Kategorie: Deutschlandtour

Unsere Bullitour durch Deutschland – Saarschleife

Wenn nochmal jemand behautpen sollte, um schöne Landschaft zu sehen, müsse man weit reisen, dem lege ich herzlich gern meine Deutschlandtour-Beiträge ans Herz, denn wir haben so viele wunderschöne Naturschauspiele gesehen. Unter anderem haben wir einen Aussichtspunkt über der Saarschleife besucht und wenn ich das nur auf Bildern gesehen hätte, hätte ich niemals erwartet, dass sich dieser wunderschöne Ort im Saarland befindet. Ich bin so froh, dass wir in unseren Flitterwochen Deutschland erkundet haben und dadurch so viele tolle Orte kennengelernt haben, die wir ganz einfach mal an einem Wochenende nochmal besuchen können. Denn in der kurzen Zeit konnten wir gar nicht alle Eindrücke aufnehmen und es gibt auch viele Orte, die wir unbedingt mal zur Weihnachtszeit besuchen möchten oder aber auch im Sommer. Darum ging es für mich ja auch letzte Woche nach Sachsen (wer mir auf Snapchat @Annanikabu folgt, der hat schon ein paar Eindrücke davon bekommen), um dort die Schlösserlandschaft zu begutachten und im Juli fahren mein Mann und ich nach Ulm – auch davon werde ich euch hier berichten.

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Nun aber zur wunderschönen Saarschleife. Nachdem wir ausgiebig im Schlosshotel Berg gefrühstückt hatten und das Ende der Bloggerreise schon langsam in Sicht war, haben wir uns noch einmal alle gemeinsam auf den Weg zur Saarschleife gemacht. Wir waren auf einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Schleife perfekt sehen konnte. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob es noch andere Punkte in der Höhe gibt, aber der, wo wir waren hieß „…“ und von dort hatte man den perfekten Blick! Auch hier hatte ich wieder einen dieser „Wow“-Momente. Ich konnte nicht wirklich begreifen, dass ich da oben stehe und diesen wunderschönen Ausblick genießen durfte. Ich war einfach überfordert, geflasht und wirklich überwältigt vom Wunder der Natur. Wenn ich es nicht anders gewusst hätte, hätte ich wahrscheinlich gedacht, ich sei schwanger, so oft, wie ich vor Freude geweint hab. Aber wahrsheinlich waren das auch einfach noch die Glückshormone so direkt nach der Hochzeit. Aber auch gemeinsam mit meinem Mann diese schönen Orte zu besuchen und mit ihm zu entdecken, war ein wunderbar schönes Gefühl.

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Ich stand also einfach da, genoss den Blick und lies die kleinen Tränchen meine Wange runterlaufen. Es war traumhaft schön! Leider habe ich damals noch keine Follow me around Videos gedreht (jetzt mach ich das immer flißig auf meinen Reisen und zeige sie euch bald!) und somit kann ich euch leider keinen „Live Einblick“ in diese besondere Situation geben. Aber ihr müsst einfach selbst mal zur Saarschleife fahren – das Schöne daran ist ja, dass dieser Ort in Deutschland ist und man da einfach mal ohne viel Planung hinfahren und die Natur genießen kann! Ich muss sagen, ich mochte gerade diese besondere Herbststimmung mit dem buntgefärbten Laub, aber sicher ist es dort auch im Sommer wunderschön!

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Falls ihr dort schoneinmal in einer anderen Jahreszeit ausser im Herbst wart, schickt mir doch gern mal Bilder, dann kann ich die hier ja in den Post mit einbauen, oder erzählt doch mal, wie ihr euch dort gefühlt habt, wart ihr auch so geflasht? Und wenn ihr noch nicht dort wart, habe ich euch mit meinem Beitrag animiert, die Saarschleife einmal live zu besuchen oder seid ihr nicht so die „Naturliebhaber“? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Unsere Bullitour durch Deutschland – Besichtigung der Villa Borg

Heute geht es weiter mit einem „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag und bald sind wir dann auch endlich durch damit und ich kann dann endlich von meinen Reisen im Januar, April und Juni berichten. Für den nachmittag unserer Bloggerreise im Saarland, hatten wir die Wahl zwischen einer Weinwanderung und der Besichtigung der Villa Borg. Eigentlich hätte ich sofort gesagt – Weinwanderung klingt klasse, aber da wir am nächsten Tag wieder ausgeschlafen sein wollten und dann ja einer von uns wieder mit dem Bulli weiterfahren musste, haben wir uns gegen Wein und für die Villa entschieden. Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht so viel darunter vorstellen, und wäre ehrlich gesagt viel lieber in unserem wunderschönen Hotelzimmer geblieben. Aber manchmal muss man ja auch zu seinem Glück gezwungen werden und so war ich ganz froh, dass ich am gesamten Programm teilgenommen und auch die Villa Borg besichtigt habe.

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Was ich während der Bloggerreise im allgemein festgestellt habe: Man lernt so viel, wenn man sich solche Orte mit einem Touristenführer anschaut, der nochmal kleine Einzelheiten und interessante Geschichten erzählen kann. Wenn mein Mann und ich allein Urlaub machen, schauen wir uns solche Orte meist auf eigene Faust an – das mag ich eigentlich auch lieber, da man so unabhängig einfach da schauen kann, wo es einem gefällt. Aber wenn man eine Führung durch so einen historischen Ort hat, dann lernt man noch mehr, als wenn man sich nur Infotäfelchen durchliest und allein alles auf sich wirken lässt. Das kommt natürlich auch immer auf denjenigen an, der einen führt, aber sowohl auf der Völklinger Hütte, als auch hier in der Villa Borg hatten wir super informative Führungen mit kleinen detaillierten Informationen und Fragen wurden auch direkt beantwortet.

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Also lasst euch ein auf eine Reise in die Antike und folgt mir zur und durch die Villa Borg:

Abgelegen hinter einigen Bergen und Wäldern, weit ab von jeglicher Zivilisation liegt die Villa Borg. Der Begriff „Villa“ bezieht sich dabei nicht nur auf die Gebäude (wie ich immer dachte), sondern auf das gesamte Grundstück inklusive Gebäude, Weide- und Anbauflächen. Folgt mir über die Brücke durch das Eingangstor bis hin zum Brunnen inmitten des wunderschönen Gartens. Rings rum wachsen Buchsbäume und ein einheitliches Beetlabyrinth erstreckt sich über die gesamte Breite des Gebäudes und umschließt somit den wunderschönen Eingangsbereich des Hauptgebäudes der Villa. Zur Linken befinden sich Räumlichkeiten, welche früher als Schlafräume genutzt wurden, zur Rechten befindet sich die große Küche inklusive Speisekammer und geradeaus gehen wir auf das Hauptgebäude mit eindrucksvollem Eingangsbereich, Bädern und Entspannungsräumen zu. Das Haupthaus wurde haupsächlich genutzt, wenn Gäste zu Besuch waren. Der prunkvolle Eingangsbereich mit hoher Kuppeldecke und schönen Ornamenten an den Decken lud die Gäste ein und sollte direkt mit dem ersten Eindruck Reichtum vermitteln. Es wurde gemeinsam ein Bad genommen, danach entspannt und nebenbei wurde Privates sowohl als auch Geschäftliches besprochen. Nach dem Aufenthalt im Bad ging es in den nächsten Raum, in dem sie sich entspannt haben (sozuagen, wie heutzutage die Sauna). In diesem Raum gab es einen kleinen Ofen, der für die Fußbodenbeheizung gesorgt hat.

