40 Tage plastikfrei – das Experiment

Dass ich Challenges und Selbstexperimente total mag, solltet ihr schon wissen – wenn nicht, dann wisst ihr es spätestens jetzt! Ich mag es einfach, mir zu überlegen was ich in meinem Leben oder meinem Alltag verbessern könnte und versuche das dann erst einmal für eine bestimmte Zeit einzuhalten. Da jetzt morgen die Fastenzeit beginnt und ich es bei anderen auch immer total spannend finde und gerne lese, möchte ich mein Fastenthema wieder auf dem Blog aufgreifen. 2016 habe ich zum Beispiel versucht „Internet zu fasten“ und habe euch auch ein wenig davon berichtet, wie es mir gelungen ist und das schien euch ganz gut gefallen zu haben. Und mein Projekt „Stop to shop“ (welches ich auch unbedingt bald mal wieder starten kann (ich shoppe nämlich so gut wie gar nicht mehr), fandet ihr auch immer ganz gut…

#40tageplastikfrei

Dieses Mal habe ich mich sogar noch mit Laura und Marilena zusammen getan und gemeinsam wollen wir versuchen in der Fastenzeit vom 14.02. bis 29.03. (also genau 40 Tage lang) Plastik zu fasten. Wir starten also hiermit die Challenge „40 Tage plastikfrei“ und mit dem gleichnamigen Hashtag #40tageplastikfrei teilen wir bei Instagram und Twitter unsere Erfolge und nehmen euch auch mit durch unseren plastikfreien Alltag und ihr seid herzlich eingeladen, euch daran zu beteiligen!. Außerdem wird es innerhalb der nächsten 40 Tage immer wieder Beiträge auf einem unserer 3 Blogs geben, mit denen wir euch Alternativen aufzeigen, euch über das Thema Plastik informieren oder tolle Produkte präsentieren, die euch den plastikfreien Alltag erleichtern können!

Warum Plastik fasten?

Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit und gemeinsam mit meinem Mann versuche ich unseren Alltag ganz undogmatisch so nachhaltig, wie es für uns umsetzbar ist, zu führen. 5 Tipps für Nachhaltigkeit im Alltag habe ich euch ja vor einiger Zeit schon gegeben und mir ist es heute, wie damals wichtig, immer weiter kleine Schritte in Richtung Umweltschutz zu gehen. Mir ist es wichtig, darüber nachzudenken, was und wie viel ich konsumiere und dazu gehört nunmal auch der Gedanke ans Müllvermeiden. Außerdem lese ich in letzter Zeit viel zum Thema „Zero Waste“ und finde es wirklich spannend, dass es Menschen gibt, die gefühlt keinen Müll produzieren und möchte nun einfach für mich selbst herausfinden, ob ich das auch kann.

Ich werde euch in den nächsten Wochen Alternativen zu Dingen mit Plastikverpackung zeigen und einige DIY-Ideen mit euch teilen. Laura gibt Tipps für Bücher und Dokumentationen rund um das Thema Plastik und auch bei ihr wird es DIY-Ideen geben und Marilena wird ein wenig in die Theorie gehen und unter anderem Interviews veröffentlichen.

Also seid gespannt, was euch alles erwarten wird!

Na, bist du dabei?

Wie oben bereits geschrieben, möchten wir mit unserer Challenge auch noch mehr Leute (vielleicht ja sogar dich!?) dazu inspirieren und animieren, bei #40tageplastikfrei mitzumachen. Es gibt keine festen Regeln, jeder soll einfach schauen, wie er Plastik(müll) im Alltag umgehen kann und sich ein wenig mit seinem Konsumverhalten ausseinandersetzen.

Nicht nur bei Instagram unter dem Hashtag könnt ihr eure Beiträge dazu teilen, sondern wir wollen eine Blogparade starten und freuen uns über jeden, der bis zum 29.03. einen Beitrag zum Thema plastikfrei auf seinem/ihren Blog veröffentlicht. Du hast keinen eigenen Blog? Kein Ding, gern kannst du in Form eines Gastbeitrages auf meinem Blog deine Meinung, tolle Ideen für den Alltag und/oder eigene Erfahrungen zum Thema plastikfrei veröffentlichen. Meld dich einfach hier kurz per Kommentar oder schreib mir eine Mail an annanikabu[at]gmail.com. Ich freu mich von euch zu hören!

Und jetzt bin ich erstmal gespannt, was ihr zu unserer Challenge sagt. Fastet ihr selbst auch? Und könntet hr euch vorstellen, 40 Tage auf Plastik zu verzichten? Ich bin super gespannt, ob und wie ich es durchhalten werde und am Ende wird es natürlich auch ein Fazit geben!

