Kategorie: bewusst bloggen

Alles neu: Annanikabu 3.0

Der letzte Relaunch meines Blogs liegt nun bereits 3 Jahre zurück. Damals wechselte ich von Blogspot zu WordPress, von apricot zu schwarz/weiß und vom Schmetterling im Logo zum Herz (mein Tattoo). Mit dem Relaunch war ich damals super zufrieden und auch das Logo fand ich eigentlich auch jetzt noch passend zu mir, aber nicht mehr zu den Themen meines Blogs. Also dachte ich mir, ist es an der Zeit für etwas Neues! Und somit entstand Annanikabu 3.0 mit neuem Logo, neuem Untertitel und mit noch mehr Nachhaltigkeit als vorher schon!

Was sich genau geändert hat und was euch hier in Zukunft alles erwarten wird, erfahrt ihr genau jetzt und wir beginnen mal mit den ziemlich offensichtlichen Dingen:

Das Logo ist nun ein grünes Blatt und auch der Untertitel lautet nicht mehr „Voller Lebensfreude“ – obwohl ich das natürlich noch immer bin – sondern:“nachhaltig leben mit (und ohne) Kind“.

Außerdem habe ich mir ein neues Theme zugelegt, da mein altes nicht responsive war. Leider muss man auch hier erst auf „ganze Seite anzeigen“ klicken, bevor man den Blog in seiner Pracht sehen kann. Aber ich schau mal, ob ich das noch anpassen kann.

Das Thema Nachhaltigkeit hatte bereits vorher einen großen Stellenwert in meinem Leben und auf meinem Blog, aber ab jetzt wird es zum Hauptthema des Blogs. Alles, was es hier zu sehen gibt, hat in irgendeiner Art und Weise etwas mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun. Somit habe ich die letzten Tage über bereits 200 alte Blogposts gelöscht, in denen ich Proukte gezeigt habe, die nicht mehr zu mir und meinem Blog passen und werde auch in Zukunft weiter schauen, ob noch andere solcher Beiträge irgendwo rumschwirren. Das hat nichts damit, dass ich nicht zu meiner Vergangenheit stehe (ja, auch ich hab mal bei Primark gekauft – Schande auf mein Haupt), sondern damit, dass ich nicht möchte, dass jemand nach Nachhaltigkeit googlet und dann zufällig auf so einen Beitrag stößt und dann denkt, das sei nachhaltig. Ich hoffe, ihr könnt den Gedankengang nachvollziehen!?

Neben diesen offensichtlichen Dingen gibt es noch ein paar kleine Änderungen bzw. Themen, die ich in Zukunft mit euch teilen möchte und zwar heißen die neuen Menüpunkte:

Genuss
Unter Genuss findet ihr Rezepte, alles andere, das mit Essen zu tun hat und ich stelle euch Naturkosmetik vor. Neu dabei ist, dass es ab jetzt jeden Monat ein Rezept mit regionalem Obst oder Gemüse geben wird.

Reisen
Unter dem Menüpunkt Reisen werdet ihr weiterhin Berichte von unseren Ausflügen und Reisen finden und ich stelle euch schöne Unterkünfte vor. Der Fokus liegt dabei beim Reisen durch Deutschland – daher die neue Kategorie „Deutschland entdecken„, bei der auch ihr gern aktiv werden dürft in Form von einem Gastartikel.

Konsum
Das Thema Konsum beschäftigt mich derzeit sehr. Durch unsere #40tageplastikfrei Challenge stelle ich alles noch mehr in Frage und mache mir Gedanken um meinen Konsum und die Umwelt. In der Kategorie Konsum gibt es alles rund um das Thema Nachhaltigkeit zu lesen (z. B. Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag), ich zeige euch Selbstgemachtes und DIY-Projekte, denn ich probiere gerade ein wenig aus, auf konventionelle Produkte zu verzichten und einiges selbst zu machen (freut euch zum Beispiel auf selbstgemachte Zahnpasta und selbstgemachtes Schampoo) und ich stelle euch Fair Fashion Brands vor bzw. zeige Outfits mit second-hand und nachhaltiger Kleidung.

Lesenswertes
Ich möchte wieder Interviews führen und hier veröffentlichen, um euch Einblicke „hinter die Kulissen „zu beschaffen. Das können tolle nachhaltige Labels sein, eine tolle Bloggerin, die mich inspiriert oder der kleine Dekoshop bei mir um die Ecke. Ich lege mich da nicht fest und bin auch offen für eure Ideen! Außerdem möchte ich euch in Zukunft jeden Monat ein Buch vorstellen (inspiriert von Patricia, die schon länger das „Buch des Monats“ präsentiert). Außerdem findet ihr in dieser Kategorie meine Gedanken- und Motivationsposts.

Mininikabu
Für alle, die es noch nicht wissen: Mininikabu ist das Synonym für meine Tochter und in dieser Kategorie findet ihr alles rund ums Baby. Nachhaltige Kleidung, Spielsachen, aber auch Gedanken rund um einen nachhaltigen Alltag mit Kind.

Braunschweigliebe
Auch die Kategorie Braunschweigliebe ist meinem „neuen“ Blog erhalten geblieben und ich habe schon einige tolle Posts in Planung. Ich möchte die Stadt an sich einfach bekannter machen, weil ich finde, man sollte sie mal gesehen habe. Aber auch für Bewohner Braunschweigs möchte ich aufzeigen, was es hier alles Schönes zu entdecken gibt und was man alles hier so machen kann.

Außerdem hab ich endlich meine Blogroll wieder überarbeitet und aktualisiert, um euch ein paar tolle Blogs zu zeigen die ich mag und die euch ganz sicher auch gefallen werden!

Und dann hab ich nebenbei noch einen „Frühjahrsputz“ auf meinem Pinterestaccount gemacht und zwar habe ich alle Ordner deutsch benannt (ich schreibe hier auf Deutsch, habe hauptsächlich deutschsprachige Leser und somit auch bei Pinterest deutschsprachiges Publikum). Ich habe einige Pinnwände gelöscht und habe Ordner mit Unterordnern angelegt – so ist alles etwas übersichtlicher und ich habe nicht mehr gefühlt 200 verschiedene Pinnwände!

So, ihr seht, ich war ziemlich fleißig – jetzt bin ich gespannt auf euer Feedback! Bitte gebt mir doch eine kurze Rückmeldung, wie euch mein „neuer“ Blog gefällt, worauf ihr euch in Zukunft besonders freut und was ihr euch ggf. wünscht, hier lesen zu können. Habt alle schöne Osterfeiertage (hoffentlich) mit euren Liebsten!

#40TagePlastikfrei

Plastik fasten – Zwischenfazit

Die Hälfte unserer „#40TagePlastikfrei – Plastik fasten – Challenge“ ist bereits vergangen und bevor es bald ein weiteres „Plastikfrei im Badezimmer“ DIY von mir gibt, wollte ich euch heute gern ein kleines Zwischenfazit geben. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich mich so gar nicht auf das Plastik fasten vorbereitet hatte, denn Laura hat mich ja erst so 3-4 Tage vorher angesprochen und gefragt, ob wir das gemeinsam machen wollen. Ihr wisst ja, ich liebe Selbstexperimente und mag es, einfach mal zu schauen, ob ich etwas durchhalte, was eigentlich schon zu einer Gewohnheit geworden ist. So war es vor Jahren echt schwer für mich, ein Jahr lang keine Kleidung mehr neu zu kaufen und heute ist es schon total selbstverständlich (ich kaufe nur noch second hand und fair). Jedenfalls erhoffte ich mir aus dem „Plastik fasten“ Experiment, dass nach 40 Tagen auch eine Selbstverständlichkeit eintritt und ich viel weniger Plastik konsumieren werde. Schauen wir aber erst einmal, was mir bereits nach der Hälfte des Experimentes so aufgefallen ist:

Plastik fasten ist einfacher, als ich gedacht hab!

Ihr werdet es nicht glauben, aber Plastik fasten ist gar nicht soo schwer, wie man im ersten Moment denkt. Sogar in meinem Supermarkt um die Ecke bekomme ich die meisten Sachen auch in Glas oder Papierverpackung. Den Rest kaufe ich bei Wunderbar Unverpackt ein.

Ansonsten verzichte ich jetzt innerhalb der 40 Tage unserer Challenge auch auf einiges, was für mich vorher selbstverständlich war. Aber ich glaube, dass ich darauf auch nach den 40 Tagen weiter verzichten werde oder mir auf Dauer eine Alternative suchen werde. In folgenden Punkten habe ich mich derzeit eingeschränkt:

– ich schminke mich eh selten, aber in den 40 Tagen gibt es auch keinen Puder, denn auch mein Lieblingspuder von Annemarie Börlind ist in Plastik verpackt (Ausnahme war eine 90er Party, bei der es „smokey eyes“ gab)

– alle Süßigkeiten, die es in meinem Supermarkt um die Ecke gibt sind in Plastik verpackt und so faste ich neben Plastik auch noch Süßigkeiten (nein, nicht ganz – aber dazu unten mehr!)

– Auch am Wickeltisch habe ich mich für diese 40 Tage komplett auf Stoffwindeln und nachhaltige Windeln (einen Beitrag dazu gibt es auch bald) beschränkt, werde aber wahrscheinlich nach dem Plastik fasten auch wieder auf eine Mischung aus Stoff- und den DM Windeln umsteigen, weil ich mit denen bisher am zufriedensten war. Aber für 40 Tage bzw. jetzt erstmal 20 fiel es mir ehrlich gesagt gar nicht so schwer, wie ich erwartet hatte.

Komplett ohne Plastik ist leider fast unmöglich!

Ja, ich muss es ehrlich zugeben, komplett ohne Plastik kommt man heutzutage in Deutschland schwer zurecht. Aber genau dafür ist unsere Plastik fasten Challenge ja auch da – um herauszufinden, was und in wie weit es möglich ist. Hier also die Dinge, auf die ich auch derzeit nicht verzichte, bzw. die trotzdem erworben wurden, obwohl Plastik im Spiel ist:

– Toilettenpapier: und zwar habe ich mich informiert, man kann Bambustoilettenpapier in einzelnen Rollen unverpackt kaufen, aber diese werden dann geliefert und das finde ich ebenso wenig nachhaltig, wie 10 Rollen in einer Plastiktüte zu kaufen, die ich danach noch ganz lässig als Müllbeutel wiederverwenden kann

– Feuchttücher: wenn ich mit Mininikabu unterwegs bin und sie neu wicklen muss, dann habe ich eine Packung Feuchttücher dabei,weil es mir einfach zu umständlich ist, den Waschlappen erst irgendwo nass zu machen und danach wieder auszuspülen – wer da eine Alternative für mich hat – gern her damit!

– Tages- und Nachtcreme: Ich habe die Cremes von Dr. Hauschka (und liebe sie) und möchte auch auf diese nicht innerhalb der 40 Tage verzichten. Die Verpackung an sich ist zwar aus Aluminium, aber sie haben alle einen Plastikdeckel

Alternativen, die besser sind als Plastik!

Innerhalb der letzten 20 Tage habe ich mich mit vielen Leuten unterhalten und auch bei Pinterest fleißig nach Alternativen gesucht und bin fündig geworden. Welche Alternativen es gibt und was ich wahrscheinlich in Zukunft so weiter machen/nutzen werde, also hier:

– zu Hause Waschlappen anstatt Feuchttücher zum Wickeln nutzen
– Brotaufstriche im Glas kaufen, anstatt in Plastik
– Joghurt im Glas
– Kokosöl anstatt Butter oder Margarine nutzen
– Süßigkeiten unverpackt kaufen
– Pflegeprodukte selbst machen
– Putzmittel selbst machen

Das sind alles plastikfreie Produkte, welche super einfach als Ersatz für die gängigen in Plastik verpackten Produkte gesehen werden können. Ich habe mich jetzt in den 20 Tagen bereits daran gewohnt, diese zu kaufen, anstatt der für mich bereits gewohnten Produkte. Also, wie ich immer so gern sage: Jeder noch so kleine Schritt in die nachhaltige Richtung ist schon ein Schritt in die richtige Richtung!

Habt ihr noch Fragen zu unserer „Plastik fasten Challenge“? Was hält euch davon ab, selbst mal Plastik zu vermeiden bzw. einfach ein wenig bewusster zu konsumieren? Oder macht ihr das vielleicht sogar schon? Ich bin, wie immer, gespannt auf eure Rückmeldungen!

P.S.: Die wunderschönen Bilder hat die überaus talentierte Laura gemacht und ich darf sie netterweise nutzen – Daaanke!

10×10 Capsule Wardrobe:

10 Tage-10 Teile-10 Outfits

Ihr wisst ja, dass ich es unheimlich spannend finde, meine Kleidungsstücke untereinander miteinander zu kombinieren und immer wieder neue Looks entstehen zu lassen (Zum Beispiel bei „Ein Teil – viel Style„) und dass ich es vollkommen unnötig finde, jede Saison neue Teile zu kaufen. Ganz im Gegenteil, mein Schrank besteht aus vielen Basics, die sich gut untereinander kombinieren lassen und nur ganz selten darf sich ein faires oder second hand Teil dazu gesellen. Man könnte sagen, ich habe eine (noch ziemlich große) Capsule Wardrobe. Ich konsumiere Kleidung seit Jahren sehr bewusst und habe mir einen eigenen Fundus an Teilen angelegt, die untereinander fast alle miteinander kombinierbar sind.

Nachdem ich letzten Sommer bei der Juni15x30 Capsule Wardrobe Challenge mitgemacht habe, wobei es um eine Capsule Wardrobe, bestehend aus 15 Teilen für den kompletten Juni ging, und ich unheimlich viel Spaß daran hatte, werde ich ab heute die 10×10 Challenge starten: In den nächsten 10 Tagen werde ich 10 Outfits aus 10 Teilen zusammenstellen und tragen und das Ganze täglich in meiner Instastory mit euch teilen.

Das Ganze mach ich aber nicht allein, sondern gemeinsam mit Cordula,
Laura und Silvie. Und damit ihr die anderen 3 ein wenig kennenlernt, hier eine kurze Vorstellungsrunde:

FAIR RÜCKT VOR – ein Blog über Fair Fashion, DIY Fashion, Conscious Consumerism. Es erwarten dich informative Beiträge sowie wertvolle Tipps & Tricks zum Thema faire Mode, Selbermachen, Upcycling und nachhaltigen Konsum. Ich möchte dich mit Outfit-Ideen inspirieren und aufzeigen, dass Secondhand/Vintage und Selbstgenähtes tolle Alternativen zu (Neu)Gekauftem sind. Meine Leidenschaft zu Afrikanischen Stoffen wird dir nicht entgehen ;) Ich habe Lust mehr Fairness in mein Leben zu bringen – Fairness vorrücken – mehr Fairness in meinen Kleiderschrank! „

„Mein Name ist Laura und bin 24 Jahre alt. Seit Ende 2016 gilt – dank Filmen wie The Trust Cost oder Minimalism – mein Interesse dem nachhaltigen Minimalismus. Auf dem Blogazine The OGNC veröffentliche ich Beiträge über Fair Fashion, Naturkosmetik und Minimalismus.
Mein Ziel ist es, Menschen zu zeigen, welche Bandbreite eine nachhaltige Lebensweise hat. Es ist gar nicht so schwer – wir müssen nur anfangen.“

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„Sylvie. 21. graphic designer by day, green blogger by night. Bloggt seit Juli 2016 auf miss-interpreted.de über Nachhaltigkeit, Minimalismus, Kuschelpullis und Avocados. Hat diesen Faible für Skandinavien und ist absolute #catmum“

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So, nachdem ihr die 3 nun ein wenig kennengelernt habt, zeig ich euch meine Auswahl an 10 Teilen für meine 10×10 Capsule Wardrobe, die ich in den nächsten 10 Tagen tragen werde:

2 Hosen
1 Top
1 Shirt
2 Blusen
2 Strickjacken
1 Paar Schuhe

Wer aufmerksam ist, hat erkannt, dass das nur 9 Teile sind, aber wenn ich nach draussen gehe, ziehe ich ja noch meinen Wintermantel drüber, daher zähle ich den auch mit. Mütze und Schal sind aussen vor, genauso wie Unterwäsche und Socken.