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Aber nicht nur baden und entspannen konnte man auf der Villa. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, sowohl damals, als auch heute. Die alte Küche ist in so fern ein interessanter Raum, da noch alte Öfen und Schwenktöpfe vorhanden sind und man so einen super Eindruck davon bekommen kann, wie hier damals gekocht und gebacken wurde. Neben dieser alten Küche befindet sich heutzutage ein Restaurant, in dem man leckere Speisen angelehnt an die damalige Zeit genießen kann.

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Ich fühlte mich bei dieser Villabesichtigung in die Antike zurückversetzt und habe mir bildlich vorstellen können, wie damals so ein Leben abgelaufen sein könnte. Man bekommt „hinter den Kulissen“-Eindrücke und kann dort wirklich schöne Dinge finden. Also, falls ihr mal im Saarland unterwegs sein solltet und euch für alte Gebäude, Geschichte und Villen interessiert, dann solltet ihr die Villa Borg unbedingt einmal besichtigen!

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Unsere Bullitour durch Deutschland

Victor’s Schlosshotel Berg

Für alle, die hier noch nicht so lange mitlesen, ein kurzer Abstecher in den Herbst 2015. Nach über 6 Jahren glücklicher Beziehung, haben mein Herzmann und ich uns das „Ja Wort“ gegeben. Mehr dazu könnt ihr auch in der Kategorie „wir heirate(te)n“ nachlesen. Und nach der Hochzeit haben wir sozusagen als Flitterwochen eine Bullitour durch Deutschland gemacht. Ein paar Beiträge dazu gab es breits Anfang diesen Jahres, aber irgendwie habe ich mittendrin aufgehört weiterzuschreiben (Schande auf mein Haupt). Jetzt soll es endlich weitergehen und ich schreibe heute über die Bloggerreise im Saarland, die wir während unserer Bullitour auch noch „mitgenommen“ haben. Wenn ihr die vorherigen Beiträge lesen möchtet, schaut doch mal hier vorbei, da gibt es die Karte mit unserer Route und den Beiträgen (wenn ihr auf die roten Pfeile klickt, öffnet sich links eine Spalte mit dem jeweiligen Link zum Beitrag!). Wir waren während der Bloggerreise im Victor’s Hotel untergebracht und heute geht es um den zweiten Tag im Saarland. Aber lest doch einfach, was wir erlebt haben:

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Es war schon ein ganzschön großer Unterschied in einem Bett zu schlafen, wenn man vorher 4 Nächte nur auf dem selbstzusammengebastelten „Brett-Bett“ im Bulli geschlafen hat. Ein herrliches Gefühl war es, morgens nicht im kalten Bulli aufzuwachen, sondern in einem kuschelig weichen Bett. Außerdem gab es hier im Victor’s Hotel Weingärtner ein vielfältiges Frühstücksangebot mit frischen Säften, Kaffee und einigen Leckereien, die das Herz begehrten und die Mägen füllten. Aber trotzdem waren wir uns sicher – die Bullitour war die beste Entscheidung, die wir getroffen haben – so konnten wir jeden Tag unabhängig sein und losfahren, wann wir wollten und konnten so viele schöne Orte in ganz Deutschland besuchen. aber zurück zu unserem zweiten Tag im Saarland: Wir frühstückten also alle ganz ausgiebig und beim Frühstück erzählten die ersten davon, dass sie bereits morgens eine Runde im Pool schwimmen waren – wir Doofis hatten natürlich unsere Schwimmsachen vergessen und konnten den Pool leider nicht testen. Nach dem Frühstück ging es direkt los nach Saarbrücken, wo wir gemeinsam die alte Zeche besuchten – ich muss ja ehrlich sagen, so richtig viel hatte ich davon nicht erwartet, aber es war super spannend und interessant zu erfahren, wie früher Eisen hergestellt wurde usw. – erst recht, weil mein Papa früher am Bau verschiedenster Zechen beteiligt war und ich so auch mal einen direkten Einblick bekommen konnte, wo er so gearbeitet hat. Den Beitrag dazu hat Michael geschrieben und ihr findet ihn hier.

Nach dem Besuch der Zeche ging es dann weiter in das dritte Victor’s Hotel im Saarland. Das „Victor’s Schlosshotel Berg“.

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Als wir in Richtung des Hotels gefahren sind, konnte man schon auf einem kleinen Berg (ich komme aus dem Flachland, da darf man „Berg“ sagen, auch wenn es nur eine kleine Erhöhung ist) die Spitze der Burg sehen. Es war wirklich atemberaubend schön und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Gerade wenn man vorher eine Woche lang in einem Bulli gewohnt hat und auch vorher noch nie in einem 5-Sterne Hotel war, geschweigendenn darin gewohnt hat, war es ein riesen Erlebnis und wir waren wirklich geflasht. Bereits beim Befahren des Parkplatzes kam ein Mitarbeiter des Hotels zu unseren Autos und begann die Koffer auszuladen. Es ist wirklich ungewohnt, sich bedienen zu lassen und andere seinen Koffer tragen zu lassen und ich muss sagen, ein bisschen unangenehm war es mir auch. Aber der Mitarbeiter hatte einen Wagen, womit er die Koffer transportiert hat, darum war mein schlechtes Gewissen dann doch nicht mehr ganz so groß. Wir liefen über einen roten Teppich, betraten das Foyer des Schlosshotels und das Staunen ging weiter: an der Decke Spiegel, überall tolle Möbel und die hübschesten frischen Blumen in jeder Ecke – einfach traumhaft schön!

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Als wir dann das Zimmer betraten war klar, dass wir auch hier aus dem Staunen nicht mehr rauskommen werden. Wir hatten ein „Zimmer“ das gefühlt so groß war, wie unsere erste gemeinsame Wohnung. Man kam rein und hatte auf der linken Seite ein Badezimmer mit Badewanne und Dusche und alles war aus Marmor und sehr edel und schick gehalten. Der Raum bestand aus einer Sitzecke mit Kaffeemaschine (perfekt!), einem Tischchen und das Ganze direkt an einem bodentiefen Fenster, aus dem man einen perfekten Blick über die wunderschöne Landschaft hatte. Der Rest des Raumes bestand aus einem großen Einbauschrank und einem rieseigen Bett mit Himmel – es war wirklich ein Traum und wenn ich damals schon Snapchat gehabt hätte, hätte ich euch eindeutig mit diesem Zimmer zugespammt, haha. Aber so müssen nun halt die Bilder für sich sprechen und euch überzeugen. Ich hoffe, dass die Bilder euch wenigstens ein wenig von dem Eindruck wiedergeben können, den wir vor Ort hatten.

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Nachmittags gab es in 2 Gruppen verschiedene Beschäftigungsprogramme, eine Gruppe war auf einer Weinwanderung und eine andere hat die Villa Borg besucht. Da wir am nächsten Tag wieder mit unserem Bulli weiterfahren wollten, haben wir uns gegen die Weinwanderung entschieden. Über unseren Besuch in der Villa Borg berichte ich euch im nächsten „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag. Darum kommen wir jetzt zur Abendgestaltung unserer Bloggerreise mit Victor’s und zwar haben wir den abend mit einem Abendessen im Landgasthof „Die Scheune“ verbracht.

