Schlagwort: nachhaltig leben

10×10 Capsule Wardrobe:

10 Tage-10 Teile-10 Outfits

Ihr wisst ja, dass ich es unheimlich spannend finde, meine Kleidungsstücke untereinander miteinander zu kombinieren und immer wieder neue Looks entstehen zu lassen (Zum Beispiel bei „Ein Teil – viel Style„) und dass ich es vollkommen unnötig finde, jede Saison neue Teile zu kaufen. Ganz im Gegenteil, mein Schrank besteht aus vielen Basics, die sich gut untereinander kombinieren lassen und nur ganz selten darf sich ein faires oder second hand Teil dazu gesellen. Man könnte sagen, ich habe eine (noch ziemlich große) Capsule Wardrobe. Ich konsumiere Kleidung seit Jahren sehr bewusst und habe mir einen eigenen Fundus an Teilen angelegt, die untereinander fast alle miteinander kombinierbar sind.

Nachdem ich letzten Sommer bei der Juni15x30 Capsule Wardrobe Challenge mitgemacht habe, wobei es um eine Capsule Wardrobe, bestehend aus 15 Teilen für den kompletten Juni ging, und ich unheimlich viel Spaß daran hatte, werde ich ab heute die 10×10 Challenge starten: In den nächsten 10 Tagen werde ich 10 Outfits aus 10 Teilen zusammenstellen und tragen und das Ganze täglich in meiner Instastory mit euch teilen.

Das Ganze mach ich aber nicht allein, sondern gemeinsam mit Cordula,
Laura und Silvie. Und damit ihr die anderen 3 ein wenig kennenlernt, hier eine kurze Vorstellungsrunde:

FAIR RÜCKT VOR – ein Blog über Fair Fashion, DIY Fashion, Conscious Consumerism. Es erwarten dich informative Beiträge sowie wertvolle Tipps & Tricks zum Thema faire Mode, Selbermachen, Upcycling und nachhaltigen Konsum. Ich möchte dich mit Outfit-Ideen inspirieren und aufzeigen, dass Secondhand/Vintage und Selbstgenähtes tolle Alternativen zu (Neu)Gekauftem sind. Meine Leidenschaft zu Afrikanischen Stoffen wird dir nicht entgehen ;) Ich habe Lust mehr Fairness in mein Leben zu bringen – Fairness vorrücken – mehr Fairness in meinen Kleiderschrank! „

„Mein Name ist Laura und bin 24 Jahre alt. Seit Ende 2016 gilt – dank Filmen wie The Trust Cost oder Minimalism – mein Interesse dem nachhaltigen Minimalismus. Auf dem Blogazine The OGNC veröffentliche ich Beiträge über Fair Fashion, Naturkosmetik und Minimalismus.
Mein Ziel ist es, Menschen zu zeigen, welche Bandbreite eine nachhaltige Lebensweise hat. Es ist gar nicht so schwer – wir müssen nur anfangen.“

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„Sylvie. 21. graphic designer by day, green blogger by night. Bloggt seit Juli 2016 auf miss-interpreted.de über Nachhaltigkeit, Minimalismus, Kuschelpullis und Avocados. Hat diesen Faible für Skandinavien und ist absolute #catmum“

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So, nachdem ihr die 3 nun ein wenig kennengelernt habt, zeig ich euch meine Auswahl an 10 Teilen für meine 10×10 Capsule Wardrobe, die ich in den nächsten 10 Tagen tragen werde:

2 Hosen
1 Top
1 Shirt
2 Blusen
2 Strickjacken
1 Paar Schuhe

Wer aufmerksam ist, hat erkannt, dass das nur 9 Teile sind, aber wenn ich nach draussen gehe, ziehe ich ja noch meinen Wintermantel drüber, daher zähle ich den auch mit. Mütze und Schal sind aussen vor, genauso wie Unterwäsche und Socken.