Das Gute derzeit ist, dass ich eh etwas eingeschränkt in der Kleiderwahl bin, da alles stillfreundlich sein sollte. Daher kann ich dicke Pullis und hochgeschlossene Teile zur Zeit eh nicht tragen und da fiel einiges aus meinem Schrank schon raus. Ich hab ernsthaft überlegt, die „stillunfreundlichen“ Teile direkt auszusortieren – wer weiß, wie lange ich stillen werde und wann ich die anderen Teile je wieder tragen kann. Aber irgendwie war mir das dann doch etwas zu krass. Dann hätt ich wahrscheinlich anstatt 80 nur noch 20 Teile im Schrank… Oder was meint ihr? – Jetzt von allem trennen, dann ist es weg? Ich bin unsicher…

Jedenfalls freue ich mich jetzt erst einmal darauf, in den nächsten Tagen 10 Outfits mit diesen 10 Teilen zu erstellen und wie oben bereits geschrieben, werde ich euch meine Outfits täglich in meiner Instastory zeigen, also folgt mir da gern!

So und jetzt bin ich gespannt, was ihr zu unserer Challenge sagt. Wäre das auch was für euch? Wenn nicht, woran würde es scheitern? Ich bin gespannt und freue mich, wie immer, über regen Austausch!

P.S.: Ach und vergesst natürlich nicht, auch mal bei den anderen vorbei zu schauen.

Plastikfrei im Badezimmer – DIY Deocreme

Die Fastenzeit geht bereits zwei Wochen und damit auch unsere #40Tageplastikfrei Challenge. In meiner Instagramstory nehm ich euch mit durch meinen plastikfreien Alltag und hier auf dem Blog wird es ab jetzt (endlich) auch Beiträge zum Thema Plastikfrei geben. Ich starte die Reihe mit „Plastikfrei im Bad“ und möchte euch heute ein super einfaches und schnell gemachtes DIY zeigen. Und zwar habe ich mir eine Deocreme selbst gemacht und diese nutze ich seit 2 Wochen ausschließlich. Was man dafür benötigt und wie zufrieden ich damit bin, lest ihr weiter unten!

Bevor wir 3 (Laura, Marilena und ich) uns dazu entschlossen haben, Plastik zu fasten, hab ich auch schon ziemlich bewusst konsumiert. Aber mir war nicht bewusst, wie viel Plastik- bzw. Verpackungsmüll ich konsumiere und produziere. Umso spannender war es dann, als die Fastenzeit begann und ich gar nicht so recht darauf vorbereitet war. Ich dachte irgendwie, dass es ganz einfach sein wird, Plastik zu umgehen, aber bereits im Badezimmer fängt es an: Zahnpasta, Schampoo und Deo – alles ist in Plastik verpackt und durfte dann ja ab 14.02. nicht mehr genutzt werden. So beschloss ich also, zu googlen und mir wurde schnell klar – das kann man auch alles selbst machen! Und da ich eh unheimlich gern Dinge selbst herstelle, war der Plan geschmiedet und Laura und ich machten uns auf den Weg zu Wunderbar Unverpackt, um die Zutaten einzukaufen.

Die Deocreme besteht grundsätzlich aus nur 3 Zutaten:

– Kokosöl
– Natron
– Puddingpulver (oder Kartoffelstärke)
wenn man mag, kann man auch noch ätherische Öle mit dazu geben

Die Zutaten muss man dann nur im Verhältnis 2:1:1 zusammenmischen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Kleiner Tipp: Wenn das Kokosöl zu fest ist, kann man es auch vorher kurz erwärmen, damit es etwas flüssiger wird. Und wie bereits geschrieben, kann man bei Bedarf noch etwas ätherisches Öl dazu geben. Ich liebe den Geruch von Kokosöl, habe aber trotzdem noch 2 Tropfen Vanilleduft dazu gegeben und bin einfach hin und weg von diesem Geruch. Das Ganze schmiert man sich dann einfach ganz lässig unter die Achseln und riecht wieder frisch!

Ich finde es persönlich so klasse, dass man hier alle Gerüche selbst erstellen und einfach ein bisschen herum probieren kann. Schon seit längerem nutze ich nicht mehr diese typischen „Teenie-Deos“, die meilenweit nach Chemie-Vanille, Melone oder was auch immer riechen. Aber diese klassischen nach nichts riechenden Deos fand ich auch irgendwie langweilig. Mit meiner selbstgemachten Deocreme bin ich super zufrieden und ich werde wahrscheinlich noch viele weitere davon machen, wenn das erste Glas leer ist!

Na, wen konnte ich inspirieren, auch mal selbst sein Deo herzustellen? Wie gesagt, es geht super schnell und macht Spaß! Also versucht es doch mal!

Hier findet ihr noch weitere Beiträge unserer #40Tageplastikfrei Challenge: empfehlenswerte Dokumentationen über Plastik, Was ist Mikroplastik, Smoothierezept, Einstieg in Zero Waste

Die Fotos hat übrigens die überaus talentierte Laura gemacht – danke dafür!

40 Tage plastikfrei – das Experiment

Dass ich Challenges und Selbstexperimente total mag, solltet ihr schon wissen – wenn nicht, dann wisst ihr es spätestens jetzt! Ich mag es einfach, mir zu überlegen was ich in meinem Leben oder meinem Alltag verbessern könnte und versuche das dann erst einmal für eine bestimmte Zeit einzuhalten. Da jetzt morgen die Fastenzeit beginnt und ich es bei anderen auch immer total spannend finde und gerne lese, möchte ich mein Fastenthema wieder auf dem Blog aufgreifen. 2016 habe ich zum Beispiel versucht „Internet zu fasten“ und habe euch auch ein wenig davon berichtet, wie es mir gelungen ist und das schien euch ganz gut gefallen zu haben. Und mein Projekt „Stop to shop“ (welches ich auch unbedingt bald mal wieder starten kann (ich shoppe nämlich so gut wie gar nicht mehr), fandet ihr auch immer ganz gut…

#40tageplastikfrei

Dieses Mal habe ich mich sogar noch mit Laura und Marilena zusammen getan und gemeinsam wollen wir versuchen in der Fastenzeit vom 14.02. bis 29.03. (also genau 40 Tage lang) Plastik zu fasten. Wir starten also hiermit die Challenge „40 Tage plastikfrei“ und mit dem gleichnamigen Hashtag #40tageplastikfrei teilen wir bei Instagram und Twitter unsere Erfolge und nehmen euch auch mit durch unseren plastikfreien Alltag und ihr seid herzlich eingeladen, euch daran zu beteiligen!. Außerdem wird es innerhalb der nächsten 40 Tage immer wieder Beiträge auf einem unserer 3 Blogs geben, mit denen wir euch Alternativen aufzeigen, euch über das Thema Plastik informieren oder tolle Produkte präsentieren, die euch den plastikfreien Alltag erleichtern können!

Warum Plastik fasten?

Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit und gemeinsam mit meinem Mann versuche ich unseren Alltag ganz undogmatisch so nachhaltig, wie es für uns umsetzbar ist, zu führen. 5 Tipps für Nachhaltigkeit im Alltag habe ich euch ja vor einiger Zeit schon gegeben und mir ist es heute, wie damals wichtig, immer weiter kleine Schritte in Richtung Umweltschutz zu gehen. Mir ist es wichtig, darüber nachzudenken, was und wie viel ich konsumiere und dazu gehört nunmal auch der Gedanke ans Müllvermeiden. Außerdem lese ich in letzter Zeit viel zum Thema „Zero Waste“ und finde es wirklich spannend, dass es Menschen gibt, die gefühlt keinen Müll produzieren und möchte nun einfach für mich selbst herausfinden, ob ich das auch kann.

Ich werde euch in den nächsten Wochen Alternativen zu Dingen mit Plastikverpackung zeigen und einige DIY-Ideen mit euch teilen. Laura gibt Tipps für Bücher und Dokumentationen rund um das Thema Plastik und auch bei ihr wird es DIY-Ideen geben und Marilena wird ein wenig in die Theorie gehen und unter anderem Interviews veröffentlichen.

Also seid gespannt, was euch alles erwarten wird!

Na, bist du dabei?

Wie oben bereits geschrieben, möchten wir mit unserer Challenge auch noch mehr Leute (vielleicht ja sogar dich!?) dazu inspirieren und animieren, bei #40tageplastikfrei mitzumachen. Es gibt keine festen Regeln, jeder soll einfach schauen, wie er Plastik(müll) im Alltag umgehen kann und sich ein wenig mit seinem Konsumverhalten ausseinandersetzen.

Nicht nur bei Instagram unter dem Hashtag könnt ihr eure Beiträge dazu teilen, sondern wir wollen eine Blogparade starten und freuen uns über jeden, der bis zum 29.03. einen Beitrag zum Thema plastikfrei auf seinem/ihren Blog veröffentlicht. Du hast keinen eigenen Blog? Kein Ding, gern kannst du in Form eines Gastbeitrages auf meinem Blog deine Meinung, tolle Ideen für den Alltag und/oder eigene Erfahrungen zum Thema plastikfrei veröffentlichen. Meld dich einfach hier kurz per Kommentar oder schreib mir eine Mail an annanikabu[at]gmail.com. Ich freu mich von euch zu hören!

Und jetzt bin ich erstmal gespannt, was ihr zu unserer Challenge sagt. Fastet ihr selbst auch? Und könntet hr euch vorstellen, 40 Tage auf Plastik zu verzichten? Ich bin super gespannt, ob und wie ich es durchhalten werde und am Ende wird es natürlich auch ein Fazit geben!

1000 Fragen an mich selbst – No. 1

„1000 Fragen an mich selbst“ – das habe ich in den letzten Tagen des Öfteren auf Instagram gelesen und irgendwie klang das ziemlich interessant. Was es damit genau auf sich hat, habe ich dann bei der lieben Johanna auf dem Blog entdeckt. Und zwar stellte sie sich der Frage, wer sie, neben „Mama“ eigentlich ist und was sie und ihre Person ausmacht. Und da ich das super spannend fand und sie auch dazu aufruft, selbst mitzumachen, mach ich das jetzt einfach mal. Das bedeutet, ihr werdet jetzt jeden Sonntag (ich hoffe, ich schaffe es mal, mich an den Termin zu halten) – bis alle 1000 Fragen beantwortet sind – 20 Fragen und die dazu gehörigen Antworten von mir zu lesen bekommen.

Somit bekommt ihr einen kleinen Einblick, wer hier eigentlich hinter den Bildern, den Reiseberichten und allen anderen Beiträgen so steckt und was mich (neben der Gute-Laune-Verbreiterin, Naturliebhaberin und Neu-Mama) sonst noch so ausmacht. Außerdem ist es für mich total spannend, mir mal „etwas andere Fragen“ zu stellen und darüber nachzudenken und ein wenig zu philosophieren (das mach ich sowieso total gerne). Selbstreflexion gehört meiner Meinung nach nämlich auch zu einem bewussten Leben dazu und das versuche ich ja täglich zu führen. Also seid gespannt auf eine geballte Ladung „Anna-Content“ neben den schönen Reisebildern, Babycontent und meinem sonstigen Gedankenwirrwarr.

Los geht’s mit den ersten 20 Fragen und Antworten:

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
Da unsere Tochter erst vor Kurzem (heute vor 19 Tagen) geboren ist, erlebe ich täglich „erste Male“ mit ihr. Wir waren zum Beispiel am 2.1. das erste Mal als kleine Familie im Park spazieren oder am letzten Mittwoch war ich das erste Mal mit ihr beim Kinderarzt.

Mit wem verstehst du dich am besten?
Es gibt 2 Menschen in meinem Leben, mit denen ich mich blind verständigen kann und die sofort merken, wenn etwas mit/bei mir nicht stimmt. Das ist einmal mein Mann, der wirklich immer für mich da ist und mit dem ich über alles reden kann. Und zum anderen meine Schwester, die sogar aus einer WhattsApp Nachricht herauslesen kann, wenn ich taurig bin und immer sofort für mich da ist und alles andere stehen und liegen lässt.

Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?
Hier kann ich die Antwort von Johanna 1 zu 1 übernehmen: „Sinnloses surfen im Internet.“ Leider erwische ich mich immer weider viel zu oft dabei, wieder Stunden am Handy verdaddelt zu haben, ohne etwas wirkliches gelernt, erfahren oder gemacht zu haben und im Nachhinein ärgere ich mich meistens darüber.

Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Ich lache gerne, laut und viel und da brauch ich nicht mal gute Witze für – besonders lustig finde ich aber stumpfe Dinge (ich könnte zum Beispiel stundenlang über dieses Bild hier lachen) oder ich lache einfach über mich selbst und meine Tollpatschigkeit.

Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Grundsätzlich nicht. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut und weine bei der kleinsten Emotionalität oder ganz oft aus Dankbarkeit – gerade in der Schwangerschaft und auch jetzt während meiner „Hormon- und Endorphinen“-geprägten Phase nach der Geburt. Daher habe ich mich einfach daran gewöhnt, dass andere Menschen (zum Beispiel im Kino) mich weinen sehen. Wenn ich aber weine, weil es mir schlecht geht oder ich mich schwach fühle, dann ist es mir ziemlich unangenehm, zu weinen, auch vor mir vertrauten Personen.

Woraus besteht dein Frühstück?
Derzeit esse ich morgens immer während ich die kleine Maus stille – da gibt es einen Becher Tee, ein Glas Kakao und eine Banane.

Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Meiner Tochter – auf die Stirn.

In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?
In letzter Zeit wird von anderen oft behauptet, dass wir uns vom Aussehen sehr ähnlich sehen. Ich glaube charakterlich sind wir ziemlich unterschiedlich, ausser dass wir beide sehr emotional sind.

Was machst du morgens als erstes?
Zu meiner kleinen Maus rüberschauen und ihr über den Kopf streicheln und meinem Mann einen Kuss geben.

Kannst du gut vorlesen?
Ja, ich muss sagen, ich bin eine ziemlich gute Vorleserin und ich mache das auch unheimlich gern. Während meines Ausbildungsjahr im Kindergarten hab ich unheimlich viel vorgelesen und die Kinder haben immer gebannt zugehört.

Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Das weiß ich gar nicht mehr. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich (ich glaub, da war ich so 4) den „Weihnachtsmann“ bzw. den Freund meiner Schwester anhand seiner Schuhe erkannt hab. Ich weiß aber nicht, ob ich damals schon verstanden habe, dass es ein und die selbe Person ist oder ob ich nur dachte, der Weihnachtsmann habe die gleichen Schuhe an…

Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann würden wir uns unheimlich gern einen alten Resthof kaufen, den wir kernsanieren würden, um darin zu wohnen. Ansonsten investiere ich lieber in Erlebnisse und Zeit mit Menschen, die mir wichtig sind, anstatt viel Geld für Materielles auszugeben.

Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Manchmal wäre ich gern geduldiger. Grundsätzlich bin ich eine sehr entspannte und ruhige Person. Aber es gibt Situationen, in denen möchte ich „alles jetzt sofort!“ und da muss ich mich dann selbst immer zurückhalten. Also mehr Geduld wäre manchmal ganz angebracht. ;-)

Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Wir schauen seit ca. 2 Jahren nur noch Amazon Prime und haben gar keinen Fernsehanschluss mehr (darüber bin ich auch mehr als glücklich – ich vermisse nichts!). Meine liebsten Serien bei Amazon Prime sind: The Goodwife, Alpha House, Downton Abbey, Heroes und The Quest.

Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Boa, ich glaub, das ist schon 7-8 Jahre her.

Wie alt möchtest du gerne werden?
Mein Ziel war es immer, mindestens 100 Jahre alt zu werden. Aber grundsätzlich würde ich sagen, dass ich so alt werden möchte, wie es mir gesundheitlich gut geht und ich noch Herr meiner Sinne bin.

An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Hach, alle Urlaube hatten ihren besonderen Charme. Unsere Flitterwochen-Bullitour durch Deutschland war super toll, aber auch der Roadtrip durch Irland wird immer unvergessen bleiben und Irland werden wir ganz sicher auch noch mindestens ein weiteres Mal besuchen!

Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
Ich kann glücklicherweise sagen, dass ich das Gefühl nicht (mehr) kenne. Ich glaub, das letzte Mal, dass ich Liebeskummer hatte, ist nun über 10 Jahre her und ich gehe stark davon aus, dass ich dieses schmerzende Gefühl auch nie wieder fühlen muss, da ich den tollsten Mann an meiner Seite habe!

Hättest du lieber einen anderen Namen?
Ich fand den Namen Anna als Kind immer mega langweilig, habe immer gesagt, es sei ein „Puppenname“ und mich beschwert. Aber heute finde ich ihn super und bin sehr glücklich mit meinem Namen.

Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Leider zweifle ich ziemlich oft an mir selbst, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich ganz knorke bin, wie ich bin. ;-) Als aber letztens unsere Maus so bitterlich geweint hat und ich sie minutenlang (gefühlt Stunden) nicht beruhigen konnte, fing ich mit ihr an zu weinen, da ich mich so nutz- und hilflos gefühlt habe…

So, das waren die ersten 20 Fragen und Antworten. Ich hoffe, euch gefällt die neue Reihe „1000 Fragen an mich selbst“ und ihr seid schon gespannt, wie es nächsten Sonntag weiter gehen wird. Falls ihr noch immer nicht genug von mir haben solltet, könnt ihr natürlich gern noch meine weiteren Beiträge lesen, in denen ich Fragen beantworte: „22 Fragen – 22 Antworten„, „10 Fragen über mich und das Bloggen“ oder ihr guckt euch die Videos (schon von 2013) mit 50 Fakten über mich an: Video 1 & Video 2.

Und vergesst nicht, auch bei der lieben Johanna und ihren 20 Antworten vorbei zu schauen – sie hat das Ganze ja ins Leben gerufen und sollte für diese grandiose Idee auch gewürdigt werden!

Mehrwert für Leser

– was heißt das eigentlich?

Bei Bloggertreffen oder auch bei Onlinegesprächen (in Facebookgruppen, aber auch in Privatnachrichten) mit anderen Bloggern kommt es oftmals zum Thema „Mehrwert“ – wo liegt der Mehrwert bei dem und dem Beitrag? Was hat der Leser davon, dass jemand das und das veröffentlicht hat und wieso sollte man diesen Beitrag überhaupt lesen?

Was bedeutet „Mehrwert“ für mich?

Ich selbst bin ja nicht nur Bloggerin, sondern auch Blogkonsumentin. Ich habe selbst viele Interessen und lese gern Beiträge rund um das Thema Nachhaltigkeit oder Reisen, schaue mir aber auch gern DIY-Ideen, hübsche Outfits oder leckere Rezepte an. Außerdem finde ich mich in letzter Zeit des Öfteren auf Familienblogs wieder (wie das nur kommt!?). Mir selbst ist es dabei wichtig, dass ich die Leidenschaft und das Herz des Autoren sehen/lesen kann. Ich stehe auf ansprechende Fotos, spannende Texte und ich mag fette Überschriften, die den Text übersichtlich gestalten. Der Mehrwert muss dabei nicht immer eine große Innovation oder eine neue Erkenntnis sein. Mir reicht es manchmal auch, einfach eine lustige Geschichte aus dem Leben zu lesen oder ein hübsches, inspirierendes Outfit zu sehen. Natürlich lese ich gerade im Bereich Familie und Nachhaltigkeit auch gern Beiträge mit Informationen, bei denen ich Neues dazu lerne, aber das ist für mich nicht zwingend notwendig, um einen Beitrag zu lesen. Je nach Stimmung möchte ich heute etwas lernen und morgen einfach nur unterhalten werden. Ihr seht, „Mehrwert“ ist für mich sehr flexibel und solange die grundsätzlichen Dinge (schlichtes Design, ansprechende Bilder und schön formatierter Text) gegeben sind, bin ich offen für jegliche Beitragsarten.

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Muss es einen Mehrwert geben?

Ich frage mich nach Gesprächen mit anderen Bloggern oder Diskussionen, die ich in Facebookgruppen verfolge oftmals, ob es immer einen Mehrwert geben muss. Wie ich oben schon beschrieben habe, bin ich sehr flexibel in meiner Wahl der Blogbeiträge und muss beim Lesen nicht immer eine neue Erkenntnis gewinnen. Kann es nicht auch ein gewisser Mehrwert sein, sich in einer peinlichen Geschichte einer Bloggerin wiederzufinden und mit ihr darüber zu lachen? Oder ist es nicht auch ein Mehrwert, wenn jemand von einer Reise schreibt und Bilder zeigt, die dich einfach nur inspirieren? Ich frage mich, wo dieser „Mehrwert“ eigentlich definiert wird und ob es nicht eigentlich ein ziemlich flexibler und subjektiv zu betrachtender Begriff ist.

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Bewusst bloggen lebt vom Austausch

Lange hab ich keinen „bewusst bloggen“ Beitrag mehr geschrieben, aber irgendwie lag mir das Thema gerade auf dem Herzen und ich musste mal wieder meine Gedanken in die Tasten hauen. Hier freue ich mich ganz besonders auf den Austausch mit euch, da ihr, als meine Leser ja diejenigen seid, die sich extra die Zeit nehmen, meine Beiträge zu lesen und ich wüsste einfach gern, was für euch „Mehrwert“ bedeutet. Möchtet ihr immer etwas Neues lernen oder freut ihr euch genauso über ein paar inspirierende Bilder aus meinem Urlaub? Ich würde mich ebenfalls freuen, unter meinen Beiträgen, die wirklich viel Aufwand und Zeit kosten, mehr von euch zu lesen – ich möchte euch inspirieren, Tipps geben und mit euch ins Gespräch kommen, denn genau davon lebt ein Blog. Nur so weiß ich, was ihr gerne lest, welche Themen euch interessieren und warum ihr eigentlich auf meinem Blog vorbeischaut.

Also seid so lieb und hinterlasst mir ein paar Worte – was ist für euch Mehrwert und was möchtet ihr hier in Zukunft lesen? Mehr private Lebensberichte, eigene Erfahrungen und Tipps oder ausführlich recherchierte Informationsbeiträge zu bestimmten Themen? Ich bin gespannt und freue mich wirklich über jeden Kommentar!

Die wunderbaren behind the scenes Fotos hat meine liebe Laura gemacht – danke dafür!

Blogparade: Meine Herbst To Do Liste

Endlich ist es wieder so weit. Heute ist Herbstanfang und damit beginnt meine absolute Lieblingsjahreszeit. Es ist ja nicht so, dass ich Sommer, Frühling und Winter nicht mag. Aber der Herbst hat für mich einfach so einen speziellen Zauber. Jedes Jahr freue ich mich aufs Neue auf diese goldene Jahreszeit und alles, was mit ihr einher geht. Die Mode im Herbst, die Farben der Natur und das Wetter mag ich total und hier und heute möchte ich zu einer kleinen Blogparade aufrufen und euch nach euren Herbst To Do’s fragen. Wenn ihr Lust habt, mitzumachen, dann schreibt einfach eure To Do Liste in die Kommentare oder schreibt einen Blogpost auf euren Blogs und verlinkt sie mir in den Kommentaren!

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Und natürlich möchte ich euch auch meine Herbst To Do Liste vorstellen:

– Drachen steigen lassen
– Waffeln backen
– Kastanien sammeln
– Wald- und Parkspaziergänge machen
– mit Gummistiefeln in Pfützen springen
– mich mit einem guten Buch auf dem Sofa einkuscheln
– ganz viel warmen Tee trinken
– den Regentropfen am Fenster entlang folgen
– einen ganzen Tag lang einfach im Bett liegen bleiben und kuscheln
– am Meer zelten
– Nägel in Herbstfarben lackieren
– Applecrumble backen
– morgens joggen gehen und die frische Herbstluft genießen
– mich an den wunderschönen Blattfarben der Bäume erfreuen
– durchs Laub springen
– Serienmarathon machen
– endlich wieder Pönchos tragen
– Kürbissuppe kochen
– unsere Wohnung entrümpeln und aussortieren
– Fotos in Alben kleben und basteln

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Hach, ich freue mich sehr darauf, alle Punkte meiner Herbst To Do Liste zu machen und den Herbst vollkommen auskosten zu können. Wer den Herbst genauso sehr mag, wie ich und noch weitere Inspirationen haben möchte, kann sich ja gern mal einen meiner letzten Herbst-Blogbeiträge anschauen: „Autumn Leaves„, „Die Farben des Herbstes„, „Herbstspaziergang“ und wer meine Poncholiebe teilt, sollte direkt mal zu meinem „Poncholiebe“ Beitrag klicken.

Habt ihr auch eine liebste Jahreszeit? Und was habt ihr alles so für den goldenen Herbst geplant? Ich bin sehr gespannt über eure Herbst To Do’s!
Für die Teilnahme an der Blogparade dürft ihr auch gern mein Titelbild kopieren und für euren Blogbeitrag nutzen und natürlich freue ich mich über eine Verlinkung und über einen Kommentar unter diesem Beitrag, wenn ihr teilgenommen habt.

#Zeitfür – Blogparade zum Thema Zeit

#Zeitfür – so heißt eine Blogparade, die von einem meiner aktuellen Lieblingsseiten Fielfalt ins Leben gerufen wurde und bei der ich unbedingt mitmachen möchte. Das Thema Zeit, sich Zeit nehmen für sich und andere ist für mich unheimlich wichtig! Zeit ist eines der größten Geschenke, das man verschenken kann, gerade in der heutigen Situation, in der alle nur noch Stress haben, von dem einen Meeting zum anderen hetzen und gefühlt gar keine Zeit mehr für die schönen Dinge im Leben haben. Da muss ich aber ganz stark widersprechen und sage – Zeit für dich selbst, für Freunde und Familie und für Dinge, die dir Spaß machen sollte immer da sein und die solltest du dir nehmen, um glücklich zu sein!

#Zeitfür die kleinen Dinge
Stell dir vor, du rennst dem Bus hinterher, er fährt weg und du ärgerst dich. Doofe Situation, in der ich mcch auch ärgern würde – aber man kann doch das Beste draus machen. Genieße die nächsten 10 Minuten einfach, die du da stehst, um auf den nächsten Bus zu warten. Hole nicht dein Handy raus und tüddel damit rum, ohne auf deine Umwelt zu achten. Schaue dich um, vielleicht hat noch jemand den Bus ganz knapp verpasst – lächle ihn/sie an und erfreue dich an dem Lächeln, das zurück kommt!

Halte immer die Augen offen und mache nicht sofort aus jeder kleinen Mücke einen riesen Elefanten – versuche dich nicht stressen zu lassen und nimm dir einfach die Zeit, die du brauchst, ohne dich von irgendetwas oder irgendjemandem beeinflussen zu lassen!

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#Zeitfür Dich
Einer der wichtigsten Punkte: Nimm dir Zeit für dich selbst! Denke immer daran, nur du selbst bist die Person, die dein eigenes Leben perfekt machen kann. Hast du einen stressigen Job? Dann versuche diesen in deiner Freizeit auszugleichen – probiere Yoga aus, lerne ein Instrument oder genieß einfach mal die Ruhe, ohne ständig auf die Uhr oder dein Handy zu schauen! Mach dir einen Kaffee, Tee, Kakao oder was auch immer du gern trinkst. Lehn dich zurück und denke über deine Wünsche und Träume nach. Wenn dir nicht danach ist, nachzudenken, dann lies ein Buch, male etwas, hör ein Hörbuch, geh in die Badewanne und entspanne einfach! Mache genau das, was du willst und nicht das, was andere von dir erwartet, das du tust!

Tue was du liebst und lebe deinen Traum!

#Zeitfür Erleben & Neues Kennenlernen
Das Jahr 2015 stand bei mir im Zeichen von reisen, tolle Bloggerevents besuchen und viele liebe Menschen endlich mal persönlich kennenlernen. Das ist für mich das Besondere und das Schönste am Bloggen – neue Menschen kennenlernen, die die gleichen Interessen haben! Für mich ist Instagram ja nicht nur eine „ich poste hier ab und zu mal ein Foto“-App, sondern ein kleines Stück „zu Hause“ – eine super Community über die ich schon sooo viele liebe Menschen „kennengelernt“ habe und mit denen ich schon seit längerem schreibe. Meine beste Freundin Laura habe ich über Instagram kennengelernt und auch Lisa und Sina, die für mich schon zu einer kleinen Familie geworden sind. Ich habe die liebe Anni in Rostock besucht und mit der süßen Sophie hab ich mich auch schon 2 Mal getroffen, seitdem sie in meiner Nähe wohnt. Mit manchen der Mädels hab ich schon vor über einem Jahr ein „Date“ verabredet und erst jetzt ist es zu einem persönlichen Treffen gekommen – mit der lieben Jessy war ich letztens Cocktails trinken und mit der lieben Mia war ich am Samstag brunchen.

Nimm auch du dir Zeit, um die Welt zu bereisen, mache Wochenendtrips oder plane einen großen Urlaub für das nächste Jahr – träume, liebe und lebe! Lerne neue Leute kennen – sie bereichern dein Leben und machen es noch wunderbarer, als es eh schon ist!

