Kategorie: Deutschlandtour

Unsere Bullitour durch Deutschland – Saarschleife

Wenn nochmal jemand behautpen sollte, um schöne Landschaft zu sehen, müsse man weit reisen, dem lege ich herzlich gern meine Deutschlandtour-Beiträge ans Herz, denn wir haben so viele wunderschöne Naturschauspiele gesehen. Unter anderem haben wir einen Aussichtspunkt über der Saarschleife besucht und wenn ich das nur auf Bildern gesehen hätte, hätte ich niemals erwartet, dass sich dieser wunderschöne Ort im Saarland befindet. Ich bin so froh, dass wir in unseren Flitterwochen Deutschland erkundet haben und dadurch so viele tolle Orte kennengelernt haben, die wir ganz einfach mal an einem Wochenende nochmal besuchen können. Denn in der kurzen Zeit konnten wir gar nicht alle Eindrücke aufnehmen und es gibt auch viele Orte, die wir unbedingt mal zur Weihnachtszeit besuchen möchten oder aber auch im Sommer. Darum ging es für mich ja auch letzte Woche nach Sachsen (wer mir auf Snapchat @Annanikabu folgt, der hat schon ein paar Eindrücke davon bekommen), um dort die Schlösserlandschaft zu begutachten und im Juli fahren mein Mann und ich nach Ulm – auch davon werde ich euch hier berichten.

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Nun aber zur wunderschönen Saarschleife. Nachdem wir ausgiebig im Schlosshotel Berg gefrühstückt hatten und das Ende der Bloggerreise schon langsam in Sicht war, haben wir uns noch einmal alle gemeinsam auf den Weg zur Saarschleife gemacht. Wir waren auf einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Schleife perfekt sehen konnte. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob es noch andere Punkte in der Höhe gibt, aber der, wo wir waren hieß „…“ und von dort hatte man den perfekten Blick! Auch hier hatte ich wieder einen dieser „Wow“-Momente. Ich konnte nicht wirklich begreifen, dass ich da oben stehe und diesen wunderschönen Ausblick genießen durfte. Ich war einfach überfordert, geflasht und wirklich überwältigt vom Wunder der Natur. Wenn ich es nicht anders gewusst hätte, hätte ich wahrscheinlich gedacht, ich sei schwanger, so oft, wie ich vor Freude geweint hab. Aber wahrsheinlich waren das auch einfach noch die Glückshormone so direkt nach der Hochzeit. Aber auch gemeinsam mit meinem Mann diese schönen Orte zu besuchen und mit ihm zu entdecken, war ein wunderbar schönes Gefühl.

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Ich stand also einfach da, genoss den Blick und lies die kleinen Tränchen meine Wange runterlaufen. Es war traumhaft schön! Leider habe ich damals noch keine Follow me around Videos gedreht (jetzt mach ich das immer flißig auf meinen Reisen und zeige sie euch bald!) und somit kann ich euch leider keinen „Live Einblick“ in diese besondere Situation geben. Aber ihr müsst einfach selbst mal zur Saarschleife fahren – das Schöne daran ist ja, dass dieser Ort in Deutschland ist und man da einfach mal ohne viel Planung hinfahren und die Natur genießen kann! Ich muss sagen, ich mochte gerade diese besondere Herbststimmung mit dem buntgefärbten Laub, aber sicher ist es dort auch im Sommer wunderschön!

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Falls ihr dort schoneinmal in einer anderen Jahreszeit ausser im Herbst wart, schickt mir doch gern mal Bilder, dann kann ich die hier ja in den Post mit einbauen, oder erzählt doch mal, wie ihr euch dort gefühlt habt, wart ihr auch so geflasht? Und wenn ihr noch nicht dort wart, habe ich euch mit meinem Beitrag animiert, die Saarschleife einmal live zu besuchen oder seid ihr nicht so die „Naturliebhaber“? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Unsere Bullitour durch Deutschland – Besichtigung der Villa Borg

Heute geht es weiter mit einem „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag und bald sind wir dann auch endlich durch damit und ich kann dann endlich von meinen Reisen im Januar, April und Juni berichten. Für den nachmittag unserer Bloggerreise im Saarland, hatten wir die Wahl zwischen einer Weinwanderung und der Besichtigung der Villa Borg. Eigentlich hätte ich sofort gesagt – Weinwanderung klingt klasse, aber da wir am nächsten Tag wieder ausgeschlafen sein wollten und dann ja einer von uns wieder mit dem Bulli weiterfahren musste, haben wir uns gegen Wein und für die Villa entschieden. Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht so viel darunter vorstellen, und wäre ehrlich gesagt viel lieber in unserem wunderschönen Hotelzimmer geblieben. Aber manchmal muss man ja auch zu seinem Glück gezwungen werden und so war ich ganz froh, dass ich am gesamten Programm teilgenommen und auch die Villa Borg besichtigt habe.

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Was ich während der Bloggerreise im allgemein festgestellt habe: Man lernt so viel, wenn man sich solche Orte mit einem Touristenführer anschaut, der nochmal kleine Einzelheiten und interessante Geschichten erzählen kann. Wenn mein Mann und ich allein Urlaub machen, schauen wir uns solche Orte meist auf eigene Faust an – das mag ich eigentlich auch lieber, da man so unabhängig einfach da schauen kann, wo es einem gefällt. Aber wenn man eine Führung durch so einen historischen Ort hat, dann lernt man noch mehr, als wenn man sich nur Infotäfelchen durchliest und allein alles auf sich wirken lässt. Das kommt natürlich auch immer auf denjenigen an, der einen führt, aber sowohl auf der Völklinger Hütte, als auch hier in der Villa Borg hatten wir super informative Führungen mit kleinen detaillierten Informationen und Fragen wurden auch direkt beantwortet.

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Also lasst euch ein auf eine Reise in die Antike und folgt mir zur und durch die Villa Borg:

Abgelegen hinter einigen Bergen und Wäldern, weit ab von jeglicher Zivilisation liegt die Villa Borg. Der Begriff „Villa“ bezieht sich dabei nicht nur auf die Gebäude (wie ich immer dachte), sondern auf das gesamte Grundstück inklusive Gebäude, Weide- und Anbauflächen. Folgt mir über die Brücke durch das Eingangstor bis hin zum Brunnen inmitten des wunderschönen Gartens. Rings rum wachsen Buchsbäume und ein einheitliches Beetlabyrinth erstreckt sich über die gesamte Breite des Gebäudes und umschließt somit den wunderschönen Eingangsbereich des Hauptgebäudes der Villa. Zur Linken befinden sich Räumlichkeiten, welche früher als Schlafräume genutzt wurden, zur Rechten befindet sich die große Küche inklusive Speisekammer und geradeaus gehen wir auf das Hauptgebäude mit eindrucksvollem Eingangsbereich, Bädern und Entspannungsräumen zu. Das Haupthaus wurde haupsächlich genutzt, wenn Gäste zu Besuch waren. Der prunkvolle Eingangsbereich mit hoher Kuppeldecke und schönen Ornamenten an den Decken lud die Gäste ein und sollte direkt mit dem ersten Eindruck Reichtum vermitteln. Es wurde gemeinsam ein Bad genommen, danach entspannt und nebenbei wurde Privates sowohl als auch Geschäftliches besprochen. Nach dem Aufenthalt im Bad ging es in den nächsten Raum, in dem sie sich entspannt haben (sozuagen, wie heutzutage die Sauna). In diesem Raum gab es einen kleinen Ofen, der für die Fußbodenbeheizung gesorgt hat.

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Aber nicht nur baden und entspannen konnte man auf der Villa. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, sowohl damals, als auch heute. Die alte Küche ist in so fern ein interessanter Raum, da noch alte Öfen und Schwenktöpfe vorhanden sind und man so einen super Eindruck davon bekommen kann, wie hier damals gekocht und gebacken wurde. Neben dieser alten Küche befindet sich heutzutage ein Restaurant, in dem man leckere Speisen angelehnt an die damalige Zeit genießen kann.

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Ich fühlte mich bei dieser Villabesichtigung in die Antike zurückversetzt und habe mir bildlich vorstellen können, wie damals so ein Leben abgelaufen sein könnte. Man bekommt „hinter den Kulissen“-Eindrücke und kann dort wirklich schöne Dinge finden. Also, falls ihr mal im Saarland unterwegs sein solltet und euch für alte Gebäude, Geschichte und Villen interessiert, dann solltet ihr die Villa Borg unbedingt einmal besichtigen!

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Unsere Bullitour durch Deutschland

Victor’s Schlosshotel Berg

Für alle, die hier noch nicht so lange mitlesen, ein kurzer Abstecher in den Herbst 2015. Nach über 6 Jahren glücklicher Beziehung, haben mein Herzmann und ich uns das „Ja Wort“ gegeben. Mehr dazu könnt ihr auch in der Kategorie „wir heirate(te)n“ nachlesen. Und nach der Hochzeit haben wir sozusagen als Flitterwochen eine Bullitour durch Deutschland gemacht. Ein paar Beiträge dazu gab es breits Anfang diesen Jahres, aber irgendwie habe ich mittendrin aufgehört weiterzuschreiben (Schande auf mein Haupt). Jetzt soll es endlich weitergehen und ich schreibe heute über die Bloggerreise im Saarland, die wir während unserer Bullitour auch noch „mitgenommen“ haben. Wenn ihr die vorherigen Beiträge lesen möchtet, schaut doch mal hier vorbei, da gibt es die Karte mit unserer Route und den Beiträgen (wenn ihr auf die roten Pfeile klickt, öffnet sich links eine Spalte mit dem jeweiligen Link zum Beitrag!). Wir waren während der Bloggerreise im Victor’s Hotel untergebracht und heute geht es um den zweiten Tag im Saarland. Aber lest doch einfach, was wir erlebt haben:

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Es war schon ein ganzschön großer Unterschied in einem Bett zu schlafen, wenn man vorher 4 Nächte nur auf dem selbstzusammengebastelten „Brett-Bett“ im Bulli geschlafen hat. Ein herrliches Gefühl war es, morgens nicht im kalten Bulli aufzuwachen, sondern in einem kuschelig weichen Bett. Außerdem gab es hier im Victor’s Hotel Weingärtner ein vielfältiges Frühstücksangebot mit frischen Säften, Kaffee und einigen Leckereien, die das Herz begehrten und die Mägen füllten. Aber trotzdem waren wir uns sicher – die Bullitour war die beste Entscheidung, die wir getroffen haben – so konnten wir jeden Tag unabhängig sein und losfahren, wann wir wollten und konnten so viele schöne Orte in ganz Deutschland besuchen. aber zurück zu unserem zweiten Tag im Saarland: Wir frühstückten also alle ganz ausgiebig und beim Frühstück erzählten die ersten davon, dass sie bereits morgens eine Runde im Pool schwimmen waren – wir Doofis hatten natürlich unsere Schwimmsachen vergessen und konnten den Pool leider nicht testen. Nach dem Frühstück ging es direkt los nach Saarbrücken, wo wir gemeinsam die alte Zeche besuchten – ich muss ja ehrlich sagen, so richtig viel hatte ich davon nicht erwartet, aber es war super spannend und interessant zu erfahren, wie früher Eisen hergestellt wurde usw. – erst recht, weil mein Papa früher am Bau verschiedenster Zechen beteiligt war und ich so auch mal einen direkten Einblick bekommen konnte, wo er so gearbeitet hat. Den Beitrag dazu hat Michael geschrieben und ihr findet ihn hier.