Das Gute derzeit ist, dass ich eh etwas eingeschränkt in der Kleiderwahl bin, da alles stillfreundlich sein sollte. Daher kann ich dicke Pullis und hochgeschlossene Teile zur Zeit eh nicht tragen und da fiel einiges aus meinem Schrank schon raus. Ich hab ernsthaft überlegt, die „stillunfreundlichen“ Teile direkt auszusortieren – wer weiß, wie lange ich stillen werde und wann ich die anderen Teile je wieder tragen kann. Aber irgendwie war mir das dann doch etwas zu krass. Dann hätt ich wahrscheinlich anstatt 80 nur noch 20 Teile im Schrank… Oder was meint ihr? – Jetzt von allem trennen, dann ist es weg? Ich bin unsicher…

Jedenfalls freue ich mich jetzt erst einmal darauf, in den nächsten Tagen 10 Outfits mit diesen 10 Teilen zu erstellen und wie oben bereits geschrieben, werde ich euch meine Outfits täglich in meiner Instastory zeigen, also folgt mir da gern!

So und jetzt bin ich gespannt, was ihr zu unserer Challenge sagt. Wäre das auch was für euch? Wenn nicht, woran würde es scheitern? Ich bin gespannt und freue mich, wie immer, über regen Austausch!

P.S.: Ach und vergesst natürlich nicht, auch mal bei den anderen vorbei zu schauen.

Nachhaltig leben mit Kind

Ihr wisst, das Thema Nachhaltigkeit liegt mir sehr am Herzen. Ob nun Verzicht auf Plastik im Alltag, Nutzen von Naturkosmetik oder einfach im Allgemeinen bewusst konsumieren – es gibt so viele Themen rund um Nachhaltigkeit, mit denen ich mich beschäftige. Seitdem ich weiß, dass ich schwanger bin, spielt natürlich auch das Thema „Nachhaltig leben mit Kind“ eine Rolle.

Ich habe mich auf der Innatexmesse bereits über GOTS zertifizierte Kinderkleidung und Stoffwindeln informiert und bin auch immer wieder mit anderen Müttern (besonders bei Instagram) im Austausch und bin sehr interessiert an Tipps und Tricks rund um das bewusste und nachhaltige leben mit Kind. Daher hab ich einfach mal in einem Video zusammengefasst, was für mich persönlich „nachhaltig leben mit Kind“ überhaupt bedeutet und wie wir jetzt schon im Bezug auf Erstausstattung, aber auch in Zukunft versuchen werden, mit Kind nachhaltig zu leben.

Dabei geht es, wie immer ohne erhobenen Zeigefinger, um meine eigene Meinung, Erfahungen und Tipps, die ich/wir uns zu Herzen nehmen und die für uns umsetzbar sind. Ich möchte niemandem vorschreiben, wie er/sie zu leben hat, aber ich möchte einfach mal wieder darauf aufmerksam machen, dass nicht alles neu gekauft werden muss, wenn man es zum Beispiel auch second hand bekommt oder dass man einfach ein bisschen bewusster auf sich und seine Umwelt achtet.

Falls ihr selbst auch versucht nachhaltig mit Kind zu leben und diesbezüglich Tipps und Tricks für mich habt – immer gern her damit – man lernt ja nie aus und ich bin total offen für eure Ideen und euer Feedback! Und wenn ihr noch nicht genug von mir und meinem „Gedankenwirrwarr“ habt, dann freu ich ich natürlich auch über ein Abo bzw, ein Daumen hoch auf Youtube, denn in Zukunft soll es wieder mehr in Bewegtbild von mir geben. Habt alle einen schönen abend und viel Spaß beim Video anschauen!

Wunderbar Unverpackt eröffnet in Braunschweig

Wunderbar Unverpackt“ – so lautet der Name von einem Shop, der morgen (3.12.2016) in Braunschweig neu eröffnet. Wer sich in der „Unverpackt-Szene“ auskennt, wird den „Original Unverpackt“ Shop aus Berlin kennen und kann nun gespannt auf das Braunschweiger Pendant sein. Ich durfte bereits vor der Eröffnung „hinter die Kulissen“ schauen und habe ein wenig mit der Shopbesitzerin Denise über die Idee, die Entstehung und ihre Vision gesprochen.