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#Zeitfür Familie
Gerade jetzt in der Weihnachtszeit werdet ihr sicher alle wieder „nach Hause“ zu den Eltern fahren, eure Zeit mit der Familie verbringen und vielleicht auch alte Freunde wiedersehen, die ihr durch Umzug, Studium, Job oder warum auch immer, schon lange nicht mehr gesehen habt. Egal, wie spießig eure Tante, wie nervig euer Onkel oder wie anstrengend euer Opa ist – seid glücklich darüber eine Familie zu haben – drückt alle ganz doll und zeigt ihnen, dass sie euch wichtig sind. Nehmt euch Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und genießt die Zeit mit den Menschen, die euch etwas bedeuten!

#Zeitfür das Leben 1.0
In letzter Zeit merke ich selber (leider viel zu oft), dass ich mir zu viel Zeit für das „Social Media Leben“ nehme. Es ist nicht so, dass mein Leben 1.0 leidet. Ich verbringe viel Zeit mit meinem Mann, mit dem Erfüllen meiner Träume, mit reisen und sehr viel Zeit mit Familie und Freunden – denn diese Zeit ist mir unheimlich wichtig und die nehm ich mir gern! Andererseits fällt mir aber auch auf, dass viel der Zeit, die ich eigentlich für diese schönen Dinge nutzen möchte, in das Schreiben von Blogposts, das Posten von Texten und Bildern auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und wo auch immer ich noch angemeldet bin, drauf geht. Klar macht mir das Bloggen noch Spaß und es gehört zu meinem Leben dazu, aber dieses ständige „ich muss up to date sein“ und ich schaue alle 5 Minuten, ob ich ne neue Mail hab, muss einfach aufhören. Das schreibe ich hier, damit ich es schwarz auf weiß sehe und mir immer wieder selber vorhalten kann. Ich möchte weniger Zeit damit „vergeuden“ meinen Blog zu promoten, sondern möchte ihn einfach schreiben, ohne an Follower und Statistiken denken zu müssen. Ich werde selbst versuchen, mir in der Hinsicht weniger Druck zu machen und mir in Zukunft noch mehr Zeit für mein Leben 1.0 nehmen!

Und jetzt seid ihr dran – wofür möchtet ihr euch mal wieder Zeit nehmen? Oder wofür nehmt ihr euch einfach Zeit? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Über mein Vorbild und ein tolles Bloggerevent

Lang, lang ist’s her – aber alles andere als vergessen. Manchmal komme ich von einem Event nach Hause, setze mich an den Laptop, tippe los und einen Tag später geht der Post dazu online. Das geht, wenn es ein schönes Event war, bei dem man nettes Zusammensein mit anderen Bloggern hatte, lecker gegessen und gequatscht hat und sich neue Kollektionen, Editions oder was auch immer des Kunden angeschaut hat. Wenn es bei dem Event aber um einen zweitägigen Workshop mit Psychologen geht, bei dem wir über Selbsteinschätzung, das eigene Vorbild und Lebensziele geredet, diskutiert und nachgedacht haben, dann ist das nicht so einfach. Schon einige Male saß ich vor dem PC und hab angefangen zu schreiben, kam aber irgendwie nicht weiter und dachte mir dann selbst, du kannst doch nicht erst ein halbes Jahr später den Post dazu veröffentlichen. Und jetzt ist es doch schon ein paar Monate her, dass ich in Hamburg beim „Mehr Mut zum Ich“ Bloggerevent von Rossmann und Dove war und erst heute erzähle ich euch davon.

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Bei Mehr Mut zum Ich ging es um die Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung, um Lebensziele und Vorbilder. Es war ein Wochenende voller spannender Vorträge, interessanter Diskussionen und vielen Gedanken rund um sich, sein Leben und darüber, welche Rolle das Bloggen in unserem Leben führt. Aber mal von Anfang an. Das Spannende an diesem Workshop Wochenende war, dass wir eine bunt gemischte Gruppe aus Beauty- Lifestyle- und Mamabloggern waren – eine Gruppe, die so vorher noch nie aufeinander getroffen ist und von der ich persönlich bisher auch nur 2-3 Bloggerinnen kannte (obwohl ich sonst immer voll viele kenne, ich alte Stalkerin). Aber genau das war das Besondere, man hat neue Leute kennengelernnt, die ebenfalls bloggen, aber gerade in ganz anderen Lebenssituationen stecken und auch vom Alter her war von 17 bis Ende 40 alles gemischt – und das war wirklich klasse!

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Am ersten abend lernten wir uns alle kennen und am zweiten Tag starteten wir direkt morgens mit spannenden Workshops. Wir haben darüber nachgedacht, was ein Vorbild ausmacht und ob man überhaupt ein explizites Vorbild braucht. Ich hatte kurz überlegt und dann meine Mama und meine Schwester genannt, weil beide für mich unheimlich inspierend und große Vorbilder sind. Doch am Ende des Wochenendes sollten wir ein kurzes Statement abgeben, wer für uns ein Vorbild ist und da nannte ich nicht meine Schwester oder meine Mutter (obwohl das natürlich gestimmt hätte), aber ich habe das Ganze etwas offener formuliert:

„Für mich ist jeder Vorbild, der mit sich und seinem Leben im Reinen ist und das auch austrahlt!“

So oder so ähnlich war mein Satz – wer es genau wissen möchte, kann sich auch gern das Video (mein Statement gibt’s ab Sekunde 17) noch einmal anschauen.

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Gerade in der Fashionblogger Branche, aber ich glaube auch ganz allgemein bei Frauen ist das Problem, dass sich viele einfach zu sehr vergleichen. Es geht immer um das besser, schneller weiter und dabei natürlich auch noch hübscher und trainierter als alle anderen zu sein. Bei mir gab es glücklicherweise vor ein paar Jahren den Punkt, an dem ich mein Leben umgekrämpelt habe. Es hat irgendwie „klick“ gemacht und ich wusste, ganz egal, was ich mache und wie ich aussehe, solange ich mit mir und meinem Leben glücklich bin, ist das die Hauptsache! Ich muss nicht genauso schnell laufen können, wie meine Klassenkameradin, ich muss nicht genauso „hübsch“ (wobei das ja auch wieder subjektiv ist) aussehen, wie das Model auf dem Cosmopolitan Cover und erst recht nicht so dünn sein! Ich kann nicht einmal genau sagen, woher dieses „klick“ auf einmal kam, aber ich bin unheimlich glücklich darüber, dass ich mich seit dem so akzeptiere, wie ich bin und mich mit niemand anderem mehr vergleiche. Nicht vom Aussehen, nicht aufgrund von Bildung oder kleinen Macken. Denn jeder mit seinem kleinen Macken genau so wie er ist besonders und besonders gut!

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Also Mädels und Jungs, habt immer im Hinterkopf – ein Vorbild zu haben spornt an, ist toll und auch irgendwie inspirierend. Aber es geht niemals darum, dieses Vorbild eins zu eins zu kopieren oder genauso zu sein, wie er oder sie, denn du bist klasse genauso wie du bist!

22 Fragen – 22 Antworten

Fakten über mich

Eigentlich sollte es in Zukunft ja weniger um mich und mehr um leckeres Essen und das Bereisen von schönen Orten gehen, aber manchmal kann man ja auch eine Ausnahme machen. Dieser Blog ist ja noch immer mein kleines Baby und ich weiß, dass ihr auch immer daran interessiert seid, ein wenig Hintergrundinformationen zu bekommen, wer ich eigentlich bin und was ich so treibe und da Johanna und Martje beim Liebster Award mitgemacht haben und beide mich nominiert haben, beantworte ich heute ihre 22 Fragen und hoffe, dass es euch ein wenig interessiert und ihr Fakten über mich erfahrt, die ihr vielleicht noch gar nicht wusstet.

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Ich starte mit den 11 Fragen von Johanna an mich:

1. Wie startest du morgens in deinen Tag?

Unter der Woche sieht mein Start in den Tag eher unspäktakulär aus. Ich hüpfe aus dem Bett, geh ins Bad, zieh mich an und schminke mich und dann schwing ich mich aufs Rad und düse zur Arbeit. Am Wochenende wird dann meißt noch im Bett mit meinem Herzman gekuschelt und danach ausgiebig gefrühstückt mit frisch gemixtem Smoothie und ganz viel Kaffee und je nachdem was wir so geplant haben, geht es dann unter die Dusche oder einfach aufs Sofa unter die Decke.

2. Wer oder was inspiriert dich?

Es gibt sehr vieles, was mich inspiriert. Menschen, Tiere, die Natur, Musik, das Meer – ich lasse mich von meinem Umfeld inspirieren und sauge einfach alles auf!

3. Wobei kannst du so richtig gut abschalten?

Beim Musikhören und am Meer. Sobald ich mir Kopfhörer aufsetze und die Musik laut aufdrehe, kann ich abschalten, ich versinke dann in meine eigene kleine Welt. Genauso geht es mir am Meer, ich kann stundenlang einfach dasitzen, dem Meeresrauschen lauschen und aufs Wasser hinaus schauen und abschalten.

4. Wie lautet dein Lieblingsbuch und wieso würdest du es weiter empfehlen?

Mein absolutes Lieblingsbuch ist „Veronika beschließt zu sterben“ und ich werde es ganz bald auf „BeFaLi“ vorstellen, also wartet noch kurz ab und ihr wisst, warum das mein Lieblingsbuch ist!

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5. Welche/n Blogger/in würdest du gerne mal persönlich treffen?

Ich wollte gerade „Maddie von DariaDaria“ schreiben und dann ist mir aufgefallen, dass ich sie ja schonmal getroffen hab und mit ihr gequatscht habe, haha. Sie ist für mich wirklich eine inspirierende Person! Mit der lieben Caro von Foxes&Fairies und mit der süßen Naoma von Glückspilz hab ich auch schon vor einiger Zeit vereinbart, dass wir uns mal treffen wollten, woraus leider noch nichts geworden ist… Ach und mit Michi Buchinger würd ich mich unheimlich gern mal unterhalten – der Typ ist einfach genial!

6. Was motiviert dich dazu, deinen Blog zu führen?

Das kann ich gerade gar nicht so recht beantworten, da die Motivation mich seit Wochen runterzieht. Eigentlich habe ich mal mit dem Bloggen begonnen, weil ich einfach inspirieren wollte und ein wenig meine Interessen mit anderen teilen wollte. Als dann der Erfolg kam und ich auch Kooperationsanfragen bekam, kamen damit auch die ersten Neider, die mir tierisch auf den Senkel gehen und mir leider ein wenig meine Motivation nehmen… Aber ansonsten möchte ich in Zukunft einfach versuchen, vermehrt das Thema Nachhaltigkeit zu beleuchten und auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen und meine gute Laune und Lebensfreude mit euch zu teilen und jeden von euch damit anzustecken!

7. Wenn du auswandern würdest, dann in welches Land?

Norwegen – ich mag das Land einfach und mein Herzmann und ich haben bereits vor 6 Jahren beschlossen, dass wenn wir ins Ausland gehen, Norwegen an erster Stelle steht!

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8. Was würdest du tun, wenn du einen Tag ganz für dich hättest?

Ich habe ganz oft einen Tag ganz für mich, den nehm ich mir einfach. Dann mach ich, wonach mir gerade ist – Musik hören, Bücher lesen, in der Badewanne liegen, bis ich schrumpelig bin, etwas leckeres kochen oder backen und den Tag draussen in der Natur genießen und mich an den Wundern der schönen Natur erfreuen!

9. Städtereise oder Strandurlaub?

Ich würde sagen: beides, denn Städte sind für einen Wochenendtrip immer wieder perfekt und wir machen ja auch während unserer Flitterwochen eine Städtetour, aber 1-2 Wochenenden im Jahr muss ich auch am Meer gewesen sein, ansonsten fehlt mir etwas!

10. Was möchtest du im nächsten Jahr erreichen?

Ich möchte nächstes Jahr endlich Berlin verlassen und mich beruflich in die Richtung orientiert haben, die mich interessiert (wobei ich das erstmal definieren müsste, denn mich interessiert so vieles!). Ich könnte mir total vorstellen, doch noch etwas Soziales zu lernen (Ausbildung oder Studium), ein Café zu eröffnen ist auch noch ein Traum von mir oder ich lande endlich mal in einem Bürojob, der mich ausfüllt und mir vollkommen Spaß macht. Ansonsten kann ich mir auch vorstellen, Mama zu werden und erstmal zu schauen, wo mich das Leben so hinführt, ich bin da ganz offen! Sei es also angestellt, studierend, selbstständig oder in Elternzeit, ich freue mich auf alles, was da kommen mag!

11. Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Süßigkeit essen könntest, welche würdest du auswählen?

Schokolade – in allen möglichen Variationen (aber ohne Marzipan und Rosinen!)

So das waren die 11 Fragen von Johanna an mich und da ich, wie gesagt auch von der lieben Martje nominiert wurde, hat sie mir auch 11 Fragen gestellt, die ich euch hier und jetzt beantworten möchte:

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1. Wenn du dich in drei Worten beschreiben sollst – welche sind das?

lebensfroh, herzlich, ehrlich

2. Was ist dein peinlichstes Erlebnis (das du mit uns teilen möchtest ;-))?

Es gab als Kind (mit 12 oder 13) mal eine Situation, in der ich halbnackt vor meinem damaligen „Schwarm“ (benutzt dieses Wort heut noch jemand?) stand… Und zwar hab ich nach dem reiten immer sofort meine Klamotten in der Waschküche ausgezogen und musste dann bis zum Bad immer an der Haustür vorbeilaufen, die natürlich offene Scheiben hatte und vor der er gerade in dem Moment stand, als ich dort vorbeilief. Das war mir so unheimlich peinlich!

3. Du kannst nicht leben ohne…?

Meine wunderbare Patchwork-Familie, denn die steht immer hinter mir und ich kann mit jedem tiefgründige Gespräche führen, aber auch einfach nur lachen und Spaß haben. Jeder ist auf seine Art und Weise besonders und ich bin froh über jeden einzelnen, der zu meiner Familie gehört.

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4. Wenn du jemand anderes sein könntest, ganz egal wer, ob eine Romanfigur, eine historische Figur oder jemand, den du kennst – wer wärst du?

Ich wäre nicht unbedingt gern eine andere Person, ich find mich schon ganz gut, so wie ich bin. Auch die Zeit und das Land in dem ich lebe, ist gut (ich finde, dass man, wenn man heutzutage in Deutschland geboren wird, schon ganzschön viel Glück hat und dafür dankbar sein kann!). Aber ein paar Eigenschaften hätt ich gern – ich hätte gern ein höheres Allgemeinwissen und würd mir gern Sachen besser merken können. Manche haben die Gabe, ein Buch zu lesen und Jahre später können sie noch erzählen, wie die Charaktere hießen und um was es geht – ich kann das manchmal von heute auf morgen nicht (mein Kopf ist einfach zu klein). Wenn ich das könnte, würde ich ganz sicher nochmal studieren und endlich einen sozialen Beruf einschlagen, da ich aber überhaupt kein Lerntyp bin und mich damit echt schwer tue, denke ich noch darüber nach, wo es mich beruflich in Zukunft hinziehen wird… Privat bin ich rundum glücklich und würde mein Leben niemals gegen das eines anderes austauschen wollen!

5. Was würdest du tun, wenn du sicher wärst, nicht zu scheitern?

Endlich mein eigenes Café oder Restaurant eröffnen und das Ganze im Stil von „Über den Tellerrand“ mit Flüchtlingen, Behinderten oder schwervermittelbaren Arbeitslosen auf die Beine stellen!