Nach dem Besuch der Zeche ging es dann weiter in das dritte Victor’s Hotel im Saarland. Das „Victor’s Schlosshotel Berg“.

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Als wir in Richtung des Hotels gefahren sind, konnte man schon auf einem kleinen Berg (ich komme aus dem Flachland, da darf man „Berg“ sagen, auch wenn es nur eine kleine Erhöhung ist) die Spitze der Burg sehen. Es war wirklich atemberaubend schön und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Gerade wenn man vorher eine Woche lang in einem Bulli gewohnt hat und auch vorher noch nie in einem 5-Sterne Hotel war, geschweigendenn darin gewohnt hat, war es ein riesen Erlebnis und wir waren wirklich geflasht. Bereits beim Befahren des Parkplatzes kam ein Mitarbeiter des Hotels zu unseren Autos und begann die Koffer auszuladen. Es ist wirklich ungewohnt, sich bedienen zu lassen und andere seinen Koffer tragen zu lassen und ich muss sagen, ein bisschen unangenehm war es mir auch. Aber der Mitarbeiter hatte einen Wagen, womit er die Koffer transportiert hat, darum war mein schlechtes Gewissen dann doch nicht mehr ganz so groß. Wir liefen über einen roten Teppich, betraten das Foyer des Schlosshotels und das Staunen ging weiter: an der Decke Spiegel, überall tolle Möbel und die hübschesten frischen Blumen in jeder Ecke – einfach traumhaft schön!

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Als wir dann das Zimmer betraten war klar, dass wir auch hier aus dem Staunen nicht mehr rauskommen werden. Wir hatten ein „Zimmer“ das gefühlt so groß war, wie unsere erste gemeinsame Wohnung. Man kam rein und hatte auf der linken Seite ein Badezimmer mit Badewanne und Dusche und alles war aus Marmor und sehr edel und schick gehalten. Der Raum bestand aus einer Sitzecke mit Kaffeemaschine (perfekt!), einem Tischchen und das Ganze direkt an einem bodentiefen Fenster, aus dem man einen perfekten Blick über die wunderschöne Landschaft hatte. Der Rest des Raumes bestand aus einem großen Einbauschrank und einem rieseigen Bett mit Himmel – es war wirklich ein Traum und wenn ich damals schon Snapchat gehabt hätte, hätte ich euch eindeutig mit diesem Zimmer zugespammt, haha. Aber so müssen nun halt die Bilder für sich sprechen und euch überzeugen. Ich hoffe, dass die Bilder euch wenigstens ein wenig von dem Eindruck wiedergeben können, den wir vor Ort hatten.

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Nachmittags gab es in 2 Gruppen verschiedene Beschäftigungsprogramme, eine Gruppe war auf einer Weinwanderung und eine andere hat die Villa Borg besucht. Da wir am nächsten Tag wieder mit unserem Bulli weiterfahren wollten, haben wir uns gegen die Weinwanderung entschieden. Über unseren Besuch in der Villa Borg berichte ich euch im nächsten „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag. Darum kommen wir jetzt zur Abendgestaltung unserer Bloggerreise mit Victor’s und zwar haben wir den abend mit einem Abendessen im Landgasthof „Die Scheune“ verbracht.

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Es gab ein unheimlich abwechslungsreiches und saisonales (was ich immer klasse finde!) 3-Gänge Menü für Fleischesser und Vegetariar – also wirklich für jeden etwas dabei! Wir haben den abend dann mit leckerem Essen, gutem Wein und interessanten Gesprächen ausklingen lassen und sind danach noch mit einer kleinen Gruppe von denen, die noch nicht müde waren in die Hotelbar gegangen. Dort haben wir einem „Klavierkonzert“ einer jungen Mannes gelauscht – leider war er fast fertig, als wir angekommen sind und so konnten wir nur noch 2 Lieder hören. Aber es war wirklich schön – ich liebe es ja, wenn jemand Klavier spielen kann und mit Gefühl dabei ist! Nach einem gemeinsamen „Absacker“ ging es dann auch nach diesem spannenden Tag für uns in auf die Zimmer und ich legte mich noch zur Entspannung eine halbe Stunde in die Badewanne und fiel dann vor lauter Eindrücken und tollen Abenteuern, wie ein kleiner Stein ins Bett.

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Wie gesagt – als nächstes werde ich von unserem Besuch der Villa Borg berichten und dann geht es weiter mit dem Rest der Bullitour – es gibt noch einige schöne Bilder von unserer Fahrt und ich hoffe, dass ihr sie mögt, auch wenn es Herbstbilder sind und wir gerade Sommer haben! ;-) Wart ihr schonmal in einem 5 Sterne Hotel und wenn ja, wart ihr auch so geflasht wie ich?

Victor’s Best Western Hotel Saarbrücken – modern und schick

Lang, lang ist’s her, aber ies gibt endlich mal wieder einen Bullitour durch Deutschland Post und in den nächsten Tagen/Wochen folgt dann auch der Rest unserer Tour! Im letzten „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag hatte mein Herzmann über die Besichtigung der Völklinger Hütte berichtet und heute geht es weiter mit dem Rest, den wir an unserem sechsten Reisetages erlebt haben. Bevor wir die Völklinger Hütte besuchten, fuhren wir nämlich noch in Saarbrücken vorbei und besichtigten das zweite von drei „Victor’s Hotels“ im Saarland – das „BEST WESTERN Victor’s Residenz-Hotel Rodenhof“. Dieses Hotel befindet sich etwas am Rande von Saarbrücken und bot aus den oberen Etagen einen schönen Ausblick über angrenende Schrebergärten . Was aber einen noch schöneren Ausblick bot, war das ganz neu renovierte Restaurant des Hotels. Wir waren mit die ersten Gäste, die dort essen durften und man hat sich fast nicht getraut, etwas anzufassen. Der ganze Raum war sehr modern in silber eingerichtet und dekoriert und von Tischen über Tischläufer, Kerzenhalter und Deckenlampe passte alles super zusammen und ergab ein stylisches Konzept!

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Neben dem neuen modernen Restaurant gab es aber auch noch die Stube, in der man sich zu gemütlichen abenden zurück ziehen kann, und in einem typischen Holzhüttenflair enstpannen und essen kann. Sozusagen als Kontrast zum neuen und modernen Restaurant noch einen Raumm der Traditionen – alles mit Holz und rot-weißer Deko ausgestattet, also ganz rustikal und urig.

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Nachdem wir das Restaurant bestaunt hatten, durften wir auch noch die Zimmer besichtigen – jedes Zimmer hatte eine andere Einrichtung und andere Farbschemata – es war alles sehr modern und schick eingerichtet und hat voll meinen Geschmack getroffen. Hier wurde wirklich auf jedes kleine Detail geachtet und von Kerzenständer bis hin zur Wanduhr oder einem Kronleuchter alles sehr schick eingerichtet.

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Mir hat das Victor`s Best Western Hotel von der Einrichtung her super gefallen, auch wenn ich mir in der kurzen Zeit nur einen groben Überblick machen konnte. Aber ich würde sagen, wenn es mich mal wieder nach Saarbrücken zieht, dann werde ich auf jeden Fall dort übernachten.

Auch wenn das jetzt etwas komisch klingt „wenn es mich mal wieder nach Saarbrücken zieht“ – aber ich muss ehrlich sagen, das kleine Bundesland Saarland hat es wirklich in sich und es gibt dort viele verborgene Schätze, die es sich lohnt, anzuschauen! Wir werden zwar keine weitere „Deutschlandtour“ mehr machen, aber vielleicht werden wir uns für die nächsten Jahre immer mal wieder ein Bundesland oder eine deutsche Stadt für einen Wochenendausflug vornehmen. Also ist es nicht ausgeschlossen, dass wir auch mal wieder nach Saarbrücken fahren werden!

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Nach dem Aufenthalt im Best Western Victor`s Hotel, wo wir auch noch ein leckeres Mittagessen zu uns nahmen ging es dann weiter zur Völklinger Hütte – den Post könnt ihr gern hier nocheinmal nachlesen. In der Völklinger Hütte fand zu der Zeit eine Kunstausstellung statt, über die ich auch gern noch einen Post schreiben kann, wenn euch das interessiert. Ansonsten geht es im nächsten „Bullitour durch Deutschland“ – Post weiter mit der Villa Borg und dann zeig ich euch danach unser traumhaftes Zimmer im Victor’s Schlosshotel! Also seid gespannt!

Völklinger Hütte –

Unsere Bullitour durch Deutschland – Tag 6

Nachdem wir ausgiebeig im Victor’s Hotel Weingärtner gefrühstückt haben, machten wir uns auf den Weg nach Saarbrücken. Für heute war geplant, das Best Western Victor’s in Saarbrücken anzuschauen, danach hatten wir eine Führung über die Völklinger Hütte und abends konnte man sich aussuchen, ob man eine Weintour oder eine alte römische Villa besichtigt. Danach bezogen wir unsere Zimmer im Victor’s Residenzhotel Schloss Berg. Der Tag war also voll mit neuen Eindrücken und vielen Erlebnissen. Bilder vom Victor’s Best Western, dem Hotel Schloss Berg und unserem nachmittagsprogramm zeig ich euch in einem (oder 2) weiteren Post. Heute gibt es ein paar Eindrücke unserer Führung über die Völklinger Hütte – und weil es ihm im Beitrag über die Flugausstellung so viel Spaß gemacht hat, gebe ich heute mal wieder das Wort ab an Michael:

Manchmal kommt einem der Gedanke: „Wie wird das eigentlich hergestellt?“, wenn man mit irgendwelchen alltäglichen Gegenständen hantiert. Entweder schaut man sich dann eine Folge „Sendung mit der Maus“ an, um das herauszufinden oder man zuckt einfach mit den Schultern und denkt sich: „Irgendeiner wird wohl Ahnung davon haben.“

Genauso ist es mit Gegenständen die aus Stahl oder Eisen sind. Man weiß, dass Eisenerz abgebaut und daraus Eisen gewonnen wird, aber so richtig beschäftigt damit haben sich sicher die wenigsten. Seit uns die Hotelgruppe „Victor’s“ zu einer Besichtigung der Völklinger Hütte eingeladen hat, wissen wir jetzt ganz genau, wie man Roheisen herstellt!