Die 27-jährige kommt ursprünglich aus Göttingen, ist aber vor 2 Jahren gemeinsam mit ihrem Freund nach Braunschweig gezogen. Sie hat ein duales BWL Studium absolviert und danach einen Master in Wirtschaftspsychologie im Fernstudium ergänzt. Somit ist sie fachlich bestens gerüstet, um ein eigenes Business aufzubauen. Aber wie kam es dazu, einen „Unverpackt Shop“ zu eröffnen?

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Denise interessierte sich privat bereits seit Längerem für die Themen „Zero Waste“ und „verpackungsfreies Einkaufen“. Sie schaute Filme, fragte bei anderen „Unverpackt Shops“ nach und schließlich fuhr sie Anfang 2016 einfach nach Kiel, um sich den „Unverpackt Kiel“ anzuschauen. Dies war der erste „Unverpackt Shop“ Deutschlands und er wurde im Februar 2014 eröffnet. Denise wollte sich mit der Eigentümerin Marie austauschen und sich ein Bild davon machen, was alles zur Selbstständigkeit und dem Leben als Shopbesitzerin dazu gehört. Nach diesem Gespräch kam sie voller Elan wieder zurück nach Braunschweig und war sich sicher – ich schaff das!

Eigentlich war sie gar nicht mit der Intention nach Kiel gefahren, danach selbst einen Shop zu eröffnen, aber nachdem sie so viel Inspiration gesammelt hatte und die Idee so klasse fand, war sie überzeugt: „Man muss auch einfach mal machen!“ – Ein Motto, das ich wirklich klasse und unterstützenswert finde!

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Anfang April begann sie dann mit dem Schreiben des Business Plans, machte sich auf die Suche nach geeigneten Kreditgebern und stieß dabei auf viel positives Feedback. Nachdem sie das Finanzielle geklärt hatte, fand sie auch die perfekte Räumlichkeit in der Fallersleber Straße 36 und gründete dann im September das Unternehmen. Von da an ging es nur noch bergauf – Die Räume wurden von Tag zu Tag wohnlicher, es wurde gestrichen, Regale zieren die Wände, die ersten Prdoukte wurden geliefert und eine aus Paletten selbstgebaute Theke schmückt nun den Eingansbereich des Shops.

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„Wunderbar Unverpackt“ soll nicht einfach ein weiterer „Einkaufsladen“ sein. Unverpackt Shops sind dafür bekannt, als Treffpunkt für „Gleichgesinnte“ und zum Austausch gleicher Interessen genutzt zu werden. Darum gibt es neben dem Verkaufsraum mit über 700 Produkten von Streichcreme und Wein bis über Kochbücher zu Hirse und roten Linsen auch eine kleine Sitzecke, in der man es sich gemütlich machen kann und in Austausch mit den anderen Kunden oder Mitarbeitern treten kann.

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Für mich persönlich ist „Wunderbar Unverpackt“ ein Shop, der mir in Braunschweig noch gefehlt hat und ich freue mich schon auf den Einkauf und das nette Beisammensein dort in Zukunft! In der ersten Woche gibt es übrigens noch einen Eröffnungsrabatt in Höhe von 10%! Schaut doch auch mal vorbei!