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Es gab ein unheimlich abwechslungsreiches und saisonales (was ich immer klasse finde!) 3-Gänge Menü für Fleischesser und Vegetariar – also wirklich für jeden etwas dabei! Wir haben den abend dann mit leckerem Essen, gutem Wein und interessanten Gesprächen ausklingen lassen und sind danach noch mit einer kleinen Gruppe von denen, die noch nicht müde waren in die Hotelbar gegangen. Dort haben wir einem „Klavierkonzert“ einer jungen Mannes gelauscht – leider war er fast fertig, als wir angekommen sind und so konnten wir nur noch 2 Lieder hören. Aber es war wirklich schön – ich liebe es ja, wenn jemand Klavier spielen kann und mit Gefühl dabei ist! Nach einem gemeinsamen „Absacker“ ging es dann auch nach diesem spannenden Tag für uns in auf die Zimmer und ich legte mich noch zur Entspannung eine halbe Stunde in die Badewanne und fiel dann vor lauter Eindrücken und tollen Abenteuern, wie ein kleiner Stein ins Bett.

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Wie gesagt – als nächstes werde ich von unserem Besuch der Villa Borg berichten und dann geht es weiter mit dem Rest der Bullitour – es gibt noch einige schöne Bilder von unserer Fahrt und ich hoffe, dass ihr sie mögt, auch wenn es Herbstbilder sind und wir gerade Sommer haben! ;-) Wart ihr schonmal in einem 5 Sterne Hotel und wenn ja, wart ihr auch so geflasht wie ich?

Victor’s Best Western Hotel Saarbrücken – modern und schick

Lang, lang ist’s her, aber ies gibt endlich mal wieder einen Bullitour durch Deutschland Post und in den nächsten Tagen/Wochen folgt dann auch der Rest unserer Tour! Im letzten „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag hatte mein Herzmann über die Besichtigung der Völklinger Hütte berichtet und heute geht es weiter mit dem Rest, den wir an unserem sechsten Reisetages erlebt haben. Bevor wir die Völklinger Hütte besuchten, fuhren wir nämlich noch in Saarbrücken vorbei und besichtigten das zweite von drei „Victor’s Hotels“ im Saarland – das „BEST WESTERN Victor’s Residenz-Hotel Rodenhof“. Dieses Hotel befindet sich etwas am Rande von Saarbrücken und bot aus den oberen Etagen einen schönen Ausblick über angrenende Schrebergärten . Was aber einen noch schöneren Ausblick bot, war das ganz neu renovierte Restaurant des Hotels. Wir waren mit die ersten Gäste, die dort essen durften und man hat sich fast nicht getraut, etwas anzufassen. Der ganze Raum war sehr modern in silber eingerichtet und dekoriert und von Tischen über Tischläufer, Kerzenhalter und Deckenlampe passte alles super zusammen und ergab ein stylisches Konzept!

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Neben dem neuen modernen Restaurant gab es aber auch noch die Stube, in der man sich zu gemütlichen abenden zurück ziehen kann, und in einem typischen Holzhüttenflair enstpannen und essen kann. Sozusagen als Kontrast zum neuen und modernen Restaurant noch einen Raumm der Traditionen – alles mit Holz und rot-weißer Deko ausgestattet, also ganz rustikal und urig.

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Nachdem wir das Restaurant bestaunt hatten, durften wir auch noch die Zimmer besichtigen – jedes Zimmer hatte eine andere Einrichtung und andere Farbschemata – es war alles sehr modern und schick eingerichtet und hat voll meinen Geschmack getroffen. Hier wurde wirklich auf jedes kleine Detail geachtet und von Kerzenständer bis hin zur Wanduhr oder einem Kronleuchter alles sehr schick eingerichtet.

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Mir hat das Victor`s Best Western Hotel von der Einrichtung her super gefallen, auch wenn ich mir in der kurzen Zeit nur einen groben Überblick machen konnte. Aber ich würde sagen, wenn es mich mal wieder nach Saarbrücken zieht, dann werde ich auf jeden Fall dort übernachten.

Auch wenn das jetzt etwas komisch klingt „wenn es mich mal wieder nach Saarbrücken zieht“ – aber ich muss ehrlich sagen, das kleine Bundesland Saarland hat es wirklich in sich und es gibt dort viele verborgene Schätze, die es sich lohnt, anzuschauen! Wir werden zwar keine weitere „Deutschlandtour“ mehr machen, aber vielleicht werden wir uns für die nächsten Jahre immer mal wieder ein Bundesland oder eine deutsche Stadt für einen Wochenendausflug vornehmen. Also ist es nicht ausgeschlossen, dass wir auch mal wieder nach Saarbrücken fahren werden!

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Nach dem Aufenthalt im Best Western Victor`s Hotel, wo wir auch noch ein leckeres Mittagessen zu uns nahmen ging es dann weiter zur Völklinger Hütte – den Post könnt ihr gern hier nocheinmal nachlesen. In der Völklinger Hütte fand zu der Zeit eine Kunstausstellung statt, über die ich auch gern noch einen Post schreiben kann, wenn euch das interessiert. Ansonsten geht es im nächsten „Bullitour durch Deutschland“ – Post weiter mit der Villa Borg und dann zeig ich euch danach unser traumhaftes Zimmer im Victor’s Schlosshotel! Also seid gespannt!

Völklinger Hütte –

Unsere Bullitour durch Deutschland

Nachdem wir ausgiebeig im Victor’s Hotel Weingärtner gefrühstückt haben, machten wir uns auf den Weg nach Saarbrücken. Für heute war geplant, das Best Western Victor’s in Saarbrücken anzuschauen, danach hatten wir eine Führung über die Völklinger Hütte und abends konnte man sich aussuchen, ob man eine Weintour oder eine alte römische Villa besichtigt. Danach bezogen wir unsere Zimmer im Victor’s Residenzhotel Schloss Berg. Der Tag war also voll mit neuen Eindrücken und vielen Erlebnissen. Bilder vom Victor’s Best Western, dem Hotel Schloss Berg und unserem nachmittagsprogramm zeig ich euch in einem (oder 2) weiteren Post. Heute gibt es ein paar Eindrücke unserer Führung über die Völklinger Hütte – und weil es ihm im Beitrag über die Flugausstellung so viel Spaß gemacht hat, gebe ich heute mal wieder das Wort ab an Michael:

Manchmal kommt einem der Gedanke: „Wie wird das eigentlich hergestellt?“, wenn man mit irgendwelchen alltäglichen Gegenständen hantiert. Entweder schaut man sich dann eine Folge „Sendung mit der Maus“ an, um das herauszufinden oder man zuckt einfach mit den Schultern und denkt sich: „Irgendeiner wird wohl Ahnung davon haben.“

Genauso ist es mit Gegenständen die aus Stahl oder Eisen sind. Man weiß, dass Eisenerz abgebaut und daraus Eisen gewonnen wird, aber so richtig beschäftigt damit haben sich sicher die wenigsten. Seit uns die Hotelgruppe „Victor’s“ zu einer Besichtigung der Völklinger Hütte eingeladen hat, wissen wir jetzt ganz genau, wie man Roheisen herstellt!