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Das Erste, was einem beim Anblick der Hütte (so werden Fabriken zur Eisenproduktion genannt) in den Sinn kam, war: Rost. Die gesamte Anlage war riesig und bestand zum allergrößten Teil aus Stahl und der hat mit der Zeit eine schöne rote Patina angesetzt. Der zweite Gedanke war: Staub. Bei der Eisenproduktion fallen enorme Mengen an Schmutz an, vor allem da die Kohle, die zum Schmelzen verwendet wird, zunächst gemahlen wird. Dabei legt sich über die ganzen Maschinen eine dicke Staubschicht. Früher soll diese Staubschicht über der ganzen Stadt gelegen haben, weswegen Völklingen auch als hässlichste Stadt Deutschlands galt (und bei einigen noch immer gilt). Da die Völklinger Hütte UNESCO-Weltkulturerbe ist, darf aber daran nichts verändert werden. Also einmal flott durchfegen geht nicht, der Staub muss da bleiben wo er ist.

Unser Touristenführer hat früher selbst auf der Völklinger Hütte gearbeitet und man konnte ihm seine Begeisterung an der ganzen Technik ansehen. Er erklärte uns das Schienensystem, dass mit Hilfe von Loren die Hochöfen „beschickt“. Kohle, Eisenerz und andere Rohstoffe werden in eine Höhe von rund 30 Metern gefahren und von oben in die Hochöfen gekippt. Mithilfe von riesigen „Winderhitzern“ wurde noch heiße Luft in die Öfen gepustet, das half dabei das Eisen im Eisenerz zu schmelzen.

Nach dem langen Abstieg sahen wir dann, wo damals das flüssige Eisen aus den Hochöfen floss. Angesichts der Größe der Hochöfen war der Ausguss geradezu lächerlich klein, man konnte sich gut vorstellen was für einen Aufwand es kostet um eine kleine Menge Roheisen zu gewinnen.

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Die Völklinger Hütte bei Sonnenuntergang. Man kann erahnen was für ein Dunst in der ganzen Stadt gehangen haben muss, als die Hütte und alle umliegenden Stahlfabriken noch in Betrieb war.

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Zum Glück sind alle Metalloberflächen mehrere Zentimeter dick, so dass der Rost der Infrastruktur der Hütte nicht wirklich etwas anhaben kann. Die Rohre leiteten Wasser, Dampf und heiße Luft zu den Hochöfen und wieder davon weg.

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Überall musste man aufpassen, dass man nicht gegen Stahlträger läuft oder sich an irgendetwas stößt. Vor allem als großer Mensch waren einige Bereiche gefährlich niedrig. Zur Sicherheit hat jeder Besucher einen Bauarbeiterhelm und ein formschönes Haarnetz bekommen.

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In der Halle, in der früher die alten Dampfturbinen betrieben wurden, finden regelmäßig Ausstellungen statt. Also auch wer nicht unbedingt an der Eisenindustrie interessiert ist, kann sich dort eine Kunstausstellung ansehen – über die Kunstausstellung könnt ihr im nächsten Post mehr lesen und sehen! Aber wie ihr seht, ist die Hütte auch perfekt für die Fotografie.

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Um Völklingen herum breitet sich das Saarland aus. Auch wenn es eines der kleinsten Bundesländer ist, ist die Natur atemberaubend schön. Große Teile der Fabrik waren ein einziges Rohrgewirr. Um wirklich zu verstehen welche Rohre wohin führen und wozu sie dienen, muss man wohl Maschinenbau studieren.

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Das war sie also – unsere Führung über die Völklinger Hütte. Vielen Dank an Victor’s für die Einladung und die spannende Führung. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte vorher nicht gedacht, dass so eine Eisenhütte so spannend sein kann, aber die Führung war wirklich interessant und wir haben viel gelernt und mit eigenen Augen sehen können, was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch mal ein kurzes Feedback gebt, wie ihr die Beiträge von Michael findet. Ich kann mir vorstellen, ihn in nächster Zeit mehr mit in den Blog einzubinden, wenn euch auch „Männerthemen“ oder einfach mal eine andere Schreibweise gefällt, dann sagt das gern! Wir freuen uns auf euer Feedback!

Victor’s Seehotel Weingärtner – unsere Bullitour durch Deutschland – Tag 5

Nachdem wir die Flugausstellung verlassen hatten, machten wir uns langsam auf den Weg zum Victor’s Seehotel Weingärtner. Hier nutzten wir zum ersten Mal unser Handy als Navi, damit wir das Hotel auch auf Anhieb finden konnten und nicht noch lange rumkurven mussten. Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass es überhaupt nicht schwer zu finden und auch super ausgeschildert war.

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Wir erreichten das Hotel dann gegen 13 Uhr und parkten unseren Bulli dort für die nächsten 2 Tage auf dem Hotelparkplatz. An der Rezeption angekommen, wurden wir freundlich in Empfang genommen und uns wurde frisches Obst angeboten – das hab ich bisher noch in keinem anderen Hotel erlebt und es war wirklich eine positive Überraschung! Danach bekamen wir unsere Zimmerschlüssel und machten uns auf den Weg in unser Zimmer. Dort angekommen bestaunte ich als erstes die hübsche Bemalung an der Tür – alle Zimmertüren hatten ein hübsches (ich gehe davon aus: handbemaltes) Blumenmuster.

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Das Zimmer passte zum ganzen rustikalen und gemütlichen Ambiente des Hotels – es war mit Holzmöbeln ausgestattet und zwischen Bett und Sitzecke war ein offener Holzbalken als Abtrennung. Ich fühlte mich direkt wohl darin, denn ich liebe offene Balken und diesen rustikalen „Holzhüttencharme“ – ich fühlte mich direkt angekommen und heimisch. Als ich dann auch noch den die Flasche Sekt und das Herz aus Rosenblättern auf dem Bett sah, war es um mich geschehen! Ich realisierte wieder, dass es ja unsere „Flitterwochen“ waren und wir freuten uns unheimlich darüber, dass das Hotelpersonal daran gedacht hat und uns so herzlich in Empfang genommen hat. Danach entdeckte ich den Balkon und den herrlich schönen Ausblick auf eine Wiese mit herbstfarbenen Bäumen – ich ging raus, freute mich meines Lebens und küsste meinen Herzmann. Es fühlte sich an, wie in einem wunderschönen Traum, aber es war Wirklichkeit!

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Nachdem wir unsere erste Freude wieder unter Kontrolle gebracht hatten, ich von allen shönen Dingen Fotos gemacht hatte und wir das Zimmer ausgiebig inspiziert hatten, ging es für uns wieder nach draussen und wir erkundeten die Umgebung. Uns wurde bereits vorher erzählt, dass das Hotel direkt an einem schönen See liegt, an dem man schön spazieren gehen kann und genau das taten wir dann auch. Direkt neben dem Haupteingang des Hotels ging ein kleiner Fußweg in einen Wald hinein und wenn man dem ca. 250 meter folgte, war man direkt am See. Wir liefen, genossen den Wind, der uns um die Nase pustete und ich machte ganz viele Fotos – von den schönen herbstfarbenen Bäumen, vom Laub, von Pilzen, dem Wald, dem See und meinem Herzmann.

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Nach unserem Spaziergang trafen wir uns direkt mit den anderen Bloggern – es war ja eine Bloggerreise (meine erste – und hoffentlich nicht letzte!). Es war eine kunterbunt gemischte Gruppe aus erfahrenen und neuen, jungen und älteren Reisebloggern. Viele kannten sich untereinander schon von Events oder anderen Reisen, aber wir wurden direkt herzlich in die Gruppe mit aufgenommen und freuten uns sehr, alle anderen kennenzulernen und uns auszutauschen. Das ist übrigens eines der Dinge, die ich am Bloggen am meisten mag – andere Menschen kennenlernen, die ähnliche Interessen haben, sich austauschen, gemeinsam Pläne schmieden, kreativ sein und auch nach so einem Treffen noch weierhin in Kontakt bleiben und verfolgen, was die anderen so treiben. Irgendwie sind solche Bloggertreffen wie Familientreffen – manche kennt man besser, andere sieht man nur einmal im Jahr und man freut sich aber jeden Mal, wenn man sich wieder sieht oder auf dem Blog des anderen vorbeischaut und sieht, was er/sie tolles erlebt hat!

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Wir wurden dann vom Hotelchef persönlich in Empfang genommen und durch das Hotel geführt. Erst gingen wir in den Keller, in der wir an der Bar mit einem leckeren Sekt empfangen wurden und von dort die Hausführung starteten. Der Keller beinhaltet nämlich neben der Bar noch einen Konferenzraum, in dem früher eine Disco war. Und zwar nicht nur irgendeine normale Dorfdisco – nein, DIE Disco schlechthin, die von allen aus dem gesamten Umkreis gut besucht wurde, denn unter der Tanzfläche, die aus Glas bestand, schwammen Haie – ja, ihr hört richtig! Echte Haie! Das war sicher sehenswert und spannend, aber irgendwann wurde entschieden, dass aus der Haifischbar ein Hotel gemacht wird und da kam dann ein ganz normaler Konferenzraum hin, so dass die Haie schwinden mussten…

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Danach schauten wir uns noch die anderen Zimmer an – es gab Zimmer, die gerade letztes Jahr ganz neu renoviert und eingerichtet wurden. Sie wurden mit neuen Möbeln estückt und etwas modernen eingerichtet, als unsere rustikalen Zimmer. So war für jeden Geschmack ein Zimmer bezugsbereit! Ich muss sagen, so ein modernes Zimmer ist natürlich auch schön, aber ich mochte unsere mit Holzbalken usw. ein bisschen lieber, weil sie so gut ins Umfeld passen und sich durch den rustikalen Charme von anderen modernen Hotels abheben.