Eröffnungsfeier – Samstag 3.12.2016 von 9:00 bis 18:00 Uhr

„Wunderbar Unverpackt“
Fallersleber Straße 36
38100 Braunschweig

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag 9:30 – 16:30 Uhr

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Geburtstagsgewinnspiel – Hydrophil

Leider ist heute schon der vorletzte Tag meines großen Bloggeburtstags-Gewinnspiels, aber nach 8 Tagen ist auch eine große Geburtstagsfeier mal vorbei. Aber vorletzter Tag bedeutet ja auch, dass es heute und morgen noch was zu gewinnen gibt – also alles doch nicht so schlimm! Wie ihr in der Überschrift bereits gelesen habt, ist der heutige Gewinnspeil-Sponsor Hydrophil und ich hab mich unheimlich gefreut, als die Zusage kam, da ich die Bambuszahnbürsten von Hydrophil total klasse finde und meine immer auf Reisen dabei ist! Bei diesem Paket handelt es sich aber um ein Überraschungspaket und darum kann ich euch leider nicht verraten, was drin ist – aber ich hoffe, dass ihr genauso dolle Überraschungen mögt, wie ich!?

Wer Hydrophil noch nicht kennt, sollte unbedingt mal auf der Homepage vorbeischauen oder ein wenig hier weiterlesen: Hydrophil bezeichnet sich selbst als Marke für innovative nachhaltige Hygieneprodukte und man findet die bereits angesprochenen Zahnbürsten aus BPA-freien Nylon und 100% abbaubaren Bambus, verschiedenste Seifen, Lippbalm und typische Beautyprodukte. Aber auch Kondome, Beutel und Tshirts gibt es im Shop zu erwerben. Natürlich alles fair produziert und vegan.

Neben der normalen Homepage und dem Onlineshop, wo man die ganzen tollen Produkte online bestellen kann, hat Hydrophil auch einen eigenen Blog, auf dem sie interessante Sachen teilen und über ihre Produkte, aber auch andere Dinge rund um organic Beauty informieren. Zum Beispiel gibt es Tipps rund um die Zahnpflege oder Informationen zum Urban Gardeing und vieles mehr.

Die Marke wurde von den 3 Freunden Christoph, Wanja und Sebastian 2013 gegründet, als sie sich mal wieder über das Thema Wasserknappheit unterhielten und daraus entstand dann die Diskussion, ob es nicht auch möglich sei Produkte herzustellen, die nicht nur fairtrade, nachhaltig und vegan produziert werden, sondern dazu, mit Blick auf die zunehmende Problematik rund um das kalte Nass, auch noch wasserneutral produziert werden. Also ich kann euch wirklich einen Besuch auf der Homepage von Hydrophil und deren Produkte nur empfehlen! Man kann einiges lernen und sich mit nachhaltigen Themen auseinandersetzen!

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Um das Überraschungspaket von von Hydrophil zu gewinnen, müsst ihr nur folgende Frage in den Kommentaren beantworten: „„Wann wurde das erste Shirt herausgebracht?““ – die Info findet ihr natürlich auf der Homepage. Natürlich freue ich mich auch, wenn ihr sämtliche meiner Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter) liket, aber das ist nicht Voraussetzung um zu gewinnen.

Mitmachen können alle meine Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wenn du unter 18 Jahre alt bist, benötigst du die Erlaubnis deiner Erziehungsberechtigten.
Alle Kommentare mit einer existierenden Emailadresse, die bis morgen (Mittwoch, 4.5.2016) 20:00 Uhr CET bei mir eingehen, haben die Chance zu gewinnen, alle Kommentare, die erst danach eingehen, kann ich leider nicht berücksichtigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

P.S.: Das TOBS Gewinnspiel läuft übrigens noch bis heute abend (2.5.2016 20 Uhr), also versucht da doch auch noch euer Glück!

Und das Green Lifestyle Gewinnspiel ist gestern abend ausgelaufen und bereits ausgelost. Gewonnen haben Steffi und Anne (Mails zu euch sind unterwegs!)

Nachhaltig leben leicht gemacht

– 5 Tipps für den Alltag –

Schon seit einiger Zeit achte ich bewusst darauf, meinen Alltag möglichst nachhaltig zu gestalten. Ich schaffe es zwar (noch) nicht, auf Plastik zu verzichten, aber es gibt so viele Kleinigkeiten, die man beachten kann, wenn man seiner Umwelt etwas Gutes tun will. Um Inspirationen zu sammeln, bin ich ja unheimlich viel auf Pinterest unterwegs und hab mir da vor einiger Zeit schon Pinnwände zum Thema „nachhaltig leben“ erstellt, in denen ich alles sammle, was mit dem bewussten Konsum und dem Umweltschutz zu tun hat.