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Das Erste, was einem beim Anblick der Hütte (so werden Fabriken zur Eisenproduktion genannt) in den Sinn kam, war: Rost. Die gesamte Anlage war riesig und bestand zum allergrößten Teil aus Stahl und der hat mit der Zeit eine schöne rote Patina angesetzt. Der zweite Gedanke war: Staub. Bei der Eisenproduktion fallen enorme Mengen an Schmutz an, vor allem da die Kohle, die zum Schmelzen verwendet wird, zunächst gemahlen wird. Dabei legt sich über die ganzen Maschinen eine dicke Staubschicht. Früher soll diese Staubschicht über der ganzen Stadt gelegen haben, weswegen Völklingen auch als hässlichste Stadt Deutschlands galt (und bei einigen noch immer gilt). Da die Völklinger Hütte UNESCO-Weltkulturerbe ist, darf aber daran nichts verändert werden. Also einmal flott durchfegen geht nicht, der Staub muss da bleiben wo er ist.

Unser Touristenführer hat früher selbst auf der Völklinger Hütte gearbeitet und man konnte ihm seine Begeisterung an der ganzen Technik ansehen. Er erklärte uns das Schienensystem, dass mit Hilfe von Loren die Hochöfen „beschickt“. Kohle, Eisenerz und andere Rohstoffe werden in eine Höhe von rund 30 Metern gefahren und von oben in die Hochöfen gekippt. Mithilfe von riesigen „Winderhitzern“ wurde noch heiße Luft in die Öfen gepustet, das half dabei das Eisen im Eisenerz zu schmelzen.

Nach dem langen Abstieg sahen wir dann, wo damals das flüssige Eisen aus den Hochöfen floss. Angesichts der Größe der Hochöfen war der Ausguss geradezu lächerlich klein, man konnte sich gut vorstellen was für einen Aufwand es kostet um eine kleine Menge Roheisen zu gewinnen.

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Die Völklinger Hütte bei Sonnenuntergang. Man kann erahnen was für ein Dunst in der ganzen Stadt gehangen haben muss, als die Hütte und alle umliegenden Stahlfabriken noch in Betrieb war.

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Zum Glück sind alle Metalloberflächen mehrere Zentimeter dick, so dass der Rost der Infrastruktur der Hütte nicht wirklich etwas anhaben kann. Die Rohre leiteten Wasser, Dampf und heiße Luft zu den Hochöfen und wieder davon weg.

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Überall musste man aufpassen, dass man nicht gegen Stahlträger läuft oder sich an irgendetwas stößt. Vor allem als großer Mensch waren einige Bereiche gefährlich niedrig. Zur Sicherheit hat jeder Besucher einen Bauarbeiterhelm und ein formschönes Haarnetz bekommen.

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In der Halle, in der früher die alten Dampfturbinen betrieben wurden, finden regelmäßig Ausstellungen statt. Also auch wer nicht unbedingt an der Eisenindustrie interessiert ist, kann sich dort eine Kunstausstellung ansehen – über die Kunstausstellung könnt ihr im nächsten Post mehr lesen und sehen! Aber wie ihr seht, ist die Hütte auch perfekt für die Fotografie.

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Um Völklingen herum breitet sich das Saarland aus. Auch wenn es eines der kleinsten Bundesländer ist, ist die Natur atemberaubend schön. Große Teile der Fabrik waren ein einziges Rohrgewirr. Um wirklich zu verstehen welche Rohre wohin führen und wozu sie dienen, muss man wohl Maschinenbau studieren.

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Das war sie also – unsere Führung über die Völklinger Hütte. Vielen Dank an Victor’s für die Einladung und die spannende Führung. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte vorher nicht gedacht, dass so eine Eisenhütte so spannend sein kann, aber die Führung war wirklich interessant und wir haben viel gelernt und mit eigenen Augen sehen können, was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch mal ein kurzes Feedback gebt, wie ihr die Beiträge von Michael findet. Ich kann mir vorstellen, ihn in nächster Zeit mehr mit in den Blog einzubinden, wenn euch auch „Männerthemen“ oder einfach mal eine andere Schreibweise gefällt, dann sagt das gern! Wir freuen uns auf euer Feedback!

Victor’s Seehotel Weingärtner – unsere Bullitour durch Deutschland

Nachdem wir die Flugausstellung verlassen hatten, machten wir uns langsam auf den Weg zum Victor’s Seehotel Weingärtner. Hier nutzten wir zum ersten Mal unser Handy als Navi, damit wir das Hotel auch auf Anhieb finden konnten und nicht noch lange rumkurven mussten. Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass es überhaupt nicht schwer zu finden und auch super ausgeschildert war.

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Wir erreichten das Hotel dann gegen 13 Uhr und parkten unseren Bulli dort für die nächsten 2 Tage auf dem Hotelparkplatz. An der Rezeption angekommen, wurden wir freundlich in Empfang genommen und uns wurde frisches Obst angeboten – das hab ich bisher noch in keinem anderen Hotel erlebt und es war wirklich eine positive Überraschung! Danach bekamen wir unsere Zimmerschlüssel und machten uns auf den Weg in unser Zimmer. Dort angekommen bestaunte ich als erstes die hübsche Bemalung an der Tür – alle Zimmertüren hatten ein hübsches (ich gehe davon aus: handbemaltes) Blumenmuster.

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Das Zimmer passte zum ganzen rustikalen und gemütlichen Ambiente des Hotels – es war mit Holzmöbeln ausgestattet und zwischen Bett und Sitzecke war ein offener Holzbalken als Abtrennung. Ich fühlte mich direkt wohl darin, denn ich liebe offene Balken und diesen rustikalen „Holzhüttencharme“ – ich fühlte mich direkt angekommen und heimisch. Als ich dann auch noch den die Flasche Sekt und das Herz aus Rosenblättern auf dem Bett sah, war es um mich geschehen! Ich realisierte wieder, dass es ja unsere „Flitterwochen“ waren und wir freuten uns unheimlich darüber, dass das Hotelpersonal daran gedacht hat und uns so herzlich in Empfang genommen hat. Danach entdeckte ich den Balkon und den herrlich schönen Ausblick auf eine Wiese mit herbstfarbenen Bäumen – ich ging raus, freute mich meines Lebens und küsste meinen Herzmann. Es fühlte sich an, wie in einem wunderschönen Traum, aber es war Wirklichkeit!

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Nachdem wir unsere erste Freude wieder unter Kontrolle gebracht hatten, ich von allen shönen Dingen Fotos gemacht hatte und wir das Zimmer ausgiebig inspiziert hatten, ging es für uns wieder nach draussen und wir erkundeten die Umgebung. Uns wurde bereits vorher erzählt, dass das Hotel direkt an einem schönen See liegt, an dem man schön spazieren gehen kann und genau das taten wir dann auch. Direkt neben dem Haupteingang des Hotels ging ein kleiner Fußweg in einen Wald hinein und wenn man dem ca. 250 meter folgte, war man direkt am See. Wir liefen, genossen den Wind, der uns um die Nase pustete und ich machte ganz viele Fotos – von den schönen herbstfarbenen Bäumen, vom Laub, von Pilzen, dem Wald, dem See und meinem Herzmann.