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Nachdem uns das Hotel und die Zimmer gezeigt wurden,hatten wir noch einmal Zeit uns „frisch“ zu machen, um dann den abend gemeinsam in der Grillhütte des Hotels zu verbringen. Was ich bis zu dem abend noch gar nicht wusste – es ist anscheinend ganz typisch im Saarland, dass auf einem Schwenkgrill gegrillt wird – man sagt dazu auch „schwenken“. Zwar hab ich persönlich keinen Unterschied zum „normalen grillen“ geschmeckt, aber es war alles unheimlich lecker! Unsere Gruppe bestand übrigens aus 12 Personen und als wir die Hütte betraten, dachte ich, dass das Essen für alle Hotelgäste reichen würde. Da es aber so unheimlich lecker war und wir alle ganzschön viel Hunger haben, ging am Ende doch das meiste weg! Wir saßen alle gemeinsam an einer langen Tafel, aßen ausgiebig, tranken dazu gemütlich ein Bierchen (oder was auch immer die anderen getrunken haben) und machten eine kleine Vorstellungsrunde. Jeder erzählte kurz, wo er/sie herkam, worum es auf dem Blog geht und wie er/sie zum Bloggen kam. Das war unheimlich spannend und man hat da schon so viel über die anderen gelernt und konnte danach super in Gespräche eintauchen, in dem man Informationen wieder aufgriff, oder sich über gemeinsame Bloghtemen unterhielt. So verbrachten wir den Rest des abends mit vollen Bäuchen vom schwenken und mit lustigen, interessanten Gesprächen und der Vorfreude auf den nächsten Tag…

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Flugausstellung Hermeskeil – unsere Bullitour durch Deutschland – Tag 5

Wie gestern bereits angekündigt kommt heute der Post zu unserem 5. Tag, aber es geht (noch) nicht um das Victor’s Hotel, welches wir gegen Mittag bezogen. Wie ihr in der Überschrift bereits lesen könnt, waren wir bei einer FLugausstellung. Das war eigentlich nicht geplant, sondern mal wieder eines dieser spontanen Dinger, die meinem herzmann und mir andauernd passieren, weil wir uns einfach drauf einlassen! Wir frühstückten ganz gemütlich auf dem Rastplatz, auf dem wir auch übernachtet hatten und stellten dann fest, dass es zum Hotel nur noch 30 km waren. Da wir da erst so gegen 14 Uhr ins Zimmer einchecken konnten, mussten wir uns also noch etwas für den vormittag überlegen. Wir schauten also auf unsere Karte und sahen, dass Idar-Oberstein ganz in der Nähe war. Da mein Herzmann diese Stadt schon einmal gesehen hat und davon überzeugt war, dass sie mir auch ganz sicher gefallen würde, machten wir uns also auf den Weg, Idar-Oberstein einen Besuch abzustatten. Wir hatten aber nicht damit gerechnet, dass auf einmal am Straßenrand eine riesige Concorde stand und wir davon kurzzeittig geflasht waren, sodass wir umdrehten und schauten, wie es dazu kam, dass die da so am Straßenrand rumstand. Hier waren wir also in dem kleinen Hermeskeil und die Concorde gehörte zur dort ansässigen Flugausstellung, die wirklich einiges zu bieten hat. Da dieses Thema ein Herzensthema meines Herzmannes ist, gebe ich dieses Mal das Wort ab und er erzählt euch, was wir in der Flugausstellung Hermeskeil alles gesehen und bewundert haben:

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Idar-Oberstein ist berühmt für Edelsteine und die Schleifkunst. Ich bin mir sicher, dass der Ort einen Ausflug wert gewesen wäre. Doch das war völlig vergessen, als ich die Concorde am Straßenrand gesehen habe. Mein Gedankengang war ungefähr so: „Oh, eine Concorde….sicher ein Flughafen….aber hier sollte eigentlich kein Flughafen sein…warum steht da eine Concorde?“ Während dieser Gedanken sind wir schon ein paar hundert Meter weiter gefahren, bis uns dann die Neugier völlig überwältigte und wir umdrehten. Es stellte sich nicht als Flughafen heraus, sondern als Flugzeugausstellung. Für mich als Liebhaber von Flugzeugen war allein der Anblick der Concorde schon beeindruckend genug. Dieser Typ fliegt schon länger nicht mehr, vor allem wegen Sicherheitsproblemen. Beeindruckend daran ist einmal das Aussehen (schlank und mit spitzer Nase), andererseits einfach, dass dieses Passagierflugzeug mit Überschallgeschwindigkeit fliegen konnte. Im Kontrast dazu haben die Betreiber des Museums in der Concorde ein Café eingerichtet, in dem man ganz gemütlich einen Latte Macchiato schlürfen kann.

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Das ganze Museum ist eine einzige Zeitreise durch die Geschichte der modernen Luftfahrt. Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg sind zu sehen, aber vor allem Militärjets aus der Zeit des Kalten Krieges, die in der Zwischenzeit ausgemustert wurden. Auch wenn ich selbst kein Fachmann, sondern nur „Fan“ bin, war es doch spannend diese Flugzeuge und Hubschrauber aus der Nähe zu sehen.

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Ein schon etwas moderner Jet. Wer sich schon immer mal gefragt hat, was diese Pfeile an der Seite der Flugzeuge bedeuten (bestimmt enorm viele Leser dieses Blogs!): Wenn der Pilot im Flugzeug sitzt und ohnmächtig wird oder ein ähnlicher Notfall passiert, kann die Bodencrew an dem Hebel ziehen, auf den der Pfeil zeigt und das Cockpitdach öffnen. Funktioniert natürlich nur, wenn das Flugzeug noch am Boden ist…

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Bei diesem Flugzeug ist so ein Pfeil nicht nötig, einfach weil es kein Cockpit hat. Dafür hat man einen schönen Holzpropeller und wenn mal ein Reifen platzt, kann man einfach einen neuen beim Fahrradhändler kaufen. Man kann hieran sehen, dass Fliegen eigentlich nicht so schwer ist: Man braucht nur Flügel und etwas, was einen in die Luft bringt….

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…und das ist heutzutage meist ein Motor. Die haben häufig natürlich ein paar mehr Pferdestärken als ein Golf I. Auf dem Deck eines Flugzeugträgers ist der gefährlichste Bereich direkt hinter einem startenden Jet. Wer die Gelegenheit hat, sollte mal versuchen möglichst nahe an einen startenden Militärjet zu kommen um zu hören wie unglaublich laut diese Motoren werden können.

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Obwohl man schon ein wenig länger weiß, wie man Flugzeuge in die Luft bekommt, ist die Entwicklung von neuen Flugzeugen unglaublich teuer. Vor allem deswegen, weil alle möglichen Anforderungen erfüllt werden müssen. Um die Kosten ein wenig aufzuteilen, beteiligen sich deshalb häufig mehrere Länder an der Neuentwicklung. Im Falle des Panavia Tornado waren das Vereinigte Königreich, Italien und Deutschland beteiligt. Das erkennt man an diesem Exemplar des Flugzeugs an der Kokarde auf dem Seitenleitwerk (der senkrechte Flügel hinten dran). Die Kokarde ist dreigeteilt. Rot-weiß-grün für Italien, blau-weiß-rot für Großbritannien und schwarz-rot-gold für Deutschland.

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Hier sieht man meine wunderschöne Frau neben einem zur Abwechslung recht knallig lackierten Flugzeug. Im Museum konnte man bei vielen Ausstellungsstücken in die Cockpits sehen, weil Leitern daran gestellt waren. Bei einigen Flugzeugen hat man schon gesehen, dass sie da schon ein bisschen länger standen. Schimmel auf Leder sieht nicht so schön aus… Auf dem Foto erkennt man auch grob die kanadische Kokarde: Natürlich ein rotes Ahornblatt.

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Neben vielen Flugzeugen waren auch einige Helikopter ausgestellt. Besonders beeindruckend waren die russischen Helikopter, die meist unglaublich groß waren und wahnsinnig lange Rotorblätter hatten. So lang, dass sie schon durchbogen (ist aber völlig normal. Dat muss so.).

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*pieks* In der Nase von modernen Flugzeugen sind meist Radargeäte und andere technische Spielereien. Die beiden Beulen an der Seite sind Lufteinlässe, die zum Motor führen. In der Nähe von Flughäfen gibt es oft Schreckschussanlagen die versuchen möglichst viele Vögel fernzuhalten. Man kann sich vorstellen was dem Motor passiert, wenn ein Vogel in so einen Lufteinlass gerät. Und natürlich auch wie der Vogel danach aussieht…

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Ein bisschen Aggressivität muss natürlich sein bei Militärflugzeugen. Im zweiten Weltkrieg (und auch noch später) haben die US-Amerikaner gerne Pin-Up-Girls auf ihre Flugzeuge gemalt.

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Manchmal sind die Lufteinlässe nicht seitlich am Jet, sondern in der Nase. Deswegen sieht es bei „BF-105“ so aus als wäre die Nase abgesägt worden.

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Kein Wunder, dass man eine enorm lange Ausbildung braucht um Pilot zu werden. Das ist das Cockpit eines betagten Passagierflugzeuges.

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Und weil nur ein Haifischmund nicht genügt, kommt jetzt noch ein Giftzahn und ein böse schauendes Auge dazu. Eigentlich wäre es mal ganz lustig einen Militärjet mit einer völlig anderen Lackierung zu sehen. Rosa. Mit einem Teddy drauf. Oder Meerschweinchen.

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An diesem Helikopter kann man den recht typischen russischen Helikopterstil erkennen: Möglichst bullig. Die Kokarde der DDR ist natürlich interessant, weil sie nicht rund, sondern viereckig ist.

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Zum Abschluss noch ein Ausstellungsstück, das Anna unbedingt auf dem Foto haben wollte: Das Modell einer Rakete (ich glaube es war eine Saturn 5), mit der alles Mögliche ins Weltall geschossen wird. Das Modell war so riesig, dass ich einige Meter zurückgehen musste um wenigstens ein bisschen was davon drauf zu haben. Entweder war die Rakete ganz drauf und Anna nur winzig davor zu sehen oder Anna war vernünftig zu sehen, die Rakete aber kaum.

Wer auch nur ein bisschen Interesse an Flugzeugen hat und im südlichen Rheinland-Pfalz rumgurkt, dem kann ich das Museum wärmstens empfehlen. Wie schon ganz oben geschrieben, man kann es an der Concorde erkennen, die man schon von der Straße aus sieht.

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Vielen lieben Dank an meinen „Gastautor“ – ich dachte, er war eh dabei und konnte euch nun viel mehr über die Ausstellung erzählen, als ich – so habt ihr vielleicht noch etwas gelernt und auch mal einen anderen Schreibstil hier auf dem Blog entdeckt. Wollt ihr in Zukunft vielleicht öfter etwas von Michael lesen? Dann frag ich ihn mal ganz lieb, ob er da zukünftig öfter mal Lust zu hätte. Morgen geht es dann aber endlich weier mit dem Victor’s Seehotel Weingärtner und unserem Spaziergang um den Bostalsee. Bis dann!

Andernach und Koblenz

unsere Bullitour durch Deutschland – Tag 4

Wie gestern bereits geschrieben, war es schon ein bisschen komisch, mitten in der Stadt auf einem Krankenhausparkplatz aufzuwachen. Um unseren Bulli herum standen bereits Autos von Besuchern des Krankenhauses und wir standen langsam auf, zogen uns an, nahmen die Gardinen ab und ließen etwas Luft in den Bulli. Ich ging noch schnell auf die Krankenhaustoilette, putzte dort meine Zähne und dann machten wir uns auch schon auf den Weg. Wir wollten einen gemütlichen Ort mit schönem Ausblick finden, um uns dort zum Frühstücken niederzulassen. Nach einigen Kilometern, die wir am Rhein entlang fuhren, wurden wir in Bad Breisig fündig und stellten usn dort an den Straßenrand, von dort hatten wir einen direkten Blick auf den Rhein und ein paar Berge. Wir öffneten das Bullifenster, deckten den Tisch und frühstückten ausgiebig.