Das Thema „Nachhaltigkeit“ und „nachhaltig leben“ klingt vielleicht zu Beginn ein bisschen langweilig, aber da es mir in letzter Zeit leider immer wieder auffällt, dass sich viele Leute überhaupt keine Gedanken darüber machen, möchte ich dazu ein wenig philosophieren. Da ich auf meinem Blog in Zukunft auch mehr auf dieses, wie ich finde, unheimlich wichtige und leider oftmals vernachlässigte Thema Nachhaltigkeit eingehen möchte, gibt es hier und heute einfach mal ganz simple Tricks für den Alltag, die wahrscheinlich schon jeder kennt, die ich aber noch einmal gebündelt für euch aufschreiben wollte, damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, wie einfach es sein kann, nachhaltig zu leben.

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Licht
Stellen wir uns einfach mal einen ganz normalen Tag in unserem Leben vor. Wir liegen im Bett, der Wecker klingelt und wir wollen einfach nicht aufstehen. Somit macht der Freund, die Mutter oder wer auch immer einfach das grelle Licht an und leuchtet euch damit direkt ins Gesicht – wahrscheinlich seid ihr dadurch wach, aber es hätte auch geholfen, das Fenster zu öffnen, die Sonne und ein wenig Wind reinzulassen und ihr wärt sicher genauso wach und das sogar nur mit Hilfe der Natur, ohne die Lampe nutzen zu müssen. Ich weiß, das klingt vielleicht etwas spießig und abgehoben, aber denkt mal darüber nach, wie oft ihr eure Lampen anmacht, ohne sie eigentlich wirklich zu brauchen. Genauso abends, wenn es dunkel wird – Kerzen sind so romantisch und flackern schön – man könnte anstatt der Lampe doch einfach mal ein paar Kerzen anmachen – da müsst ihr natürlich aufpassen, dass sie nicht unbeaufsichtigt im Raum stehen, das kann auch ganz schnell gefährlich werden! Zum Licht fällt mir ansonsten noch ein, dass es natürlich ausgemacht wird, wenn man Räume verlässt – ihr kennt das sicher noch aus der Schule „der Letzte macht das Licht aus!“ – also, wenn keiner mehr im Raum ist und ihr ihn verlasst, dann macht das Licht aus!

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Papier
Ich arbeite im Büro, da kommt es leider des Öfteren vor, dass viele Dokumente gedruckt werden müssen. Wenn es sein muss, kann man das natürlich nicht umgehen. Ansonsten würde ich euch raten, euch vernünftige Ordnerstrukturen auf eurem PC anzulegen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei einigen Projekten auch noch viel Papiere ausdrucke – ich brauch die Infos einfach auf Papier vor mir, aber dann achte ich entweder darauf, dass das Blatt sehr voll geschrieben ist, und nicht nur die Hälfte des Blattes genutzt ist, oder wenn ich die Unterlagen nicht mehr benötige, nutze ich die Rückseite als Schmierzettel. Ich mache mir täglich To Do Listen und so habe ich schon eine Sammlung von Rückseiten für meine Listen, ohne dass ich jemals einen neuen Block mit Papier beschreiben muss und bevor ich das wegwerfe, möchte ich es auch voll ausgenutzt haben!