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Nach unserem Spaziergang trafen wir uns direkt mit den anderen Bloggern – es war ja eine Bloggerreise (meine erste – und hoffentlich nicht letzte!). Es war eine kunterbunt gemischte Gruppe aus erfahrenen und neuen, jungen und älteren Reisebloggern. Viele kannten sich untereinander schon von Events oder anderen Reisen, aber wir wurden direkt herzlich in die Gruppe mit aufgenommen und freuten uns sehr, alle anderen kennenzulernen und uns auszutauschen. Das ist übrigens eines der Dinge, die ich am Bloggen am meisten mag – andere Menschen kennenlernen, die ähnliche Interessen haben, sich austauschen, gemeinsam Pläne schmieden, kreativ sein und auch nach so einem Treffen noch weierhin in Kontakt bleiben und verfolgen, was die anderen so treiben. Irgendwie sind solche Bloggertreffen wie Familientreffen – manche kennt man besser, andere sieht man nur einmal im Jahr und man freut sich aber jeden Mal, wenn man sich wieder sieht oder auf dem Blog des anderen vorbeischaut und sieht, was er/sie tolles erlebt hat!

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Wir wurden dann vom Hotelchef persönlich in Empfang genommen und durch das Hotel geführt. Erst gingen wir in den Keller, in der wir an der Bar mit einem leckeren Sekt empfangen wurden und von dort die Hausführung starteten. Der Keller beinhaltet nämlich neben der Bar noch einen Konferenzraum, in dem früher eine Disco war. Und zwar nicht nur irgendeine normale Dorfdisco – nein, DIE Disco schlechthin, die von allen aus dem gesamten Umkreis gut besucht wurde, denn unter der Tanzfläche, die aus Glas bestand, schwammen Haie – ja, ihr hört richtig! Echte Haie! Das war sicher sehenswert und spannend, aber irgendwann wurde entschieden, dass aus der Haifischbar ein Hotel gemacht wird und da kam dann ein ganz normaler Konferenzraum hin, so dass die Haie schwinden mussten…

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Danach schauten wir uns noch die anderen Zimmer an – es gab Zimmer, die gerade letztes Jahr ganz neu renoviert und eingerichtet wurden. Sie wurden mit neuen Möbeln estückt und etwas modernen eingerichtet, als unsere rustikalen Zimmer. So war für jeden Geschmack ein Zimmer bezugsbereit! Ich muss sagen, so ein modernes Zimmer ist natürlich auch schön, aber ich mochte unsere mit Holzbalken usw. ein bisschen lieber, weil sie so gut ins Umfeld passen und sich durch den rustikalen Charme von anderen modernen Hotels abheben.

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Nachdem uns das Hotel und die Zimmer gezeigt wurden,hatten wir noch einmal Zeit uns „frisch“ zu machen, um dann den abend gemeinsam in der Grillhütte des Hotels zu verbringen. Was ich bis zu dem abend noch gar nicht wusste – es ist anscheinend ganz typisch im Saarland, dass auf einem Schwenkgrill gegrillt wird – man sagt dazu auch „schwenken“. Zwar hab ich persönlich keinen Unterschied zum „normalen grillen“ geschmeckt, aber es war alles unheimlich lecker! Unsere Gruppe bestand übrigens aus 12 Personen und als wir die Hütte betraten, dachte ich, dass das Essen für alle Hotelgäste reichen würde. Da es aber so unheimlich lecker war und wir alle ganzschön viel Hunger haben, ging am Ende doch das meiste weg! Wir saßen alle gemeinsam an einer langen Tafel, aßen ausgiebig, tranken dazu gemütlich ein Bierchen (oder was auch immer die anderen getrunken haben) und machten eine kleine Vorstellungsrunde. Jeder erzählte kurz, wo er/sie herkam, worum es auf dem Blog geht und wie er/sie zum Bloggen kam. Das war unheimlich spannend und man hat da schon so viel über die anderen gelernt und konnte danach super in Gespräche eintauchen, in dem man Informationen wieder aufgriff, oder sich über gemeinsame Bloghtemen unterhielt. So verbrachten wir den Rest des abends mit vollen Bäuchen vom schwenken und mit lustigen, interessanten Gesprächen und der Vorfreude auf den nächsten Tag…

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Andernach und Koblenz

unsere Bullitour durch Deutschland

Wie gestern bereits geschrieben, war es schon ein bisschen komisch, mitten in der Stadt auf einem Krankenhausparkplatz aufzuwachen. Um unseren Bulli herum standen bereits Autos von Besuchern des Krankenhauses und wir standen langsam auf, zogen uns an, nahmen die Gardinen ab und ließen etwas Luft in den Bulli. Ich ging noch schnell auf die Krankenhaustoilette, putzte dort meine Zähne und dann machten wir uns auch schon auf den Weg. Wir wollten einen gemütlichen Ort mit schönem Ausblick finden, um uns dort zum Frühstücken niederzulassen. Nach einigen Kilometern, die wir am Rhein entlang fuhren, wurden wir in Bad Breisig fündig und stellten usn dort an den Straßenrand, von dort hatten wir einen direkten Blick auf den Rhein und ein paar Berge. Wir öffneten das Bullifenster, deckten den Tisch und frühstückten ausgiebig.

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Nach dem Frühstück ging es weiter am Rhein entlang, wo wir durch den kleinen Ort Andernach fuhren. Nach kurzer Zeit fielen uns mehrere Schilder auf, die Werbung für den Vulkanpark machten. Irgendwie haben mich die Schilder angezogen und ich wollte mir das Ganze mal aus der Nähe angucken, so suchten wir den nächsten Parkplatz und hielten an. Ganz in der Nähe befand sich das Informationszentrum des Vulkanparks, in dem man auch Tickets kaufen konnte, um den Andernacher Geysir bestaunen zu können. Anscheinend befand der sich etwas weiter ausserhalb, sodass man dort mit dem Boot hingebracht wurde, um dann dort zu sehen, wie ein Wasserstrahl aus einem Loch im Boden kam. Wir haben uns dafür entschieden, dass uns die Bilder im Informationszentrum ausreichten und wir nicht unbedingt mit dem Boot da rüber fahren mussten. Gut, dass wir uns bei sowas immer ziemlich einig sind und lieber auf eigene Faust Orte erkunden und nicht nur solche vollen Touri-Punkte abklappern. Wir sind aber im süßen Örtchen Andernach noch ein wenig spazieren gegangen und sind auf eine alte Festungsanlage gestoßen, auf die man auch hochgehen und von dort aus über den Rhein gucken konnte. Dort haben wir einfach ein wenig gestanden, uns den Wind um die Ohren pusten lassen und den schönen Ausblick und die zweisame Zeit genossen!

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Nachdem wir Andernach verlassen haben, sind wir am Rhein entlang weiter Richtung Koblenz gefahren, um dort die Stadt und das deutsche Eck anzuschauen. Ich war bereits vor Jahren mal für einen Tag in Koblenz (als wir in der 10. Klasse in Traben-Trabach auf Klassenfahrt waren haben wir einen Tagesausflug nach Koblenz gemacht – alle anderen waren in München oder Berlin – wir waren in Traben- Trabach, olé!). Ich konnte mich aber so gut wie gar nicht mehr an die schöne Stadt erinnern, bzw. habe damals einfach nicht so sehr auf die schönen Gebäude und diese wunderschöne Natur geachtet, sondern hatte eher Augen für die Jungs aus meiner Klasse und die nächste Bar, haha! ;-) Dieses Mal konnte ich alles viel mehr genießen und hatte nur Augen für meinen Herzmann, die wunderschöne Natur und die hübschen Gebäude in Koblenz.

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Da ist sie übrigens, die Zaubertfel, von der ich im ersten Reisebericht-Post bereits erzählt hab! Mein Herzmann ist so begabt und hat mal eben das ganze Moseltal mit Bergen und Fluss darauf gezeichnet!