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Nach dem Frühstück ging es weiter am Rhein entlang, wo wir durch den kleinen Ort Andernach fuhren. Nach kurzer Zeit fielen uns mehrere Schilder auf, die Werbung für den Vulkanpark machten. Irgendwie haben mich die Schilder angezogen und ich wollte mir das Ganze mal aus der Nähe angucken, so suchten wir den nächsten Parkplatz und hielten an. Ganz in der Nähe befand sich das Informationszentrum des Vulkanparks, in dem man auch Tickets kaufen konnte, um den Andernacher Geysir bestaunen zu können. Anscheinend befand der sich etwas weiter ausserhalb, sodass man dort mit dem Boot hingebracht wurde, um dann dort zu sehen, wie ein Wasserstrahl aus einem Loch im Boden kam. Wir haben uns dafür entschieden, dass uns die Bilder im Informationszentrum ausreichten und wir nicht unbedingt mit dem Boot da rüber fahren mussten. Gut, dass wir uns bei sowas immer ziemlich einig sind und lieber auf eigene Faust Orte erkunden und nicht nur solche vollen Touri-Punkte abklappern. Wir sind aber im süßen Örtchen Andernach noch ein wenig spazieren gegangen und sind auf eine alte Festungsanlage gestoßen, auf die man auch hochgehen und von dort aus über den Rhein gucken konnte. Dort haben wir einfach ein wenig gestanden, uns den Wind um die Ohren pusten lassen und den schönen Ausblick und die zweisame Zeit genossen!

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Nachdem wir Andernach verlassen haben, sind wir am Rhein entlang weiter Richtung Koblenz gefahren, um dort die Stadt und das deutsche Eck anzuschauen. Ich war bereits vor Jahren mal für einen Tag in Koblenz (als wir in der 10. Klasse in Traben-Trabach auf Klassenfahrt waren haben wir einen Tagesausflug nach Koblenz gemacht – alle anderen waren in München oder Berlin – wir waren in Traben- Trabach, olé!). Ich konnte mich aber so gut wie gar nicht mehr an die schöne Stadt erinnern, bzw. habe damals einfach nicht so sehr auf die schönen Gebäude und diese wunderschöne Natur geachtet, sondern hatte eher Augen für die Jungs aus meiner Klasse und die nächste Bar, haha! ;-) Dieses Mal konnte ich alles viel mehr genießen und hatte nur Augen für meinen Herzmann, die wunderschöne Natur und die hübschen Gebäude in Koblenz.

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Da ist sie übrigens, die Zaubertfel, von der ich im ersten Reisebericht-Post bereits erzählt hab! Mein Herzmann ist so begabt und hat mal eben das ganze Moseltal mit Bergen und Fluss darauf gezeichnet!

Wir parkten an der Krombachtalsperre und liefen dann ca. 2 Kilometer ganz gemütlich Richtung Innenstadt und deutsches Eck. Auf diesem Spaziergang erlebten wir so einiges und sahen wirklich beeindruckende Orte. Als erstes gingen wir natürlich oben auf die Brücke über der Talsperre und schauten und die gewalteigen Wellen unter uns an. Außerdem hatte man von dort einen super Blick am Ufer entlang und konnte in der Ferne eine weitere Brücke sehen und das deutsche Eck bereits erahnen. Auf dem weiteren Weg kamen wir an einer kleinen „Insel“ vorbei, die wir natürlich direkt erkunden mussten. Im Prinzip war das einfach nur ein Stück Land, welches durch einen schmalen naturgewachsenen Steg mit dem Ufer verbunden war. Darauf gab es schöne Blumen, Büsche und Steine zu entdecken, aber es war nur so ca. 200qm groß und darum ziemlich gut überschaubar und schnell war alles entdeckt. Ich habe aber die Zeit genutzt und ein paar Detailaufnahmen von Blumen gemacht:

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Nachdem ich mich dann fotografisch ausgetobt habe, sind wir weiter am Ufer entlang Richtung „deutsches Eck“ gelaufen, wo wir bereits von einem kleinen „Strom“ von anderen Touristen mitgerissen wurden. Zwar war es Herbst und auch nicht mehr die typische Urlaubszeit, aber trotzdem merkt man an solchen Orten, dass die das ganze Jahr über interessant sind und gut besucht werden. Dort angekommen, hatte ich mir selbst die Aufgabe auferlegt, alle der dort aufgestellten Flaggen an Masten den jeweiligen Ländern zuzuordnen. Es waren dort alle 16 Bundesländer, Europa, Deutschland und USA vertreten und ich war froh, dass ich meinen Herzmann dabei hatte, der mir wirklich jede Bundeslandflagge auswendig aufsagen konnte – der weiß aber auch echt alles! Danach bestaunte ich den Rest – die Reiterstatue, den Ausblick, die Berge und alles andere, was dort zu bestaunen war!

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Da es an dem Tag ganz schön frisch war und auch die Sonne sich nicht zeigte, wurde es schnell kalt. Somit gingen wir, nachdem wir alles bestaunt und fotografiert hatten, in Richtung Stadtmitte und haben uns da ein Café gesucht, in dem wir etwas Warmes trinken und uns ein wenig ausruhen konnten. Wir fanden an einer Ecke in einer kleinen Seitenstraße das Café Miljöö, das draussen bereits mit dem Schild „frische Waffeln“ lockte und uns damit überzeugte. Auch drinnen war es total süß eingerichtet und mit alten Bildern von Filmen dekoriert. Wir bestellten uns dann also die bereits angeteaserten Waffeln mit Kirschen und Vanilleeis und dazu gab es warme Getränke und wir wärmten uns von innen und aussen auf. Nach dem gemütlichen Päuschen ging es dann weiter die Stadt Koblenz besichtigen – wir sahen schöne Gebäude in verschiedensten Farben und schön verziert.

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Nach ca. 5 Stunden Aufenthalt in Koblenz machten wir uns dann langsam auch wieder auf in Richtung unseres Bullis, da wir am abend noch ein Stückchen fahren wollten uns es schon langsam dunkel wurde. Am nächsten Tag mussten wir nämlich bereits im Saarland sein, denn da hatten wir über das Wochenende das Glück an einer Bloggerreise teilnehmen zu dürfen und für 2 Nächte im Hotelbett im Victor’s Hotel übernachten zu können. Deswegen wollten wir an diesem Tag noch so weit in den Süden fahren, wie es ging, um am nächsten Tag nicht zu spät am Hotel anzukommen. Wir fuhren also Richtung Süden und machten noch einen kurzen Abstecher nach Trier. Das Doofe war, dass es schon ziemlich dunkel war und auch regnete und wir noch nicht genau wussten, wo wir die nacht verbringen werden. Darum mussten wir ziemlich schnell wieder aus Trier rausfahren und nach einem öffentlichen Parkplatz Ausschau halten. Wir fuhren übrigens die ganze Zeit ausschließlich nach Schildern und mit Hilfe unserer Straßenkarte und nutzen nur einmal unser Handy, um das Hotel zu finden (obwohl das auch gut ausgeschildert war und wir das Handy nicht mal gebraucht hätten!).

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Wir fuhren also aus Trier wieder raus und ich stellte (seit Langem mal wieder) fest, dass ich anscheinend an Nachtblindheit leide. Jedenfalls bilde ich mir ein, dass ich im Dunkeln kein Auto fahren kann, weil ich nicht mehr weit gucken kann und dadurch sehr unsicher werde. Also musste ich dann auch noch rechts ran fahren und Fahrertausch machen und das, wo es regnete, wir beide müde waren und einfach keine Lust auf Autofahren mehr hatten. Das war so die erste Situation, in der ich ein bisschen doof drauf war und mich geärgert hab, dass wir nicht einfach ein Hotel gesucht haben. Als wir dann aber noch ca. 15 km weiterfuhren, Michael den Bulli souverän durch die Dunkelheit lenkte und wir dann endlich einen Rastplatz gefunden hatten, war alles wieder erledigt und die doofen Gedanken waren wieder verflogen!

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Kommen wir nun zu unseren täglichen Statistikaufzeichnungen des 4. Reisetages: wir haben so einige Tiere gesehn – und zwar flog ein Bussard direkt vor unserem Fenster vorbei, als wir auf der Strecke zwischen Koblenz und Trier unterwegs waren. Außerdem haben wir auf einigen Wiesen und Weiden schwarze Kühe, Pferde und braune Gänse gesehen. Auch die „Am-Bulli-Stoß“-Statistik wurde am vierten Tag gefüllt, aber nur von mir – ich stieß mir einmal den Fuß beim Hose anziehen morgens und abends hab ich meine Hand gegen das Dach gehauen, als ich die Gardine aufhängen wollte – richig doof… :-(

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Übrigens hab ich während unserer Flitterwochen Bullitour Mal wieder gemerkt, wie sehr ich mich in der Natur wohlfühle und dass es mir unheimlich Spaß macht, mit offenen und aufmerksamen Augen durch die Natur zu streifen und Fotos davon zu machen. Darum hab ich mich vor Kurzem auch dazu entschlossen, einen weiteren Instagramaccount einzurichten, auf dem ich ausschließlich meine „Fotografie-Bilder“ zeige, also Momentaufnahmen von der Natur, von Gebäuden, Menschen oder was auch immer mir in mein „Fotografenauge“ und vor meine Linse fällt.

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Morgen geht es dann, nicht, wie oben geschrieben mit dem Victor’s Hotel weiter, sondern mit dem, was wir davor noch gemacht haben. Wir hatten uns nämlich etwas in der Zeit verschätzt und sind am abend noch so weit gefahren, dass wir am nächsten Tag nur noch 30 km bis zum Hotel fahren mussten. Da wir erst gegen Mittag da sein sollten, hatten wir als noch etwas für den vormittag planen wollen. Ob das alles so gekommen ist, wie wir uns das vorgenommen haben und wieso Michael am fünften Tag unserer Reise manches Mal aus dem Staunen nicht raus kam und mich nicht nur einmal als „beste Frau der Welt“ betitelte, erfahrt ihr alles morgen! Seid gespannt! ;-)

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Euskirchen und Bonn

unsere Bullitour durch Deutschland – Tag 3

Heute sind wir von der Sonne geweckt worden. Sie schien auf den Bulli, so dass ihn eine wohlige Wärme füllte und ein paar Sonnenstrahlen bahnten sich den Weg an den Gardinen vorbei und endeten auf meinem Arm. Es war wunderschön, dieses Gefühl der Freiheit, der Ruhe und der Glückseligkeit. Dieses Gefühl, zu wissen, einfach liegen bleiben zu können, wenn man das gerne möchte, oder aufstehen, raus gehen und die Sonne mit einem Lachen begrüßen zu können. Ich entschied mich für zweiteres, schob die Gardine zur Seite und lachte der Sonne und dem kommenden Tag mit seinen Abenteuern entgegen.