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Strom
Ähnlich wie mit dem Licht, das man ausmachen sollte, wenn man es nicht mehr benötigt, ist es auch mit all den anderen Stromquellen in der Wohnung bzw. im Haus. Arbeitet ihr am PC, nebenbei läuft noch der Fernseher und im Nebenzimmer läuft das Radio, obwohl dort keiner ist? Warum? Aus Faulheit, die Geräte auszuschalten? Leider erwische ich mich auch öfters dabei, fernzusehen und parallel am Laptop zu arbeiten oder am Handy rumzutüddeln – das werde ich in Zukunft beobachten und mich immer wieder ermahnen – entweder oder heißt die Devise. Nicht alles zur selben Zeit an haben – davon kommt nämlich auch unsere Reizüberflutung – nur mal so am Rande. Neben dem Ding mit der gleichzeitigen Nutzung, fällt mir dazu auch noch ein, dass man am abend, oder wenn man länger aus dem Haus ist und die Geräte gar nicht nutzt, eine Steckdosenleiste mit On/Off Knopf verwenden kann. Denn jedes Gerät zieht sogar im Standby Modus noch Strom und auch das kann man ja umgehen – nicht nur um der Umwelt etwas Gutes zu tun, sondern auch um seine Stromrechnung möglichst günstig zu halten!

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Wasser
Wir nutzen Wasser jeden Tag – meist ganz unbewusst, aber achtet mal darauf, wie oft ihr den Wasserhahn laufen lasst, obwohl es gar nicht notwendig wäre. Unter der Dusche, wenn man sich gerade einschäumt, kann man das Wasser einfach abdrehen – kennt ihr dir Marke „Stop the Water while using me“? – total gutes Konzept, find ich! Auch beim Abwaschen oder Zähneputzen kommt es sicher nicht selten vor, dass ihr das Wasser einfach laufen lasst – bei mir leider auch noch oft, einfach aus Gewohnheit. Aber wenn ihr in Zukunft einfach vermehrt darauf achtet, den Wasserhahn zuzudrehen, wenn ihr das Wasser in dem Moment gar nicht benötigt, dann ist das schon ein super Schritt in die richtige Richtung!

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Alternativen
Zu guter Letzt möchte ich euch einfach noch zwei Alternativen mit an die Hand geben, durch die ihr euren Alltag nachhaltiger gestalten könnt.

Jutebeutel statt PlastiktüteHabt einfach immer einen zusammengerollten Jutebeutel in eurer Tasche oder nutzt ihn sogar als Taschenersatz – so habt ihr immer euren eigenen Einkaufsbeutel dabei und geratet nicht in die Not, auf eine Plastiktüte zurückgreifen zu müssen, falls ihr mal spontan einkaufen geht. Falls ihr aber doch, warum auch immer, Plastiktüten zu Hause rumfliegen habt, nutzt sie als Mülltüten ein zweites Mal und werft sie nicht einfach so in die Tonne, das wäre komplette Verschwendung!

Mehrweg statt Einweg
Wenn ihr untwerwegs gern und viel Kaffee oder andere Getränke dabei haben möchtet, schafft euch Mehrwegflaschen an. Für kalte Getränke kann ich euch Soulbottles empfehlen (ich hab aber auch eine Zeit lang gern die True Furuits Smoothies getrunken und dann die Flaschen einfach wiederverwertet) und für warme Getränke gibt es ganz viele tolle Thermosbecher. Alles ist besser als diese doofen To-Go Becher mit Plastikdeckel!

Wir sind alle nur Menschen!
Ich wollte noch einmal anmerken, dass ich hier niemanden in irgendeiner Art und Weise bevormunden möchte oder mich als „Nachhaltigkeits Queen“ herausstellen möchte – ich bin alles andere als das. Leider merke ich manches Mal selbst, dass ich einige der oben genannten Punkte ausser Acht lasse (was ich aber in Zukunft reduzieren möchte!) und möchte mit diesem Post einfach nur zeigen, wie einfach es sein kann, ein bisschen nachhaltiger zu leben, ohne sich viele Umstände machen zu müssen.

So und jetzt seid ihr gefragt. Achtet ihr auch in eurem Alltag darauf, nachhaltig zu leben? Und habt ihr vielleicht noch ein paar ganz einfach umsetzbare Tipps für mich oder meine anderen Leser?

Ich freue mich auf euer Feedback und hoffe, dass euch dieser Post gefallen hat!