Wir parkten an der Krombachtalsperre und liefen dann ca. 2 Kilometer ganz gemütlich Richtung Innenstadt und deutsches Eck. Auf diesem Spaziergang erlebten wir so einiges und sahen wirklich beeindruckende Orte. Als erstes gingen wir natürlich oben auf die Brücke über der Talsperre und schauten und die gewalteigen Wellen unter uns an. Außerdem hatte man von dort einen super Blick am Ufer entlang und konnte in der Ferne eine weitere Brücke sehen und das deutsche Eck bereits erahnen. Auf dem weiteren Weg kamen wir an einer kleinen „Insel“ vorbei, die wir natürlich direkt erkunden mussten. Im Prinzip war das einfach nur ein Stück Land, welches durch einen schmalen naturgewachsenen Steg mit dem Ufer verbunden war. Darauf gab es schöne Blumen, Büsche und Steine zu entdecken, aber es war nur so ca. 200qm groß und darum ziemlich gut überschaubar und schnell war alles entdeckt. Ich habe aber die Zeit genutzt und ein paar Detailaufnahmen von Blumen gemacht:

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Nachdem ich mich dann fotografisch ausgetobt habe, sind wir weiter am Ufer entlang Richtung „deutsches Eck“ gelaufen, wo wir bereits von einem kleinen „Strom“ von anderen Touristen mitgerissen wurden. Zwar war es Herbst und auch nicht mehr die typische Urlaubszeit, aber trotzdem merkt man an solchen Orten, dass die das ganze Jahr über interessant sind und gut besucht werden. Dort angekommen, hatte ich mir selbst die Aufgabe auferlegt, alle der dort aufgestellten Flaggen an Masten den jeweiligen Ländern zuzuordnen. Es waren dort alle 16 Bundesländer, Europa, Deutschland und USA vertreten und ich war froh, dass ich meinen Herzmann dabei hatte, der mir wirklich jede Bundeslandflagge auswendig aufsagen konnte – der weiß aber auch echt alles! Danach bestaunte ich den Rest – die Reiterstatue, den Ausblick, die Berge und alles andere, was dort zu bestaunen war!

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Da es an dem Tag ganz schön frisch war und auch die Sonne sich nicht zeigte, wurde es schnell kalt. Somit gingen wir, nachdem wir alles bestaunt und fotografiert hatten, in Richtung Stadtmitte und haben uns da ein Café gesucht, in dem wir etwas Warmes trinken und uns ein wenig ausruhen konnten. Wir fanden an einer Ecke in einer kleinen Seitenstraße das Café Miljöö, das draussen bereits mit dem Schild „frische Waffeln“ lockte und uns damit überzeugte. Auch drinnen war es total süß eingerichtet und mit alten Bildern von Filmen dekoriert. Wir bestellten uns dann also die bereits angeteaserten Waffeln mit Kirschen und Vanilleeis und dazu gab es warme Getränke und wir wärmten uns von innen und aussen auf. Nach dem gemütlichen Päuschen ging es dann weiter die Stadt Koblenz besichtigen – wir sahen schöne Gebäude in verschiedensten Farben und schön verziert.

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Nach ca. 5 Stunden Aufenthalt in Koblenz machten wir uns dann langsam auch wieder auf in Richtung unseres Bullis, da wir am abend noch ein Stückchen fahren wollten uns es schon langsam dunkel wurde. Am nächsten Tag mussten wir nämlich bereits im Saarland sein, denn da hatten wir über das Wochenende das Glück an einer Bloggerreise teilnehmen zu dürfen und für 2 Nächte im Hotelbett im Victor’s Hotel übernachten zu können. Deswegen wollten wir an diesem Tag noch so weit in den Süden fahren, wie es ging, um am nächsten Tag nicht zu spät am Hotel anzukommen. Wir fuhren also Richtung Süden und machten noch einen kurzen Abstecher nach Trier. Das Doofe war, dass es schon ziemlich dunkel war und auch regnete und wir noch nicht genau wussten, wo wir die nacht verbringen werden. Darum mussten wir ziemlich schnell wieder aus Trier rausfahren und nach einem öffentlichen Parkplatz Ausschau halten. Wir fuhren übrigens die ganze Zeit ausschließlich nach Schildern und mit Hilfe unserer Straßenkarte und nutzen nur einmal unser Handy, um das Hotel zu finden (obwohl das auch gut ausgeschildert war und wir das Handy nicht mal gebraucht hätten!).

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Wir fuhren also aus Trier wieder raus und ich stellte (seit Langem mal wieder) fest, dass ich anscheinend an Nachtblindheit leide. Jedenfalls bilde ich mir ein, dass ich im Dunkeln kein Auto fahren kann, weil ich nicht mehr weit gucken kann und dadurch sehr unsicher werde. Also musste ich dann auch noch rechts ran fahren und Fahrertausch machen und das, wo es regnete, wir beide müde waren und einfach keine Lust auf Autofahren mehr hatten. Das war so die erste Situation, in der ich ein bisschen doof drauf war und mich geärgert hab, dass wir nicht einfach ein Hotel gesucht haben. Als wir dann aber noch ca. 15 km weiterfuhren, Michael den Bulli souverän durch die Dunkelheit lenkte und wir dann endlich einen Rastplatz gefunden hatten, war alles wieder erledigt und die doofen Gedanken waren wieder verflogen!

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Kommen wir nun zu unseren täglichen Statistikaufzeichnungen des 4. Reisetages: wir haben so einige Tiere gesehn – und zwar flog ein Bussard direkt vor unserem Fenster vorbei, als wir auf der Strecke zwischen Koblenz und Trier unterwegs waren. Außerdem haben wir auf einigen Wiesen und Weiden schwarze Kühe, Pferde und braune Gänse gesehen. Auch die „Am-Bulli-Stoß“-Statistik wurde am vierten Tag gefüllt, aber nur von mir – ich stieß mir einmal den Fuß beim Hose anziehen morgens und abends hab ich meine Hand gegen das Dach gehauen, als ich die Gardine aufhängen wollte – richig doof… :-(

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Übrigens hab ich während unserer Flitterwochen Bullitour Mal wieder gemerkt, wie sehr ich mich in der Natur wohlfühle und dass es mir unheimlich Spaß macht, mit offenen und aufmerksamen Augen durch die Natur zu streifen und Fotos davon zu machen. Darum hab ich mich vor Kurzem auch dazu entschlossen, einen weiteren Instagramaccount einzurichten, auf dem ich ausschließlich meine „Fotografie-Bilder“ zeige, also Momentaufnahmen von der Natur, von Gebäuden, Menschen oder was auch immer mir in mein „Fotografenauge“ und vor meine Linse fällt.

