotin. Das Carotin schärft unsere Sehfähigkeit und ist für das Immunsystem und das Zellwachstum wichtig ist. Außerdem wird die Blut- und Zahnbildung durch die Karotte gefördert und es wurde eine heilende Wirkung der Karotte nachgewiesen. Ihr seht, die Karotte kann so einiges und ist in vielerlei Hinsicht einsetz- und essbar!

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Zubereitung der Karotte

Karotten können vielseitig eingesetzt und verarbeitet werden. Man kennt Karotten als Gemüse – zum Beispiel zusammen mit Erbsen. Man kannn sie aber auch roh essen, dünsten, braten, zu Saft verarbeiten und backen. Das mit dem backen wusste ich zum Beispiel lange Zeit nicht und habe so ca. vor 5 Jahren das erste Mal Karottenkuchen gegessen und ihn seitdem lieben gelernt. Was ich am Tollsten an der Karotte finde, ist, dass man alles an ihr Verwerten kann. Das Laub bzw. Möhrengrün kann nämlich auch gegessen werden (hier findet ihr ganz viele Rezepte dazu) oder man füttert es an Kaninchen oder Pferde.

Haselnussliebe

Bisher hatte ich nur einmal Karottenkuchen gegessen und der war sehr saftig und frisch. Da ich aber derzeit unheimlich auf Haselnüsse stehe, wollte ich Karotte und Haselnuss mischen. Dazu eine kleine witzige Anekdote: Vor der Schwangerschaft bzw. vor der Geburt von Mininikabu mochte ich Nüsse nicht sonderlich (ausser Erdnüsse). Als die Ärztin nach der Geburt sagte, ich hätte Eisenmangel und müsse Tabletten schlucken (was ich so gar nicht mag), ist mein Mann sofort losgegangen und hat alles besorgt, was viel Eisen enthält. Unter anderem ist er dabei auch auf Haselnüsse gekommen und ich musste sie wiederwillig probieren. Und da war es um mich geschehen. Seit 27.12. hab ich dann ca. 2 Monate lang alle 2 Tage eine Tüte Haselnüsse gegessen. Ja, man kann sagen, ich war süchtig, aber nachdem mir bewusst geworden ist wie viele Kalorien diese Biester haben, hab ich die Sucht schnell wieder abgelegt…

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Rezept

Kommen wir aber nun endlich zum Rezept zu meinen kleinen Karottenküchlein. Für 12 kleine Küchlein oder eine Kastenform benötigt ihr:

500 g Karotten
250 g Butter
200 g Zucker
150 g Mehl
6 Eier

150 g Speisestärke
200 g gemahlene Haselnüsse
2 x Vanillezucker
2 x Backpulver


– Butter, Zucker, und Vanillezucker cremig rühren
– dann die Eier nacheinander reinschlagen
– Mehl, Speisestärke, Haselnüsse und Backpulver miteinander mischen und unter den Teig rühren
– Die Karotten müsst ihr schälen und fein raspeln
– Am Ende die geraspelten Karotten ebenfalls unterrühren

Das Ganze wird dann in die Förmchen gegeben und bei Umluft 150°C ca. 70 Minuten gebacken.
Am Besten lasst ihr die Karottenküchlein nach dem Backen noch etwas auskühlen, bevor ihr sie esst. Und dann einfach schmecken lassen!

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Und damit ihr euch noch mehr inspirieren lassen könnt, hab ich ein wenig in der Bloggosphäre gestöbert und ein paar interessante und ganz sicher ganz leckere Karottenrezepte für euch gesammelt:

Zucchini Karotten Tarte Roggenbrot mit Karotte Karotten-Linsen Aufstrich

Ich hoffe, ich konnte euch mal wieder inspirieren und wenn ihr mögt, probiert das Rezept doch mal aus und gebt mir Bescheid, wie es euch geschmeckt hat! Ich freue mich, wie immer, über euer Feedback!

Blumenkohl Möhrchen Happen mit Curry-Joghurt Dip

Wie bereits angekündigt, wird es ab jetzt auch immer mal wieder saisonale Rezepte geben und am Liebsten greife ich dafür natürlich auch auf regionale Produkte zurück – so auch dieses Mal. Ich lasse mich schon seit Jahren immer wieder durch Pinterest inspirieren und habe da die ein oder andere „bewusst genießen – Pinnwand„, auf der ich von Apfelkuchen über Melonendrink bis hin zu Zuchhiniauflauf alles pinne, um später ggf. darauf zurück zu greifen. Ich hab mir da also ein „kleines“ Online-Rezeptebuch angelegt und dieses Mal habe ich mich durch diesen Pin von Marsha vom Blog „Eine Prise lecker“ inspirieren lassen.

Rezept für Blumenkohl Möhrchen Happen

Ihre Blumenkohl Mozzarella Bällchen habe ich ein wenig abgewandelt, etwas hinzugefügt und dann auch noch eine leckere Curry-Joghurt Soße dazu gemacht. Wer es also gesund, super lecker und ein bisschen scharf mag, der sollte jetzt unbedingt weiter lesen!