6. Was macht dich glücklich? Und warum?

Morgens von der Sonne geweckt zu werden // jeden morgen neben dem Mann meiner Träume aufzuwachen // der Duft von frischen Brötchen oder frisch gemähtem Rasen // im Sommer barfuß über Rasen laufen // das bunte Schauspiel der Natur // kleine Tiere und Babys, die süße Sachen machen (in Videos und in echt) // meine Familie // ein Becher Kaffee mit Betonschaum // kleine Geschenke, die von Herzen kommen // Post zu bekommen (Rechnungen nicht so) // Zeit mit Freunden verbringen // reisen und die Welt entdecken und noch so einiges mehr – ich bin einfach ein glücklicher Mensch und versuche, in jedem Alltäglichen etwas Besonderes zu sehen und mich daran zu erfreuen!

7. Hast du ToDos auf deiner Liste, die du schon ewig vor dir herschiebst? Was ist das und warum schaffst du es nicht, sie zu erledigen?

Mich nach neuen Jobs bzw. Studiengängen umsehen und Bewerbungen schreiben – da ich noch nicht so recht weiß, was ich will, schieb ich das noch vor mir her. Außerdem möcht ich warten, bis mein Herzmann nen Job gefunden hat, um mich dann dort in der Nähe bewerben zu können.

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8. Wie motivierst du dich, wenn du mal einen Hänger hast?

Ich gönne mir dann einfach eine Pause, wenn es Dinge sind, die nicht unbedingt direkt erledigt werden müssen. Dann mach ich mir nen Kaffee, hau mich aufs Sofa und schlaf ne Runde, danach geht es mir meistens besser. Wenn es Dinge sind, die direkt erledigt werden müssen, schnappe ich frische Luft (dadurch werd ich wacher) und mach es dann einfach sofort, denn das Gefühl, etwas endlich erledigt zu haben fühlt sich auch immer wieder gut an!

9. Was bedeutet für dich Freiheit?

Das tun und lassen können, was ich möchte. Mein Leben und den Weg, den ich gehe, frei bestimmen zu können, ohne viel Einfluss von Aussen zu haben.

10. Warum ist es gut, dass du auf der Welt bist?

Das ist eine sehr schwere Frage. Ich verbreite gute Laune, mache mir Gedanken um meine Umwelt und versuche andere glücklich zu machen, zu inspirieren und mit meiner Lebensfreude anzustecken. Also, auch wenn ich kein Einstein, keine Madonna und kein Obama bin – ich geb mein Bestes und mache (hoffentlich) das Leben für einige Menschen in meinem Umfeld, meiner Familie, meinem Freundeskreis und vielleicht auch meiner Leser etwas bunter, schöner, lustiger und toller, als wenn ich nicht da wäre!

11. Was möchtest du der Welt hinterlassen?

Den Gedanken daran, dass man jede Sekunde seines Lebens genießen sollte und dass jeder Rückschlag auch immer einen Neuanfang bedeutet. Außerdem natürlich Kinder und Enkelkinder, die hoffentlich genauso denken, wie ich und genauso viel Lebensfreude in die Welt tragen werden!

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So, das waren sie, die 22 Fragen mit 22 Antworten über mich – danke an Johanna und Martje fürs nominieren!

Wenn ihr noch mehr über mich wissen möchtet, dann klickt euch doch einfach mal auf meiner About Seite durch, lest den Post mit „7 Fakten zu meinen Haaren„, den Post mit „20 Liedern, die mich geprägt haben“ oder ihr schaut euch eines meiner zwei50 Fakten über mich“ Videos an. Ansonsten könnt ihr mir auch immer gern Fragen per Kommentar oder Mail stellen – ich freu mich immer über euer Feedback!

PS: mit einem Klick auf die Fotos kommt ihr direkt zum jeweiligen Post! :-)

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Upcycling DIY:

Von der Obstkiste zum Beistelltisch

Das kommt davon, wenn man nicht vorbereitet ist und Posts erst auf den letzten Drücker schreibt – also sitz ich hier jetzt krank, mit warmen Tee und einer Packung Taschentücher neben mir unter einer dicken kuscheligen Decke auf dem Sofa und schreibe diesen Post. Die Fotos hab ich zum Glück schon vor einigen Tagen gemacht, aber der Text muss jetzt noch schnell geschrieben werden. Denn dieser Post gehört zu einer Blogparade und ich habe zugesagt, dass mein Post am Donnerstag (und der ist jetzt ja schon fast vorbei) online geht und wenn ich das zusage, dann halt ich das auch ein!

Es geht bei der Blogparade um das Thema „Upcycling“ – also „Aus alt macht neu“, welches ich richtig super finde und darum auch zeigen möchte, was man mit alten Dingen alles schönes selbstmachen kann. Wie ihr im Titel sicher schon gesehen habt, habe ich aus einer Obstkiste einen Beistelltisch gemacht. Die wunderschöne Obskiste hat mein Herzmann vor einigen Wochen bei uns im Müll gefunden und da er weiß, wie sehr ich auf solche Kisten stehe, hat er sie aus dem Müll gefischt und mit nach oben gebracht – super, wa!? Erst war ich mir nicht so sicher, was ich damit überhaupt anfangen soll und habe sie erstmal weiß angestrichen (die Farbe hatte ich noch zu Hause) und so passte sie schon besser in unsere Wohnung als in braun.

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Als Aufbewahrungskorb fand ich die schicke Kiste dann doch irgendwie zu schön und wollte ihr einen Ehrenplatz geben. Da ich eh schon lange nach einem weiteren Beistelltisch neben dem Sofa suche, hab ich die Obstkiste ganz einfach in einen Beistelltisch umfunktioniert. Ich weiß, das ist jetzt kein riesen DIY Projekt, aber troztdem seht ihr, wie man aus etwas Altem etwas Neues machen kann und ich bin etwas stolz und freue mich sehr über meinen neuen Beistelltisch. Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, aber ich muss mich jetzt wieder einkuscheln, meinen Tee schlürfen und den Laptop aus machen, damit ich schnell wieder gesund werde.

Wie gefällt euch denn mein kleines DIY und mein neuer Beistelltisch?

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Und hier seht ihr nochmal die Übersicht mit allen Teilnehmern der Blogparade „Aus alt macht neu“ – Sabrina hat gestern selbstgemachte Kerzen gezeigt und morgen könnt ihr auch ein DIY bei Kira finden!

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Das Phänomen „Blogger Burn Out“

Bloggen. Das war mal ein Hobby. Schreiben und Spaß daran haben. Bilder und Inspirationen mit anderen teilen. So fing es an. Bloggen war für mich zu Beginn ein Ausgleich zu meinem langweiligen Bürojob. Ich schreibe unheimlich gern, ich fotografiere gern und stehe auch selbst gern vor der Kamera. Alles Dinge, die ich gern gemacht habe und die mir nie schwer vielen oder bei denen ich mich zwingen musste, sie zu tun…

Wieso also nicht auch eine Inspiration für andere sein? Wieso nicht mein Wissen teilen und andere animieren, ein glückliches, unbeschwertes Leben zu führen, in dem ich ein paar Tipps und Tricks verrate, wie man glücklich sein kann, oder einfach mal ein Outfit zeige oder von einer tollen Reise berichte? So dachte ich vor ca. 4 Jahren und begann mit dem Bloggen…

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Dieser Post war so gar nicht geplant, aber er muss jetzt einfach geschrieben werden.
Für euch, meine Leser, für all die anderen Blogger und für mich, um endlich meinen Kopf frei zu bekommen…

  • Ganz oder gar nicht
  • Auch ich hatte bereits in meinem Post „Ganz oder gar nicht“ davon geschrieben, dass ich Zweifel habe, ob ich das mit dem Bloggen alles noch so weitermachen kann und möchte, wie ich es bisher gemacht habe oder ob sich doch so einiges ändern sollte und ich ganz damit aufhören werde. Die Veröffentlichung dieses Posts ist jetzt bereits 2 Monate her und es hat sich so einiges getan. In meinem Kopf und auch bei so einigen anderen Bloggerkolleginnen. Anscheinend war ich nicht allein mit meinen Gedanken. Es ging nicht nur mir so, dass irgendwie die Luft raus war. Dass dieser Druck extrem groß wurde und dass man sich nicht mehr sicher war ob und in wie fern man das Bloggen weiter fortführen kann und möchte…

  • „I’m a loser, Baby“
  • Angela ist ja sowieso meine absolute Inspirationsquelle Nummer 1, sie hat einfach ein riesiges Talent zum Schreiben und reißt mich jedes Mal wieder aus meinem Alltag heraus und schafft es, mich zum lachen zu bringen oder rührt mich zu Tränen, je nachdem, worum es gerade in ihren Texten geht. Auch sie hat sich mit dem Thema Blogger Burn Out beschäftigt, sie schreibt in ihrer 3-teiligen Reihe „I’m a Loser, Baby“ über die Sucht, immer am Handy sein zu müssen, immer auf dem aktuellsten Stand sein zu müssen und den Zwang, den das mit sich führt. Sie schreibt über „Internet Detox“, weil sie merkt, dass ihr all das nicht mehr gut tut. Darüber, dass andere Blogger Instagramfollower kaufen und dass sie selbst sogar kurz darüber nachgedacht hat, um einfach wieder up to date zu sein. Sie fragt sich, warum sie seit Wochen nur noch auf Statistiken achtet und sich immer wieder mit anderen vergleicht.

  • „Karma is a bitch“
  • Direkt nach der Fashion Week veröffentlichte Valerie ihren Post „Karma is a bitch„, in dem sie sich Luft machte und über diese „Scheinwelt“ der Fashionblogger schrieb. „Dass die Bloggerwelt an Oberflächlichkeit nicht mehr übertroffen werden kann, ist mir völlig klar. Das ist schon lange so und wird sich nicht ändern. Da muss man sich ein dickes Fell zulegen, drüber stehen. Das habe ich in den letzen Jahren gelernt…“ heißt es in ihrem Post und das stimmt mich traurig. Muss man sich ernsthaft damit abfinden, dass diese „Welt“ so oberflächlich und (entschuldigt meine Wortwahl) „hinterfotzig“ ist? Muss man sich damit zufrieden geben, dass über einen gelästert wird, wenn man nicht „dazu“ gehört, zu dieser elitären Gruppe der Außerwählten? Sie schreibt ebenfalls, wie Angela über gekaufte Follower, gepimpte Instagramprofile und die unmenschlichen Aktionen von manchen Bloggerinnen, die sich durch die große Zahl der (gekauften) Follower und Abonnenten anscheinend besser fühlen. Sie ruft ebenfalls dazu auf, dass Agenturen und Firmen, die mit Bloggern kooperieren möchten, die Augen öffnen sollen und sich Gedanken machen sollen, ob jemand mit 10k Followern, wovon aber 5k gekauft sind oder jemand mit 2k, die alle echt sind und aktiv lesen, und kommentieren nicht besser für eine Zusammenarbeit sind.

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  • Quo vadis?
  • Auch Carolina von Achdugutegüte hat einen ausführlichen Bericht über „Die Sache mit dem Bloggen“ geschrieben. Sie schreibt über die Professionalisierung von Blogs, über die Perfektheit und den Konkurrenzkampf. Sie fragt sich selbst, ob ihr Instagramfeed nur so aussieht, wie er aussieht, weil sie sich den anderen angleichen möchte und weil sie ihn selbst so mag, wie er ist. Passen wir uns einfach nur an unsere Umwelt an, wollen wir gar nicht besonders und individuell sein und lassen uns einfach treiben in diesem Blogger-Schwarm?
    „Sei perfekt, sei relevant, sei täglich neu – oder lass es sein“ heißt es bei ihr – und genau das ist es, was uns Blogger unter Druck geraten lässt. Irgendwie lassen wir uns in ein Schema zwängen, wir versuchen besonders zu sein, immer auf dem neusten Stand und dabei natürlich immer perfekt – perfekt gekleidet, perfekt informiert und perfekt ausgedrückt in unseren Worten. Es gibt so viel Konkurrenz, dass wir uns selbst diesen Druck machen und uns erdrücken lassen. Außerdem spricht sie das Thema Feedback an, welches innerhalb der letzten Zeit drastisch zurück gegangen ist. Das habe ich auch entdeckt – früher habe ich für einen Post weniger Aufrufe, aber mehr Kommentare bekommen. Meine Leser haben sich Zeit genommen und mir liebe Worte da gelassen. Haben heutige Blogleser diese Zeit nicht mehr?

  • Qualität vs. Quantität
  • Wieso musste es so weit kommen, frage ich mich. Genauso erging es mir ja auch beim Schreiben meines Posts vor 2 Monaten. Ich dachte wirklich darüber nach, das Bloggen ganz aufzugeben, da es mir zu viel Druck und Stress machte und ich mich dazu gezwungen fühlte, regelmäßig zu posten, hohe Qualität zu bieten und besser zu sein, als andere Blogger. Aber das ist doch vollkommen albern. Wieso will man „besser“ sein? Gibt es denn überhaupt ein „besser“ oder ist es im Endeffekt einfach nur ein „anders“? In den letzten 2 Monaten habe ich mir viele Gedanken gemacht, habe stundenlange Gespräche mit meinem Mann geführt, in wie fern ich mich vom Bloggen noch weiter so runterziehen lassen möchte und wieso ich mich selbst so stresse. Ich musste für mich selbst erstmal erkennen, dass das Bloggen, wie ich es heute betreibe nicht mehr das Bloggen ist, weswegen ich vor 4 Jahren damit begann. Damals wollte ich einfach nur das Internet mit meinen schönen Bildern und Gedanken füllen. Ich habe mich gefreut, wie eine Schneekönigin, wenn ich Follower bei Facebook oder Instagram bekam und wenn jemand einen Kommentar zu meinen Posts schrieb noch mehr!

    „Andere Blogger posten jeden Tag, wieso schaffe ich das nicht? Andere Blogger haben viel mehr Leser als ich, wieso liest keiner meinen Blog? Was mache ich falsch?“ das waren Gedanken, die mich wach hielten, mich stundenlang nachdenken ließen und mich etwas erdrückten. Leider schaut man heute viel zu sehr auf die anderen Blogger und will genauso hübsch, erfolgreich und perfekt sein, wie sie/er… Ich habe mir diesen Stress selbst gemacht, da ich mich verglich und weil ich nicht (wie ich sonst selbst immer predige) einfach ich selbst war und sein wollte. Ich wollte irgendwie auch so sein, wie andere Bloggerinnen, obwohl das totaler Schwachsinn war. Wie oben bereits geschrieben, war dieser Post eigentlich gar nicht geplant. Ich wollte nicht noch einmal die Wunden aufreissen und darüber philosophieren, was man machen kann, um sich besser zu fühlen und sich nicht mehr zu stressen. Aber dann fand ich 2 Beiträge zu diesem Thema, die mich wirklich aufgerüttelt haben und die ich auch unbedingt noch mit euch teilen wollte.