24 Kommentare

  1. Ich finde das total super und habe mich auch gestern noch ganz kurz entschlossen beim Plastikfasten mitzumachen. Ich bin mal gespannt wie weit ich den Müllberg zuhause eingedämmt bekomme ;-)

    Freu mich darauf die gemeinsame Challenge und viele tolle Berichte hierzu! Da der Blog jetzt Bald online geht kommt auch noch ein Artikel dazu!

    Liebe Grüße Sarah

    • Es freut mich unheimlich, dass wir dich dadurch ein wenig inspirieren und sogar animieren konnten, an unserer Challenge teilzunehmen! Viel Erfolg

  2. Habe gerade deinen Post gesehen. Super Sache! Auch ich bin – Schritt für Schritt – dabei, mich in der Müllvermeidung (bzw. allgemein i Nachhaltigkeit) zu verbessern. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber viele Dinge lassen sich wirklich gut und einfach in den Alltag integrieren – ohne allzu großen Zeitaufwand. Und so entdecke ich oft neue Möglichkeiten – und das ist echt eine Challenge bei der einem die Verbesserungsmöglichkeiten nicht ausgehen!

    • Das klingt doch klasse! Ja, wie du schon sagst, das geht nicht von heut aug morgen. Aber jeder noch so kleine schritt in die richtige Richrung ist doch super!

  3. Ich freue mich so sehr, dass wir das Projekt bzw. die Challenge gemeinsam angehen und bin so gespannt auf die weiteren Beiträge. :)
    Und noch gespannter bin ich auf meinen heutigen Einkauf.
    Käse, Wurst! und Butter. Ich bin gespannt, ob Eddie mal wieder etwas Abwechslung am Frühstückstisch haben darf. haha :)

    Liebe Grüße
    Laura

  4. Klingt nach einer spannenden Challenge! Bin schon gespannt auf eure Umsetzung. Ich selbst achte auch sehr darauf, Müll soweit möglich zu vermeiden, aber bei manchen Dingen sieht es mit Alternativen nicht so gut aus. Da freu ich mich schon auf deine / eure Anregungen. Viel Erfolg!

  5. Liebe Anna,

    ich faste selbst nicht, aber ich finde es super, wenn man auf Plastik verzichtet, oder seinen Plastikverbrauch im Alltag einschränkt.
    Ich achte auch schon seit ungefähr einem Jahr darauf, wie viel Plastik ich verbrauche und wo ich Plastik einsparen kann.
    Mein Müll hat sich auch schon merklich reduziert und das ist etwas, was mich unglaublich freut.

    Liebe Grüße und noch viel Erfolg für dich und euch
    Ramona

  6. Ich selber faste nicht. Eher aus Prinzip weil ich nicht nur über eine bestimmte Zeitspanne auf etwas verzichten will, was (mir) nicht gut tut, sondern lieber dann schrittweise meinen Lebensstil komplett dahingehend ändere. Auf Plastik zu verzichten finde ich aber super und integriere das auch schon fokussierter in meinen Alltag. Ich bin sehr gespannt was du berichtest, wie du die Herausforderungen meisterst – ganz verzichte ich nämlich nicht. Das stelle ich mir unheimlich kompliziert vor. Daher hoffe ich auf ein paar Tipps und Tricks bei dir. :)
    Liebe Grüße
    Sarah

  7. Oh cool – von der Challenge hab ich schon gehört & find das megatoll! Ich selbst versuche auch, so wenig Plastik wie möglich zu kaufen und generell Müll zu vermeiden :)

    Alles Liebe, Katii – Süchtig nach…

  8. Das ist eine interessante Aufgabe, die du dir da gestellt hast. Wenn ich mal gerade so um mich herumschaue, dann sehe ich schon drei vier teile Plastik.
    Wenn ich dann an meine Lebensmitteleinkäufe denke.. Puh..
    Bin gespannt, wie du das dann in die Tat umgesetzt hast.
    LG Sabana

  9. Tschaakii's Veggie Blog

    wow toller Beitrag! Versuche auch immer so gut es geht auf Plastik und Verpackungen im allgemeinen zu verzichten. Ist aber in der heutigen Zeit einfach so unglaublich schwer. Man sieht es schon an deinem Bild sehr gut. Das Deo ist zwar in einer Glasflasche, aber oben drauf ist erst wieder Plastik und das ist leider überall so. Aber ich glaube wenn wir alle etwas weniger und vor allem bewusster konsumieren würden, wäre der Umwelt schon sehr geholfen.
    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße Jacky