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Morgen geht es dann, nicht, wie oben geschrieben mit dem Victor’s Hotel weiter, sondern mit dem, was wir davor noch gemacht haben. Wir hatten uns nämlich etwas in der Zeit verschätzt und sind am abend noch so weit gefahren, dass wir am nächsten Tag nur noch 30 km bis zum Hotel fahren mussten. Da wir erst gegen Mittag da sein sollten, hatten wir als noch etwas für den vormittag planen wollen. Ob das alles so gekommen ist, wie wir uns das vorgenommen haben und wieso Michael am fünften Tag unserer Reise manches Mal aus dem Staunen nicht raus kam und mich nicht nur einmal als „beste Frau der Welt“ betitelte, erfahrt ihr alles morgen! Seid gespannt! ;-)

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Euskirchen und Bonn

unsere Bullitour durch Deutschland

Heute sind wir von der Sonne geweckt worden. Sie schien auf den Bulli, so dass ihn eine wohlige Wärme füllte und ein paar Sonnenstrahlen bahnten sich den Weg an den Gardinen vorbei und endeten auf meinem Arm. Es war wunderschön, dieses Gefühl der Freiheit, der Ruhe und der Glückseligkeit. Dieses Gefühl, zu wissen, einfach liegen bleiben zu können, wenn man das gerne möchte, oder aufstehen, raus gehen und die Sonne mit einem Lachen begrüßen zu können. Ich entschied mich für zweiteres, schob die Gardine zur Seite und lachte der Sonne und dem kommenden Tag mit seinen Abenteuern entgegen.

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Wir frühstückten ganz gemütlich auf dem Rastplatz, auf dem wir übernachtet hatten und hatten sogar das Glück, eine frische Dusche nehmen zu können. Da achtet man normalerweise nie drauf, wenn man auf Rastplätzen ist (ich hab das jedenfall noch nie gesehen), aber es gibt da auch Duschen. Meistens nur für die Fernfahrer, aber bei diesem Rastplatz gab es gar eine extra abgetrennte Dusche für Frauen. Da konnte man dann ganz gemütlich und in Ruhe duschen und sich umziehen und dann war ich wieder frisch und konnte perfekt in den Tag starten! Zum Frühstück gab es dann frische Brötchen und Kakao und dann machten wir uns gegen halb 11 auf die Weiterfahrt Richtung Westen.

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Wie ihr vielleicht auf der Karte schon gesehen habt, sind wir kurz vor Dortmund weiter Richtung Süden gefahren. Eigentlich hatte ich geplant noch einen kurzen Abstecher nach Duisburg zum „Tiger and Turtle“ zu machen, aber das sah auf der Karte so weit entfernt aus, dass wir das einfach für einen nächsten Wochenendtrip geplant haben. Also irgendwann in 2016 wird es ganz sicher noch nach NRW für uns gehen und dann schauen wir uns das „Tiger and Turtle“ live an. Also als wir entschieden hatten, dass es für uns weiter gen Süden geht, waren wir uns noch nicht sicher, welchen Ort wir uns als nächstes anschauen wollten. Wir fuhren also erstmal drauf los und irgendwann landetetn wir in Euskirchen. Weil uns langsam der Hunger plagte und wir auch mal Fahrertausch machen wollten, sind wir in die Stadt reingefahren, ein wenig spazieren gegangen und können nun auch sagen „Euskirchen haben wir gesehen, da müssen wir aber nicht unbedingt wieder hin,“. Also so wunderhübsch, wie viele andere Städte, die wir auf unserer Reise gesehen haben, war es dort nicht…

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Nach unserem Aufenthalt sind wir dann wieder zurück Richtung Autobahn und haben uns dann spontan dafür entschieden, uns noch die ehemalige Hauptstadt anzusehen: Bonn. Und ich muss sagen, dass war eine der besten Entscheidungen, die wir an dem Tag getroffen haben (die beste erzähle ich euch gleich noch!). Bonn war bereits von der Straße aus super schön, wir haben hübsche Gebäude gesehen und sind über den Rhein gefahren. Dann haben wir unseren Bulli auf einem Krankenhausparkplatz abgestellt und sind einfach losgelaufen und haben uns (wie wir das so gerne machen) einfach treiben lassen. Wir parkten auf der „anderen Seite des Rheins“ – also da, wo nicht die Innenstadt war, darum mussten wir als erstes über die Brücke laufen und da haben wir schon nicht schlecht gestaunt, was Bonn so zu bieten hat. Ich muss ja sagen, ich mag Städte am Wasser eh sehr gern. Ob es nun Porto, Prag, Hamburg oder Köln ist – alle Städte die am Wasser liegen haben irgendwie einen besonderen Charme. So auch Bonn! Wir bestaunten also die Aussicht, machten ein paar Erinnerungsfotos und gingen dann weiter Richtung Innenstadt, die uns auch sehr gefiel – hier konnten wir alte Gebäude bestaunen und liefen durch den Markt, der an dem Tag gerade auf dem Platz in der Innenstadt stattfand.

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Auf dem Weg vom Bulli bis zum Rhein hatten wir schon das Restaurant ausmachen können, in dem wir abends essen wollten. Wir hatten uns nämlich vorgenommen in jeder Stadt/jedem Bundesland etwas typisches zu essen und als wir dann an einer Ecke das Restaurent/die Kneipe „zur Rheinbrücke“ sahen und dort der (anscheinend) lokal typische rheinische Sauerbraten vom Pferd auf der Karte stand, war klar, wo wir abends essen werden. Also sind wir dann, als es langsam dunkel wurde und unsere Mägen sich bei uns meldeten (wenn man den ganzen Tag auf den Beinen und an der frischen Luft ist, geht das schnell mit dem leeren Magen) wieder Richtung Brücke gegangen und ich habe noch super schöne Bilder im Dunkeln vom Rhein und dem schön beleuchteten Bonn machen können:

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Jetzt kommen wir zur Anekdote unseres dritten „Flitterwochen Bullitour durch Deutschland“ Reisetages: und zwar betraten wir das Restaurant bzw. die Kneipe „zur Rheinbrücke“ und es baute sich im vorderen Bereich bereits eine Liveband auf. Diese Band bestand aus 4 oder 5 (ich weiß es leider nicht mehr genau) Männern mit einem geschätzten Altersdurchschnitt von 70. Und diese Band hat gerockt, sag ich euch! Wir saßen also da in einer Kneipe, tranken Kölsch, aßen rhenischen Sauerbraten vom Pferd (bzw. Michael hatte ihn bestellt und ich hab probiert), für mich gabs ein stinknormales Schnitzel mit Pommes und lauschten der ziemlich coolen Jazzmusik der Liveband und wippten im Takt mit. Die Kneipe war auch ziemlich voll und ich hatte das Gefühl, dass die meisten Gäste nur wegen der Band dort waren. Wir hatten also unheimliches Glück, an dem Tag in Bonn gewesen zu sein und uns „zur Rheinbrücke“ als unseren Abendessenspot ausgesucht zu haben! An dem Abend ist mir mal wieder bewusst geworden, dass man viel öfter auch einfach mal etwas „Neues“ machen sollte. Einfach so in eine alte urige Kneipe in einer fremden Stadt gehen und cooler Musik lauschen – das war wirklich schön und wir haben uns an dem abend dort sehr wohl gefühlt!

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Eigentlich hatten wir erst überlegt, am abend noch ein Stückchen weiter zu fahren, um ein wenig Strecke hinter uns zu bringen und dann am nächsten morgen bereits in eienm neuen Ort aufzuwachen und den direkt erkunden zu können. Da es in der Kneipe aber so nett war und wir lieber einen gemütlichen abend mit 1-2 Kölsch und guter Musik verbracht haben, haben wir uns nach einem kleinen Verdauungsspaziergang am Rheinufer dafür entschieden, einfach nur noch in den Bulli zu fallen, schnell unser Nachtquartier aufzuschlagen und zu schlafen. Am nächsten morgen mitten im Getummel auf dem Krankenhausparplatz aufzuwachen war zwar etwas komisch – aber dazu mehr im nächsten Post!