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  • Individualität – ist das eigentlich verboten?
  • Zum einen wäre das der Post „Blogger Burnout – nicht bei uns“ von Melanie und Thomas, in dem sie sich fragen, ob denn Individualität eigentlich verboten sei – sie zielen darauf ab, dass viele Blogs sich ähnlich sehen, ähnliche Bilder zeigen und sich mit den gleichen Themen beschäftigen. Genau das hat mir die Augen geöffnet. Ich selbst schaue mir natürlich auch gern Blogs an, auf denen es fast nur hübsche Outfits ohne viel Text gibt, aber eigentlich ist es doch das Individuelle, das einen Blog ausmacht, ansonsten könnt ich ja auch eine Zeitschrift lesen. Es geht um die Person hinter dem Blog, um ihre Gedanken und Gefühle. Und das hab ich in der nahen Vergangenheit irgendwie ausser Acht gelassen. Ich habe zu viel auf Zahlen geschaut, habe versucht meinen Instagram Account clean und übersichtlich zu gestalten und mich irgendwie von der Individualität (und was noch schlimmer ist) von meinen Lesern entfernt… Außerdem beschäftigen sie sich mit dem Thema „Superblogger“ und „Blogger Workshops“, bei denen man lernt, wie man besser, schneller und weiter kommt – ich selbst habe bereits an einigen solcher Workshops teilgenommen und werde es auch in Zukunft tun, denn ich lerne immer wieder gern, wie ich meinen Blog verbessern und verändern kann, aber ich darf mir selbst danach nicht so einen Druck machen, das alles sofort umsetzen zu wollen – das ist neben einem 40 Stunden Job einfach nicht machbar und das muss ich einfach akzeptieren.

  • Setz‘ ein Ausrufezeichen!
  • Der zweite Post, der mich unheimlich dazu animiert hat, diesen Beitrag hier zu schreiben, ist „Setz‘ ein Ausrufezeichen“ von Ariane (wer ihren Blog „Heldenwetter“ noch nicht kennt, sollte unbedingt mal ein wenig stöbern – sie inspiriert mich auch immer wieder und ich mag ihren Blog sehr!). Sie weist in ihrem Beitrag darauf hin, dass wir ja selbst zu dieser Gruppe „Blogger“ dazu gehören und uns über die Oberflächlichkeit und die Unlust aufregen. Dabei haben wir es doch alle selbst in der Hand – wir sind die jenigen, die inspirieren wollen und unsere Gedanken teilen möchten, wir möchten nicht zu diesem Oberflächlichen dazu gehören und doch regen wir uns darüber auf. Auch sie spricht die perfekt inszenierten Instagramaccounts an, bei dem sich keine Individualität abzeichnet und fragt sich, wieso das so ist. In der Realität ärgern wir uns doch eher darüber, wenn andere uns alles nach machen und in der Bloggerwelt versuchen wir uns anzupassen und ja nicht aus dem Schema zu fallen!?

    Ariane hat es unheimlich schön formuliert und darum möcht ich ihren Satz mit euch teilen:
    Sei persönlich und authentisch, sei laut, sei leise, sei mutig, sei krass, sei polemisch, sei frech, sei kritisch, sei tiefgründig sei frei, sei wissenschaftlich, sei albern, … Sei so, wie du bist! Zeig uns nicht, was andere sehen wollen, sondern was du denkst, zeig uns, wie du bist, zeig uns, was du willst! Steck Herzblut in das, was du tust, und lass dich nicht erschrecken, wenn du auf einmal etwas anders machst als der Rest der Welt. Anders ist gut, denn anders ist der einzige Weg dazu, ein Zeichen zu setzen!

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  • Talente fördern, nicht fordern!
  • Individuell – Das ist es doch, was wir sein sollten – wir Blogger sind eine Gruppe von vielen verschiedenen Menschen, wir haben verschiedene Talente und kreative Ideen – genau die sollten wir doch auch zeigen und uns in kein Schema pressen lassen! Jeder einzelne von uns ist besonders und wir sollten uns gegenseitig unterstützen, unsere Talente fördern und nicht selbst von uns glauben, alles können zu müssen. Nur weil Blogger A wunderschöne Foodbilder macht oder Blogger B unheimlich viel reist und die Welt sieht, heißt das nicht, dass diese Blogs besser sind als deiner oder meiner – die Blogs sind nur anders und genau das ist super so! Denn stellt euch mal vor, wir würden alle gleich aussehen oder alle die gleichen Talente haben – das wäre doch unheimlich langweilig! Wenn wir also versuchen uns alle in ein bestimmtes Schema zu pressen und uns immer wieder mit anderen vergleichen, dann können wir gar nicht weiterkommen, dann machen wir uns Druck, wo keiner sein müsste.

    Für mich habe ich jetzt entschieden (und das hat leider viel zu lange gedauert): Ich möchte einfach „ICH“ sein – es ist mein Blog, hier teile ich meine Inspirationen, Gedanken, Outfits und Ideen und nicht die der anderen Blogger. Es geht hier um mich und euch – meine lieben Leser, die ich in der nahen Vergangenheit leider viel zu sehr vernachlässigt hab. Ich möchte mich in kein „Blogger Schema“ pressen lassen und einfach das zeigen, was ich euch zeigen möchte und mir keinen Druck durch Zahlen, Statistiken oder sonstiges machen lassen. Früher hat das immer gut geklappt und daran knüpfe ich jetzt wieder an! Darum freut euch auf Inspirationen und Geschichten von mir und aus meinem Alltag!

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  • Jetzt seid ihr gefragt!
  • Und da ich unheimlich gern auch meine Leser mit einbinden möchte und euch zufrieden stellen möchte (denn für euch blogge ich hauptsächlich!), frage ich euch, was ihr in Zukunft auf Annanikabu – voller Lebensfreude lesen und sehen möchtet. Soll ich wieder mehr Gedankenposts schreiben, euch mit auf meine Reisen nehmen oder soll ich mal was ganz Neues zeigen? Ein paar Tipps und Tricks zu Organisation, Motivation oder soll ich vielleicht Sport und Ernährung mit aufgreifen? Alles Themen, die mich selbst sehr interessieren und die ich gern mit euch teilen wollen würde, wenn ihr das möchtet! Also, bitte schreibt mir doch mal wieder, was ihr gern hättet, dann kann ich mich daran ein wenig orientieren und meine Inhalte nach euren Wünschen konzipieren! Außerdem möchte ich euch, meinen lieben Lesern, danken, dass ihr mir treu seid und hoffentlich bleibt und mit mir durch so einige Höhen und Tiefen gegangen seid. Darum wird es auch ganz bald ein Gewinnspiel für euch geben!

    Danke für jeden einzelnen, der diesen Post gelesen hat – ich würde mich unheimlich über euer Feedback freuen und bin sehr gespannt auf eure Meinungen zu dem Thema!

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    *Das Kleid, das ich auf den Bildern trage, wurde mir freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt! Danke an Alice’s Pig!

    Mottoparty „black is beautiful“

    schwarzer rückenfreier Jumpsuit

    „Black is beautiful“! Eigentlich hieß das Motto der Blogger Mottoparty „Rund um die Farbe Schwarz“ – aber Chichi hatte für ihren Post den Titel „black is beautiful“ gewählt und irgendwie fand ich das total passend – denn Schwarz ist wirklich eine schöne Farbe.

    Ja, man kann sich jetzt sicher darum streiten, ob Schwarz eine Farbe is oder nicht. Aber darauf gehe ich jetzt nicht ein. Schwarz passt einfach immer und mit etwas Schmuck kombiniert ist es zeitlos und edel.

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    Es gibt ja Bloggerinnen,die schaffen es, jeden Tag in schwarz super auszusehen. Die zeigen auf ihrem Blog viele schwarze und minimalistische Outfits und sehen eifach immer perfekt darin aus. Das find ich wirklich beeindruckend! Von mir seid ihr ja eher farbige, bunte und „fröhliche“ Outfits gewohnt, aber für die Blogger Mottoparty hab ich mich mal in Schwarz geworfen und muss sagen, dass ich mich auch in dieser „Nicht Farbe“ unheimlich wohl fühle.

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    Ich liebe übrigens Mottopartys – zu meinem 20. Geburtstag gab es eine Bad Taste Party, den 25. hab ich mit all meinen Gästen in pink gefeiert – irgendwie mag ich es total, mir zu bestimmten Themen ein Outfit auszudenken, und mache daher unheimlich gern bei Blogger Mottopartys und Blogparaden mit – darum bekommt ihr auch hier und jetzt mein Outfit zum Thema „Black is beautiful“ mit meinem rückenfreien Jumpsuit zu sehen.

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    Ich hätte es mir natürlich ganz einfach machen können und euch einfach mein hübsches „kleines Schwarzes“ in einer weiteren Kombination zeigen können, aber ich denke, nachdem ich es euch jetzt in meiner „Ein Teil viel Style“ – Reihe bereits in 4 verschiedenen Outfits gezeigt hab, könnt ihr das Kleid sicher auch nicht mehr sehen und außerdem wäre es ja auch langweilig geworden.

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    Darum zeige ich euch heute eines meiner absoluten Schmucksstücke aus meinem Schrank, nämlich meinen schwarzen rückenfreien Jumpsuit. Dieser Jumpsuit hat es mir sofort angetan, denn durch den freien Rücken kann man meine Tattoos so schön sehen und ich habe bisher noch nicht so viele schöne Teile, die meine Tattoos so toll in Szene setzen. Daher musste dieser rückenfreie Jumpsuit unbedingt bei mir einziehen!

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    Kombiniert hab ich ihn ganz schlicht, damit er auch voll zur Geltung kommt und nicht durch viel Klimbim in den Hintergrund gerät. Somit habe ich einfach meine goldenen Glitzerpumps und eine goldene schlichte Kette dazu kombiniert und muss sagen, ich hab mich in dieses Outfit verliebt. Wie genial lang sehen denn bitte meine Beine in dem Jumpsuit aus? Kein Wunder, dass ich das Teil mag, haha!

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    Und was sagt ihr? Hab ich das Motto erfüllt und würdet ihr mich auf eure Mottoparty einladen, wenn das Thema „Black is beautiful“ heißen würde?

    Schaut unbedingt auch bei den anderen Mädels vorbei – denn jede war auf ihre Art kreativ und hat das Thema super umgesetzt!

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    Blogger Workshop mit pureglam.tv im NH Hotel

    Heute möchte ich euch endlich von dem Blogger Workshop erzählen, den ich vor 3 Wochen besucht habe. Pureglam.tv lud dazu ein, sich gemeinsam über Themen wie SEO, Blogdesign, Wirkung auf Kunden und noch viel mehr auszutauschen und zu diskutieren. Das Ganze fand über 2 Tage im NH Hotel in Berlin Mitte direkt am Potsdamer Platz, fußläufig zur Mall of Berlin, statt. Da ich eh in Berlin wohne und zur Zeit ja nicht shoppen gehe, war das für mich nicht so interessant, aber da ich euch das NH Hotel nur empfehlen kann, dachte ich, es ist eine Erwähnung wert, dass die große Mall mit über 250 Shops direkt um die Ecke ist. Also wenn ihr mal einen Besuch in Berlin plant, habt das NH Hotel Berlin Mitte auf jeden Fall im Hinterkopf!

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    Empfangen wurden wir auf dem Zimmer mit leckeren kleinen Snacks und ganz vielen Geschenken auf dem Bett. Ich bin leider etwas später gekommen, aber Laura war bereits im Zimmer als alles gebracht wurde und sie schrieb mir ca. alle 10 Minuten „Jetzt kommt schon wieder jemand rein und bringt neue Geschenke“ – es war wirklich wie im Paradies und wir haben uns unheimlich gefreut, schicke Taschen von Delieta, Make up von Maybelline New York und Haarpflegeprodukte vom Hagel Shop bekommen zu haben und haben uns gefühlt, wie an Weihnachten.

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    Nachdem ich angekommen war und mich kurz frisch gemacht hatte, trafen wir uns auch schon mit den anderen Bloggerinnen (Vanessa von pureglam.tv, Tamara von The Loud Couture, Storm von The adorable Two, Michelle von It’s Goldie, Jaqueline von Heart of Holly, Vanessa von Vashionessa und Nelly von Bronzingeyes) und lernten uns kurz kennen. Danach gab es eine Hotelführung, in der wir uns den Spa-Bereich, die verschiedenen Zimmerkategorien und die Dachterasse anschauen durften. Das Hotel ist wirklich schön eingerichtet und bietet mit seinen über 400 Zimmern viele Möglichkeiten zum übernachten. Außerdem gibt es Tagungsräume, in denen man mit aktuellster Technik arbeiten kann und sogar Videokonferenzen durchführen kann.

    NH Hotel Berlin Mitte - Leipziger Straße - Blogger-Workshop von pureGLAM.tv - Hoteltour

    Nach dem Rundgang durchs Hotel wurden wir bei einem kleinen „Empfang“ mit leckeren Getränken und Essen verköstigt und haben uns damit für die „Maybelline Geburtstagsparty“ gestärkt, über die ich euch ja bereits berichtet hatte. Am nächsten Tag um 9 Uhr begann nach einem ausgiebigen Frühstück (ich liebe Frühstück im Hotel!) der erste Workshoptag.

    Wir trafen uns also in einem der Tagunsräume, in dem wir mit ausreichend Getränken und ein paar netten Aufmerksamkeiten des NH Hotels empfangen wurden – passend für Blogger gab es Aufladesticks fürs Handy (die kann ich jedem nur empfehlen!), einen Aufladeadapter fürs Auto und einen Stick in Form eines amerikanischen Taxis. Also alles, was das Bloggerherz höher schlagen lässt!

    NH Hotel Berlin Mitte - Leipziger Straße - Blogger-Workshop von

    Das Überthema des Workshops war „erfolgreich bloggen„, welches aber in mehrere Kategorien (unter anderem SEO, MediaKit, Wirkung auf Kunden uvm.) eingeteilt war. Ich muss ehrlich sagen, ich weiß gar nicht genau, mit welchen Erwartungen ich in diesen Workshop gegangen bin, aber ich wollte lernen, ich war wissbegierig und aufmerksam und ich kann euch sagen, meine Erwartungen (auch wenn ich die nicht mehr so genau benennen kann) wurden übertroffen und mehr – wenn du Blogger/in bist und mit deinem Blog mehr (Leser, Klicks, Aufmerksam, Kooperationen…) erreichen möchtest und die Chance hast, an einem Workshop von pureglam.tv teilzunehmen – mach es!

    NH Hotel Berlin Mitte - Leipziger Straße - Blogger-Workshop von pureGLAM.tv - Hoteltour

    Zu Beginn haben wir über den ersten Eindruck des Blogs geredet, wie ist der Blog aufgebaut, ist das Design übersichtlich und findet man als Besucher schnell das, wonach man sucht. Außerdem haben wir uns gefragt, was uns persönlich als Blogger ausmacht. Wo ist unsere Nische, was macht uns besonders und warum sind wir nicht nur einer unter vielen, sondern einzigartig und (positiv) auffallend.

    Danach ging es bereits ans Eingemachte, wie schreibt man einen perfekten Blogpost, welche und wie viele Sprachen sind angemessen, wie viele Wörter sollte ich mindestens in einem Post schreiben? Damit zusammenhängend ging es direkt weiter zum immer wieder wichtigen Thema SEO – wie kann ich Google beeinflussen, meinen Blog bzw. meine Posts besser zu ranken, als andere? Wie schaffe ich es, unter vielen aufzufallen und gefunden zu werden? Wie steche ich als Experte in einem bestimmten Thema vor und bekomme dadurch mehr Aufrufe?