  10. ein wahnsinjig spannendes Experiment liebe Anna!
    ich finde es ja völlig unnötig, dass wir überall Plastikverpackungen drumherum haben, sie teilweise selber noch produzieren … aber irgendwie scheinen wir dagegen fast machtlos, zumindest als Einzelperson! dein Vorhaben finde ich großartig und würde theoretisch gerne mit einsteigen!

    im Alltag verzichte so gut es geht auf die Extrahülle: keine Tüten, keine Pappbecher, keine Strohhalme! aber ganz ohne Verpackung ist für mich schier unmöglch, da ich auf den örtlichen Supermarkt angewiesen bin :/

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  11. annettmaschke

    Ohne Plastik auszukommen ist echt schwer. Mal ehrlich, was kann man heute noch kaufen, ohne Plastik dabei zu haben? Äpfel zum Beispiel, das wird schon schwer, wenn man keinen Korb dabei hat. Bananen gehen ja noch, aber auch bei anderen, alltäglichen Produkten wird es nicht besser. Ist sogesehen echt eine Herausforderung.

  12. Oh ganz coole Idee! Ich bin auch ein Fan von Selbstexperimenten und lese deine Artikel darüber auch gerne, das motiviert mich, selbst auch wieder mal etwas zu versuchen. 40 Tage plastikfrei leben ist eine tolle challenge und vielleicht werde auch ich mich daran beteiligen, ich wäre gespannt wie es mir gelingt! Schön wäre es, wenn man sich auch danach noch daran halten würde so gut es eben geht :)

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

  13. Ich finde das Thema unheimlich spannend aber auch genauso schwer, es umzusetzen. Da muss man sicher schon sehr konsequent sein und dreimal überlegen, eh man ein Produkt kauft z.B. :) hier bei uns in Dresden und in vielen anderen großen Städten gibt es ja schon „Unverpackt“-Läden, wo man Produkte ohne Plastikhülle usw. kaufen kann. Ich finde diesen Fortschritt super!

  14. hydrogenperoxid

    Das ist einer meiner Vorsätze für 2018. Ich will viel mehr auf Plastik achten und versuchen es zu vermeiden.
    Ich gehe inzwischen öfter auf den Markt um mein Gemüse und Obst zu holen. Aber auch Kosmetik ist für mich ein großes Thema. Deo hole ich nun in Glasflaschen und oft greife ich zu Seifenblöcken. Es ist echt nicht einfach, aber jeder Schritt ist ein wichtiger!

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

  15. Pingback: Wochenrückblick Tag 1-7 Plastikfasten - rheinbiologisch.de

  16. Ein sehr interessantes Thema und mir nicht fremd. Doch auch wenn ich keine Plastikflaschen kaufe und beim Einkaufen meine eigenen Taschen mitnehme, bleibt noch genügend Einkauf über, der in Plastik verpackt ist. Und doch probiere auch ich im Kleinen immer mehr Plastik zu reduzieren. Es ist dann halt nicht nur einfach das Plastik, sondern braucht andere Geschäfte zum Einkauf, einen anderen Rhythmus etc. Eine Herausforderung, die es zu meistern gilt – step by step. Darum chapeau für Dein Plastikfasten. Herzlich Michaela

  17. Das ist wirklich eine wunderbare Idee! Ich freue mich sehr auf eure Erfahrungsberichte und Tipps für ein plastikfreies Leben. Ich habe mir das zwar nicht konkret für die Fastenzeit vorgenommen, versuche aber im Alltag immer weniger Plastik zu verwenden und allgemein weniger Müll zu produzieren. Das ist vor allem eine Prozess, den ich auch ganz undogmatisch angehe, weil es manchmal noch ganz schön schwierig ist. Aber es sind meist die kleinen, aber kontinuierlichen Schritte, die zählen. Deshalb freue ich mich über so tolle und wichtige Initiativen wie deine. Viel Erfolg damit und eine wundervolle, plastikfreie Zeit! Julia von roadheart.com

  18. Das ist wirklich ein tolles Projekt und ich bin schon sehr gespannt auf eure Erfahrungen! Ich habe schon den Beitrag von Marilena gelesen und war begeistert. Ganz so konsequent würde ich die Umsetzung wohl nicht schaffen. Aber ich denke jeder einzelne kann seinen Beitrag leisten und wenn er noch so klein ist.

    Liebe Grüße,
    Diana von http://www.ineedsunshine.de

  19. Das ist eine tolle Challenge! Ich finde dieses Thema so wichtig! Ich bin auch gerade dabei viele Dinge in meinem Leben umzustellen … aber das wird ein weiter weg bis bei mir alles im Haushalt halbwegs plastikfrei ist. Danke für deine tollen Tipps!

    Bin gespannt wie es bei dir läuft!
    Liebe Grüße
    Verena

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