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Wir frühstückten ganz gemütlich auf dem Rastplatz, auf dem wir übernachtet hatten und hatten sogar das Glück, eine frische Dusche nehmen zu können. Da achtet man normalerweise nie drauf, wenn man auf Rastplätzen ist (ich hab das jedenfall noch nie gesehen), aber es gibt da auch Duschen. Meistens nur für die Fernfahrer, aber bei diesem Rastplatz gab es gar eine extra abgetrennte Dusche für Frauen. Da konnte man dann ganz gemütlich und in Ruhe duschen und sich umziehen und dann war ich wieder frisch und konnte perfekt in den Tag starten! Zum Frühstück gab es dann frische Brötchen und Kakao und dann machten wir uns gegen halb 11 auf die Weiterfahrt Richtung Westen.

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Wie ihr vielleicht auf der Karte schon gesehen habt, sind wir kurz vor Dortmund weiter Richtung Süden gefahren. Eigentlich hatte ich geplant noch einen kurzen Abstecher nach Duisburg zum „Tiger and Turtle“ zu machen, aber das sah auf der Karte so weit entfernt aus, dass wir das einfach für einen nächsten Wochenendtrip geplant haben. Also irgendwann in 2016 wird es ganz sicher noch nach NRW für uns gehen und dann schauen wir uns das „Tiger and Turtle“ live an. Also als wir entschieden hatten, dass es für uns weiter gen Süden geht, waren wir uns noch nicht sicher, welchen Ort wir uns als nächstes anschauen wollten. Wir fuhren also erstmal drauf los und irgendwann landetetn wir in Euskirchen. Weil uns langsam der Hunger plagte und wir auch mal Fahrertausch machen wollten, sind wir in die Stadt reingefahren, ein wenig spazieren gegangen und können nun auch sagen „Euskirchen haben wir gesehen, da müssen wir aber nicht unbedingt wieder hin,“. Also so wunderhübsch, wie viele andere Städte, die wir auf unserer Reise gesehen haben, war es dort nicht…

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Nach unserem Aufenthalt sind wir dann wieder zurück Richtung Autobahn und haben uns dann spontan dafür entschieden, uns noch die ehemalige Hauptstadt anzusehen: Bonn. Und ich muss sagen, dass war eine der besten Entscheidungen, die wir an dem Tag getroffen haben (die beste erzähle ich euch gleich noch!). Bonn war bereits von der Straße aus super schön, wir haben hübsche Gebäude gesehen und sind über den Rhein gefahren. Dann haben wir unseren Bulli auf einem Krankenhausparkplatz abgestellt und sind einfach losgelaufen und haben uns (wie wir das so gerne machen) einfach treiben lassen. Wir parkten auf der „anderen Seite des Rheins“ – also da, wo nicht die Innenstadt war, darum mussten wir als erstes über die Brücke laufen und da haben wir schon nicht schlecht gestaunt, was Bonn so zu bieten hat. Ich muss ja sagen, ich mag Städte am Wasser eh sehr gern. Ob es nun Porto, Prag, Hamburg oder Köln ist – alle Städte die am Wasser liegen haben irgendwie einen besonderen Charme. So auch Bonn! Wir bestaunten also die Aussicht, machten ein paar Erinnerungsfotos und gingen dann weiter Richtung Innenstadt, die uns auch sehr gefiel – hier konnten wir alte Gebäude bestaunen und liefen durch den Markt, der an dem Tag gerade auf dem Platz in der Innenstadt stattfand.

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Auf dem Weg vom Bulli bis zum Rhein hatten wir schon das Restaurant ausmachen können, in dem wir abends essen wollten. Wir hatten uns nämlich vorgenommen in jeder Stadt/jedem Bundesland etwas typisches zu essen und als wir dann an einer Ecke das Restaurent/die Kneipe „zur Rheinbrücke“ sahen und dort der (anscheinend) lokal typische rheinische Sauerbraten vom Pferd auf der Karte stand, war klar, wo wir abends essen werden. Also sind wir dann, als es langsam dunkel wurde und unsere Mägen sich bei uns meldeten (wenn man den ganzen Tag auf den Beinen und an der frischen Luft ist, geht das schnell mit dem leeren Magen) wieder Richtung Brücke gegangen und ich habe noch super schöne Bilder im Dunkeln vom Rhein und dem schön beleuchteten Bonn machen können:

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Jetzt kommen wir zur Anekdote unseres dritten „Flitterwochen Bullitour durch Deutschland“ Reisetages: und zwar betraten wir das Restaurant bzw. die Kneipe „zur Rheinbrücke“ und es baute sich im vorderen Bereich bereits eine Liveband auf. Diese Band bestand aus 4 oder 5 (ich weiß es leider nicht mehr genau) Männern mit einem geschätzten Altersdurchschnitt von 70. Und diese Band hat gerockt, sag ich euch! Wir saßen also da in einer Kneipe, tranken Kölsch, aßen rhenischen Sauerbraten vom Pferd (bzw. Michael hatte ihn bestellt und ich hab probiert), für mich gabs ein stinknormales Schnitzel mit Pommes und lauschten der ziemlich coolen Jazzmusik der Liveband und wippten im Takt mit. Die Kneipe war auch ziemlich voll und ich hatte das Gefühl, dass die meisten Gäste nur wegen der Band dort waren. Wir hatten also unheimliches Glück, an dem Tag in Bonn gewesen zu sein und uns „zur Rheinbrücke“ als unseren Abendessenspot ausgesucht zu haben! An dem Abend ist mir mal wieder bewusst geworden, dass man viel öfter auch einfach mal etwas „Neues“ machen sollte. Einfach so in eine alte urige Kneipe in einer fremden Stadt gehen und cooler Musik lauschen – das war wirklich schön und wir haben uns an dem abend dort sehr wohl gefühlt!

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Eigentlich hatten wir erst überlegt, am abend noch ein Stückchen weiter zu fahren, um ein wenig Strecke hinter uns zu bringen und dann am nächsten morgen bereits in eienm neuen Ort aufzuwachen und den direkt erkunden zu können. Da es in der Kneipe aber so nett war und wir lieber einen gemütlichen abend mit 1-2 Kölsch und guter Musik verbracht haben, haben wir uns nach einem kleinen Verdauungsspaziergang am Rheinufer dafür entschieden, einfach nur noch in den Bulli zu fallen, schnell unser Nachtquartier aufzuschlagen und zu schlafen. Am nächsten morgen mitten im Getummel auf dem Krankenhausparplatz aufzuwachen war zwar etwas komisch – aber dazu mehr im nächsten Post!

Ich muss euch ja noch von unserer „am Bulli-stoß“-Statistik des dritten Tages berichten. Und zwar musste mein Kopf an dem Tag 5 Mal dran glauben (ja, es kann sein, dass das Kölsch daran Schuld hatte, haha) und Michael hat seinen Arm gegen die Bullidecke gehauen – autsch…

Morgen geht es dann weiter mit unserer Bullitour – ich kann euch schon verraten, es wird weiterhin um Wasser gehen und um einen ganz bestimmten und sehr bekannten Punkt, der mit Wasser zu tun hat – na, wer errät es?

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Lutherstadt Eisleben

unsere Bullitour durch Deutschland – Tag 2

Gestern gab’s den ersten Streich und der zweite folgt zugleich: Wir wachten so gegen halb 9 im Bulli auf. Es war ganz schön kalt und die Scheiben waren beschlagen. Somit öffneten wir die Fenster zum Lüften, zogen uns etwas an und putzten wieder unsere Zähne mit dem Kanisterwasser. Danach ging dann der Spaß des Bulliumbaus wieder los, dieses Mal nur anders herum – wir nahmen also die Gardinen wieder von den Fenstern (denn beim Fahren wollten wir ja etwas sehen!), dann wurde das Bett wieder umgebaut und der Tisch hochgeklappt, sodass man daran gemütlich frühstücken konnte. Bereits bei dieser „Umbausession“ stieß ich mir 2 Mal den Kopf – wobei wir wieder beim Thema „aus Fehlern lernt man“ wären! ;-) Da wir aber nicht auf der nach Benzin stinkenden Raststätte frühstücken wollten, ging es erstmal los und wir fuhren weiter Richtung Halle, wo wir uns bei einem kleinen Penny ein wenig mit Frühstücksleckereien endeckten. Danach ging es weiter über Land und wir hielten einfach mitten im Grünen zwischen Halle und der süßen kleinen Lutherstadt Eisleben (ja, schon wieder eine Lutherstadt!).

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Wir kochten uns ein bisschen Wasser für Tee, schmierten uns frische Brötchen, genossen das Essen, den Ausblick und machten es uns gemütlich. Das auf dem Foto war unser Ausblick beim Frühstück! Super schön, oder? Gegen 11:00 Uhr ging es dann weiter und wir fuhren nach Eisleben rein. Da ich beim Durchfahren durch dieses kleine Städchen ganz viele kleine pastellfarbene Häuser gesehen habe und die zuckersüß fand, mussten wir natürlich einen Parkplatz in der Nähe suchen, damit ich die Häuser (für euch) fotografieren konnte. Wir liefen also durch diesen beschaulichen Ort und ich kam aus dem „Oh, schau mal, eine schöne Kirche!“ und „Hach, wie niedlich ist denn dieser Platz“- Staunen gar nicht mehr raus! Wer hätte gedacht, dass die Lutherstadt Eisleben so niedlich und ansehnlich ist, dass wir uns da insgesamt 5 Stunden aufgehalten haben? Also ich vorher nicht!

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Wieso Eisleben auch eine Lutherstadt ist, fragt ihr euch? Das kann ich euch erzählen! Passt auf, jetzt kann ich so richtig angeben, denn ich stand vor dem Haus, in dem Martin Luther höchstpersönlich gestorben ist (#ironieoff)- und weil das sein „Sterbeort“ ist, haben die lieben Leute (wer auch immer) diese Stadt zu einer Lutherstadt gemacht. Wir waren am Freitag gegen 12:00 Uhr dort unterwegs und ihr seht es ja auf den Bildern selbst: es war keine Menschenseele unterwegs. Wenn man vorher die Berliner Verhältnisse gewohnt ist, fragt man sich auch, wo man hier gelandet ist. Und die Wirtschaft scheint da auch nicht gerade gut zu laufen – es gab viele geschlossene Geschäfte, heruntergekommene Häuser und die Wohnungen (in die man reinschauen konnte) sahen auch alle aus, als wären sie in den 80ern stehen geblieben.