Für die Blumenkohl Möhrchen Happen benötigt ihr:

1 Kopf Blumenkohl
3 große Möhrchen
60 g geriebenen Mozzarella
3 Esslöffel Paniermehl
3 Esslöffel gebratene Zwiebeln
1 Ei
Gewürze

Zubereitung der Blumenkohl Möhrchen Happen

– Blumenkohl und Möhrchen klein schneiden und im Standmixer kleinhexeln, sodass kleine „Splitter“ entsehen

– Zwiebeln klein schneiden und in der Pfanne braten, bis sie schön braun sind

– Blumenkohl, Möhrchen und Zwiebeln verrüren, dann Paniermehl und das Ei mit einrühren

– Gewürze dazu geben: wir haben eine Kräutermischung von Sonnentor, Salz und Pfeffer genommen, aber da kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen

– zum Schluss den Mozzarella ebenfalls mit einrühren

– kleine Happen oder Bälle aus dem Gemisch formen und sie auf ein Backblech oder in eine Auflaufform legen

– das Ganze dann bei 180-200 Grad ca. 20-30 Minuten in den Ofen (ich mach dad immer nach Gefühl und schaue immer mal, wie es aussieht)

Für den Curry-Joghurt Dip benötigt ihr:

Naturjoghurt
Currypaste
Gewürze
Minze

Seitdem wir frische Minze haben, denke ich immer als erstes darüber nach, wozu Minze passen könnte. Und da mir nach „scharf“ war, habe ich eine Curry-Minz Soße kreiert. Ich kann euch hier aber ehrlich gesagt kein richtiges Rezept an die Hand geben, weil ich Soßen und Dips immer „frei Schnauze“ und nach Gefühl mache. Aber die Mischung aus Curry und Minze ist echt empfehlenswert! Ansonsten könnt ich mir auch nen Kräuter-Quark Dip zu den Blumenkohl Möhrchen Happen vorstellen.

Also, ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren, mal etwas Neues auszuprobieren. Habt ihr schonmal solche Happen bzw. Bällchen gemacht? Und falls ihr meine nachmachen solltet, gebt mir gern ein Feedback, ich bin sehr gespannt!

Scones – unheimlich leckeres Teegebäck

Ostfriesen trinken mindestens 3 Mal täglich Ostfriesentee – zum Frühstück, zur Teezeit (die ist so gegen 15 Uhr) und zum Abendbrot. Da wir nun seit einigen Jahren in Berlin wohnen und auch nicht so richtig jeden Tag frühstücken, gibt es bei uns meist „nur“ ein- oder zweimal am Tag Ostfriesentee und das ist unter der Woche meist abends, wenn wir vor dem Fernseher sitzen und zur Ruhe kommen. Oder halt am Wochenende, wenn wir eh immer gern etwas Leckeres backen und uns dann einfach die Zeit nehmen, uns gemütlich hinzusetzen und die Teezeit zu zelebrieren.

Jedes Mal, wenn wir wieder in Ostfriesland sind, fällt mir auf, dass der Tee dort viel besser schmeckt, als hier in Berlin (das Wasser ist einfach kalkiger hier…), darum haben wir schon des öfteren darüber nachgedacht, ob wir nicht das gute ostfriesische Wasser nach Berlin importieren, haha. So machen wir es jedenfalls immer mit dem guten alten Thiele Tee und dem Kluntje – der ist in der Heimat nämlich ca. um das vierfache günstiger, als in Berlin!

Und da es nicht so DAS typische Ostfriesen-Tee-Gebäck gibt (jedenfalls nicht dass ich wüsste) meinte mein Mann letztens aus heiterem Himmel, dass wir doch mal „Scones“ machen könnten. Ja, diese englischen kleinen „Brötchen“ unter denen ich mir bisher nie so richtig was vorstellen konnte und bei denen ich immer dachte, das sind einfach so kleine „Teighäufchen“, die nach nichts schmecken… ;-)

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Gestern war es dann so weit und er wollte die Teile unbedingt haben. Da ich nicht so überzeugt von der Idee war und lieber meine leckeren Doppelkekse in mich reingestopft hätte (die standen halt gerade neben mir und dafür musste ich mich nicht bewegen…) hat er sich einfach selbst in die Küche begeben (normalerweise ist er genauso faul, wie ich – aber er wollte die Dinger unbedingt haben, haha!) und Scones gebacken.

Das Rezept zu den Scones hat er in der Erdbeerlounge* gefunden. Man braucht wirklich nicht viele Zutaten (eigentlich alles Dinge, die man eh im Haus hat) und es ging sooo super schnell, dass ich in der Zeit nicht mal auf die Idee gekommen wäre, meine Hand zu bewegen und zu den Doppelkeksen zu greifen (es war Sonntag – da darf ich so faul sein!)

Das Ergebnis hat mich aber echt umgehauen – die Teile sind schnell zubereitet, sind nicht so „schlimm“ (#healthyundso) wie Doppelkekse und schmecken unheimlich gut! Dazu gab es Erdbeer- und Bratapfel-marmelade (die war in meinem Wichtelpaket von Steffi – das Rezept findet ihr hier – sooo lecker sag ich euch!).

Also, wer mal ganz schnell etwas Leckeres für zwischendurch zaubern möchte, ohne lange nach den Zutaten suchen zu müssen, der sollte unbedingt mal hier vorbeischauen und die leckeren kleinen Teile nachbacken!
Viel Spaß und lasst es euch schmecken! :-)

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*in Zusammenarbeit mit Erdbeerlounge