Ich muss euch ja noch von unserer „am Bulli-stoß“-Statistik des dritten Tages berichten. Und zwar musste mein Kopf an dem Tag 5 Mal dran glauben (ja, es kann sein, dass das Kölsch daran Schuld hatte, haha) und Michael hat seinen Arm gegen die Bullidecke gehauen – autsch…

Morgen geht es dann weiter mit unserer Bullitour – ich kann euch schon verraten, es wird weiterhin um Wasser gehen und um einen ganz bestimmten und sehr bekannten Punkt, der mit Wasser zu tun hat – na, wer errät es?

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Lutherstadt Eisleben

unsere Bullitour durch Deutschland

Gestern gab’s den ersten Streich und der zweite folgt zugleich: Wir wachten so gegen halb 9 im Bulli auf. Es war ganz schön kalt und die Scheiben waren beschlagen. Somit öffneten wir die Fenster zum Lüften, zogen uns etwas an und putzten wieder unsere Zähne mit dem Kanisterwasser. Danach ging dann der Spaß des Bulliumbaus wieder los, dieses Mal nur anders herum – wir nahmen also die Gardinen wieder von den Fenstern (denn beim Fahren wollten wir ja etwas sehen!), dann wurde das Bett wieder umgebaut und der Tisch hochgeklappt, sodass man daran gemütlich frühstücken konnte. Bereits bei dieser „Umbausession“ stieß ich mir 2 Mal den Kopf – wobei wir wieder beim Thema „aus Fehlern lernt man“ wären! ;-) Da wir aber nicht auf der nach Benzin stinkenden Raststätte frühstücken wollten, ging es erstmal los und wir fuhren weiter Richtung Halle, wo wir uns bei einem kleinen Penny ein wenig mit Frühstücksleckereien endeckten. Danach ging es weiter über Land und wir hielten einfach mitten im Grünen zwischen Halle und der süßen kleinen Lutherstadt Eisleben (ja, schon wieder eine Lutherstadt!).

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Wir kochten uns ein bisschen Wasser für Tee, schmierten uns frische Brötchen, genossen das Essen, den Ausblick und machten es uns gemütlich. Das auf dem Foto war unser Ausblick beim Frühstück! Super schön, oder? Gegen 11:00 Uhr ging es dann weiter und wir fuhren nach Eisleben rein. Da ich beim Durchfahren durch dieses kleine Städchen ganz viele kleine pastellfarbene Häuser gesehen habe und die zuckersüß fand, mussten wir natürlich einen Parkplatz in der Nähe suchen, damit ich die Häuser (für euch) fotografieren konnte. Wir liefen also durch diesen beschaulichen Ort und ich kam aus dem „Oh, schau mal, eine schöne Kirche!“ und „Hach, wie niedlich ist denn dieser Platz“- Staunen gar nicht mehr raus! Wer hätte gedacht, dass die Lutherstadt Eisleben so niedlich und ansehnlich ist, dass wir uns da insgesamt 5 Stunden aufgehalten haben? Also ich vorher nicht!

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Wieso Eisleben auch eine Lutherstadt ist, fragt ihr euch? Das kann ich euch erzählen! Passt auf, jetzt kann ich so richtig angeben, denn ich stand vor dem Haus, in dem Martin Luther höchstpersönlich gestorben ist (#ironieoff)- und weil das sein „Sterbeort“ ist, haben die lieben Leute (wer auch immer) diese Stadt zu einer Lutherstadt gemacht. Wir waren am Freitag gegen 12:00 Uhr dort unterwegs und ihr seht es ja auf den Bildern selbst: es war keine Menschenseele unterwegs. Wenn man vorher die Berliner Verhältnisse gewohnt ist, fragt man sich auch, wo man hier gelandet ist. Und die Wirtschaft scheint da auch nicht gerade gut zu laufen – es gab viele geschlossene Geschäfte, heruntergekommene Häuser und die Wohnungen (in die man reinschauen konnte) sahen auch alle aus, als wären sie in den 80ern stehen geblieben.

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Andererseits konnten wir so diese Ruhe genießen, wir konnten durch die kleinen Gassen schlendern und fühlten uns unbeobachtet und ich konnte überall viele Bilder machen! Es war schon fast idyllisch – diese weinberankten Gebäude, die kleinen Plätze mit großen Kastanienbäumen und Bänken darunter und ganz besonders die vielen schicken Häuser mit alten, hübschen Türen:

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Um ca. 17:00 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg zu unserem Bulli, der noch immer brav auf dem Parkplatz wartete und machten uns bereit für die Weiterreise. Da die Landschaft uns in der Gegend total gut gefallen hat, entschieden wir uns spontan einfach über Land weiter zu fahren und hielten uns an die Schilder Richtung Köln/Bonn. Während den nächsten 3 Stunden fahrt haben wir so einige Tiere gesehen: direkt 2 Meter vor unserem Auto flog eine Weihe vorbei, braun- und schwarzgepunktete Kühe sahen wir auf einer Weide im Wartburgkreis, wir sind an einer Straußenfarm vorbeigefahren und haben ca. 10 Schwäne auf einer Wiese gesehen und zum Ende hin noch eine traurige (aber auch irgendwie lustige) Geschichte: Ich hab, wenn Michael gefahren ist, immer Ausschau nach Schildern, Tieren und anderen spannenden Dingen gehalten und er hat sich auf die Fahrt konzentriert. Als wir aus einem Ort rausfuhren sah ich ganz viele kleine Shetlandponys auf einer Weide und freute mich total (ihr wisst ja – ich bin früher auch geritten und irgendwie vermiss ich Pferde und Tiere um mich herum im Allgemeinen total…), jedenfalls freute ich mich und rief in meiner piepsigen „ich feu mich gerade total“-Mädchenstimme „Schau mal Schatz, da sind ganz viele kleine Ponys“ und er nur ganz platt: „oh, das ist die Weide von dem Wursthof, an dem wir gerade vorbei gefahren sind!“. Ich wusste nicht genau, ob ich da weinen oder lachen sollte, aber jetzt im Nachhinein betrachtet war die Situation einfach nur witzig und ich wollte sie euch natürlich nicht vorenthalten! ;-)

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Wir fuhren also bis ca. 20:30 weiter auf der Landstraße bis wir ein Autobahnschild sahen und uns daran orientierten, denn wo eine Autobahnauffahrt ist, gibt es auch meistens Rasthöfe – gesucht und gefunden – so haben wir also wieder auf einem Rastplatz übernachtet – wir befanden uns da ca. 80 km vor Dortmund. Wieder schlugen wir unser Nachtquartier auf und machten es uns gemütlich. Das Praktische an unserem Bulli war ja, dass er 2 Kochplatten hatte und so machten wir uns Spagetti warm und schauten dem Sonnenuntergang über der Autobahn zu – super romantisch, haha!

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Übrigens gibt es noch eine erweiterte Statistik zu unserem „am Bulli-stoß-Wettbewerb“: Ich hatte mich ja schon morgens 2 Mal am Kopf gestoßen und auch abends hat es meinen Kopf noch einmal erwischt, Michael hat einmal seinen Ellenbogen beim Bett umbauen und seinen Rücken beim Umziehen gestoßen – also das war wohl nichts mit „aus Fehlern lernt man“ – stay tuned! ;-)

Ach und vergesst nicht, unserer Route auf der Karte zu folgen, so seht ihr genau, wo wir langgekurvt sind und welche Orte wir gesehen haben! Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

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