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Andererseits konnten wir so diese Ruhe genießen, wir konnten durch die kleinen Gassen schlendern und fühlten uns unbeobachtet und ich konnte überall viele Bilder machen! Es war schon fast idyllisch – diese weinberankten Gebäude, die kleinen Plätze mit großen Kastanienbäumen und Bänken darunter und ganz besonders die vielen schicken Häuser mit alten, hübschen Türen:

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Um ca. 17:00 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg zu unserem Bulli, der noch immer brav auf dem Parkplatz wartete und machten uns bereit für die Weiterreise. Da die Landschaft uns in der Gegend total gut gefallen hat, entschieden wir uns spontan einfach über Land weiter zu fahren und hielten uns an die Schilder Richtung Köln/Bonn. Während den nächsten 3 Stunden fahrt haben wir so einige Tiere gesehen: direkt 2 Meter vor unserem Auto flog eine Weihe vorbei, braun- und schwarzgepunktete Kühe sahen wir auf einer Weide im Wartburgkreis, wir sind an einer Straußenfarm vorbeigefahren und haben ca. 10 Schwäne auf einer Wiese gesehen und zum Ende hin noch eine traurige (aber auch irgendwie lustige) Geschichte: Ich hab, wenn Michael gefahren ist, immer Ausschau nach Schildern, Tieren und anderen spannenden Dingen gehalten und er hat sich auf die Fahrt konzentriert. Als wir aus einem Ort rausfuhren sah ich ganz viele kleine Shetlandponys auf einer Weide und freute mich total (ihr wisst ja – ich bin früher auch geritten und irgendwie vermiss ich Pferde und Tiere um mich herum im Allgemeinen total…), jedenfalls freute ich mich und rief in meiner piepsigen „ich feu mich gerade total“-Mädchenstimme „Schau mal Schatz, da sind ganz viele kleine Ponys“ und er nur ganz platt: „oh, das ist die Weide von dem Wursthof, an dem wir gerade vorbei gefahren sind!“. Ich wusste nicht genau, ob ich da weinen oder lachen sollte, aber jetzt im Nachhinein betrachtet war die Situation einfach nur witzig und ich wollte sie euch natürlich nicht vorenthalten! ;-)

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Wir fuhren also bis ca. 20:30 weiter auf der Landstraße bis wir ein Autobahnschild sahen und uns daran orientierten, denn wo eine Autobahnauffahrt ist, gibt es auch meistens Rasthöfe – gesucht und gefunden – so haben wir also wieder auf einem Rastplatz übernachtet – wir befanden uns da ca. 80 km vor Dortmund. Wieder schlugen wir unser Nachtquartier auf und machten es uns gemütlich. Das Praktische an unserem Bulli war ja, dass er 2 Kochplatten hatte und so machten wir uns Spagetti warm und schauten dem Sonnenuntergang über der Autobahn zu – super romantisch, haha!

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Übrigens gibt es noch eine erweiterte Statistik zu unserem „am Bulli-stoß-Wettbewerb“: Ich hatte mich ja schon morgens 2 Mal am Kopf gestoßen und auch abends hat es meinen Kopf noch einmal erwischt, Michael hat einmal seinen Ellenbogen beim Bett umbauen und seinen Rücken beim Umziehen gestoßen – also das war wohl nichts mit „aus Fehlern lernt man“ – stay tuned! ;-)

Ach und vergesst nicht, unserer Route auf der Karte zu folgen, so seht ihr genau, wo wir langgekurvt sind und welche Orte wir gesehen haben! Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

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Lutherstadt Wittenberg und Leipzig

unsere Bullitour durch Deutschland – Tag 1

Wie versprochen gibt es noch die ausführlichen täglichen Berichte unserer Flitterwochen Bullitour durch Deutschland, die jetzt auch schon wieder über 2 Monate her sind. Aber dafür gibt es jetzt ganz viele Inspirationen und schöne Herbstbilder zu sehen und ich erzähle euch, wo wir uns in den 12 Tagen so rumgetrieben haben und welchen Ort ihr auch unbedingt mal besuchen solltet.

Ich habe für unsere Flitterwochen Bullitour eine extra Google Maps Karte angelegt, auf der ihr die Route verfolgen und nachvollziehen könnt und dabei mit einem Klick zum jeweiligen Post weitergleeitet werdet – schaut doch einfach mal vorbei und klickt euch durch: Hier gehts zur Karte.

Während der Fahrt habe ich Reisetagebuch geschrieben und werde das hier in der Art und Weise auch wiedergeben – als kurze Erläuterung folgende Infos:

– Wir hatten uns vorher eine grobe Route überlegt (siehe erster Post zur Deutschlandtour)
– Wir hielten einfach an, wo es uns gefiel
– Übernachtet haben wir auch öffentlichen Parkplätzen, die wir zufällig gefunden hatten
– Ich schrieb täglich auf, wie viele Kilometer wir gefahren sind und welche Orte wir passiert haben
– Am ersten Tag stellten wir fest, dass so ein Leben im Bulli schon eine große Umstellung ist, weil man viel weniger Platz hat, sich zu bewegen und so notierte ich jeden Tag, wie oft und mit welchen Körperteil wir uns am Bulli gestoßen haben (das wurde dann zu unserem Running Gag)
– Ich schrieb auf wie viele und welche Tiere wir gesehen haben
– Wenn sonstige lustige, komische, doofe oder tolle Dinge passiert sind, habe ich diese natürlich auch notiert

Hier und heute starte ich also mit dem 2-wöchigen Reisetagebuch zu unserer „Flitterwochen Bullitour durch Deutschland“ – viel Spaß!

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Wir fuhren am 19.10. (2 Tage nach unserer Hochzeit) um ca. 10 Uhr morgens mit der S-Bahn los zum Buliverleih und holten dort den Bulli ab, der uns die nächsten 2 Wochen durch Deutschand begleiten sollte. Da die Vermietung ziemlich weit von uns entfernt ist, waren wir erst gegen halb 12 wieder da raus und sind dann als erstes zu Ikea gefahren und haben unsere Mägen gefüllt. Gestärkt und voller Elan ging es dann mit dem Bulli (er hatte übrigens den Namen Karl – den hab ich mir nicht ausgedacht, sondern der Name stand am Schlüsselhanhänger) zurück zu uns nach Hause, um ihn zu bepacken. Taschen, Jacken, Decken, Proviant und alles, was reinpasst, wurde mitgenommen und gegen 15:00 verließen wir dann endlich Berlin.

Den ersten Stop machten wir in der Lutherstadt Wittenberg. Ich war noch nie in einer Lutherstadt und weil ich lutherisch bin und wir eh gerade daran vorbei gefahren sind, wollte ich mir doch mal die Kirche anschauen, an der Martin Luther damals die Thesen angeschlagen hat. Leider war es schon etwas zu dunkel, um es vernünftig zu fotografieren, aber ichhabe es mal gesehen und kann nun sagen: „Ich hab schon die Kirche gesehen, an der Luther die Thesen angeschlagen hat!“ Olé! ;-)

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Übrigens gibt es hier schon die erste lustige Anekdote zu erzählen. Und zwar hatten wir von Michaels Trauzeugen und seiner Freundin eine „Aufgabe“ für unsere Flitterwochen bekommen. Von den beiden gab es eine Zaubertafel (diese Kinderspielzeuge, auf die man gemalt hat und danach konnte man sonen Schieber von einer Seite zur anderen schieben und dann war das Bild weg) als Geschenk zur Hochzeit, auf der wir in jedem Ort, den wir besucht haben etwas Typisches aufmalen sollten und damit und uns beiden ein Selfie machen sollten. Genau das wollten wir also in der Lutherstadt Witenberg machen und malten ein Blatt mit Thesen auf die besagte Zaubertafel, in dem Moment kam eine alte Dame mit Rollator um die Ecke geschnellt. Ansonsten waren die Straßen leer, es war dunkel und wir standen im Prinzip alleine vor der Kirche. Die alte Dame (ich nenne sie ab jetzt liebevoll „Omi“) schaute uns an, als wären wir Ausserirdische und bieb ca. 5 Meter vor uns stehen. Wir haben natürlich einfach weitergemalt und dann versucht ein Selfie von uns und der Zaubertafel zu machen. Die Omi ging daraufhin an uns vorbei, konnte den Blick aber nicht von uns lassen und wurde immer langsamer, je näher sie uns kam. Sie schien wirklich Angst vor haben oder sie war einfach nur super neugierig (ich plädiere für zweiteres!). Jedenfalls dachten wir dann, als die Omi nach ca. 10 Minuten endlich um die nächste Ecke abgebogen war, dass wir nun unsere Ruhe hatten und gingen etwas weiter, um uns auch noch die Innenstadt von Wittenberg anzuschauen. Leider war es schon dunkel und es war wirklich wie ausgestorben, somit entschieden wir uns nach ca. 30 Minuten zurück zum Bulli zu gehen. Und, wer hätte es geahnt – die Omi stand hinter der Ecke, um die sie ca. 40 Minuten vorher abgebogen war und lehnte sich auf ihren Rollator. Hat sie auf uns gewartet? Wollte sie nur sicher gehen, dass wir ihre Stadt auch wieder verlassen? Was hat diese Omi da draussen im Dunkeln alleine die ganze Zeit gemacht? Fragen über Fragen, die uns wohl nie jemand beantworten wird. Wir waren dann gaz froh, als wir am Bulli ankamen und diese ausgestorbene Stadt wieder verlassen konnten, auch wenn sie total niedlich war!