    Fragen über Fragen, die innerhalb von einigen Stunden besprochen, diskutiert und analysiert wurden. Irgendwann qualmten uns die Köpfe und wir waren froh in eine Pause entlassen zu werden, in der wir uns mit frischen Smoothies, leckeren Süßigkeiten, kleinen Küchlein und Kaffee stärken konnten.

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    Nach der Pause ging es weiter mit dem Thema Geld verdienen mit dem Blog – wie nutze ich Affliliate Netzwerke richtig und sind diese überhaupt sinnvoll? Wie setzte ich gesponsorte Links (da wären wir mal wieder beim leidigen Thema „dofollow“ vs. „nofollow“) – leider wissen viele Blogger noch nicht, dass sie sich nur selber damit schaden, falsche Links zu setzen und ihr Blog dadurch abgestraft wird. Darum haben wir über dieses Thema lange geredet und viele Notizen gemacht, da Vanessa schon erfahren in den Bereichen ist, konnte sie uns ausführlich aufklären und weiterhelfen.

    Das Thema war wirklich spannend und so diskutierten wir ca. 2 Stunden darüber, bis es schon zur Mittagspause mit unheimlich leckerem Essen ging (das Essen im NH Hotel ist wirklich sehr zu empfehlen!). Danach sprachen wir über Social Media und dem Nutzen verschiedener Kanäle – welche Social Media Plattform muss ich wie bespielen? Was kann ich persönlich noch besser bzw. anders machen? Wo sollte ich was und wie oft posten?

    Nachdem wir das besprochen hatten, haben wir den Workshoptag inhaltlich abgeschlossen und uns nach einer kurzen „Rückzugspause“ in unser Zimmer mit frisch- und hübsch machen wieder in der Lobby getroffen und sind zum NHow Hotel an der Oberbaumbrücke gefahren, wo wir mal wieder gut verköstigt und sehr gut unterhalten wurden (darüber wird es auch ganz bald einen Post geben).

    NH Hotel Berlin Mitte - Leipziger Straße - Blogger-Workshop von pureGLAM.tv - Hoteltour

    Der zweite Workshoptag begann wieder mit einem ausgiebigen Frühstück (bei mir gab es eine frische Waffel mit Karamelsirup – soo lecker!). Danach war der Inhalt bis 14 Uhr geplant, da wir aber so viele Fragen hatten und Vanessa uns unheimlich viel geholfen und Tipps gegeben hat, waren Laura und ich noch bis ca. 20 Uhr dort und haben total die Zeit vergessen. Es ging um das eigene MediaKit: Wie soll es aussehen? Was muss unbedingt rein? Sollte es auf den BLog oder nur auf Anfrage rausgesendet werden usw.. Außerdem wurden die einzelnen Blogs der Teilnehmerinnen angeschaut und Tipps und Tricks gegeben, was geändert werden könnte/sollte, um professioneller zu wirken und das Ziel „erfolgreicher bloggen“ erreichen zu können.

    Nach diesem Wochenende mit viel Input und vielen Erlebnissen rauchte mein Kopf und ich war einfach nur froh, zu Hause angekommen zu sein und ins Bett fallen zu können.
    Aber wer aufgepasst hat, hat sicher bemerkt, dass der Post „Ganz oder gar nicht, gehn oder bleiben“ ziemlich kurz nach dem Workshopwochenende online gegangen ist und ich mir schon meine Gedanken gemacht habe… Aber wie ihr seht, ich blogge noch!

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    Also, was habe ich gelernt und wie geht es hier jetzt weiter?

    Durch den Workshop ist mir bewusst geworden, was ich will und was ich nicht will.
    Gestartet hatte ich meinen Blogs damals alt „persönliches Alltagstagebuch“ – das soll „Annanikabu – voller Lebensfreude“ nicht mehr sein. Ich möchte euch hier einen Ort geben, an den ihr gerne kommt, ein Ort, der zum Verweilen einlädt und euch inspiriert. Meine Entscheidung ist gefallen und diese lautet eindeutig: es bleibt genauso persönlich, aber ich werde weniger Privates auf dem Blog teilen. Ich zeige euch weiterhin Rezepte, meine Outfits, berichte von Reisen und Events und schreibe meine Gedankenposts. Auch die Kategorie „Wir heiraten“ bleibt bestehen und soll auch in Zukunft weiter gefüllt werden. Das Ganze wird nur weniger privat, dafür mit mehr Professionalität gefüllt werden. Auf Facebook könnt ihr meinem alltäglichen Leben folgen und sehen, was ich so treibe, aber der Blog wird ein „schöner“ Ort mit Informationen und hübschen Bildern und einfach weniger Privatem Inhalt.

    Ihr könnt euch auf jeden Fall schon auf Bilder von unserem Cocktailabend im Nhow, einigen Outfitsposts mit Kleidern, einem leckeren Dessertrezept und den Berichten meines Wochenendes in Hamburg mit Rossmann und Dove freuen!

    *Die Bilder wurden mir freundlicherweise von Pureglam.tv und Fairy Fashion zur Verfügung gestellt. Danke! <3

    Annanikabu 2.0 – mein Blog Relaunch

    In den letzten Tagen war hier Baustelle und jetzt werden endlich die Tore von „Annanikabu 2.0“ geöffnet!

    Dies ist also der große angekündigte Blog Relaunch! Seit dem Bloggerworkshop vor 3 Wochen rattert es in meinem Kopf und ich habe viele Ideen aufgeschrieben, verworfen, Brainstorming gemacht und über mich und meinen Blog nachgedacht. Am Ende bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ein neues Image für den Blog her muss – ich habe mich verändert und auch mein Blog soll sich verändern. Inhaltlich bleibt das meiste gleich, aber das Design ist etwas aufgeräumter und erwachsener geworden. Ich habe mir ein professionelles Theme gekauft und kann hier nun endlich all das umsetzen, was vorher nicht immer so geklappt hat.

    Ich bin unheimlich gespannt, wie euch mein neues Design, die neuen Kategorien und das ein oder andere Feature gefallen wird und freue mich über jeden Kommentar, konstruktive Kritik und jede Nachricht von euch! In diesem Post möchte ich euch einen kleinen Überblick über die Änderungen geben und euch zeigen, was ihr hier alles so entdecken könnt.

     

    Annanikabu_voller Lebensfreude annanikabu_2

     

    Als erstes wird euch die Änderung meines Headers aufgefallen sein. Aus verschnörkelter Schrift, apricotfarbenem Kreis und einem Schmetterling wurde ein schlichter aber aussagekräftiger Header.
    Beim Bloggerworkshop in Berlin (über den ich auch noch ganz bald ausführlich berichten werde!) hat Vanessa mich auf die Idee gebracht, mehr Persönlichkeit in meinen Header zu bringen und so hat mein Tattoo – das Herz – einen Platz im Header gefunden. Außerdem wollte ich „Annanikabu“ endlich mal so schreiben, dass jeder auf den ersten Blick erkennen kann, dass ich nicht Annika, sondern Anna heiße (die Story zu dem Namen „Annanikabu“ könnt ihr auf meiner About Annanikabu Seite nachlesen).

    Annanikabu_26.05.2015Annanikabu 2.0, Annanikabu voller Lebensfreude_Startseite_Fashionblog Berlin_Lifestyleblog Berlin_Berliner Bloggerin_1

     

    Hier seht ihr nochmal das gesamte Design meines alten und neuen Blogs im Vergleich.
    Man sieht auf den ersten Blick, dass es nicht mehr so bunt und verspielt ist, dafür übersichtlich und aufgeräumt. Meine Posts und Bilder sind meistens bunt und auffällig, da darf sich das Design des Blogs gern etwas schlichter und unauffälliger gestalten.

    Mir gefällt mein neues Design im direkten Vergleich jetzt noch besser – was meint ihr?

    Annanikabu 2.0, Annanikabu voller Lebensfreude_Startseite_Fashionblog Berlin_Lifestyleblog Berlin_Berliner Bloggerin_2 Fangen wir mal oben an:
    Im Menü findet ihr alle Kategorien und Themen, die ihr auf meinem Blog finden könnt. Der Slider zeigt von mir manuell ausgewählte Posts, die ich je nach Jahreszeit anpassen werde.
    Darunter beginnt dann der Teil mit meinen aktuellen Posts – 6 Stück habe ich eingefügt und wenn ihr noch mehr sehen möchtet, könnt ihr euch durch das Archiv in der Sidebar durch die Monate klicken.

    Apropos Sidebar – in der seht ihr ganz oben mein „Profilbild“ und einen kurzen Einleitungstext zu den Themen, die euch auf meinem Blog erwarten. Darunter befinden sich Social Media Buttons, bei denen ihr mit einem Klick direkt auf meine Social Media Kanäle gelangen könnt und darunter ein Instagram Slider mit ein paar aktuellen Inspirationen.

    Unter den aktuellen Posts und der Sidebar folgt eine Auflistung mit meinen größten Kategorien: Fashion, Food, Gedanken, Travel, Events und Beauty – wobei jeweils die 3 aktuellsten Posts angezeigt werden und ihr mit einem Klick auf „View the Category“ alle Posts aus der jeweiligen Kategorie auf einen Blick sehen könnt. Ganz unten habe ich euch meine 6 persönlichen Lieblingsposts herausgesucht und verlinkt.

    Zwischen den Kategorien haben sich aber auch noch 4 Banner versteckt. Dabei seht ihr zum Einen 3 kleinere Banner nebeneinander, die zu meinen Specials „Ein Teil viel Style„, „Whats your Job?“ (welches ich unbedingt wieder zum Leben erwecken möchte!) und „Wir heiraten“ gehören und euch direkt mit einem Klick zur Übersicht des jeweiligen Specials bringen.

    Und dann gibt es da noch den Banner mit dem Titel „Kolossalfamose Kolumne von Liselschniesel“ – wer Liselschniesel (Lisa aus Erfurt) noch nicht kennt hat was verpasst und sollte unbedingt mal auf ihrem Instagram Account vorbeischauen. Ich habe sie durch Instagram kennen- und lieben gelernt und möchte sie nicht mehr missen. Da sie dort immer unheimlich lustige, süße und spannende Geschichten unter ihre Bilder schreibt, wird sie in Zukunft auch hier ihrer Kreativität Raum schenken und schreibt ab jetzt monatlich eine Kolumne mit Dingen, die die Welt bewegt („Wie überlebe ich den Tag, wenn die Kaffeemaschine kaputt ist“ , „Sind Männer mit Bart die besseren Liebhaber?“ und noch viel mehr) auf meinem Blog. Ganz bald wird es einen Post geben, in dem sie sich vorstellt und ab dann geht es mit regelmäßigen monatlichen Kolumnen von ihr los!

    Annanikabu 2.0, Annanikabu voller Lebensfreude_Startseite_Specials_wir heiraten_Whats your job_ein teil viel style_Fashionblog Berlin_Lifestyleblog Berlin_Berliner Bloggerin_1Annanikabu 2.0, Annanikabu voller Lebensfreude_Kolumne_Liselschniesel_Startseite_Fashionblog Berlin_Lifestyleblog Berlin_Berliner Bloggerin_1

    Unter den jewiligen Posts habt ihr die Möglichkeit, den Inhalt auf einigen Social Media Plattformen zu teilen, wenn ihr möchtet oder aber, ihr hinterlasst mir einen netten Kommentar. Außerdem findet ihr unter den Postt 3 weitere Posts, die vom Thema her ähnlich sind und euch deswegen vielleicht auch gefallen könnten.

    Ihr seht, es gibt einiges Neues zu entdecken und inspirieren lassen!
    Übrigens hab ich alle Einstellungen bezüglich html, css, php (Slider, Widgets, Plugins usw.) selbst gemacht, gestaltet, kreiert, bzw. mir in Foren angelesen, wie man es macht. Somit bin ich noch ein bisschen stolzer auf mein „Blogbaby“, denn es steckt viel Arbeit und Zeit darin, so einen Blog mit so einem schönen Design (auch wenn das Theme schn besteht) zu programmieren.

    Screenshot_Annanikabu_App Das Allercoolste (finde ich jedenfalls) habe ich bis ganz zum Schluss aufgehoben. Leider dauert es noch 2,5 bis 3 Wochen, aber dann kann man „Annanikabu – voller Lebensfreude“ auch als App im App Store finden (Android und IOS) und ist auch von unterwegs immer über jeden aktuellen Post informiert und kann sich Push Nachrichten auf sein Handy zukommen lassen, sobald ich mal wieder etwas Neues poste. Die Idee hab ich von Fittrio und da ich den Blog jetzt fast ausschließlich nur noch über die App lese und das unheimlich klasse finde, hab ich mir auch überlegt, euch, meinen lieben Lesern, diesen Service anzubieten! Na, was sagt ihr?

    In Zukunft werde ich euch noch mehr von Reisen und Events berichten, denn ich bin viel unterwegs.
    Außerdem könnt ihr euch schon auf einen Bericht des Bloggerworkshops, schöne Bilder aus dem NH Hotel, von unserem Cocktailmixen im Nhow und auf den ein oder anderen Outfitpost freuen.

    So und jetzt bin ich unheimlich gespannt – was sagt ihr?
    Wie findet ihr mein neues Design, den Header und meine „neuen“ Kategorien?
    Ich freue mich von euch zu hören!

    Alle Modeblogger sind selbstverliebt und dumm! *Gedanken*

    „Alle Modeblogger sind selbstverliebt und dumm!“
    Wenn man sich so manche Interviews der Fashion Week anschaut könnte man auf den Gedanken kommen – aber bitte, schert uns doch nicht alle über einen Kamm! ;-)

    Ich stelle mir die Frage: Ist das wirklich so? Ist man gleich eingebildet, selbstverliebt und findet sich am hübschesten (von allen Menschen auf der gaaaanzen Welt!), nur weil man gerne „Selfies“ oder „Spiegelfotos“ von sich macht und gern über Mode schreibt? Ist man automatisch ungebildet, dumm und realitätsfern, nur weil man nicht über Atomwaffen und Weltkriege philosophiert, sondern auf seinem Blog ausschließlich die schönen Seiten des Lebens beleuchtet?

    Immer wieder fallen mir diese Vorurteile auf. Immer wieder rege ich mich darüber auf. Innerlich.
    Bis heute. Jetzt muss es mal raus. Das „NEIN!“

    Nein, wir Fashionblogger sind nicht dumm und ungebildet, nur weil wir gern über Kleidung, Shoppen und Mädchenkram schreiben.
    Wir befassen uns in unserem Alltag sicher auch des Öfteren mit Weltkriegen, Dritteweltländern und anderen wirklich wichtigen und entscheidenden Tatsachen im Leben (ich jedenfalls). Aber hier in der kunterbunten Welt des Internets, in der jeder das veröffentlichen kann, darf und soll, was er für richtig hält, da sind wir Fashionblogger nunmal die „kleinen Prinzessinnen“. Wir schreiben hier nicht über die Angie, die „ganz unerwartet“ wiedergewählt wurde (ok, vielleicht manchmal, wenn sie komische Ketten trägt) oder über die vielen bösen Politiker, die ihre Doktorarbeiten gefälscht haben (höchstens sie tragen bei ihrer Verteidigungsrede ein rosa Hemd, oder so!?)…

    Worauf ich hinaus möchte – „wir Fashionblogger“ (und schon stecke ich uns doch alle zusammen in eine Schublade) sind nicht dumm, wir haben nur alle ein Thema das uns interessiert und das ist nuneinmal die Mode. Wir setzen uns mit Kleidung auseinander, zeigen hier unsere Outfits und wollen euch Leser und Zuschauer da draussen in der großen weiten Welt etwas inspirieren. Einfach ein paar Tipps geben zu dem, was uns selbst interessiert und von dem wir ein wenig Ahnung haben.

    Ich rede jetzt mal nur von mir, um keinem anderen zu nahe zu treten oder jemanden hier in eine Schublade zu stecken (hab ich ja noch gar nicht gemacht innerhalb dieses Posts…). Also – das bedeutet nicht, dass ich in meinem „wahren Leben“ ausserhalb des Internets (ja, das existiert!) auch ausschließlich über Mode, Beauty und den neusten Klatsch und Tratsch rede. Ich bin einmal Anna, die Projekt-Assistentin, die Freundin, die Tochter und dann gibt es da noch Annanikabu, die Fashionbloggerin, die rosa Prinzessin in ihrer eigenen kleinen Welt. Vieles überschneidet sich, mein Freund macht die Bilder für meinen Blog, meine Mama kommentiert hier auch manchmal und freut sich, mal wieder von mir zu lesen, aber im Endeffekt sind es zwei verschiedene Leben. Das eine, echte, reale Leben, das auch mal ganz gehörig schief laufen kann. Das manchmal gar nicht so verläuft, wie ich mir das erhofft hatte, das immer mal wieder einen Strich durch meinen Zukunftsplan macht, weil sich etwas ganz anders entwickelt, als erwartet. Und dann gibt es da (zum Ausgleich) dieses Leben hier im Internet, in dem alles rosig ist, in dem ich euch hauptsächlich von tollen Events berichte oder meine neuen Shoppingerrungenschaften zeige.

    Ich mag es hier, hier kann ich mir meine Welt perfekt machen, hier muss ich nicht auch noch meine schlechte Laune verbreiten, die ich aufgrund des stressigen Arbeitsalltags habe. Hier muss ich euch nicht von dem nervigen, stinkenden Penner erzählen, der heute morgen neben mir in der Bahn saß (obwohl das ganz interessant sein könnte). Ich möchte, dass ihr gern hier her kommt, dass ihr eure Freizeit auf diesem Blog verbringt und dass ihr glücklich seid und auch gern wiederkommt.
    Darum verbreite ich hier eine positive Stimmung, werfe ein wenig Glitzerkonfetti und freue mich über eure lieben Feedbacks (Wink mit dem Zaunpfahl)! ;-)

    So, das war’s von mir – denkt mal drüber nach! Und hier zum krönenden Abschluss noch ein paar selbstverliebte Selfies von mir, haha!! :-)

    Fashionblogger sind dumm_Fashionblogger sind selbstverliebt_Fashionblogger_Selfie_Selbstportrait_selbstverliebte Bloggerin_Annanikabu_Hut_schwarze Haare_Collage

    10 Fragen – 10 Antworten

    Weil mir heute nicht so richtig nach Musik zumute ist (und das kommt wirklich nur selten vor, aber ich hab einfach tierische Kopfschmerzen und bevorzuge gerade mal die Ruhe) und weil ich von der lieben Yasmin getaggt wurde, gibt es heut einen Tag Post. Ein Tag [gesprochen: „Tägg“] ist im Prinzip, wie ein Kettenbrief, der von Blogger zu Blogger weitergegeben wird und bei dem 10 Fragen gestellt werden, die dann wiederum beantwortet werden müssen.

    Bei Yasmin sah das Ganze so aus und nun bin ich an der Reihe und beantworte brav die 10 Fragen, denke mir 10 neue Fragen aus und tagge dann wieder 10 neue Blogger. Wow – was für ein Aufwand – aber es macht Spaß! :-)

    Zwischendurch gibt es 2 Bilder aus einem Shooting mit „SHACE“ zu sehen, wobei auch mein Profilbild entstanden ist. Da es schon so einige Fragen, nach den Bildern gab, dachte ich, ich baue sie mal in diesen Post mit ein! :-)

    Also los gehts:

    1. Welche Bedeutung hat das Bloggen in deinem Leben?
    Es ist zur Zeit mein einziges richtiges Hobby (ich muss unbedingt wieder Sport machen), welches auch viel Zeit und Geduld in Anspruch nimmt.
    Aber neben Hobby ist mein Blog mein kleines „Baby“ – ich habe alles selbst gecodet, das Design und alle Inhalte selber erstellt. Es steckt jede Menge Arbeit, Zeit und Liebe in meinem Blog und ich habe durch das Bloggen unheimlich viele liebe Menschen kennenlernen dürfen.
    Bloggen ist wunderbar und ich könnte mir (zur Zeit) mein Leben nicht ohne das Bloggen vorstellen.

    2. Wenn du eine Bloggerin/Blogger zum Kaffeeklatsch treffen könntest, wer wäre es?
    Das wäre auf jeden Fall Mali von Viva la Trash – sie ist einfach genial, hat immer nen lockeren Spruch auf den Lippen und ich glaube, mit ihr hätte ich auf jeden Fall was zu lachen! ;-)

    3. Inwiefern unterscheidet sich dein Blog von anderen, was macht ihn besonders?
    Als erstes Mal unterscheidet sich ja jeder Blog schon darin, dass es einen anderen Blogautor gibt. An mir sehen Outfits natürlich ganz anders aus, als an anderen Frauen. Ich finde es total super, dass es viele verschiedene Frauen mit verschiedenen Größen gibt, die Outfits zeigen, so kann sich jeden ungefähr vorstellen, wie es an ihr selber aussehen könnte. Außerdem beinhaltet mein Blog immer mal wieder kleine Projekte, die ich mir selbst ausdenke.

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    4. Wenn du die Wahl hättest, wofür entscheidest du dich: eine Chanel 2.55 oder 2 Wochen Abenteuerurlaub?
    Auf jeden Fall den Abenteuerurlaub! Ich kann einfach nichts damit anfangen, eine Tasche zu haben, die nur teuer ist, weil ein bestimmter Name auf ihr steht. Klar muss eine Tasche schick sein, aber im Endeffekt ist sie noch immer Gebrauchsgegenstand und dafür ist es mir einfach zu schade, so viel Geld auszugeben.
    Von einem Abenteuerurlaub hab ich persönlich einfach mehr und ich nehme tolle Erfahrungen und Erinnerungen mit!

    5. Könntest du dir ein Leben ohne das Bloggen vorstellen?
    Zur Zeit bin ich unheimlich glücklich, so wie es ist. Aber wer weiß, wie es einmal wird, wenn ich mal Kinder hab. Sicher bin ich dann auch froh, mit dem Bloggen aufhören zu können, bzw. es einfach weniger und unregelmäßiger zu machen…

    6. Hat dein Umfeld schon einmal komisch reagiert auf die Tatsache, dass du bloggst?
    Nein, so viele wissen es gar nicht und die, die es wissen finden es ganz cool oder es ist ihnen egal.

    7. Was muss ein Blog haben, damit du ihn gerne liest?
    Das Design muss durchdacht und individuell sein, die Bilder müssen qualitativ gut sein und das Gesamtbild muss einfach stimmen.

    8. Wie sieht dein perfekter Tag aus?
    Mein perfekter Tag ist eigentlich der Samstag. Lange schlafen, dann gemütlich mit meinem Freund frühstücken, danach ggf. ne Runde shoppen gehen (je nachdem, was mein Konto sagt), zusammen kochen und abends vielleicht noch einen kleinen Spaziergang machen und dann auf Sofa lümmeln und eine Kitschkomödie im Fernsehen anschauen. :-)

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    9. Welche Dinge (Aktivitäten oder ähnliches) stehen auf deiner Wunschliste fürs Leben, die du unbedingt machen möchtest?
    Oh, meine Wunschliste ist lang, dafür bräuchte ich mehrere Leben, um das alles zu schaffen:
    Ich möchte gern noch weiter Sprachen lernen – Spanisch und Italienisch fänd ich schön, dann möchte ich so einige Instrumente spielen lernen: Klavier, Geige, Saxophon und Gitarre und ich möchte die Welt bereisen: Island, natürlich Amerika (alle Touriorte abklappern), aber auch Irland und Schottland stehen auf meiner Liste und seit dem schönen Lied von Bosse möchte ich auch unbedingt mal nach Istanbul.

    10. Was ist deine schrägste Macke?
    Beim Radio und Fernsehen muss die Lautstärke immer auf einer geraden Zahl enden (11,22 usw. geht auch) und ich mache beim Autofahren in Berlin immer meinen Knopf runter (wer weiß, was da für Gestalten in mein Auto steigen wollen, haha).

    So, das waren die 10 Fragen von Yasmin und meine Antworten. Ich hoffe, ihr fandet es ein wenig unterhaltsam und interessant.

    Ich tagge hiermit: Merla, Caro, Alicja, Laura, Ann christin, Andrea, Mrs. Fox, Anja, Verena, Manu und Julia

    und das sind meine 10 Fragen:

    1. Wieso hast du angefangen zu bloggen?
    2. Wissen deine Eltern von deinen Blog und was denken sie darüber?
    3. Denkst du manchmal darüber nach, ob dein Leben anders verlaufen würde, wenn du nicht bloggen würdest. Was denkst du, wäre dann anders?
    4. Was sind deine Lieblingsserien?
    5. Hast du Haustiere oder hättest du gern welche?
    6. Bist du auf dem Dorf oder in der Stadt aufgewachsen?
    7. Was machst du beruflich bzw. was studierst du?
    8. Möchtest du einmal heiraten und Kinder bekommen?
    9. Welchen Star würdest du gern mal treffen und warum?
    10. Was ist dein größter Traum im Leben?

    My „Favorite Songs“ [Blogparade]

    Meine Lieben,
    wo wir schon beim „taggen“ und „Blogparaden“ sind, folgt hier gleich ein weiterer Beitrag zur Blogparade von der hübschen Lina.
    Dabei geht es um Musik, die unser Leben geprägt hat (und es noch immer tut).
    Musik nimmt in meinem Leben eine sehr große Rolle ein, ich verbinde viele vergangene Geschehnisse mit bestimmten Liedern, singe und tanze sehr gerne und somit passt dieses Thema einfach total zu mir.
    Danke Lina, dass du zu so einer tollen Blogparade aufgerufen hast.
    1) Ein Song aus deiner frühesten Kindheit
    Inner Circle – Sweat a La La La La Long
    Das hat meine Schwester früher rauf und runter gehört! :-)
    Hanne Haller– Mein lieber Mann
    Das hat meine Mama rauf und runter gehört, haha!
     

    2) Ein Song den du mit deiner (ersten) großen Liebe assoziierst

    Sportfreunde Stiller – Ein Kompliment

    Wir lagen stundenlang zusammen auf dem Bett und haben dieses Lied bis zum Erbrechen gehört…

    3) Ein Song der dich an einen Urlaub erinnert

    DJ Casper – Cha Cha Slide
    Volker Rosin – Das singende Känguru
    Dazu wird bei Höffmannreisen Urlauben immer getanzt und es macht mega Spaß!! ;-)

    4) Ein Song bei dem dir immernoch die Tränen kommen

    The Notebook Soundtrack – Noah’s Last Letter
    Dieser Film, diese Szene – einfach zum Weinen!!!


    5) Ein Song,der dich – geplagt von Liebeskummer – begleitet hat

    Farin Urlaub – phänomenal egal
    Super schönes Lied mit super schönem Text!


    6) Ein Song den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast oder immer wieder hören „musst“

    Foo FightersPretender

    Einfach gut zum Mitschreien und gute Laune haben geeignet!! <3

     7) Ein Instrumental-Song den du besonders magst

    Mathou – You Never Walk Alone
    Aber nur die Version, wenn mein Bekannter das Lied auf dem Klavier spielt – sooo wunderbar!
     

     8) Ein Song der eine Band repräsentiert, die dich in deiner Teenagerzeit stark geprägt hat
    Wheatus – Teenage Dirtbag
    Hachja, das war was damals!! ;-)

     9) Der Song der in einer der schönsten Nächte deines Lebens lief

     U2Mysterious Ways
    Ich liebe, liebe, liebe U2!!! 

    10) Ein Song der dich an eine spezielle Begebenheit/ein Erlebnis erinnert (& welche das ist)

    Die Ärzte – Is ja irre

    Hab das ganze unplugged Album während meiner Cabriofahrt rauf und runter gehört und laut mitgegrölt.
    Dach auf, Musik laut, ab auf die Autobahn und die Freiheit genießen – das war ein wunderbares Gefühl!!!

    11) Ein Song bei dem du am besten entspannen kannst

    blank & jones – balearic blue

    Das ganze Album „Relax“ ist zum Entspannen gut geeignet
    – ich finde, man fühlt sich wie „auf Droge“, wenn man es hört und die Augen schließt! ;-)

    12) Ein Song der ziemlich gut zu deiner Persönlichkeit passt

    Queen – Bohemian Rhapsody
    Ich liebe diese Band und ganz besonders dieses Lied.
    Es ist so abwechslungsreich, so durchmischt, mal hier, mal da, genau wie ich!  :-)


    13) Ein Song der momentan dein Lieblingssong ist

    Radiohead – Creep
    Das wird auch immer eines meiner Lieblingslieder bleiben!

    14) Ein Song den du deinem besten Freund widmen würdest

    CluesoChicago
    Es ist zwar schon lange her, aber es ist einfach „unser“ Lied…

    15) Ein Song aus einer Filmszene, die du perfekt hättest spielen können

    The Darkness – I Believe In A Thing Called Love
    In der Szene von Bridget Jones, in der Darcy und Cleaver sich im Brunnen prügeln und Bridget daneben steht
    – ich liebe die Bridget Jones Filme und erkenne mich sehr in ihr wieder! Außerdem spielt „mein“ Hugh Grant in dem Film mit!!! <3

    16) Ein Song den du zum Aufstehen hörst 

    P!nk – Get The Party Started

    Zum schnell aufstehen und direkt gute Laune haben! ;-)

    17) Ein Song den du zwar liebst, aber den du immer skipst, weil er dir Bauchschmerzen macht

    Hmm.. ich hab jetzt ca. eine Stunde darüber nachgedacht und mir ist echt kein Lied eingefallen…

    Bekomm einfach keine Bauchschmerzen beim Musikhören! :-)

    18) Ein Song der für einen Abend im letzten Sommer steht

    miniclub – veo veo
    Das wurde in Spanien jeden abend im Hotel zur Kinderbelustigung gespielt und ist ein totaler Ohrwurmsong ;-)

    19) Ein grandioser deutschsprachiger Song über die Liebe, der auch für dich geschrieben worden sein könnte?

    Freundeskreis A-N-N-A
    Haha, das war doch klar, oder?
    Das haben früher echt viele angefangen zu singen, wenn ich meinen Namen gesagt hab – schönes Lied!

    20) Der letzte Song den du gehört hast

    BeatsteaksHand In Hand
    Es lebe StarFM! – Einfach der beste Radiosender!