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Weiter ging es dann auf die Autobahn. Es war schon ca. 19 Uhr, als wir Wittenberg verließen und unsere Bäuche wollten langsam wieder etwas zu Essen haben. Apropos – hatte ich euch eigentlich erzählt, dass ich während der Flitterwochen ca. 6 kg zugenommen hab, haha? Nein, hab ich nicht – bin ich ja auch nicht sonderlich stolz drauf, aber da wir einfach von Tag zu Tag gelebt haben und keine Lust auf „hälthy und clean eating“ hatten, haben wir natürlich vollkommen auf die Kacke gehauen (ähm, ich meinte „über die Stränge geschlagen“) und somit war danach eh klar, dass ich zugenommen hab. Aber kommen wir nun wieder zu unserer Tour. Wir fuhren also mit leeren, knurrenden Bäuchen über die Autobahn und das nächste Schild sagte uns, dass es nicht mehr weit bis Leipzig ist. Wir waren beide noch nie wirklich in Leipzig, somit guckten wir uns kurz an und es war klar wo wir abfahren werden – Leipzig! Dort angekommen suchten wir nach einem netten Restaurant, aber auch da war es nicht so einfach, etwas zu finden. Irgendwie hab ich das Gefühl, außer in Berlin, sind alle anderen Städte ab 20 Uhr leer, kann das sein!? Jedenfalls fanden wir dann nach ca. 20 Minuten durch die Stadt laufen einen Burger King und genehmigten uns erstmal jeder ein dickes Menü (wer weiß, wann wir das nächte Mal etwas zu Essen bekommen würden!?). Danach gingen wir noch ein wenig durch die Innenstadt Leipzigs und ich habe ein paar Fotos für euch gemacht:

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Als wir aus Leipzig wieder raus fuhren wusste ich, dass ich nicht mehr lange fahren möchte, es war dunkel und etwas nebelig und wir wussten noch nicht, wo wir übernachten werden. Wir fuhren erst einmal die 14 weiter Richtung Westen und kurz vor Halle fanden wir eine Raststätte, an der wir hielten und unser Nachtquartier aufschlugen. Nachtquartier aufschlagen bedeutete: Radio rausnehmen und im Handschuhfach verstecken, Lenkradschloss anbringen, Tisch runterklappen und zum Bett umbauen, Gardinen mit Druckknöpfen vor den Fenstern anbringen, uns umziehen, Zähne putzen mit Wasser aus unserem Wasserkanister und dann ab ins „Bett“. Während diesem Abendritual passierten die bereits oben genannten „Stöße am Bulli“, denn man musste sich beim Umziehen natürlich klein machen, um nicht an die Decke oder die Tür zu stoßen – das klappte leider nicht immer so gut: ich hab mir 3 Mal den Kopf gestoßen und Michael sich einmal den Fuß – dumm gelaufen! Ntürlich dachten wir, dass wir daraus lernen und das an den folgenden Tagen nicht mehr passieren wird – aber ihr werdet in den nächsten Posts sehen, dem war nicht so! ;-) Während unserer ersten Tour sahen wir ein (leider totes, angefahrenes) Reh – die Autofahrer, die es anscheinend angefahren haben, standen aber noch dabei und schienen sich gerade darum zu kümmern und auf der Fahrt von Leipzig wieder Richtung 14 lief ein Fuchs vor uns auf der Straße lang. Geschlafen haben wir auf der Raststätte super – es war ruhig, es gab ein bisschen Licht, so dass wir nicht in der total Dunkelheit schlafen mussten (davor graute es mir vorher schon!) und wir fühlten uns sicher!

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So, das war er, der erste Tag unserer Flitterwochen Bullitouer durch Deutschland. Ihr seht, wir haben bereits am ersten Tag einiges erlebt – von Mittag bei Ikea, über verrückte Omi in Wittenberg bis hin zu totem Reh kurz nach Leipzig.

Ich hoffe, euch hat der erste Teil gefallen und ihr freut euch schon, morgen den zweiten lesen zu können. Vielleicht könnt ihr ja anhand der Karte und der Richtung, die wir eingeschlagen haben, erraten, wo es uns am zweiten Tag hingezogen hat?

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Unsere Hochzeitsreise durch Deutschland

mit dem Bulli

Wie ihr wisst, habe ich Mitte Oktober meinen Herzmann geheiratet bzw. wir haben unser „Ja Wort“ noch einmal in der Kirche bekräftigt! Zu unserer kirchlichen Hochzeit, den Vorbereitungen für die Feier, unseren DIY Projekten und mehr könnt ihr natürlich auch weiterhin Posts unter „wir heiraten“ nachlesen. Es werden in naher Zukunft noch eine Posts dazu kommen, in denen ich euch weitere DIY Projekte zeige, es folgt einen ausführlicher Bericht über unsere Fotobox und ganz sicher werd ich auch noch ein paar Bilder von unserem Paarshooting zeigen (wenn euch das interessiert!?).

Aber heute geht es erst einmal um etwas anderes: Unsere Hochzeitsreise durch Deutschland.
Wahrscheinlich habt ihr es schon bei Facebook oder Instagram mitbekommen, aber wenn nicht, dann nochmal ganz exklusiv für euch: Wir haben uns für unsere Hochzeitsreise einen Bulli gemietet und eine 12-tägige Deutschlandtour gemacht. Wie es dazu kam, weiß ich gar nicht mehr genau, aber irgendwie war uns von Anfang an klar, dass es keine „normalen“ Malediven Flitterwochen werden sollen (obwohl das sicher auch total schön und romantisch ist), aber wir wollten „etwas anderes“. Da wir beide zwar schon einige Ecken Deutschlands kannten, aber keiner von uns bereits alle schönen Orte gesehen hat, haben wir uns dafür entschieden, das Land, in dem wir wohnen erst einmal richitg zu erkunden, bevor wir uns dann auf unseren nächsten Reisen weitere Länder anschauen. Außerdem waren wir schon gemeinsam in Oslo, Prag, Barcelona und auf Mallorca und dachten, dass so eine Tour durchs eigene Land noch einmal ein Erlebnis werden könnte – und genau das war es auch!

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Heute möchte ich euch erst einmal einen kleinen Überblick über unsere Hochzeitsreise bzw. die Planung unserer Deutschlandtour geben. In den nächsten Wochen werden aber noch ausführliche Berichte folgen, in denen ich euch dann die einzelnen Städte, die wunderschönen Orte und Naturschauspiele zeige, die wir besucht haben und euch Tipps gebe, was man wo unbedingt einmal mit eigenen Augen gesehen haben sollte. Manche Orte sind nämlich gar nicht so weit entfernt, wie man immer denkt und ein Wochenend-Ausflug würde sich auf jeden Fall lohnen!

Reiseplanung
Wir hatten uns also darauf geeinigt, dass wir eine Deutschlandtour machen möchten. Danach machten wir uns dafür auf die Suche nach Fahrzeugen, mit denen wir von A nach B kommen konnten und in denen wir auch nachts unser Schlafquartier einrichten konnten. Bei der Recherche hatten wir von Campingwagen, Wohnmobil und Bulli alles dabei und uns gefiel die Idee, mit einem alten Bulli zu fahren irgendwie am Besten. So suchte ich mehrere Anbieter, die Bullis verleihen aus dem Internet und im Endeffekt haben wir uns für Bulliholiday entschieden, da die Seite uns ansprach und uns das Angebot gut gefiel (es gibt aber noch einige andere Anbieter, die sicher auch alle super sind!). Der Bulli war also gebucht und die weitere Planung konnte weitergehen.

Wie ich euch im Reisebericht zu unserem Urlaub in Prag bereits erzählt hab, sind wir normalerweise eher die „wir planen nicht, sondern lassen uns einfach treiben“- Urlauber und genauso war es eigentlich auch bei unserer Hochzeitsreise. Wir haben uns vorher nur große Punkte überlegt, die wir unbedingt anfahren wollten und wollten uns ansonsten treiben lassen. Die Punkte waren: Bochum – denn wir wollen uns schon seit Jahren gemeinsam Starlight Express anschauen, denn dieses Musical verbindet uns seit dem ersten Tag (unser zweites Date war eine Starlight Express Vorstellung von Schülern unserer Schule), wir haben es aber bis heute noch nicht geschafft, uns das original Musical mal gemeinsam anzuschauen. Saarland – hier hatten wir das Glück für 2 Tage an einer Bloggerreise mit der Hotelkette „Victor`s“ teilnehmen zu dürfen und 2 Nächte unserem Bulli den Rücken zu kehren und in einem Bett schlafen zu können (zu den Hotels (Victor’s Seehotel Weingärtner in Bosen, Victor’s Best Western in Saarbrücken und das Victor’s Schlosshotel in Neu-Pennig) und zur Bloggerreise an sich werd ich euch auch ganz bald noch mehr erzählen!), Schloss Neuschwanstein – denn ich war bisher im Süden Deutschland nur einen Tag lang in München und wollte mir unbedingt mal die Alpen und dieses wunderschöne Schloss anschauen und als letzten Punkt hatten wir noch die Kromlauer Brücke bzw. den Azaleen- und Rhododendronpark in Kromlau, denn ich hatte wunderschöne Bilder auf Pinterest gesehen und als ich herausgefunden hatte, dass sich diese Brücke in Deutschland befindet, wollte ich diese auch unbedingt auf unserer Reise besuchen.

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Reisedurchführung
Das waren so die groben Punkte, die auf unserer „würden wir gern sehen“ Liste standen und davon haben wir im Endeffekt „nur“ das Saarland und die Kromlauer Brücke gesehen – aber das ist überhaupt nicht schlimm, wir haben trotzdem so viele schöne Orte gesehen und haben uns vorgenommen die anderen Orte ganz bald mal bei einem Wochenendausflug oder unserem nächsten Urlaub zu besuchen. Da wir uns ja vorher keinen richtigen Plan gemacht haben, sind wir manches Mal einfach spontan von der Autobahn abgefahren und über Landstraßen und kleine Dörfer gekurvt – das war wunderschön, hat aber natürlich auch einiges an Zeit gekostet. Somit haben wir uns kurz vor Dortmund überlegt, dass wir nicht mehr ganz in den Norden NRWs fahren werden, um uns Starlight Express anzuschauen, sondern das mal an einem Wochenende machen werden. Genauso war es dann auch, als wir vom Saarland in Richtung Süden gefahren sind. Wir haben kurz überschlagen, wie lange wir bis Schloss Neuschwanstein brauchen würden und haben dann festgestellt, dass wir danach innerhalb von 3 Tagen von ganz unten wieder nach Berlin hetzen hätten müssen und das war uns zu stressig. So haben wir dann aber noch einige schöne Städte in der Mitte Deutschlands sehen können: Mannheim, Heidelberg, Ansbach, Beyreuth, Plauen, Görlitz und Cottbus – bevor wir uns dann wieder auf den Heimweg nach Berlin gemacht haben.

Wir fuhren die ganzen 12 Tage nur mit Hilfe von Schildern und einer Landkarte (die wir zum Glück zur Hochzeit geschenkt bekommen hatten!) und nutzen nur einmal das Navi, um zum Hotel zu finden. Uns war es wichtig, nicht nur bestimmte Punkte anzufahren, sondern die Natur und die verschiedenen Orte auf uns wirken zu lassen und genau das war genau das war einfach klasse! So hatten wir nie Stress und konnten uns einfach treiben lassen.

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So, jetzt habt ihr schonmal ein erstes Bild von unserer Deutschlandreise und könnt euch ein bisschen vorstellen, wie wir gereist sind. Für die nächsten „Deutschlandreise“-posts werd ich jeweils einen Tag in einem Post zusammenfassen und es ein bisschen „tagebuchartig“ aufschreiben. Seid gespannt auf viele Inspirationen und noch mehr schöne Naturbilder!

Wie reist ihr denn eigentlich gern? Habt ihr immer den vollen Überblick und wisst schon vor dem Urlaub, was ihr wann wo alles machen werdet oder lasst ihr euch auch einfach treiben und lebt in den Tag hinein?